Brian Moore – Dillon

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 272 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. Juni 2018
Verlag: Diogenes Verlag
ISBN: 978-3257225808
Preis: 12,00 €

 

Der Klappentext:

Gerade hat Michael Dillon einen Entschluss gefasst, der seinem Leben eine Wende geben und ihn zum glücklichsten Menschen der Welt machen soll, da verwandelt sich sein Leben in einen Alptraum: Maskierte Männer dringen in sein Haus ein, nehmen ihn und seine Frau als Geisel und zwingen ihn, nach ihren Befehlen zu handeln. Dillon, Direktor eines vornehmen Belfaster Hotels, sieht sich schlagartig in eine Situation gestellt, in der er handeln und damit schuldig werden muss. Ausgerechnet er, der keine Lust hat, den Helden zu spielen oder sich in politische Interessen verwickeln zu lassen, muss zusehen, wie sich sein Privatleben in eine Sensationsgeschichte für die Abendnachrichten verwandelt. Anders seine schöne, aber labile Frau Moira. Sie, die die ganze Zeit in seinem Schatten stand und sich von ihm ungeliebt weiß, entwickelt plötzlich ungeahnte Kräfte. Als sie erfährt, dass Dillon sie verlassen will, beschließt sie, den Kampf gegen den politischen Wahnsinn, gegen Fanatismus und politische Lügen aufzunehmen. Doch damit gefährdet Moira nicht nur ihr eigenes Leben …
Quelle: https://www.diogenes.ch/leser/titel/brian-moore/dillon-9783257225808.html

 

 Der Autor:

 
Brian Moore, geboren 1921 in Belfast, diente als britischer Soldat in Nordafrika von 1943 bis 1945, war UNO-Beauftragter in Polen von 1946 bis 1947 und 1948 wanderte er nach Kanada aus. 1959 übersiedelte Moore nach Kalifornien. Er starb am 11. Januar 1999 in seinem Haus in Malibu.
Quelle: https://www.diogenes.ch/leser/autoren/m/brian-moore.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Der bereits 1999 verstorbene Autor zeichnet ein feines Bild der Gesellschaft im Nordirland während des Nordirlandkonflikts in den Jahren 1969 bis 1997. Der Leser spürt die Feindschaft zwischen den Konfliktparteien, den Katholischen und den Protestantischen Bevölkerungsschichten.
Es ist dem Autor sehr gut gelungen die Atmosphäre dieser Zeit zu skizzieren. Die Angst der Menschen selbst in diesen Konflikt hineingezogen zu werden, die Angst durch eine Aussage gegenüber der Polizei selbst zum Opfer zu werden. Denn der Bombenterror seinerzeit war allgegenwärtig, niemand konnte sich sicher fühlen, selbst in den eigenen vier Wänden nicht.
Seine Protagonisten sind bestens gelungen und wirken echt und lebendig. Für mich besonders geglückt sind die Dialoge, die man sich durchaus so in der Realität vorstellen könnte.
Durch seinen schönen und plastischen Schreibstil gelang es ihm mir Bilder vor mein inneres Auge zu zaubern, so dass ich das Gefühl hatten nicht nur als Leser außen vor zu stehen, sondern mitten im Geschehen.
Man steigt eher sachte in die Story ein um dann immer mehr mitgerissen zu werden. Irgendwann erreicht man dann den Point of no Return, an dem die Spannung so weit angestiegen ist, das man keine Chance mehr hat das Buch aus den Händen zu legen. Dieser Point of no Return ist meines Erachtens nach schon recht früh erreicht und so macht diese Story richtig Spaß und ich kann mit Recht behaupten dass diese Story ein echter Pageturner ist, einmal in die Hand genommen mag man es nicht mehr beiseitelegen.
Für mich war das allerbeste Unterhaltung und so komme ich auf 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

Unsere Bewertung:

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Karl Olsberg – Das KALA-Experiment

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. August 2018
Verlag: Piper Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3492312707
Preis: 10,00 €

 

Der Klappentext:

Der Physiker Hans Ichting wird nur wenige Tage, nachdem die Videobloggerin Nina Bornholm ihn interviewt hat, tot aufgefunden. Nina zweifelt an der offiziellen Darstellung eines Selbstmords und beginnt zu recherchieren. Bald wird klar, dass Ichting in den USA an einem streng geheimen Projekt mitgearbeitet hat. Doch jemand will um jeden Preis verhindern, dass die Wahrheit über das KALA-Experiment ans Licht kommt. Während sich überall auf der Welt unerklärliche Ereignisse häufen, wird immer deutlicher, dass die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel steht. Doch wie kann man ein zukünftiges Ereignis verhindern, dessen verheerende Auswirkungen bereits jetzt spürbar sind?
Quelle: https://www.piper.de/buecher/das-kala-experiment-isbn-978-3-492-31270-7

Der Autor:

 
Karl Olsberg, geboren 1960, promovierte über Anwendungen Künstlicher Intelligenz, war Marketingdirektor eines TV-Senders, Geschäftsführer und erfolgreicher Gründer zweier Unternehmen in der »New Economy«. Er wurde unter anderem mit dem »eConomy Award« der Wirtschaftswoche für das beste Start Up 2000 ausgezeichnet. Heute arbeitet er als Unternehmensberater und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Er veröffentlichte bereits zahlreiche Bücher, darunter seine Thriller »Enter« und »Delete«.
Quelle: https://www.piper.de/autoren/karl-olsberg-10000953

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich habe Karl Olsberg und seine Bücher im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks kennen- und schätzen gelernt. Damals lasen wir „Die Achte Offenbarung“ , damals wie heute war ich vollauf begeistert. Ich mag seine Zukunftsvisionen und was er in seinen Büchern daraus macht. Teilweise wirklich erschreckend und zum Teil regen seine Stories zum Nachdenken an.
So auch hier beim Kala-Experiment. Viel mehr kann ich zur Story nicht verraten ohne zu Spoilern, deshalb lasse ich es auch gleich ganz. Ich kann nur empfehlen, kaufen, denn es lohnt sich allemal.
Die Figuren und die Schauplätze sind, wie gewohnt bei Karl Olsberg, fein gezeichnet und lassen vor dem inneren Auge farbenfrohe Bilder entstehen.
Die Figuren haben die notwendige Tiefe, die es braucht um realistisch zu erscheinen.
Zu Beginn wird es dem Leser zunächst nicht wirklich klar um welches Phänomen es sich in der Story handelt. Doch je tiefer an in die Geschichte eindringt umso klarer wird es und umso mehr kommt beim Lesen der Gedanke auf, ob es so etwas in der Realität geben könnte. Ich meine, ist die Wissenschaft tatsächlich soweit oder könnte sie es jemals sein?
Die Spannung ist zu Beginn schon auf einem recht hohen Niveau um dann kurz etwas abzuflachen und je weiter man vordringt steigt die Spannung rasant an bis hin zu dramatischen Finale.
Das Buch ist eine Fiktion, jedoch regt es den Leser zum Nachdenken an.
Karl Olsberg ist mittlerweile mein absoluter Favorit was Wissenschaftsthriller angeht und ich bin schon heute auf den nächsten gespannt.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

 

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Dennis Lehane – Der Abgrund in Dir

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 528 Seiten
Erscheinungsdatum: 29. August 2018
Verlag: Diogenes Verlag
ISBN: 978-3257070392
Preis: 25,00 €

 

Der Klappentext:

Rachel Childs hat alles, was man sich erträumt: ein Leben ohne finanzielle Sorgen, einen gutaussehenden, liebevollen Ehemann. Doch im Bruchteil einer Sekunde macht ausgerechnet dieser Mann ihr Leben zu einer Farce aus Betrug, Verrat und Gefahr. Nichts ist mehr, wie es scheint, und Rachel muss sich entscheiden: Wird sie kämpfen für das, was sie liebt, oder im Strudel einer unglaublichen Verschwörung untergehen?
Quelle: https://www.diogenes.ch/presse/titel.html?detail=3bc180ff-8805-4075-bfa8-054e50e853e7

 

Der Autor:

Dennis Lehane, irischer Abstammung, geboren 1965 in Dorchester, Massachusetts, arbeitete als therapeutischer Berater für geistig behinderte und sexuell missbrauchte Kinder, als Kellner, Limousinenchauffeur, Parkplatzwächter, in Buchläden und als Erntehelfer, bevor er Creative Writing an der Florida International University studierte. Seine erfolgreich verfilmten Bücher ›Mystic River‹ und ›Shutter Island‹ sind Weltbestseller. Das Prohibitions-Epos ›In der Nacht‹, verfilmt von Ben Affleck, kam 2017 in die Kinos. Dennis Lehane lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Los Angeles und Boston.
Quelle: https://www.diogenes.ch/presse/autoren.html?detail=76262761-be76-420e-9f72-b3cfb0cf0b33

 

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Zunächst fiel es mir nicht leicht in die Story hineinzukommen. Doch je weiter die Geschichte voranging desto leichter ließ es sich lesen. Die eine oder andere Länge hätte mich gestört wenn es so relativ zäh weitergegangen wäre wie auf den ersten Seiten. Doch mit Fortdauer der Story nahm das Buch an Fahrt auf und so störte das nicht mehr.
Interessante Figuren und Dialoge, die überhaupt dem Buch die notwendige Würze geben.
Irgendwann war dann der Point of no Return erreicht und dann war es kaum möglich das Buch aus den Händen zu legen.
Was zunächst mehr oder weniger als Lovestory begann, kippt irgendwann in Richtung eines tollen Thrillers.
Es sind genau genommen mehrere Stories in einer, zunächst beginnt es mit der Suche nach dem Vater, es folgt eine Lovestory und geht dann in einen spannenden Thriller über oder vielleicht passender ein Psychothriller. Es ist eine Story die weniger von exakt wiedergegebenen Taten lebt sondern vielmehr durch das was sich dann im Kopf des Lesers abspielt.
Ganz ehrlich, damit habe ich in der Form nicht gerechnet.
Interessante Dialoge, ebenso wie spannende Aktion geben dem Buch die notwendige Würze.
Das Buch könnte ich persönlich mir sehr gut auf der großen Leinwand vorstellen. Aber wer weiß, vielleicht können wir die Story irgendwann im Kino sehen.
Mich konnte Dennis Lehane mit seinem Buch aufs allerbeste unterhalten und so sind das für mich 5 von 5 Sternen. Und der Autor hat es geschafft mich neugierig zu machen auf weitere seiner Werke.

 

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Ilona Schmidt – Brunnenleich

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 04. Juli 2018
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839223444
Preis: 12,00 €

 

Der Klappentext:
WENN TOTE AUFERSTEHEN

Während des Coburger Schlossplatzfestes wird in einem Brunnen eine Frauenleiche entdeckt. Eigentlich ein Routinefall, wäre die Frau nicht schon vor Jahren von ihrem Ehemann ermordet worden. Der vorgetäuschte Mord zerstörte nicht nur ihn, sondern auch die beteiligten Familien. Was trieb Melinda nun in ihre Heimat zurück? Kommissar Richard Levin muss nicht nur das Geheimnis um die Tote aufklären, sondern findet zudem heraus, dass seine Vorgesetzte ausgerechnet die Tochter des Mannes ist, dem er nie mehr begegnen wollte.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/krimis/titel/1841-brunnenleich.html

 

Die Autorin:

 
Ilona Schmidt wurde in München geboren und wuchs in Nürnberg auf. Sie studierte in Erlangen Chemie und lebte nach ihrer Promotion viele Jahre mit ihrer Familie in Coburg. 2001 zog sie mit Mann und zwei Kindern in die USA, in ihrem Herzen ist sie jedoch Fränkin geblieben. Die Autorin reist viel in der Weltgeschichte herum und besucht Deutschland mehrmals im Jahr. Als Jugendliche hat sie fast alle Agatha-Christie-Romane verschlungen und was Mutters Bücherschrank sonst noch hergab. Krimis sind ihre Passion, außerdem schreibt sie noch Tiergeschichten und historische Abenteuerromane, wobei sie immer besonderen Wert auf Authentizität und komplexe Figuren legt.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/788-ilona-schmidt.html

 

 

Die Rezension: 

 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich mag es für mich neue Autoren zu entdecken. Hier habe ich mir das neue Buch der Autorin Ilona Schmidt ausgesucht und ich kann sagen, dass sie es versteht spannend und unterhaltend zu schreiben.
Gleich mit dem Prolog oder wie hier, dem ersten Kapitel, hat sie mich gefesselt. Nach und nach  lernt man viele sehr interessante und sehr plastisch beschriebene Charaktere kennen.
Besonders gut gefiel mir das Ermittlerteam und da insbesondere das Verhältnis zwischen Robert Levin und seiner Vorgesetzten Maxi Frohn.
Die Story ist von Anfang an auf einem recht hohen Spannungslevel und behält die Spannung auch weitestgehend bis zum dramatischen Finale bei.
Ich mag es wenn ich mitermitteln kann, doch genau das macht einem Ilona Schmidt nicht allzu leicht. Geschickt eingebaute Wendungen lassen den Leser immer wieder an andere Schuldige denken, und auch diese Spuren führen oftmals ins Leere. Das ist für mich großes Kino, denn ich mag geschickt konstruierte Krimis die jedoch nicht konstruiert wirken.
Ilona Schmidt gelingt es ihren Figuren Leben einzuhauchen, so gut dass man teilweise das Gefühl hat neben den Figuren mitzuermitteln.
Schritt für Schritt führt die Autorin den Leser durch die Story und je weiter man vordringt desto spannender wird es und gipfelt dann in einem dramatischen Finale.
Mich konnte Ilona Schmidt auf Beste unterhalten. Und ich denke, dass „Brunnenleich“ nicht mein letztes Buch aus der Feder von Ilona Schmidt gewesen ist.
Insgesamt komme ich hier auf 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

 

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Gerit Bertram – Die Flöte von Rungholt

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 356 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. Juni 2018
Verlag: Tinte & Feder Verlag
ISBN: 978-2919801244
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Rungholt, 1360: Verfolgt von seiner Vergangenheit zieht Endres Wolfhard, der alles verloren hat, was er liebte, als Dolmetscher durchs Reich, im Gepäck seine alte Tonflöte, die ihrem Besitzer Glück bringen soll. In der reichen Handelsstadt Rungholt wird er sesshaft und verliebt sich in Levke. Endres und sie teilen ein gefährliches Geheimnis, das sie das Leben kosten könnte. Doch dem reichen Bauern Hinnerk ist jedes Mittel recht, die hübsche Schäferstochter zur Frau zu nehmen. Da bricht eine gewaltige Sturmflut über die Uthlande herein und das Paar kann sich in einer dramatischen Flucht retten. Aber auch Hinnerk hat überlebt. Welche Risiken ist Endres bereit einzugehen, um seine große Liebe zu retten? Wird ihm seine Tonflöte auch diesmal Glück bescheren?
Quelle: https://www.amazon.de/Die-Fl%C3%B6te-Rungholt-Gerit-Bertram/dp/2919801244/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

 

Der Autor:

Gerit Bertram ist das Pseudonym eines Autorenpaares, das sich 2007 durch ein Internet-Schreibforum kennenlernte.
Iris Klockmann, geboren in Lübeck, ist gelernte Arzthelferin. Ihre Hobbys: lesen, reisen und Geschichte.
Peter Hoeft, geboren in Helmstedt, war fast 30 Jahre in der Altenpflege tätig und lebt in der Nähe von Hannover. Seine Hobbys: lesen und reisen (Skandinavien)
Quelle: https://www.amazon.de/Gerit-Bertram/e/B00I4TSICG/ref=dp_byline_cont_book_1

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich habe zuvor die beiden Romane des weiblichen Teils von Gerit Bertram gelesen, von denen ich begeistert war und deshalb unbedingt auch Gerit Bertram kennen lernen wollte.
Und nach der Lektüre kann ich sagen, dass ich ähnlich begeistert bin.
Das Buch lässt einen tief ins vierzehnte Jahrhundert abtauchen. Viele historische Interessierte Leser kennen oder haben zumindest schon einmal etwas von Rungholt gehört oder gelesen. Dank diesem wirklich tollen Romans wird die Geschichte um Rungholt für die Leser schön plastisch.
Erzählt wird die Geschichte um Levke und Endres, zweier jüdischer Mitglieder der Handelsstadt   Rungholt. Mehr möchte ich nicht verraten, ich empfehle es das Buch zu lesen, denn diese Geschichte ist ein Hochgenuss.
Schöne und authentische Figuren machen das Buch aus und nehmen den Leser gleich gefangen. Figuren auf der einen Seite mir denen man bangt und hofft und andererseits Figuren die man am liebsten erwürgen möchte.
Dank der schönen Beschreibung der Schauplätze bekommt man ein sehr schönes Bild wie es dort ausgesehen haben könnte.
Der Schreibstil nimmt den Leser gleich gefangen. Der Spannungsbogen ist fein gesponnen und nimmt mit jeder Seite mehr Fahrt auf.
Für mich das einzige Manko sind zwei Szenen bei denen ich persönlich das Gefühl hatte, dass hier Kürzungen vorgenommen wurde. Mich hat das Buch neugierig gemacht auf das was die beiden noch so geschrieben haben bzw schreiben werden.
Dennoch trübt dies den Lesegenuss nur wenig und für mich ist das Buch gut für 4 von 5 Sternen und trotzdem eine Leseempfehlung.

 

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Tibor Rode – Das Morpheus Gen

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2018
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3431040869
Preis: 15,00 €

 

Der Klappentext:

Für den New Yorker Anwalt David Berger gerät die Welt aus den Fugen: Seit Nächten kann er nicht schlafen, sondern bleibt rund um die Uhr wach. Kurz darauf werden seine Freundin und sein bester Freund ermordet, und für die Polizei steht fest, dass er der Täter ist. Unterstützung auf der Flucht erhält David von der Archäologin Nina, die aus unbekannten Gründen seine Nähe sucht. David wird bald klar: Das, was ihm bislang den Schlaf geraubt hat, kann ihn das Leben kosten. Er ahnt nicht, dass sich hinter seiner plötzlichen Schlaflosigkeit eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Menschheit verbirgt …
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/thriller/das-morpheus-gen/id_5875049

 

Der Autor:

Tibor Rode, 1974 in Hamburg geboren, studierte Rechtswissenschaften und arbeitete als Journalist. Heute ist er als Anwalt für Wirtschafts- und IT-Recht tätig und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Tibor Rode lebt mit Familie und Hund in Schleswig-Holstein.
Das Mona-Lisa-Virus ist sein dritter Roman.
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/tibor-rode/id_2739099

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich begleite Tibor Rodes Thriller schon seit seinem Debüt mit „Das Rad der Ewigkeit“, mit „Das Morpheus Gen“ legt er seinen inzwischen vierten Thriller vor.
Seit seinem Debüt sind inzwischen dreieinhalb Jahre vergangen und man kann durchaus eine Entwicklung erkennen. Schon damals konnte man seinen tollen Schreibstil erkennen und gerade die geradezu wie sein Markenzeichen wirkenden, in jedem Buch vorkommenden, zwei Zeitebenen, haben mich bisher immer sehr fasziniert. Doch dieses Mal ist etwas anders, zwar gibt es wieder diese beiden Zeitebenen, aber dieser Roman ist sehr amerikanisch geschrieben. Ich meine, der Roman wirkt wie ein klassischer amerikanischer Thriller, ich würde es nicht erkennen ob hier ein deutscher oder ein amerikanischer Autor der Verfasser dieses Buchs ist.
Wie immer schaffte es Tibor Rode mich gleich auf den ersten Seiten abzuholen. Ihm gelang es auch mich so zu fesseln, dass ich das Buch blitzschnell durchgelesen hatte.
Die Figuren und Schauplätze wirken durchweg sehr plastisch und ich kam mir gleich so vor als wenn ich mitten in der Story stünde.
Ich mag ja solche Verschwörungstheorien und hier hat es Tibor Rode auf die Spitze getrieben, doch mehr dazu solltet ihr lieber selbst lesen, denn ich möchte Euch nicht den Spaß an diesem tollen Thriller nehmen. Nur so viel, es hat mit Schlaflosigkeit zu tun und welche Figuren es in der Literatur gibt die ebenfalls darunter „leiden“ könnte ihr ich Euch denke ich sicher vorstellen.
Die Spannung ist von Anfang an auf einem sehr hohen Level und lässt bis zum furiosen Finale nicht nach. Im Gegenteil, die Spannung steigt von Seite zu Seite, von Kapitel zu Kapitel. Solche rasanten Thriller liebe ich und selbst wenn mir ein solcher Thriller jedes Mal einige Stunden an Schlaf kostet, das ist es auf jeden Fall Wert.
Für mich sind das volle 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

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Elisabeth Florin – Commissario Pavarotti kam nie nach Rom

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2018
Verlag: Emons Verlag
ISBN: 978-3740803162
Preis: 12,90 €

 

Der Klappentext:

MIT BLUT BESIEGELT
Eine deutsche Schriftstellerin und ihr Mann werden in Meran kaltblütig erschossen – es sieht nach einer Hinrichtung aus. Der Fall führt Commissario Pavarotti und seine große Liebe Lissie von Spiegel ins Herz der deutschen Verlagsszene nach Frankfurt. Womöglich hat die Autorin zu intensiv recherchiert: über die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Nazis scharenweise auf der »Rattenlinie« nach Südtirol flohen – mit tatkräftiger Unterstützung höchster Kreise. Wer versucht hier sein Geheimnis mit aller Macht zu schützen?
Quelle: https://www.emons-verlag.de/programm/commissario-pavarotti-kam-nie-nach-rom

 

Die Autorin:

Elisabeth Florin wuchs in Süddeutschland auf; ihre journalistische Laufbahn begann sie in den 1980er Jahren bei der RAI in Bozen. Von den Menschen in Südtirol und ihrer Geschichte fasziniert, verbringt sie seither viel Zeit in Meran und Umgebung. Sie arbeitet seit fünfundzwanzig Jahren als Finanzjournalistin und Kommunikationsexpertin in Frankfurt am Main und lebt mit ihrem Mann und ihrem kleinen Hund im Taunus.
Quelle: https://www.emons-verlag.de/autoren/elisabeth-florin

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Commissario Pavarotti kam nie nach Rom“ ist der 4. Band der Commissario Pavarotti Reihe.
Mit Elisabeth Florin ist es wie mit einem guten Wein, mit jedem Buch wird sie besser.
Auch hier konnte sie mich gleich auf den ersten Seiten abholen und bis zum Ende fesseln.
Neue und auch alte Bekannte wirkten wie gewohnt sehr authentisch und es war interessant die Entwicklung dieser Figuren zu sehen.
Für mich war es wieder sehr spannend die Schauplätze zu erleben, die ich zwar schon vor mehr als zwanzig Jahren kennen gelernt habe und doch erschienen als würde ich direkt vor Ort dabei sein.
Die Bildhafte Sprache und die schönen Dialoge machen es jedes Mal zu einem Erlebnis, die Romane von Elisabeth Florin zu lesen.
Die Stärke der Autorin liegt ganz klar darin Spannung zu erzeugen, ohne jedoch die Verbrechen oder Morde zu detailliert zu schildern. So kann sich jeder Leser selbst in seiner Phantasie die Verbrechen so grausam machen wie er/sie es gerne hätte.
Für mich ein nahezu gänzlich neues Erlebnis war es wie sich meine Sympathien teilweise verschoben haben. Manche die ich zuvor gerne mochte sind in ihrem Ansehen gesunken, andere wiederum sehe ich mit anderen Augen. Ich muss ganz offen gestehen, dass dies ein für mich gänzlich neues erleben eines Buches bzw. einer Buchreihe war und ich bin sehr gespannt ob sich das mit Band 5 fortsetzt.
Wie immer wurde ich von Commissario Pavarotti und seinen Mitstreiter wieder aufs Beste unterhalten und so vergebe ich wohlverdiente 5 von 5 Sternen.

 

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Rainer Wekwerth & Thariot – Pheromon 2 – Sie sehen Dich

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2018
Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
ISBN: 978-3522505543
Preis: 17,00 €

 

Der Klappentext:

Der Kampf um die Zukunft hat gerade erst begonnen!
Stell dir vor, du hast etwas Schreckliches herausgefunden: Die Menschheit steht vor dem Abgrund – in Gegenwart und Zukunft. Und niemand hat es bemerkt!
Du gehörst zu einer kleinen Gruppe von Auserwählten, die die fremden Invasoren aufhalten können. Weil jeder von euch besondere Fähigkeiten besitzt.
Allein bist du aufgeschmissen, aber zusammen seid ihr stark: Ihr seid „Hunter“, geschaffen in der Zukunft, um das Schicksal der Welt zu verändern!
Quelle: https://www.thienemann-esslinger.de/planet/buecher/buchdetailseite/pheromon-sie-sehen-dich-isbn-978-3-522-50554-3/

 

Die Autoren:

Rainer Wekwerth

Rainer Wekwerth hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und dafür Preise gewonnen. Zuletzt die Jugendbuchpreise Segeberger Feder, Goldene Leslie und Ulmer Unke. Mit seiner “Labyrinth”-Trilogie landete er zudem auf der Spiegelbestsellerliste. Die Kinoverfilmung ist in Vorbereitung. Rainer Wekwerth ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt in der Nähe von Stuttgart.
Mehr Infos unter: www.wekwerth.com
Quelle: http://www.thienemann-esslinger.de/planet/autoren-illustratoren/autorendetail-seite/rainer-wekwerth-1716/

 

Thariot

Thariot hat eine Schwäche für spannende Geschichten. Bereits als Fünfzehnjähriger begann er mit dem Schreiben, vor allem Kurzgeschichten, bis er dann in 2009 die Arbeit an seinem ersten Buch startete. Thariot, in seinem letzten Leben von Beruf IT-Manager, ist ein Bildermensch. Er hat die Fähigkeit, Bilder schnell in Wörter zu übersetzen, und kann es einfach nicht lassen, diese auf Papier zu bringen.
Mehr Infos unter: www.thariot.de
Quelle: http://www.thienemann-esslinger.de/planet/autoren-illustratoren/autorendetail-seite/thariot-1717/

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Eigentlich ist es oft so, dass bei einer Trilogie, der mittlere Teil der eher schwächere ist. Doch hier nicht, hier ist der mittlere Teil sogar noch stärker wie der erste Teil.
Habe ich beim ersten Teil einige Kapitel gebraucht um in der Story anzukommen, war ich im zweiten Band gleich auf den ersten Seiten mittendrin. Noch rasanter, noch spannender und noch fesselnder ist diese Story. Mir kam gleich wieder der Gedanke, was wenn so etwas irgendwann einmal Realität werden würde? Ein erschreckender Gedanke, doch im hier und jetzt, eine faszinierende Buchidee.
Wie schon gesagt, ich habe sofort in die Story zurück gefunden. Und ich war sofort wieder gefesselt von der Geschichte.
Neben den schon bekannten Figuren kommen jetzt einige spannende Figuren dazu und ich war gespannt wie diese sich in das ganze einfügen. Langsam immer mehr kommt man dahinter wie sich das Ganze auch über diesen zweiten Band hinaus zusammenfügen könnte. Doch ätsch, wie schon bei Band eins endet der zweite mit einem bösen Cliffhanger. Der aber, zugegeben, nichts Schlimmes ist, denn schon lange vor dem Ende war für mich klar, dass auch der dritte Band unbedingt hier einziehen muss.
Spannend geht es los, und immer spannender geht es weiter. Ich wurde mit jeder Seite immer gespannter und hätte am liebsten schon jetzt den dritten Band gelesen.
Die Idee mit dem Zeitsprung ist zwar nichts neues, doch ist es wirklich genial umgesetzt. Diesen dann verknüpft mit der Idee einer Alieninvasion lässt augenblicklich das Kopfkino beginnen zu rattern.
Das Buch ist ein echter Pageturner, einmal begonnen, hat man kaum eine Chance das Buch aus den Händen zu legen. Mich hat das Buch in er Tat einiges an Schlaf gekostet, einfach weil ich immer nur noch ein Kapitel, oder eine Seite weiterlesen wollte. Als ich das Buch dann beiseite legte und auf die Uhr schaute, war es fast schon zu spät um überhaupt noch zu schlafen. Aber ganz egal, das war es auf jeden Fall Wert.
Das Buch kann ich empfehlen für Jugendliche ab ca. 12 Jahren und natürlich auch für junggebliebene Erwachsene bis 99 Jahren. Ich bin übrigens 54 Jahre und war voll und ganz begeistert.
Für das Buch vergebe ich 5 von 5 Sternen obwohl es nachdem Band eins bereits 5 Sterne bekommen hat, eigentlich mindestens einen zusätzlichen Stern verdient hätte.

 

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Michael Seitz – Der Falter

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 294 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. April 2018
Verlag: Knaur TB-Verlag
ISBN: 978-3426216767
Preis: 12,99 €

 

Der Klappentext:

Ein fesselnder Wien-Krimi über Macht und Ohnmacht, Tod und Erlösung. Falco Brunners zweiter Fall.
Privatdetektiv Falco Brunner will eigentlich nur seine beiden Kinder fürs Wochenende bei seiner Exfrau abholen. Kurz vor dem Ziel überfährt er eine Frau auf offener Straße. Bei der Obduktion stellt sich jedoch – sehr zur Erleichterung Brunners – heraus, dass das Unfallopfer bereits tot war. Sie wurde ermordet und auf der Straße entsorgt. Brunner fühlt sich mitschuldig und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Auf den Spuren des Opfers führt ihn sein Weg in ein Frauenhaus. Eine Spirale aus häuslicher Gewalt und Kindheitstraumata offenbart sich dem Privatdetektiv. Dass der Grat vom Opfer zum Täter schmal ist, begreift der Privatdetektiv dabei erst, als seine Freundin, Sozialarbeiterin Paula, bereits in größter Gefahr schwebt …
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/9582473/der-falter

 

Der Autor:
 
Michael Seitz, Jahrgang 1976, hat seine Kindheit und Jugend in München und im ländlichen Niederbayern verbracht. Schon als Kind wollte er Schriftsteller werden und hielt an diesem Traum fest. Während andere ein »vernünftiges Studium« absolvierten, schrieb er in seiner wenigen freien Zeit, die ihm als Gesundheits- und Krankenpfleger blieb, in jeder Minute an seinen Manuskripten. Der Autor lebt seit 2005 in Wien. Er schreibt vorwiegend historische Romane und Gegenwartskrimis. Er genießt es, mit seiner Frau und seinen beiden Kindern durch Wien zu flanieren und in Buchgeschäften zu schmökern. Seit Kurzem besitzt die Familie einen Kater namens »Mizzi«. Seitz wird von der Literaturagentin Lianne Kolf vertreten. »Man muss schon verrückt sein, wenn man Schriftsteller werden will!«, so Seitz’ Lebensmotto.
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/autoren/9307189/michael-seitz

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Der Falter ist der zweite Band der zweite Band der Krimireihe um den Privatdetektiv Falco Brunner. Der Roman ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe und auch dieses Mal widmet er sich eines brisanten Themas-Häusliche Gewalt. Wie man es von Michael Seitz kennt, hat er auch zu diesem Thema glänzend recherchiert.
In diesem Fall ist Falco noch persönlicher in den Fall involviert als üblich, hat er doch vermeintlich eine Frau überfahren. Doch was steckt da wirklich dahinter?
Gleich auf den ersten Seiten hat er mich wieder abholen können. Nein, nicht nur abholen, sondern er hat es wieder geschafft mich zu fesseln. Nach jeder gelesenen Seite, bleibt der Leser dank der tollen Schreibweise, neugierig auf das folgende.
Figuren und Schauplätze sind sehr schön plastisch beschrieben. Die Figuren erscheinen lebendig und echt. Besonders gut gefielen mir die Dialoge, die ich mir persönlich durchaus so im realen vorstellen könnte.
Die Spannung zu Beginn eher sachte, doch je weiter man in der Story kam umso mehr stieg die Spannung an, so sehr das man irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Einziges Manko für mich, durch sehr geschickt eingefügte Wendungen ist es fast unmöglich mitzuermitteln, denn fast jedes Mal hat er mir durch eine solche Wendungen meine Verdächtigen genommen. Das ist großartig, so  muss ein moderner Krimi geschrieben werden.
Ich habe den Autor mit einem historischen Roman kennen gelernt, doch ich denke, dass er mit seinen Kriminalromanen seine wahre Passion gefunden hat.
Mich konnte Michael Seitz mit diesem Krimi aufs Beste Unterhalten und so freue ich mich für diese Story die volle Punktzahl zu vergeben.
5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

Unsere Bewertung:

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Marie Lacrosse – Das Weingut – In stürmischen Zeiten

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 672 Seiten
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2018
Verlag: Goldmann-Verlag
ISBN: 978-3442205547
Preis: 13,00 €

 

Der Klappentext:

Weißenburg im Elsass im Jahr 1870: Die junge Waise Irene kommt als Dienstmädchen in das Herrenhaus des reichen Weinhändlers Wilhelm Gerban. Dessen Sohn Franz glaubt an die Ideale der französischen Revolution, wofür sein Vater wenig Verständnis hat. Als Irene auf Franz trifft, verlieben die beiden sich leidenschaftlich ineinander. Doch nicht nur Standesschranken und familiäre Intrigen stehen ihrer Beziehung im Wege. Auch am europäischen Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Ein furchtbarer Krieg bricht aus. Gegen alle Widerstände kämpfen die beiden jungen Leute um ihr Glück. Bis das Schicksal unbarmherzig zuschlägt …
Quelle: https://www.randomhouse.de/Paperback/Das-Weingut-In-stuermischen-Zeiten/Marie-Lacrosse/Goldmann/e536310.rhd

 

 Die Autorin:

Marie Lacrosse hat in Psychologie promoviert und arbeitet heute als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft. Unter einem anderen Namen schreibt sie erfolgreich historische Romane. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in einem beschaulichen Weinort. »Das Weingut. In stürmischen Zeiten« ist der erste Band der großen Saga um die Weinhändler-Familie Gerban.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Marie-Lacrosse/p634533.rhd

 

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Mit „Das Weingut“ ist Marie Lacrosse aka Marita Spang eine großartige Familiensaga gelungen. Es ist alles dabei was es für eine spannende Story braucht, eine Lovestory, böse Intrigen und nicht zuletzt hochdramatische historische Episoden.
Die Autorin nimmt den Leser mit auf die Reise auf die Schlachtfelder des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 und erzählt in erster Linie die Geschichte des jungen Erben Franz und dem Dienstmädchen Irene im Elsass des 19. Jahrhunderts.
Die Story wird in mehreren Erzählsträngen erzählt, die jede für sich schon eine spannende Geschichte zu erzählen hatten. Spannend war es letztlich wie die Stränge zueinander finden.
Die Schauplätze sind schön beschrieben und für den Leser gut nachvollziehbar. Die Figuren und ganz besonders auch die Dialoge konnten mich zum Teil begeistern und dabei vor allem, dass die Autorin auch alte und heute nur noch selten gebräuchliche Worte und Redewendungen eingepflegt hat. Das fand ich wirklich toll und begeisterte mich so sehr, dass ich nachdem ich die ersten Redewendungen und alten Worte gefunden hatte regelrecht Jagd darauf machte.
Die Story ansich nahm mich gleich im ersten Kapitel gefangen und ließ mich nicht mehr los bis zum Ende. Das Ende hatte leider ein brutal offenes Ende, so dass der Leser keine andere Wahl haben wird, als sich den Folgeband zu besorgen.
Dennoch, für mich war das allerbeste Unterhaltung und ich freue mich schon heute auf den zweiten Band dieser Geschichte.
Insgesamt sind das für mich glasklare 5 von 5 Sternen und natürlich eine Leseempfehlung!

 

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