Marc Elsberg – Gier

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Wenn Du mehr über das Buch und den/die AutorIn wissen möchtest, Klick auf das Cover, von dort wirst Du direkt zur Verlagsseite des Titels weitergeleitet um weitere Details zu erfahren.Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 25. Februar 2019
Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN: 978-3764506322
Preis: 24,00 €

 

Der Klappentext:

Wenn Fiktion zur Realität wird, dann macht Marc Elsberg einen Bestseller daraus! Nach BLACKOUT, ZERO und HELIX der neue Thriller zu einem explosiven Thema.
»Stoppt die Gier!«, rufen sie und »Mehr Gerechtigkeit!«. Auf der ganzen Welt sind die Menschen in Aufruhr. Sie demonstrieren gegen drohende Sparpakete, Massenarbeitslosigkeit und Hunger – die Folgen einer neuen Wirtschaftskrise, die Banken, Unternehmen und Staaten in den Bankrott treibt. Nationale und internationale Konflikte eskalieren. Nur wenige Reiche sind die Gewinner. Bei einem Sondergipfel in Berlin will man Lösungen finden.
Der renommierte Nobelpreisträger Herbert Thompson soll eine Rede halten, die die Welt verändern könnte, denn angeblich hat er die Formel gefunden, mit der Wohlstand für alle möglich ist. Doch dazu wird er nicht mehr kommen. Bei einem Autounfall sterben Thompson und sein Assistent – aber es gibt einen Zeugen, der weiß, dass es Mord war, und der hineingezogen wird in ein gefährliches Spiel. Jan Wutte will wissen, was hinter der Formel steckt, aber die Mörder sind ihm dicht auf den Fersen …
»Ob man Marc Elsbergs Krimis wie getarnte Sachbücher liest, wie ein Kritiker einmal geschrieben hat, oder doch nur als reine Unterhaltung, bleibt einem selbst überlassen. Sicher ist, der Mann beherrscht sowohl das eine als auch das andere.«
Sophie Weilandt/3sat Kulturzeit
Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/GIER-Wie-weit-wuerdest-du-gehen/Marc-Elsberg/Blanvalet-Hardcover/e524245.rhd

 

 

Der Autor:

Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Mit seinen internationalen Bestsellern BLACKOUT, ZERO und HELIX etablierte er sich auch als Meister des Science-Thrillers. BLACKOUT und ZERO wurden von »Bild der Wissenschaft« als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet und machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner von Politik und Wirtschaft.
Dieser Roman ist ein Appell an die Zivilgesellschaft, die Folgen der digitalen Revolution zu diskutieren, bevor sie uns überrollt hat.”
Handelsblatt über ZERO
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Marc-Elsberg/p444372.rhd

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Dieses Buch ist das erste von Marc Elsberg welches mich nicht abholen konnte.
Erwartet habe ich einen Krimi oder Thriller, aber bekommen habe ich vielleicht einen Krimi oder Thriller, diesen aber gepaart mit einem Sachbuch in Wirtschaftswissenschaften.
Den Krimi oder Thriller könnte ich guten Gewissens mit 4 oder 5 Sternen bewerten.
Hätte ich ein Buch zum Thema Wirtschaft lesen wollen wäre dies durchaus auch für 4 Sterne gut gewesen. Jedoch wollte ich kein Sachbuch lesen, sondern etwas Spannendes und so käme ich für diesen Teil dann nur auf zwei Sterne.
Ich denke, das Buch 50 oder 100 Seiten kürzer und dafür auf den Wirtschaftsteil verzichtet und es wäre ein großartiger Krimi geworden.
In der Summe komme ich somit auf maximal 3 Sterne. Eigentlich schade, denn wie gesagt der reine Krimiteil wäre für mich für 4 bis 5 Sterne gut gewesen.

 

 

Unsere Bewertung:

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Theresa Simon – Die Fliedertochter

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 496 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2016
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453421455
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Eine geheimnisvolle Schneekugel.

Das Erbe einer starken Frau. Eine Liebe, die sich nie erfüllt hat.
Berlin 1936. Die Sängerin Luzie Kühn steht ganz am Anfang ihrer Karriere und träumt von einem Leben im Rampenlicht. Doch als Jüdin fühlt sie sich nicht mehr sicher und verlässt Berlin in Richtung Wien. Sie verliebt sich in den charismatischen Bela Król und schwebt im siebten Himmel, doch schon bald wird klar, dass Luzie auch in Wien nicht sicher ist …
Berlin 2018. Paulina Willke wird von ihrer mütterlichen Freundin Antonia gebeten, in Wien ein Erbstück für sie abzuholen. Sie ahnt nicht, dass die Reise nach Wien ihr Leben verändern wird …
Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Fliedertochter/Teresa-Simon/Heyne/e507264.rhd

 

 

Die Autorin:

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Teresa-Simon/p550183.rhd

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Die Fliedertochter“ ist der nunmehr vierte Band der Reihe aus der Feder von Teresa Simon, in der sie jedes Mal eine starke Frau zur Hauptfigur macht. Der mir hier vorliegende vierte Band ist zugleich, für mich der stärkste.
Das Buch ist weitestgehend in zwei Erzählsträngen erzählt, der eine im heute, mit der Hauptfigur der Paulina, einer jungen Frau für die am Ende des Buches nichts mehr so ist wie zu Beginn. Und der zweite Erzählstrang, mit der Hauptfigur der Luzie, spielt von Mitte/Ende der dreißiger Jahre, bis etwa zum Ende des zweiten Weltkriegs.
Ganz so wie man es von Teresa Simon kennt, gelingt es ihr den Leser schnell zu fesseln. Es gelang mir nur selten das Buch aus der Hand zu legen, zu neugierig machte mich die Story.
Für mich das Highlight waren die Einträge aus Luzies Tagebuch, welches Paulina zu lesen bekam.
Großartig gezeichnet die beiden Frauen, die bei sehr real und echt wirken.
Auf der einen Seite die junge Paulina im heute, die man oft in Luzie wiederentdeckte. Und auf der anderen Seite Luzie, deren Schicksal im dritten Reich sehr betroffen machte.
Den wie üblich toll beschriebenen Schauplätzen konnte man sehr gut folgen und wie gewohnt hatte ich direkt ein Bild vor Augen.
Das Buch ist kein Buch welches man mal eben so weg lesen sollte, sondern vielmehr sollte man es lesen und insbesondere Luzies Geschichte sollte man zum Anlass nehmen darüber nachzudenken.
Luzies Geschichte soll mahnen, dass dies wie im dritten Reich nie wieder geschehen darf. Es ist auch eine Geschichte wider dem Vergessen.
Insgesamt wurde ich wieder aufs Beste unterhalten und so ist es logisch, dass ich hier 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung vergebe.

 

 

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Silvia Stolzenburg – Die Salbenmacherin und der Engel des Todes

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 376 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2019
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839224236
Preis: 15,00 €

 

 

Der Klappentext:

MORD IM SPITAL  
Nachdem die Salbenmacherin Olivera die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter erhalten hat, versinkt sie in tiefer Trauer. Um Ablenkung zu finden, arbeitet sie noch mehr als sonst im Heilig-Geist-Spital. Als jedoch kurz hintereinander ein Greis und eine Wöchnerin versterben, erhebt der Spitalmeister schwere Anschuldigungen gegen sie. Auf Befehl des Rates wird sie verhaftet, doch auf dem Weg zum Gefängnis verhilft ihr der Henker zur Flucht. Allein, hochschwanger und schwer verletzt flieht Olivera aus der Stadt und schwebt in tödlicher Gefahr.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1925-die-salbenmacherin-und-der-engel-des-todes.html

 

 

Die Autorin:

Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Die Vollzeitautorin lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/665-silvia-stolzenburg.html

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Die Salbenmacherin und der Engel des Todes„ ist der vierte Band der Reihe um die Salbenmacherin Olivera. Oftmals ist es so, dass in längeren Reihen der eine oder andere Band schwächer ist als die anderen. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, denn alle vier Teile erscheinen mir sehr hochwertig. Hochwertig ist auch die Aufmachung, gebunden und mit Lesebändchen versehen wirken die Bücher sehr wertig.
Die Story ist wie gewohnt sehr fesselnd geschrieben und so ist es für den Leser leicht in die Story hineinzufinden.
Auch für Leser die die ersten drei Bände noch nicht gelesen haben ist es kein Problem der Story zu folgen, denn alle vier Teile sind in sich abgeschlossene Geschichten. Allerdings, mehr Spaß macht es, wenn man die Entwicklung der Figuren, über alle vier Teile verfolgt.
Die Figuren wirken durch die Bank sehr echt und dank der tollen Dialoge auch lebendig.
Silvia Stolzenburg schafft es immer wieder, aufs Neue mein Kopfkino in Gang zu bringen, und so war ich wie so oft beim Lesen nicht ansprechbar.
Die Schauplätze wirken real und nicht wie im Kopf des Autors erdacht, und so ging es mir auch so dass ich die Schauplätze vor meinem inneren Auge „sehen“ konnte.
Mein Kopfkino  ließ bei mir wieder einmal den Wunsch entstehen, einen der Romane er Autorin auf der großen Leinwand zu sehen, oder zumindest als einen Film im TV.
Sehr früh im Verlauf sieg die Spannung stark an und steigerte sich bin hin zum dramatischen Finale.
Ich kann leider nicht anders, aber auch hier sind das für mich in der Summe 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

 

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Karin Joachim – Johannisglut – (Tatortfotografin Jana Vogt 3)

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 317 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. Oktober 2018
Verlag: Tinte & Feder Verlag
ISBN: 978-2919801541
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

UNGESÜHNT
Tatortfotografin Jana Vogt wandert mit einer Freundin von Aremberg nach Schuld an der Ahr. Die beiden begleiten Mitglieder einer universitären Theatergruppe, die sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen haben. Jana erkennt schnell, dass Misstrauen und ein dunkles Geheimnis die Gruppe umgeben. Sie erfährt, dass vor 30 Jahren eine der Schauspielerinnen spurlos verschwand. Als am nächsten Morgen eine Mitwanderin tot aufgefunden wird, ist sie sich sicher, dass der Mörder unter ihnen ist.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1945-johannisglut.html

 

 

Die Autorin:

 
Karin Joachim wurde in Bonn-Bad Godesberg geboren und lebt seit über 20 Jahren im Ahrtal. Die studierte Germanistin und Anglistin sowie ehemalige Leiterin eines archäologischen Museums ist heute als freiberufliche Autorin tätig. In ihrer Freizeit ist sie mit ihrem Border Terrier unterwegs, mit dem sie die Natur erkundet und historische Orte besichtigt.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/745-karin-joachim.html

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom

„Johannisglut“ ist der dritte Band einer bislang dreiteiligen Reihe um die Tatortfotografin Jana Vogt. Auch wenn man wie ich, erst mit dem dritten Band einsteigt, lässt sich die Story gut lesen und verstehen.
Mich konnte die Autorin so gut unterhalten, dass ich die beide Vorgängerbände auf jeden Fall auch noch lesen werde.
Für  mich war „Johannisglut der zweite Roman aus der Feder von Karin Joachim nach „Domschattenträume“ einem Roman um eine junge Frau und ihren großen Traum vom Film, der in den 1920er Jahren spielt.
Die Story beginnt eher gemächlich mit einer Wanderung nach Schuld an der Ahr. Die Begleiter dieser Wanderung werden sich im Verlauf als irgendwie beteiligte am aktuellen Fall herausstellen. Doch keine Sorge, so gemächlich wie zu Beginn bleibt es nicht lange. Mit jeder Seite nimmt das Buch mehr an Fahrt auf und schon bald ist man von der Handlung gefesselt.
Besonderes Highlight gleich zu Beginn ist die wirklich schöne Beschreibung der Schauplätze der Wanderung und somit auch des Tatorts. Man spürt in jeder Zeile die liebe der Autorin zu ihrer Heimatregion.
Die Figuren wirkten auf mich durchweg gut durchdacht und sehr echt. Zusammen mit den wirklich guten Dialogen wirkte diese dann fast wie reale Menschen.
Nicht ganz einfach ist das Buch für Hobbyermittler unter den Lesern, denn Karin Joachim macht es den Mitermittlern nicht leicht. Kaum denkt man, dass man den/die Täter ermittelt hat nimmt die Story eine neue Wendung und man kann seinen Täter von der Liste der Tatverdächtigen streichen. Das ist in meinen Augen ganz großes Kino, das ist Klasse und genau so muss ein moderner Krimi geschrieben werden.
Insgesamt konnte mich die Autorin mit ihrem Krimi sehr gut unterhalten und so komme ich in der Summe auf wohlverdiente 5 von 5 Sternen, und eine Leseempfehlung!

 

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Ellin Carsta – Eine neue Zeit (Die Hansen Saga Band 2)

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 317 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. Oktober 2018
Verlag: Tinte & Feder Verlag
ISBN: 978-2919801541
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Hamburg 1893: Nach turbulenten Jahren ist die finanzielle Lage der Hansens endlich stabil und sie haben an Macht, Ansehen und Einfluss gewonnen. Das liegt vor allem am reichen Ertrag, den die Kakaobohnen aus dem eigenen Anbau in Kamerun bringen. Der wirtschaftliche Erfolg spiegelt sich aber nicht im Privatleben der Familienmitglieder wider und neue dunkle Wolken ziehen am Horizont auf.
Luise ist zu einer selbstständigen jungen Frau herangewachsen, die sich aktiv in das Familienkontor einbringt und ganz in ihrem beruflichen Dasein aufgeht. Als ihr Vater einen Ehemann für sie bestimmt, ist Ablehnung ihre erste Reaktion. Es widerstrebt ihr, sich in die ihr zugedachte Rolle der gut erzogenen Tochter zu fügen, auch deshalb, weil ihr Herz noch immer für Kamerun, vor allem aber auch für Hamza schlägt.
Die nach dem Ehebruch aus der Familie verstoßene Elisabeth verwendet immer mehr Energie darauf, ihrem Exmann und dem Rest der Hansens zu schaden. Sie fängt ein Verhältnis mit August Frederiksen an, dem Erzfeind ihres verstorbenen Schwiegervaters, und spinnt einen perfiden Plan. Wird es ihr gelingen, die Hansens in den Ruin zu treiben?
Quelle: https://petra-mattfeldt.de/de/ellin-carsta-autorin/buecher-ellin-carsta-autorin/122-eine-neue-zeit

 

Die Autorin:

Ellin Carsta ist mein jüngstes Pseudonym. Ich schreibe historische Romane, die sich auch auf die internationalen Büchermärkte orientieren. Für mich persönlich macht es aber kaum einen Unterschied. Mir ist nur wichtig, dass ich eine Bindung zu meinen Figuren aufbauen kann, die aber schon bei ihrer Entstehung vorhanden ist. „Die heimliche Heilerin“ war mein bis dato größter Erfolg, da ich den immer erträumten Bestseller-Status erreichte. Es folgten weitere Bücher und Fortsetzungen, die auch auf Anklang stießen. Ich bin unglaublich glücklich, dass ich meinen Traum leben kann. Wenn ich einen ruhigen Moment mit meinem Mann habe, lachen wir gerne darüber, in was für einer Schnelligkeit so viel entstehen konnte. Noch vor fünf Jahren hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass ich jemals einen Bestseller schreiben würde!
Quelle: https://petra-mattfeldt.de/de/ellin-carsta-autorin/ueber-ellin-carsta-autorin

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Weiter geht die Reise mit der Hamburger Kaufmannsfamilie Hansen. Dieses Mal spielt die Geschichte nur in Hamburg, was ich fast schon ein wenig schade finde, denn besonders der Teil der in Kamerun spielte gefiel mir in Band eins am besten. Kamerun wird hier nur am Rande, durch den Briefwechsel mit dem Verwalter der Kakaofarm erwähnt.
Die wichtigste Hauptperson in Band zwei ist dieses Mal Luise, die, zu einer selbstständigen jungen Frau herangewachsen ist und nun voll und ganz in ihrer Arbeit im Kontor aufgeht.
Fein gezeichnete Charaktere und geschickte Wendungen zeichnen das Buch aus, so dass man nie weiß in welche Richtung sich die Story entwickelt.
Auch dieses Mal ist es so, dass die Familie Hansen nicht in Frieden leben kann. Wie sollte es anders sein, dass auch in Band 2 es wieder Feinde der Familie gibt, die dem Kontor schaden wollen. Ob es klappt solltet ihr lieber selbst nachlesen, denn auch wenn ich nur erwähne in welche Richtung es sich entwickelt würde bedeuten dass ich Spoilern würde und das möchte ich nicht.
Wie gewohnt sind auch die Schauplätze sehr schön beschrieben und so fühlt man sich in Hamburg fast zuhause.
Die Hauptperson in diesem Roman ist Luise, die hier gerade wegen ihrer Selbständigkeit mit den Konventionen zu kämpfen hat, die ihr als Frau auferlegt werden. Sie sieht sich nicht als Ehefrau und Mutter, wie es damals üblich war für Frauen ab einem gewissen Alter in dem man verheiratet zu sein hatte. Findet sie die große Liebe oder wird ihr Vater ihr den Ehemann aussuchen?
Die Geschichte ist sehr schön und bewegend geschrieben, aber auch sehr fesselnd. So fiel es mir nicht leicht das Buch aus den Händen zu legen.
Insgesamt komme ich hier wieder einmal auf 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

 

 

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Chris Karlden – Der Totensäer

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 324 Seiten
Erscheinungsdatum: 30. März 2019
Verlag: Independently published Verlag
ISBN: 978-1091963054
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Über zwei Jahre ist es her, dass Lucy, die Tochter von Hauptkommissar Adrian Speer, entführt wurde. Unverhofft finden sich im Zuge der Aufklärung einer Mordserie erstmals Hinweise auf ihren Verbleib. Ein ominöser Unbekannter mit dem Decknamen Sammler hat Lucy zusammen mit zwei weiteren Mädchen in seiner Gewalt. Mithilfe seines Partners Hauptkommissar Robert Bogner stürzt Speer sich in eine atemlose Suche. Gleichzeitig zieht ein eiskalter Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Als die beiden Ermittler einen Zusammenhang mit Lucys Entführung herstellen können, geraten plötzlich auch Speer und seine Familie ins Visier des Killers. Schon bald können Speer und Bogner nur noch wenigen Menschen trauen, während sich die Ereignisse gnadenlos zuspitzen und der Sammler das Schicksal der Mädchen besiegeln will.
Quelle: https://chriskarlden.de/buecher-2/der-totensaeer-thriller-ein-speer-und-bogner-thriller-band-2/

  

Der Autor:

Chris Karlden, geb. 1971, studierte Rechtswissenschaften und arbeitet als Jurist in der Gesundheitsbranche. Er lebt mit seiner Familie grenznah zu Frankreich und Luxemburg im Südwesten Deutschlands.
Quelle: https://chriskarlden.de/autor/

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Mit „Der Totensäer“ hat Chris Karlden einen der stärksten Thriller geschrieben, den ich in den letzten Jahren gelesen habe. Härter, rasanter und auch ein stark beschriebener seelischer Hintergrund der Figuren.
Mit der Reihe und die Ermittler Speer & Bogner ist es ihm nur zum widerholten Male gelungen gleich auf den ersten Seiten mein Kopfkino in Gang zu bringen.
Wenn es einem Autor gelingt mich richtiggehend wegzubeamen hat er vieles richtig gemacht. Kaum in die Geschichte eingetaucht, war es regelrecht so, dass ich nicht mehr ansprechbar war, so gefesselt hat sie mich.
Die schon vom ersten Band „Der Totensucher“ bekannten Figuren, waren dieses Mal noch besser beschrieben und noch interessanter, insbesondere was den privaten Hintergrund von Speer betrifft.
Zwei Erzählstränge, zum einen aus der Sicht der Ermittler und zum anderen aus der Sicht der Tochter lassen den Leser wirklich kaum zu Atem kommen. Dank dieser beiden Stränge kann der Leser der Entwicklung des Falles vom ersten Augenblick an gut folgen.
Wie auch schon im ersten Band sind die Schauplätze auch dieses Mal vortrefflich beschrieben, so gut dass es leicht fallen würde diese Schauplätze auch nachzuvollziehen.
Der Spannungsbogen ist großartig gesponnen und ist nach eher ruhigerem Beginn schon sehr schnell auf einem hohen Niveau um dann zum grandiosen Finale hin immer weiter hin anzusteigen.
Insgesamt sind das für mich hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung. Eigentlich hätten es mehr Sterne sein müssen, weil ich schon den ersten Band mit 5 Sternen bewertet hatte.
Deshalb sage ich ausnahmeweise hier 5 + 1 Sterne.
Das war wirklich ganz großes Kino!

 

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Peter Beck – Die Spur des Geldes

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. März 2019
Verlag: Emons Verlag
ISBN: 978-3740804992
Preis: 14,95 €

 

Der Klappentext:

In einem Schacht beim Tegeler See wird ein Mitarbeiter der Berliner Wasserwerke gefunden, grausam zu Tode gefoltert. Schnell zeigt sich: Er war in dubiose Bankgeschäfte verwickelt. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank, will gemeinsam mit dem LKA Licht in die Angelegenheit bringen und stößt in den Wasserwerken von London, München und Zürich auf verdächtige Machenschaften. Ist Europas Trinkwasser in Gefahr?
Quelle: https://www.emons-verlag.com/programm/die-spur-des-geldes

 

Der Autor:

Peter Beck studierte Psychologie, Wirtschaft und Philosophie, promovierte in Psychologie und machte einen MBA in Manchester. Er trägt im Judo den schwarzen Gürtel, war Militärradfahrer und in der Geschäftsleitung eines großen Unternehmens. Heute ist Peter Beck sein eigener Chef, unterstützt Firmen bei der Gestaltung ihrer Kultur und schreibt an der rasanten Thrillerreihe mit Tom Winter. OneWorld, zweifacher Gewinner des Man-Booker-Preises, bringt seine Thriller auf Englisch heraus.
Quelle: https://www.emons-verlag.com/autoren/peter-beck

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Die Spur des Geldes“ ist der dritte Band der Thrillerreihe um Tom Winter, den Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank.
Ich muss ganz offen gestehen, dass mich die Rasanz des Buches und der sehr schöne Schreibstil mich durchaus an James Bond erinnert haben.
Damit will ich nicht sagen, das Buch wäre ein billiger Abklatsch dieser Reihe, ganz im Gegenteil.
Es geht etwas gemächlicher zu, jedoch interessanter und glaubhafter. Wer nun aber denkst, dass gemächlich heißt, dass es langweilig wäre der irrt gewaltig, denn es geht auch sehr rasant zu. Mit jeder Wendung steigert sich die Spannung bis hin zum fulminanten Finale.
Wann immer man denkt, man kommt der Lösung etwas näher, kommt die nächste Wendung die den Leser dazu zwingt, seinen Lösungsansatz zu überdenken. Das war großes Kino und hat mich direkt zum Entschluss gebracht in Kürze die weiteren Teile der Reihe zu lesen.
Sehr gut beschrieben hat Peter Beck die Figuren und Schauplätze. Figuren wirken echt und gut durchdacht.
Gut gefallen haben mir ebenfalls die Dialoge, auf mich keinesfalls konstruiert wirkten, sondern eher sehr echt erschienen, die die Figuren erst lebendig wirken lassen.
Insgesamt konnte mich der Autor von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und überzeugen. Somit komme ich in der Summe auf 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung

 

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Silvia Stolzenburg – Puppenjagd

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2019
Verlag: Weltbild Verlag
ISBN: 978-3959739979
Preis: 15,00 €

 

Der Klappentext:

Ein brutaler Serienmörder hält Stuttgart in Atem. Offenbar hat er es vor allem auf rothaarige Frauen abgesehen, die er grausam zu Tode quält und verstümmelt. Mordermittlerin Tina Baumann, erst vor Kurzem von der Brandermittlung zur Mordkommission gewechselt, wird Mitglied der SOKO und kann schon bald ihren ersten Fahndungserfolg melden. Doch dann wird wieder eine junge Frau entführt – und bald darauf wird klar, dass dieser Fall weit in die Vergangenheit hineinreicht. Tina und ihr Kollege Manni setzen sich auf die Spur eines Mordes, der vor dreißig Jahren geschah. Niemand ahnt, dass sie sich damit in tödliche Gefahr begeben …
Quelle: https://www.weltbild.de/artikel/buch/puppenjagd_24659774-1

 

Die Autorin:

Silvia Stolzenburg, Jahrgang 1974, studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 erfolgte die Promotion über zeitgenössische Bestseller mit Abschluss Dr. phil., in dieser Zeit reifte auch der Entschluss, selbst Romane zu verfassen. Silvia Stolzenburg arbeitet als Vollzeitautorin, sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb.
Quelle: https://www.weltbild.de/artikel/buch/puppenjagd_24659774-1#authorsportrait

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Einem guten Wein gleich, der je älter er wird immer besser wird er, ist auch Silvia Stolzenburg und ihre Bücher. Je länger sie schreibt umso besser werden ihre Bücher.
„Puppenjagd“ ist ihr bislang härtester und brutalster Fall. Vorab muss ich sagen, dass es kein Buch für zartbesaitete Leser ist, denn diese könnten unter Umständen Schaden nehmen.
Das Buch ist ein großartiger hochdramatischer Roman der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite gefangen nimmt und erst lange nachdem man die letzte Seite gelesen hat wieder loslässt. Der Fall bzw der oder die Täter lassen einen nachdenklich zurück. Warum? Wenn ich das nun hier schreibe verrate ich zu viel deshalb unser Tipp, lest es selbst.
Ich lese gerne Krimis oder Thriller wo man mitermitteln kann. Doch hier macht es die Autorin einem sehr schwer. Dank geschickter Wendungen kann man nahezu jeden Verdächtigen direkt wieder ausschließen, kaum dass er in Verdacht geraten ist.
Die Figuren wirken durchweg echt und lebendig. Das Ermittlerteam um Tina Baumann gefällt mir sehr gut und jetzt mit dem zweiten Band kommt bei mir das Gefühl auf, dass das ein Team ist, welches durchaus Kultstatus erreichen könnte.
Wie üblich sind es wieder die Dialoge, die mich beeindrucken konnten. Denn die wirken echt und lebendig.
Dank der lebendigen und bildhaften Beschreibung der Schauplätze könnte es dem Leser gelingen sich in Stuttgart und Umgebung zurechtzufinden.
Wie auch schon im ersten Fall erfährt der Leser vieles von Tina Baumann privatem Umfeld und was mit ihr in der Geschichte vor den beiden Fällen geschehen ist. So versteht der Leser so manche Reaktion von ihr, die manchmal nicht ganz rational erscheint.
Insgesamt ist Silvia Stolzenburg wieder ein großartiger, spannender Thriller gelungen, der Len Leser von der ersten bis zur Letzten Seite gefangen hält. Für uns sind das wieder großartige 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

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Karin Joachim – Domschattenträume

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. September 2018
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839223055
Preis: 15,00 €

 

Der Klappentext:

DER TRAUM VOM FILM  Köln-Marienburg 1926: Karolina Offermann träumt von einer Filmkarriere im fernen Berlin. Doch die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben kollidiert mit den Vorstellungen ihres Vaters. Der Fabrikant hat einen anderen Weg für sie vorgesehen. Allen Hindernissen zum Trotz nimmt sie unentdeckt von ihm Schauspielunterricht. Als er dies erfährt, eskalieren die familiären Konflikte und münden in eine Tragödie. Und der Traum vom Film rückt in immer weitere Ferne.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1859-domschattentraeume.html

 

 

Die Autorin:

Karin Joachim wurde in Bonn-Bad Godesberg geboren und lebt seit über 20 Jahren im Ahrtal. Die studierte Germanistin und Anglistin sowie ehemalige Leiterin eines archäologischen Museums ist heute als freiberufliche Autorin tätig. In ihrer Freizeit ist sie mit ihrem Border Terrier unterwegs, mit dem sie die Natur erkundet und historische Orte besichtigt
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/745-karin-joachim.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Köln-Marienburg im Jahr 1926. Karolina Offermann eine junge Frau aus höherem Hause träumt vom Film. Sie möchte nicht den üblichen Weg gehen den eine junge Frau in der damaligen Zeit geht, sie möchte mehr als nur Hausfrau und Mutter sein.
Die Autorin schreibt auf eine sehr einfühlsame Art und Weise die Geschichte von Karolina. Die Steine die man ihr in den Weg legt seitens der Familie, aber auch die noch so kleinen Erfolge Anfangs. Aber auch über all ihre Bemühungen ihrem Traum ein wenig näher zu kommen.
Es ist Karin Joachim sehr gut gelungen mich gleich auf den ersten Seiten ihres Romans abzuholen und sie hat mich neugierig gehalten, so dass es kaum möglich war das Buch aus den Händen zu legen.
Sie hat die Atmosphäre der zwanziger Jahre gut beschrieben wie ich finde.
Schöne Beschreibungen der Stadt Köln, aber auch etwas später dann von Berlin und wirklich toll gezeichnete Figuren und Dialoge runden das Bild ab.
Die Figuren wirken durchweg echt und real und man kann sie sich gut vorstellen. Für mich war es fast so als liefe vor meinem inneren Auge ein farbenfroher Film ab, so gut gelangen die Figuren.
Ich hatte zu jeder der Figuren sofort ein Bild vor Augen.
Die Autorin schreibt in einem Stil der den Leser gefangen hält, neugierig auf jedes folgende Kapitel auf jede neue Seite macht und es wird auch bei etwas längeren Beschreibungen nie langweilig. Man saugt das gelesene regelrecht wie ein Schwamm auf.
Die Story hatte für mich durchaus das Zeug dazu ein Mehrteiler zu werden.  Auch wenn die Geschichte fertig erzählt sein könnte, für mich steckt noch viel Potenzial in der Geschichte um mindesten noch eine Fortsetzung zu schreiben.
Ich für mich bin sehr gespannt ob die auch noch folgen wird.
Jetzt aber bin ich gespannt auf den dritten Teil ihrer Krimireihe die im Ahrtal spielt. Denn nicht nur einen Roman der in der Vergangenheit spielt kann sie, sondern auch ganz ausgezeichnete Kriminalromane aus der Gegenwart.
Für mich erreicht „Domschattenträume“ 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

 

Unsere Bewertung:

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Anne Stern – Die Frauen vom Karlsplatz – Die Lichterfelde-Trilogie 1 –  Auguste

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 278 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. November 2018
Verlag: Independently published
ISBN: 978-1731095053
Preis: 10,99 €

 

Der Klappentext:

Lichterfelde, 1892. Als die junge Auguste mit ihrer Familie in die neugegründete Villenkolonie am Karlsplatz bei Berlin einzieht, ahnt sie nicht, welche dramatische Wendung ihr Leben nehmen wird. In der Krahmerschen Schule für höhere Töchter trifft sie auf die Unternehmerstochter Lotte. Die neue Freundin ist ein Freigeist und sehnt sich danach, aus dem Korsett der wilhelminischen Gesellschaft auszubrechen. Auch in Auguste beginnen mit ihrer Zuneigung zu Lotte gefährliche Gedanken zu keimen. Die Mädchen schmieden Pläne, wie sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen könnten – gegen den Willen ihrer Familien. Doch dann ist Lotte plötzlich verschwunden. Und Auguste erkennt, dass sie im Kampf um ihre Freundschaft einen steinigen Weg einschlagen muss, der für eine Frau im 19. Jahrhundert nahezu unmöglich scheint.
Quelle: https://www.annestern.de/#/nacht/

 

Die Autorin:

Anne Stern wurde in Berlin geboren und lebt und schreibt bis heute in ihrer Geburtsstadt. Berlin ist in all ihren Büchern eine der Hauptprotagonistinnen.
Ihre historische Trilogie “Die Familie Pauly-Saga” wurde im September 2018 beendet. Sie erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie von der Weimarer Republik bis zur Gründung Israels und in die Gegenwart hinein.
Die neue “Lichterfelde-Trilogie” widmet sich den starken Frauen einer Familie und ihrem Lebensmittelpunkt in der Villenkolonie in Berlin-Lichterfelde. Der erste Band (“Die Frauen vom Karlsplatz – Auguste”) ist im November 2018 erschienen und erzählt die Geschichte von Auguste Ende des 19. Jahrhunderts. Die weiteren Bände folgen 2019, “Henny” im Februar, “Vera” im April.
Quelle: https://www.annestern.de/about

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom

Berlin am Ende des 19. Jahrhunderts.
Auguste, eine junge Frau zieht in die Villenkolonie am Karlsplatz uns Lotte eine Mitschülerin an der Krahmerschen Schule für höhere Töchter sind die beiden Hauptfiguren in diesem einfühlsamen wie auch bewegenden Roman von Anne Stern.
Der Roman ist der erste Band einer Trilogie, Band 2 „Die Frauen vom Karlsplatz – Henny“ ist ebenfalls schon erschienen. Das Buch war für mich eine regelrechte Wohlfühlgeschichte. Auch deshalb habe ich mir viel Zeit zum Lesen genommen.
Die beiden jungen Frauen sind zunächst Freundinnen und kommen sich dabei näher als es sich schickt. Mehr als das möchte ich jetzt nicht andeuten, denn ich finde dass ich nicht zu viel verraten sollte. Kauft das Buch und lest es, ihr werdet ganz sicher nicht enttäuscht werden.
Der sehr schöne Schreibstil nimmt den Leser gleich gefangen, auch wenn die Story zunächst eher etwas gemächlich daherkommt. Doch mit jeder gelesenen Seite nimmt die Geschichte Fahrt auf und letztendlich wird man gefesselt und kann das Buch nur schwerlich für Pausen beiseitelegen.
Sehr schön beschrieben sind die Figuren, so schön dass ich das Gefühl hatte diese vor mir stehen zu sehen. Die Hauptfiguren wirken durchweg echt und lebendig, wenn sie sich unterhalten kommt es dem Leser so vor dass man daneben steht und ihrem „Gespräch“ lauscht. Apropos Dialoge, die wirkten für mich sehr realistisch und ich konnte mir gut vorstellen, dass solch ein Dialog damals genau so stattgefunden haben könnte.
Ein dickes Lob an die Autorin für die Beschreibung der gesellschaftlichen Zwänge die den jungen Leuten damals oblagen. Es war keine so einfache Zeit damals um erwachsen zu werden.
Insgesamt waren das für mich großartige 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.

 

 

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