Silke Ziegler – Stille Sünden

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 20. August 2018
Verlag: Grafit Verlag
ISBN: 978-3894255886
Preis: 12,00 €

 

Der Klappentext:

Ein verschwundenes Kind, ein Mord und ein Ermittlerduo im Gefühlschaos
Dieser Fall geht der alleinerziehenden Hauptkommissarin Sina Engel unter die Haut. Der elfjährige Fabian ist von zu Hause weggelaufen. Die eisigen Temperaturen erhöhen den Druck, ihn zu finden: Lange kann ein Kind auf der Straße nicht überleben. Dann wird ein Flüchtling vor seiner Unterkunft erschossen, der Mörder entkommt unerkannt. Auch hier drängt die Zeit.
Unterstützung erhält Sina von Matthias Sommer, mit dem sie ein kurzer Flirt verbindet. Zwischen den beiden knistert es noch immer. Können sie das Gefühlschaos hinter sich lassen und die Fälle aufklären?
Quelle: http://www.grafit.de/service/programm/buchdetails/titel/stille-suenden-ein-fall-fuer-sina-engel/

 

 Die Autorin:

 Silke Ziegler, Jahrgang 1975, lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Weinheim an der Bergstraße. Die gelernte Finanzassistentin arbeitet nach Anstellungen in diversen Kreditinstituten seit zwei Jahren an der Universität Heidelberg
Quelle: http://www.grafit.de/service/autoren/autorendetails/autor/ziegler/

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Stille Sünden ist ein solider Kriminalroman, mein zweiter von der Autorin. Mit ihrem Roman Tödlicher Verrat, der erste den ich von ihr gelesen habe, konnte sie mich leider nicht überzeugen, das ist hier ganz anders. Manchmal lohnt es sich eben doch, nochmal ein Buch von einem Autor zu lesen, auch wenn er/sie einen vorher enttäuscht hat.
Silke Ziegler legt hier einen Roman der das aktuelle Zeitgeschehen aufgreift und auch ein verschwundenes Kind spielt eine große Rolle. Mehr mag ich an dieser Stelle nicht verraten, kauft das Buch und lest es selbst. Ich denke es lohnt sich allemal.
Das Buch ist der zweite Band der Reihe um die Ermittlerin Sina Engel und ihren Kollegen Matthias Sommer, der der ehemalige Partner ihres ermordeten Verlobten war.
Das Buch beginnt eher mit einer leichten Spannung, steigert sich aber, je weiter man in der Story vorankommt.
Die Figuren sind durchweg gut beschrieben und wirken allesamt sehr echt. Die Ermittler sind keine glattgeschliffenen, angepassten Durchschnittsbullen, sondern sie ecken doch hier und da an, und genau das macht sie glaubhaft. Zwischen Sina Engel und ihrem Partner im Dienst Matthias Sommer scheint es auch im außerdienstlichen zu knistern und man darf gespannt sein wie sich das in Zukunft entwickelt. Ich finde auch eine kleine Liebesgeschichte gehört in einen Krimi hinein, denn auch ein Polizist hat ein Leben neben dem Dienst.
Die Schauplätze wurden sehr gut beschrieben und ich denke, dass ich mich hier und da auch auskennen könnte.
Für mich als Leser der einen Krimi gerne mit den Ermittlern zu lösen versucht war das Buch nicht einfach, denn durch geschickte Wendungen gelingt es Silke Ziegler immer wieder, mich aufs Glatteis zu führen, so dass ich erst ganz zum Schluss, dem Täter oder den Tätern auf die Spur zu kommen.
So mag ich das, so muss ein moderner Kriminalroman geschrieben sein, dafür muss man ein Gespür haben. Und die Autorin hat das Gespür dafür Definitiv.
Für mich sind das sehr gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

 

Unsere Bewertung:

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Hans Leister – Der Tunnel

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 404 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2018
Verlag: Benevento Verlag
ISBN: 978-3710900532
Preis: 20,00 €

 

Der Klappentext:

Kein Entkommen!
Corinna Abramovicz ist mit ihrer Schulklasse auf dem Weg nach Lugano, als ihr Zug im Gotthardtunnel außerplanmäßig zum Stehen kommt. Das Zugpersonal geht zunächst von einer technischen Störung aus. Als aber der Strom ausfällt und das Kommunikationsnetz zusammenbricht, entwickelt sich das Gefangensein im dunklen Tunnel für die 300 Passagiere rasch zum Albtraum. Und Corinna Abramovicz weiß, dass der Wettlauf gegen die Zeit längst begonnen hat. Hans Leister schreibt mit »Der Tunnel« einen düsteren, hochspannenden Thriller, der auf beklemmende und zugleich faszinierende Weise mit unserer Angst vor dem Kampf ums nackte Überleben spielt.
»Es war im Mai, es war ein Samstag und es war wie immer. Ich kam nachmittags am Basler Bahnhof an, ging zum Gleis, wo der Intercity nach Lugano abfahren sollte. Die Fahrt führt 57 Kilometer lang durch den Gotthardtunnel, den längsten Tunnel der Welt. Abends sollte wieder der Rückweg nach Basel angetreten werden. So der Plan. Den Basler Bahnhof, meine Familie und meine Wohnung habe ich nie wiedergesehen.« In seinem ersten Roman entwirft Hans Leister ein eindringliches Szenario, das sich durch technische Finesse und ein hervorragendes Gespür für seine Figuren auszeichnet: 300 Passagiere in einem Zug, die, eingeschlossen im Tunnelsystem des Gotthardmassivs und abgeschnitten von der Außenwelt, um ihr Überleben kämpfen, während draußen eine apokalyptische Katastrophe wütet. Ein packender Thriller für die Leser von Frank Schätzing und Marc Elsberg.
»Lange hat mir ein Debüt nicht mehr so den Atem genommen, den Namen des Autors muss man sich merken, ich glaube nicht, dass ich mich jetzt noch traue, mit dem Zug durch den Gotthard-Tunnel zu fahren.«
Christian von Zittwitz, BuchMarkt
Quelle: https://www.beneventobooks.com/produkt/der-tunnel-2/

 

Der Autor:

Hans Leister, 1952 geboren, kann für seinen Debütroman »Der Tunnel« auf seine große Eisenbahn-Expertise zurückgreifen: Der Diplom-Wirtschaftsingenieur war lange Jahre im Management von verschiedenen Bahnunternehmen tätig, unter anderem von 1994 bis 2000 bei der Deutschen Bahn mit Verantwortung für den Regionalverkehr Berlin-Brandenburg. Seit 2014 arbeitet er als Berater in der Eisenbahn- und Verkehrsbranche. Hans Leister lebt heute am Stadtrand von Berlin.
Quelle: https://www.beneventobooks.com/produkt/der-tunnel-2/

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Der Tunnel ist eine Dystopie, die mich recht schnell in ihren Bann gezogen hat. Es beginnt eher gemächlich, nimmt dann aber sehr schnell Fahrt auf bis man dann den „Point of no Return“ erreicht und dann das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann.
Die Schauplätze sind wirklich sehr gut beschrieben und zwar in einer Art und Weise, dass man nach der Lektüre des Buches überlegt, ob man jemals wieder in einen Eisenbahntunnel einfahren möchte. Ich für mich zweifle daran oder anders gesagt, ich hätte ganz bestimmt die Hosen gestrichen voll, wenn ich in einen Tunnel fahren würde.
Ebenso toll beschrieben sind die Figuren, die für meinen Geschmack die notwendige Tiefe haben. Fast jede Figur erzeugte in mir ein Bild wie sie ausschauen könnte.
Die Story an sich erzeugte in mir Gedanken, was wäre wenn so etwas tatsächlich geschehen würde. Was letzten Endes wirklich geschehen ist, wird nicht aufgelöst. Das liegt vermutlich daran, dass es noch weitere Bände geben könnte. Man kann ahnen was geschehen ist, es gibt da durchaus mehrere Möglichkeiten. Zu viel möchte ich aber nicht verraten, ich kann nur den Tipp geben, das Buch zu kaufen und zu lesen. Denn die Story hat auf jeden Fall viele Leser verdient und für Fans des Genres ist es mehr als ein Geheimtipp.
Der Schreibstil ist so gehalten, dass der Leser neugierig bleibt. Nach jedem Kapitel oder besser nach jeder Seite will man wissen, wie es weiter geht. Und so schafft man es nur sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen.
Einziges Manko ist das Ende.
Auf den letzten Seiten beginnt ein neuer Abschnitt, tausende Jahre später. Für mich liest sich dieser Abschnitt so als wäre das der Beginn eines Nachfolgebandes. Ich bin gespannt ob ich dabei recht behalte.
Für mich sind das neben einer Leseempfehlung, 4 von 5 Sternen.

 

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Sebastian Fitzek – Der Insasse

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Format: Limitierte Sonderausgabe Gebunden
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 24. Oktober 2018
Verlag: Droemer Verlag
ISBN: 978-3426281536
Preis: 22,99 €

 

Der Klappentext:

Um die Wahrheit zu finden, muss er seinen Verstand verlieren.
DER INSASSE

Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Ber​k​hoff.
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.
Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben:
Er muss selbst zum Insassen werden.
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/9596464/der-insasse

 

Der Autor:

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/autoren/165098/sebastian-fitzek

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Er ist wieder da! Der Sebastian Fitzek, dessen Bücher ich so kennen- und schätzen gelernt habe ist wieder da. Damit meine ich die Art von Psychothrillern, die er in seiner Anfangszeit geschrieben hat, sind durchaus mit diesem hier zu vergleichen.
Endlich besinnt er sich wieder seiner Stärken und das ist genau diese Art von Psychothrillern.
Das Buch besticht durch ganz stark herausgearbeitete Figuren, die wirklich echt wirken. Die aber zugleich immer wieder denken lassen – warum tust Du dies denn jetzt?
Gleich das erste Kapitel lässt ahnen in welche Richtung der Roman gehen könnte. Sehr spannend geht es da schon los und diese Spannung hält bis zum Ende an, nein, sie steigert sich sogar noch, bis man es kaum noch aushalten kann und unbedingt das Ende lesen will. So hat es mich ein rechtes Maß an Überwindung gekostet, nicht gleich zur letzten Seite weiterzublättern.
Der wichtigste Schauplatz, eine Psychiatrische Klinik, hat etwas Düsteres und Beklemmendes an sich. So wird es für den Leser nicht einfach das Buch zu genießen. Es stößt stellenweise ab und doch ist man neugierig wie es weitergeht und kann das Buch nicht beiseitelegen, ähnlich wie bei einer Katastrophe, es stößt ab und doch schafft man nicht wegzuschauen.
Viele geschickt eingefügte Wendungen machen es unmöglich den Schluss vorauszuahnen. Und der hat es in sich, es kommt ganz sicher nicht so, wie es seine Leser vielleicht denken.
Nach einigen etwas schwächeren Büchern, schaffte es Sebastian Fitzek dieses Mal mich wieder voll und ganz zu überzeugen.
Und so sind das für mich verdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.

 

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Ashley Dyer – Tattoo

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 560 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2018
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3734106514
Preis: 12,99 €

 

Der Klappentext:

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch
Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …
Quelle: https://www.randomhouse.de/Paperback/Tattoo/Ashley-Dyer/Blanvalet-Taschenbuch/e530569.rhd

 

Die Autorin:

Hinter dem Pseudonym Ashley Dyer verbergen sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper.
Margaret Murphy, geboren und aufgewachsen in Liverpool, ist Autorin zahlreicher hochgelobter Kriminalromane, die international veröffentlicht wurden. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sie sich seit vielen Jahren für die Förderung der Kriminalliteratur. Sie war Vorsitzende der britischen Crime Writers‘ Association und ist als Schreibtutorin und Dozentin für den Royal Literary Fund tätig.
Helen Pepper hat als Tatortermittlerin und Leiterin der Spurensicherung mehr als dreitausend Tatorte untersucht. Sie hat zahlreiche Beiträge zur kriminalistischen Fachliteratur verfasst, hält Vorlesungen und Vorträge und engagiert sich in der Crime Writers‘ Association als Jurorin. Ihr Fachwissen ist sehr gefragt, so ist sie u.a. als Beraterin für die britischen TV-Serien »Vera« und »Mord auf Shetland« tätig.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Ashley-Dyer/p635945.rhd

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ein Buch auf das ich mich eigentlich sehr gefreut hatte und doch, keine Chance, ich kam nicht in die Story hinein. Trotz mehrerer Versuche kam ich zwar dann doch in die Story hinein, aber leider konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern.
Eigentlich schade, denn die Idee ist im Ansatz wirklich gut, war nur leider nicht so berauschend umgesetzt.
Die Figuren wirkten flach und nicht gut durchdacht. Für mich waren sie und ihre Handlungen nur schwer nachzuvollziehen.
Der Schreibstil ist etwas zu sehr detailverliebt und erzeugte so leider etliche Längen, die ich eigentlich durchaus mag, doch hier war es des Guten zuviel. Zwischenzeitlich dachte ich tatsächlich daran das Buch abzubrechen, doch ich war neugierig auf das Finale. Jedoch konnte mich das Finale auch nicht wirklich überzeugen.
Ich denke, das Buch wird ganz sicher seine begeisterten Leser finden, ich war es jedoch leider nicht. Dennoch, sollte es einen zweiten Band geben, werde ich diesem, eine Chance geben mich zu begeistern.
Leider komme ich bei diesem Buch nur auf 3 von 5 möglichen Sternen.

 

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Alex Beer – Der zweite Reiter

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. Mai 2018
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3734105999
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein …
Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr…
Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-zweite-Reiter/Alex-Beer/Blanvalet-Taschenbuch/e532085.rhd

 

Die Autorin:

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach Der zweite Reiter, der von der Presse hochgelobt und mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet wurde, erscheint mit Die rote Frau jetzt der zweite Band der spannenden Reihe um den Ermittler August Emmerich.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Alex-Beer/p609759.rhd

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Oftmals ist es so, dass gerade ausgezeichnete Bücher nicht unbedingt den Geschmack der breiten Masse treffen. Doch hier trifft es den Geschmack, mehr noch es ist in der Tat so ausgezeichnet, dass es den Leser gleich auf den ersten Seiten abholt und bis zur letzten Seite fesselt.
Die Gewinnerin des Leo-Perutz-Preises Alex Beer, schafft es den Leser so in die Geschichte hineinzuziehen, dass es nahezu unmöglich ist das Buch aus den Händen zu legen für Pausen oder um schlafen zu gehen. So gesehen, hat mich Alex Beer viel Schlaf gekostet. Ich bin sehr gespannt ob ihr dies auch mit dem zweiten Band gelingen wird.
Sie schafft eine Atmosphäre, die durchaus an die Zeit direkt nach dem ersten Weltkrieg erinnert. Die Not der Menschen, der allgemeine Aufruhr ließen Wien auch nach dem Ende des Krieges nicht zur Ruhe kommen. Von Ende Oktober 1918 bis Juni 1919 war Wien Schauplatz blutiger Demonstrationen und Zusammenstöße. Und genau diese Atmosphäre fängt Alex Beer aufs Beste ein. Das Kann man denke ich kaum besser machen.
Ihre Figuren wirken lebhaft und echt und es kommt dem Leser so vor als wären sie  keine fiktiven Personen, sondern reale Personen. Das Buch ist wie gelebte geschichtliche Realität und wirkt nicht wie eine Fiktion.
Die Schauplätze sind gut ausgewählt und erscheinen so gut beschrieben, dass auch diese real wirken und der Leser sie auf Anhieb in Wien wiederfinden würde.
Dieses Gesamtpaket zusammen mit dem gut lesbaren Schreibstil macht das Buch zu einer wirklich runden Sache.
Insgesamt sind das für mich mehr als hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

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Maria W. Peter – Die Melodie der Schatten

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 672 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2018
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3404177745
Preis: 11,00 €

 

Der Klappentext:

“Ein verfluchter Flecken Erde, diese Highlands. Ein Land, das von Tränen und Blut getränkt ist.” 
Schottland, 1837: Die junge Fiona Hemington ist auf dem Weg zu ihrer Tante in den Highlands, als ihre Kutsche in einen Hinterhalt gerät. Halbtot vor Angst und Erschöpfung schlägt sie sich bis zu einem abgelegenen Herrenhaus durch. Doch der Besitzer ist Fiona ebenso unheimlich wie das alte Gemäuer. Nachts quälen sie dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche: Schritte, Stimmen, eine wiederkehrende Melodie. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Haus, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Oder ist Fiona dabei, den Verstand zu verlieren?
Eine junge Frau auf der Flucht, ein Landstrich voller Mythen und Legenden und ein geheimnisumwobenes Herrenhaus. Ein Historischer Roman in der Tradition der Schauerliteratur – unheimlich packend und atmosphärisch.
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/historische-romane/die-melodie-der-schatten/id_6025432

 

Die Autorin:

Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/maria-w-peter/id_2679748

 

Die Rezension: 

 

Gelesen und rezensiert von unclethom

Wer die düstere Grundstimmung der britischen Schauerliteratur des 18.- und 19. Jahrhunderts mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Das Buch ist allerdings weniger als ein Kriminalroman zu verstehen, denn hierbei handelt es sich um einen historischen Roman mit sowohl mystischen, wie auch historischen Elementen. Schaurig schön, so könnte man das Buch durchaus mit nur zwei Worten beschreiben. Jedoch, es war nicht nur schaurig schön, es war auch mit einer weiteren Zutat garniert, mit der ich zumindest zu Beginn nicht gerechnet hätte. Doch lasst Euch überraschen.
Wäre das Buch ein Krimi oder eine Horrorstory, könnte man die Autorin durchaus mit Edgar Allen Poe oder mit Mary Shelley vergleichen.
Gekonnt hält sie nahezu über die gesamte Länge der Geschichte eine düstere, Beklemmung verursachende Stimmung bei und schafft es so den Leser einzufangen und erst mit der letzten Seite loszulassen.
Die Figuren haben die notwendige Tiefe und wirken sehr glaubhaft. Die Dialoge zwischen Lady Hemington und dem Herrn zu Thristane, Sir Aidan gefielen mir besonders gut, denn die zu Beginn zumindest vorhandene Eiseskälte zwischen den beiden war nahezu körperlich zu spüren.
Die beiden Protagonisten sind unterschiedlicher wie man es kaum für möglich gehalten hätte, zumindest zu Beginn.
Der Schauplatz  wirkt wie aus einer Geschichte von Edgar Allen Poe entliehen, so düster und bedrohlich wirkt das Setting. Es kommt einem fast so vor, als sei es ein Ort an dem niemals die Sonne scheint, und doch so reizvoll, dass ich gerne einmal dort sein möchte.
Mit ihrem Vorgängerroman, „Die Festung am Rhein“ konnte Maria W. Peter in diesem Jahr den Goldenen Homer gewinnen. Und ich bin davon überzeugt dass sie auch mit diesem hier vorliegenden Roman wieder allerbeste Chancen hat, auch im kommenden Jahr den Sieg davonzutragen.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.

 

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Brigitte Riebe – Die Schwestern vom Ku´damm Jahre des Aufbaus

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 23. Oktober 2018
Verlag: Wunderlich Verlag
ISBN: 978-3805203371
Preis: 19,95 €

 

Der Klappentext:

Wirtschaftswunder, Kaufrausch, Träume in Pastell – drei Schwestern und ein Kaufhaus am Ku’damm.
Der Auftakt der großen 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe.
Berlin im Mai 1945: Es ist die Stunde Null, die Stadt liegt ebenso in Trümmern wie die Seelen der Menschen. Auch das Kaufhaus Thalheim am Ku’damm ist zerstört. Fassungslos stehen die drei Schwestern Rike, Silvie und Florentine vor der Ruine des einst so stolzen Familienunternehmens. Doch Rike, die Älteste, hat einen Traum: Sie will das Kaufhaus wieder aufbauen und mit raffinierten Stoffen und neuesten Modekreationen Farbe in das triste Nachkriegsberlin bringen. Nach der Währungsreform scheint es tatsächlich aufwärts zu gehen, die Menschen hungern nach Konsum und schönen Dingen. Doch die neuen Zeiten bringen neue Probleme. Als ein dunkles Geheimnis zutage tritt, das ein unrühmliches Licht auf das Kaufhaus und seine Geschichte wirft, müssen die Schwestern erkennen, dass die Vergangenheit noch immer lebendig ist…
Quelle: https://www.rowohlt.de/hardcover/brigitte-riebe-die-schwestern-vom-ku-damm.html

 

Die Autorin:

Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Ihre Bücher wurden in diverse Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
Quelle: https://www.rowohlt.de/autor/brigitte-riebe.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Brigitte Riebe ist es wieder ausgezeichnet gelungen, die düstere Atmosphäre der Nachkriegszeit einzufangen. Liebevoll gezeichnete Figuren, tolle Dialoge und in meinen Augen perfekt beschriebene Schauplätze und Vorgänge dieser Zeit machen dieses Buch zu einer Runden Sache.
Die Figuren sind so schön beschrieben, dass sie real wirken. So real dass man das Gefühl hat, man hat es mit lebenden Personen zu tun.
Ihre Dialoge verstärken dieses Gefühl noch, es wirkt als hätten diese Figuren tatsächlich beisammen gesessen und hätten sich unterhalten. Die Figuren mit ihren Dialogen lassen die Figuren lebendig wirken, nicht wie fiktive Gestalten. Sie erleben die reale Geschichte nach dem Krieg und dies alles ließ in meinem Kopf das Kopfkino zu rattern beginnen. Und das ließ auch nicht nach bis zur letzten Seite. So mag ich es, wenn ein Buch so geschrieben ist, dass es wie ein farbenfroher Film vor meinem inneren Auge abläuft. Und dies obwohl diese Zeit in diesem Sinne nicht wirklich farbenfroh waren.
Es fühlte sich an, als würde man durch die Trümmerwüsten des zerstörten Berlins laufen, sich mit den Protagonisten unterhalten und mit ihnen gemeinsam hungern und frieren.
Brigitte Riebe entführt ihre Leser zum wiederholten Mal in ihre Geschichten, bei ihr ist man immer mittendrin und nicht nur dabei. Wenn mich ein Buch so abholt und erst wieder loslässt nach der letzten Seite und mich dann auch noch nachdenklich zurück lässt, dann hat die Autorin alles richtig gemacht.
Auch wenn das Thema durchaus etwas Bedrückendes an sich hat, ist es für mich allerbeste Unterhaltung gewesen.
Einen Kritikpunkt habe ich, das ist der böse Cliffhanger am Ende des Buches und die so noch schlimmere Wartezeit auf Band 2.
Ich hatte das Buch in etwas mehr als 2 Tagen durchgelesen und jede Pause fiel extrem schwer.
Für mich sind das 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung

 

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John Heubusch – Das Blut des Messias

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2018
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865526557
Preis: 13,99 €

 

Der Klappentext:

Der Vatikan lädt Dr. Jon Bondurant und andere internationale Wissenschaftler ein, das Grabtuch von Turin mit neuesten Methoden zu untersuchen. Zeigt es wirklich das Antlitz Jesu Christi?
Bondurant ist Atheist und davon überzeugt, dass die Reliquie eine Fälschung ist. Aber dann verschwindet eine Probe des aus dem Grabtuch entnommenen Blutes. In den falschen Händen könnte es zur Gefahr für die gesamte Menschheit werden …
Verschwörungen, Wissenschaft und viel Action – ein Thriller für Fans von Dan Brown.
Brad Thor: »Ein absolut brillanter Thriller!«
Scott McEwen: »Ein Pageturner mit cleveren Wendungen. Dan Brown, jetzt hast du Konkurrenz bekommen.«
Quelle: https://www.festa-verlag.de/das-blut-des-messias.html

 

Der Autor:

John Heubusch wurde 1958 geboren. Nach vielen Stationen in leitenden Positionen von privaten und staatlichen Unternehmen veröffentlichte er 2017 den überaus erfolgreichen Verschwörungsthriller THE SHROUD CONSPIRACY (dt. als DAS BLUT DES MESSIAS). Die Fortsetzung wird 2018 von Simon and Schuster unter dem Titel THE SECOND COMING veröffentlicht.
John ist verheiratet mit Marcella Navarria. Sie haben zwei gemeinsame Kinder und leben in Kalifornien.
Quelle: https://www.festa-verlag.de/heubusch-john.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich oute mich jetzt hier als Fan von Dan Brown, aber nicht nur das, ich oute mich ebenfalls als Fan von John Heubusch.
Als ich in der Buchbeschreibung auf der Seite des Festaverlages gelesen habe, dass dieses Buch für Fans von Dan Brown etwas wäre, dachte ich zunächst dass dies vielleicht etwas arg starker Tobak wäre. Dennoch bin ich an das Buch so herangegangen als hätte ich dies nie gelesen.
Schon nach den ersten Seiten habe ich für mich entschieden, dass dies Buch für mich ein Genussbuch sein wird. Das heisst, ich lese von einem Buch jeden Tag nur ein paar Seiten, meistens sind das dann 10 bis 20 Seiten, so habe ich dann länger davon. Und ich muss sagen, dass dies eine gute Entscheidung war.
Klar und gut herausgearbeitete Figuren und die schöne bildhafte Beschreibung ließen vor meinem inneren Auge einen bunten Film entstehen, so dass das Buch fast wie ein Kinofilm in meinem Kopf abgelaufen ist.
Dies zusammen mit tollen Dialogen und feiner Action rundeten das ganze ab und ich kann nun tatsächlich sagen, auch wenn ich dies nicht für möglich gehalten habe, dass John Heubusch sich in eine Reihe mit Dan Brown einreihen kann. Obwohl dieser Roman mir persönlich stärker erscheint, wie die letzten beiden Romane von Dan Brown.
Insgesamt komme ich hier auf volle 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

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Ulf Schiewe – Land im Sturm

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 928 Seiten
Erscheinungsdatum: 31. August 2018
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3785726242
Preis: 22,00 €

 

Der Klappentext:

Eine Familie, tausend Jahre
Sie ziehen mit den Truppen Ottos des Großen bei Augsburg in die Entscheidungsschlacht gegen die Ungarn. Wagen sich noch in der Frühzeit der Hanse mit ihren Schiffen über die Ostsee bis ins Baltikum vor und schließen sich dem Zweiten Kreuzzug an, um die ungläubigen Wenden zu bekehren. Sie kämpfen im Dreißigjährigen Krieg gegen die eigenen Landsleute und keine zweihundert Jahre später im Befreiungskrieg gegen die französischen Besatzer unter Napoleon. Sie haben Erfolg. Sie leiden. Und rappeln sich immer wieder auf. Bis sie schließlich in der Deutschen Revolution erneut entscheiden müssen, auf wessen Seite sie stehen: auf der Seite der Fürsten oder auf der des für die Demokratie kämpfenden Volkes.
Tausend Jahre deutscher Geschichte, tausend Jahre Familiengeschichte. Meisterlich führt Ulf Schiewe seine Helden an entscheidende Wendepunkte und konfrontiert sie mit den Herausforderungen ihrer Zeit. Was ist uns wichtig? Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? Was machen wir mit unseren Gaben und Talenten?
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/historische-romane/land-im-sturm/id_5911606

 

Der Autor:

Ulf Schiewe wurde 1947 im Weserbergland geboren und wuchs in Münster auf. Er arbeitete lange als Software-Entwickler und Marketingmanager in führenden Positionen bei internationalen Unternehmen und lebte über zwanzig Jahre im Ausland, unter anderem in der französischen Schweiz, in Paris, Brasilien, Belgien und Schweden. Schon als Kind war Ulf Schiewe ein begeisterter Leser, zum Schreiben fand er mit Ende 50.
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/ulf-schiewe/id_2694321

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Mit „Land im Sturm“ legt Ulf Schiewe diesmal einen Episodenroman vor, der vom 10. Jahrhundert bis hin ins 19. Jahrhundert, in 5 Episoden die Geschichte einer Familie erzählt. Jede der Episoden ist zwischen 150 und 280 Seiten stark und jede der Episoden wäre gut für ein eigenes Buch. Das war für mich ganz großes Kino.
Wie man es von Ulf Schiewe kennt ist der Roman wieder aufs Beste recherchiert und aufgrund seines tollen Schreibstils leicht lesbar.
Die Figuren haben eine schöne Tiefe, was sie besonders glaubhaft wirken lässt.
Toll beschrieben sind auch die Schauplätze, so dass man gleich das Gefühl hat an einem bekannten Ort zu sein.
Die Spannung in jeder der fünf Episoden ist gut aufgebaut und kann den Leser jedes Mal aufs Neue fesseln.
Egal ob in der ersten Episode im 10. Jahrhundert oder in der letzten Episode im 19. Jahrhundert man  fühlt sich jedes Mal gut aufgehoben und bestens unterhalten. Ich persönlich würde mir wünschen, dass es zu jeder Episode ein eigenständiges Buch geben würde.
Insgesamt könnte ich es mir gut vorstellen, diese fünf Episoden als TV-Mehrteiler zu sehen. Obwohl bunte Bilder hatte ich beim Lesen eh schon im Kopf.
Das ist eine Kunst die nicht jeder Autor beherrscht, dem Leser das Kopfkino anzustoßen. Ulf Schiewe beherrscht dies meisterhaft.
Von mir gibt es die schon fast gewohnten 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

Unsere Bewertung:

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Silvia Stolzenburg – Die Meisterbanditin

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl Print: 315 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. September 2018
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839223017
Preis: 15,00 €

 

Der Klappentext:

VERRAT IN WÜRTTEMBERG
Die Welt der siebzehnjährigen Marie bricht jäh zusammen, als der Sohn eines wohlhabenden Bauern ihr eröffnet, dass er eine andere heiraten wird. Durch die Demütigung vom väterlichen Hof getrieben, tritt Marie in die Dienste der Mätresse des Herzogs von Württemberg ein. Als Dienstmagd auf Schloss Brenz muss sie sich der Nachstellungen des herzoglichen Jägers erwehren, der sie des Diebstahls bezichtigt. Anstatt sie zu bestrafen, schlägt Wilhelmine ihr vor, sich einer Truppe von fahrenden Schauspielern anzuschließen und für sie zu spionieren. Marie willigt ein und gerät dadurch schon bald in einen Strudel aus tödlichen Intrigen.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/krimis/titel/1856-die-meisterbanditin.html

 

 Die Autorin:

Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Die Vollzeitautorin lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/665-silvia-stolzenburg.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Wieder ist Silvia Stolzenburg ein großartiger historischer Roman gelungen. Dieses Mal entführt sie uns in die zwanziger Jahre des 18. Jahrhunderts.
Sie erzählt die Geschichte der Siebzehnjährigen Marie, einer Bauerstochter die von ihren Eltern verstoßen wird, weil der Mann den sie liebt eine andere heiratet.
Dank ihrem wunderschönen Schreibstil holt die Autorin den Leser gewohnt schnell ab und man steht mitten in der Story. Es ist eine Geschichte die den Leser in sich hineinzieht, und so läuft die Geschichte wie ein bunter Film vor dem inneren Auge des Lesers ab.
Die Figuren und Schauplätze sind sehr bildhaft beschrieben und kamen mir fast vor wie alte Bekannte mit denen ich bei einer Tasse Tee beisammen saß während sie mir ihre Geschichte erzählten.
Diesmal ist das Buch nicht ganz so blutig wie zuletzt, doch ganz ohne geht es auch hier nicht ab.
Man spürt mit jedem Wort oder jeder Zeile Silvia Stolzenburgs Liebe zur Geschichte und zum historischen Roman. Und diese Liebe vermittelt sie ihren Lesern. Wer Silvia Stolzenburgs Romane kennt, weiss wovon ich re.de und wer historische Romane liebt kommt an  ihr neben anderen nicht vorbei.
Das Buch beginnt eher sachte um dann aber je weiter man in der Story voranschreitet immer mehr an Fahrt aufzunehmen. Irgendwann kommt man an den Punkt an dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Mich hat sie mit der Story wieder einmal vollauf überzeugt und so vergebe ich, wieder mal 5 von 5 Sternen, Plus Leseempfehlung

 

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