Hanna Caspian – Gut Greifenau – Band 1: Abendglanz

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 560 Seiten
Erscheinungsdatum: 2. November 2018
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426521502
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Downton Abbey in Hinterpommern von 1913 bis 1919 – Der erste Teil der großen Familien-Saga über eine Grafen-Familie zwischen Tradition und wahrer Liebe am Vorabend des 1. Weltkriegs
Mai 1913: Konstantin, ältester Grafensohn und Erbe von Gut Greifenau, wagt das Unerhörte: Er verliebt sich in eine Bürgerliche, schlimmer noch – in die Dorflehrerin Rebecca Kurscheidt, eine überzeugte Sozialdemokratin. Die beiden trennen Welten: nicht nur der Standesunterschied, sondern auch die Weltanschauung. Für Katharina dagegen, die jüngste Tochter, plant die Grafenmutter eine Traumhochzeit mit einem Neffen des deutschen Kaisers – obwohl bald klar ist, welch ein Scheusal sich hinter der aristokratischen Fassade verbirgt. Aber auch ihr Herz ist anderweitig vergeben.
Beide Grafenkinder spielen ein Versteckspiel mit ihren Eltern und der Gesellschaft. So gut sie ihre heimlichen Liebschaften auch verbergen, steuern doch beide unweigerlich auf eine Katastrophe zu …
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/9595001/gut-greifenau-abendglanz

 

 

Die Autorin:

Hanna Caspian ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Familiensagas beleuchtet sie bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte.
Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Sprachen und Politikwissenschaft in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Zuletzt war sie Anzeigenleiterin und Projektmanagerin in einem Fachverlag. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/autoren/9579921/hanna-caspian

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom

1913 – Das Jahr bevor der große Krieg, also der erste Weltkrieg begann. Das Buch erzählt von der Familie von Auwitz-Aarhayn den Gutsbesitzern des Landgutes Greifenau.
Die Geschichte beginnt mit dem Unfall des alten Grafen Donatus von Auwitz-Aarhayn. Hier jedoch  möchte ich nicht weiter ausholen um dem Leser die Spannung nicht zu nehmen.
Der Autorin gelingt es die Atmosphäre der Vorkriegszeit gut einzufangen. Man sollte jedoch kein Buch erwarten in dem der Krieg im Vordergrund steht, sondern eher eine Familiengeschichte in der Zeit um den ersten Weltkrieg.
Die Figuren sind sehr gut beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen, egal ob adlige oder bürgerliche. Zusammen mit der wirklich sehr schönen Beschreibung der Schauplätze bekommt man als Leser so einen guten Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse.
Hanna Caspian gelingt es, dank ihrer sehr schönen Schreibweise, den Leser neugierig zu halten.  Damit meine ich, sie fesselt ihre Leser fast so wie bei einem Krimi, wo jedes Kapitel so endet, dass man das Buch nicht aus den Händen legen möchte. Und das möchte man wahrlich nicht, weil es eine Familiengeschichte wo man zu jeder Zeit wissen will wie es weiter geht, nicht morgen sondern jetzt gleich.
Man spürt recht stark die Standesunterschiede, die wohl zur damaligen Zeit noch sehr stark ausgeprägt waren.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich. Für mein Gefühl war es schade, dass unter den bürgerlichen nicht wirklich eine starke Persönlichkeit zu finden war. Doch dies kann sich ja im zweiten Band noch ändern. Ich meine, es ist die Zeit vor dem ersten Weltkrieg, und die bürgerlichen waren da noch recht obrigkeitshörig. Dies änderte sich im Lauf der Jahre bis zum Ende des Krieges, da bin ich gespannt wie das umgesetzt wird.
Insgesamt war dies wieder eine Meisterleistung von Hanny Caspian und so komme ich auf 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

Unsere Bewertung:

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Melisa Schwermer – Der Tod uns scheidet

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 266 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. November 2018
Verlag: Edition M Verlag
ISBN: 978-2919803132
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Sie würde ihre Strafe noch bekommen. Und er würde dafür sorgen, dass sie wusste, was sie getan hatte.
Nur knapp überlebt Jasmin Berger ihre eigene Geburtstagsfeier. Nach einem Streit endete die Party mit einem grausamen Mord. Jasmins Freund Markus ist tot, sein Bauch wurde aufgeschlitzt. Jasmin selbst wird schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht.
Die Ermittler der Kripo Frankfurt konzentrieren sich bei der Suche nach dem Täter zunächst auf die anwesenden Partygäste und stoßen bei ihren Befragungen auf eine interessante Spur. War Eifersucht das Tatmotiv? Nur wer war bereit, deshalb zu töten? Und ist der Racheakt bereits zu Ende oder hat er gerade erst begonnen?
Quelle: https://www.amazon.de/Tod-uns-scheidet-Melisa-Schwermer/dp/2919803131

 

 Die Autorin:

Melisa Schwermer, geb. 1983 in Offenbach, verschenkte schon als Kind lieber selbst Verfasstes als selbst Gebasteltes an die Verwandtschaft und hat sich mittlerweile als Thrillerautorin einen Namen in der Buchbranche gemacht. Im August 2016 erschien ihr Thriller „So bitter die Schuld“, der nach nur einer Woche an die Spitze der Kindle-Charts stürmte und sich mehrere Wochen auf Rang 1 hielt. In der BILD-Bestseller Liste war „So bitter die Schuld“ sechs Wochen vertreten. Außerdem wurde der Titel aus fast 2000 Einreichungen unter die fünf Finalisten des Kindle-Storyteller-Awards 2016 gewählt.
Als Tochter eines Lehrers und einer Heilpädagogin entscheid sich Melisa Schwermer für die Rebellion gegen die Ansichten und Forderungen ihrer Eltern und somit gegen das Abitur. Nach einer Lehre als Industriekauffrau und dem Abitur am Abendgymnasium studierte sie Germanistik und Philosophie. Derzeit promoviert sie in Literaturwissenschaft und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer Universität.
Mit ihrem Thriller „Injektion“ gelang ihr 2014 der Sprung in die Top 20 der Amazon-Kindle-Charts. Nach dem zweiten Teil, „Die Rache“, erschien 2015 der Thriller „Abgewiesen“, der es bis auf Platz 2 der Kindle-Charts schaffte und sich wochenlang in den Top 10 hielt. Mit ihrer Kurzgeschichte „Das glitzernde Ding“ belegte sie beim Horror-Award Vincent-Preis 2014 den 3. Platz. „So bitter die Schuld“ hielt sich monatelang in den Top 20 der Kindle-Charts, davon mehrere Wochen sogar an der Spitze. Auch der Nachfolger „So dunkel die Angst“ erreichte die Top 10 der Kindle-Charts Insgesamt verkauften sich ihre Bücher über 200.000 mal.
Melisa Schwermer lebt mit ihrem Lebenspartner im hessischen Rödermark. Neben dem Lesen und Schreiben zählen die Rock- und Punkmusik zu ihren Leidenschaften, zudem engagiert sie sich aktiv im Tierschutz.
Quelle: http://www.melisa-schwermer.de/die-autorin/

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Der Tod uns scheidet“ ist der Beginn einer neuen Krimireihe um die beiden Ermittler Helga Kannengießer und Dieter Joachimstaler. Zwei Ermittler mit Ecken und Kanten und so haben die beiden auch untereinander ihre Reibereien.
Die Figuren sind Melisa Schwermer sehr gut gelungen und haben die nötige Tiefe die es braucht um sie authentisch wirken zu lassen.
Die Schauplätze sind gerade für Leser aus dem Raum Frankfurt gut wiederzuerkennen, aber auch für Ortsfremde sind sie gut beschrieben.
Durch geschickt gesetzte Wendungen ist es für den Leser kaum möglich mitzuermitteln, denn  kaum hat man einen Verdächtigen, fällt dieser aus dem Schema heraus und man hat einen neuen Verdächtigen.
Spannend geht es los und steigert sich bis hin zum furiosen Finale, das ich so ganz sicher nicht erwartet hätte.
Auf den letzten Seiten tritt ein neuer Verdächtiger in den Focus der Ermittler und der hat es in sich. Es ist ein Mensch der zwar etwas merkwürdig rüberkam, jedoch eigentlich nie wirklich verdächtig wirkte. Doch wenn man nach dem Ende der Lektüre eins und eins zusammenzählte war es Sonnenklar, dass nur dieser Verdächtige der Täter sein konnte.
Genau so muss ein moderner Krimi geschrieben sein. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite, der dem Leser Lust auf mehr macht. Daher hoffe ich dass es davon mehr gibt und die Reihe tatsächlich fortgeführt wird.
Für mich sind das 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

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Paulo Coelho – Hippie

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. September 2018
Verlag: Diogenes Verlag
ISBN: 978-3257070491
Preis: 22,00 €

 

Der Klappentext:

Als der rebellische junge Paulo aus Brasilien und die Holländerin Karla sich in Amsterdam begegnen, trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln, nach eigenen Werten zu suchen und danach zu leben. Mit an Bord sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Eine inspirierende Reise von Amsterdam nach Kathmandu, an Bord des ›Magic Bus‹. Geschrieben von Paulo Coelho, der uns an einem unbekannten, frühen Kapitel seines Lebens teilhaben lässt.
Quelle: https://www.diogenes.ch/microsites/coelho-hippie.html

 

Der Autor:

 
Ein Rebell aus Südamerika trifft auf fernöstliche Philosophie
Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro, lebt heute mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf. Alle seine Romane (insbesondere ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹, ›Elf Minuten‹, ›Untreue‹ und zuletzt ›Die Spionin‹) sind Weltbestseller, wurden in 81 Sprachen übersetzt und über 225 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher und seine Reflexionen regen weltweit Leser zum Nachdenken an und dazu, ihren eigenen Weg zu suchen.
»Wir Hippies waren der Ausweg in einer starr zwischen West und Ost polarisierten Welt. Emanzipation der Frau und Gedankenfreiheit waren für uns selbstverständlich.«
Quelle: https://www.diogenes.ch/microsites/coelho-hippie.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Hippie ist ein wunderschönes Lesebuch für Erwachsene oder auch für heranwachsende.
Paulo Coelho hat mich mehr oder minder in meine Kindheit zurückgeführt, in der einer meiner Onkels das Leben als Hippie gelebt hat, inkl. dem Versuch sich in Holland auf den Hippie-Trail zu begeben.
Es ist kein Buch welches man schnell weg lesen sollte. Es ist vielmehr ein Buch welches man genießen sollte.
Es war für mich im speziellen, ein Buch, welches mir nach einer längeren Erkrankung während der ich kaum den Nerv zum Lesen hatte, mir die Freude am Lesen zurückgegeben hatte.
Es ist ein farbenfroher Roman, der dem Leser die Leichtigkeit der Hippiebewegung nahebringt.
Ein Roman voller Menschen die den Traum von Freiheit leben, Sex, Drugs and rock ´n roll so ihr Motto.
Sehr schön erzählt von Paulo Coelho, der darin einen Teil seiner Lebensgeschichte verarbeitet.
Ich habe das Buch genossen, das heißt, ich habe nur wenige Seiten am Tag gelesen.
Wie man es vom Autor kennt sind die Schauplätze und die Figuren sehr schön beschrieben. Doch dieses Mal ist es etwas anders, denn diese Figuren und Schauplätze hat Coelho selbst bereist, die Menschen kennen gelernt, die Atmosphäre erlebt.
Apropos Atmosphäre, diese haben scheinbar alle dieser Zeit ähnlich erlebt. Man könnte fast dieses Buch und die Erzählungen meines Onkels übereinanderlegen und  nur wenig würden sie sich von diesem Roman unterscheiden. Es ist Paulo Coelho sehr gut gelungen diese Atmosphäre so einzufangen wie sie damals tatsächlich gewesen sein muss.
Alles in allem ist Paulo Coelho hier ein Buch gelungen welches den Leser in die Flower Power Zeit entführt und damit aller bestens unterhält.
Insgesamt hat das Buch volle 5 von 5 Sternen verdient, sowie eine Leseempfehlung!

 

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Kristopher Triana  – Body Art – Die Göttin

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 25.September 2017
Verlag: Festa Verlag
ISBN: Ohne
Preis: 12,99 €

 

Der Klappentext:

Pornostar Kandi Hart wird älter und die Aufträge werden immer seltener. Deshalb nimmt sie ein Filmangebot an, für das sie sehr viel Geld erhalten soll, doch Dinge tun muss, die über alles hinausgehen, was jemals gefilmt wurde …
Rohe, brutale Unterhaltung voller Sadismus.
Chad Stroup: »Eine großartige Mischung aus Sex, Gedärmen und übernatürlichen Elementen. Da kommt einem das Frühstück wieder hoch und man stellt die Normalität seiner feuchten Träume infrage!«
Jessica McHugh: »Krank, aber mit Stil – die Art Horror, die sich im Magen breitmacht und einem mit leichter Übelkeit, aber irgendwie erfüllt zurücklässt.«
Time Morse (Anal Cunt): »Ich hätte nie gedacht, dass etwas derart Krankes mich so erregen kann! ›Body Art‹ ist absolute Pflichtlektüre!«
Quelle: https://www.festa-verlag.de/body-art-die-goettin.html

 

 Der Autor:

Kristopher Triana (geboren 1977 in New York) schreibt harte Horror- und Noir-Thriller. Seine literarische Begabung fällt sofort auf. Er hat unter anderem die Romane ›The Ruin Season‹ und ›Body Art‹ veröffentlicht, ›Full Brutal‹ ist für 2018 angekündigt.
Kristopher ist fanatischer Horrorfan. Ein komplettes Zimmer seines Hauses beherbergt die Buch- und Filmsammlung, inklusive einiger Kisten voller blutiger, trashiger Filmperlen auf VHS-Kassetten.
Kristopher arbeitet als professioneller Hundetrainer und lebt mit seiner Frau in North Carolina. Besuch ihn unter kristophertriana.com
Quelle: https://www.festa-verlag.de/triana-kristopher.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Heftig, aber geil!
Vorab muss ich warnen, das Buch ist definitiv nichts für zart besaitete Leser.
Dem Autor gelingt es sehr gut den Leser zu fesseln, und dies schon auf den ersten Seiten. Es ist eine recht ungewöhnliche Story, doch wer es sowohl sexuell als auch Actionmäßig hart mag, der kommt voll auf sein Kosten.
Man darf hier kein Pulitzerpreisverdächtiges Buch erwarten, aber es ist ein Buch welches den Anspruch hat seine Leser gut zu unterhalten. Nicht mehr und nicht weniger bekommt man.
Spannende Unterhaltung mit einem Hochdramatischen Finale, zum Schluss garniert mit einem Hauch Mystik.
Der Autor hat drei Handlungsstränge entwickelt und man fragt sich wie diese zusammenpassen könnten. Doch keine Sorge, die passen sogar sehr gut zusammen, es fügt sich so ein Mosaiksteinchen in das andere und man bekommt alle seine Fragen beantwortet.
Auf knapp 300 Seiten lässt der Autor seine Leser nicht zur Ruhe kommen und es fällt nicht leicht das Buch aus den Händen zu legen.
Das Buch lässt seine Leser am Ende recht Fassungslos zurück und manch zart besaitete Leser wird ohne Frage einen Ekel entwickelt haben.
Für Fans des Genres durchaus ganz großes Kino, für diese spreche ich auch eine Empfehlung aus. Für alle die damit nicht wirklich umgehen können, sage ich Finger weg.
Insgesamt sind das für mich 4 von 5 Sternen

 

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Alexander Schaub – Der Engelmacher von Frankfurt

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 210 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2015
Verlag: MainBook Verlag
ISBN: 978-3944124827
Preis: 10,70 €

 

Der Klappentext:

Kaltblütig und unberechenbar tötet er die Schatten seiner Vergangenheit …
Eine Serie an Ritualmorden hält Frankfurt in Atem. Der Täter bahrt blonde Frauen wie Engel auf, heftet ihnen Flügel an, löst die Zunge heraus und stopft ihnen eine Schlange in den Mund. Die Presse tauft ihn „Engelmacher“.
Privatdetektiv Tom Martini gerät ins Fadenkreuz der Ermittler. Er nimmt die Fährte des Mörders auf, an deren Ende ein dunkles Geheimnis auf ihn wartet …
Quelle: https://www.mainbook.de/b%C3%BCcher/

 

Der Autor:

Wenn ich auf meine Jugend zurückblicke, ist es eigentlich sehr kurios, dass ich angefangen habe Bücher zu schreiben. Als Kind habe ich Bücher gehasst, außer meine Mutter hat sie mir vorgelesen. Ich liebte Comics, da gab es viele schöne Bilder zum Anschauen und nur wenig zum Lesen. Aber Bücher? Eine endlose Anhäufung von aneinander gereihten Buchstaben. Das war mir ein Graus.
Erst mit etwa dreizehn Jahren entdeckte ich meine Liebe zu Büchern. “TKKG – das leere Grab im Moor” war mein erstes Buch ohne Bilder, welches ich von vorne bis hinten durchlas.
Jedoch Hörspiele zählten schon immer – vor und nach meinem ersten Buch – zu meinen Favoriten. Nachdem ich sehr viele John Sinclair Hörspiele mein Eigen nannte und Professor Zamorra Hefte gelesen hatte, verfasste ich auf Opas alter Schreibmaschine meine erste Gruselgeschichte. Es folgten zwei weitere, von Hand geschrieben. Vor einem Jahr etwa, fielen sie mir, durch Zufall, wieder in die Hände. Eines vorne weg, diese Geschichten kann man niemandem zum Lesen geben. Mein Lektor würde nicht nur verzweifeln, sie würden ihn an den Rand des Wahnsinns treiben. Nein, Spaß bei Seite, ich war keiner der Kandidaten, bei denen man jetzt sagen könnte, sein Talent hat sich damals schon abgezeichnet, ein klares Nein.
Ein Buch schreiben, die Idee kam mir schon Ende der Neunziger. Aber zu dieser Zeit fehlte es mir an der Ersthaftigkeit, das Ganze in die Tat umzusetzen. Dann, nach meiner ersten Ehe, zum ersten Mal allein in einer Wohnung, da füllte ich die Idee mit Leben. Zwei Jahre dauerte es, bis die erste Version fertig vor mir lag. Kein schlechter Anfang, dachte ich. Weit gefehlt. Es hagelte Absagen. Es gingen etwa vier Jahre ins Land, bis ich das Buch einmal komplett überarbeitete. Dazu benötigte ich drei Monate. In dieser Zeit geschah so einiges in meinem privaten Umfeld, neuer Job, neue Freundin, meine spätere Frau.
Dann, es war Mitte 2013, auf einer Geburtstagsfeier, hielt mir meine Frau ein Buch unter die Nase. “Gerd Fischer – Lauf in den Tod” vom mainbook Verlag. „Hast du den Verlag schon auf Deiner Liste?“ Dazu muss ich sagen, es gibt auf Wikipedia eine Verlagsliste, die ich mit meiner Frau komplett durchgegangen bin. Doch der mainbook Verlag befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht auf dieser Liste. Ich schrieb Gerd Fischer an und bekam prompt eine Antwort und vor allem, keine Absage.
Also um es kurz zu machen, nach ein paar weiteren Überarbeitungen und einer Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe, hat Gerd Fischer mich in seinen Verlag als Autor aufgenommen.
“Der Engelmacher von Frankfurt“, mein erstes Buch, erschien am 15. Juli 2015.
“Der Schatten des Engelmachers”, Teil 2 der Trilogie, folgte am 13. Februar 2017.
Mit “Die Rache des Engelmachers” ist die Engelmacher-Trilogie nun komplett.
Ich hoffe, das Finale gefällt Ihnen genauso gut wie die ersten beiden Bücher.
Quelle: http://www.alexander-schaub.de/der-autor.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Der „Engelmacher von Frankfurt“ ist der erste Band einer Trilogie. Nun nach dem Erscheinen des dritten und somit abschließenden Bandes der Trilogie, habe ich Band eins gelesen und die beiden weiteren Bände folgen nun in den nächsten Wochen.
„Der Engelmacher von Frankfurt“ ist das Debüt von Alexander Schaub und ich kann sagen dass ihm das Debüt sehr gut gelungen ist.
Besonderes Highlight für mich waren die einzelnen Abschnitte, die er jeweils mit Zeitstempel versehen hat, und so der Leser sehr gut der zeitlichen Abfolge des Geschehens folgen konnte.
Die Figuren sind sehr gut und bildhaft beschrieben, so dass ich bei jeder Figur auch ein Gesicht dazu vor meinem inneren Auge hatte. Dies ist nicht ganz leicht zu schreiben, ohne den Leser zu sehr mit Details zu langweilen, aber hier ist es dem Autor aufs Beste gelungen, da die Waage zwischen zu viel und zu wenig zu finden. So haben die Figuren fast durch die Bank die notwendige Tiefe, die es braucht um glaubhaft und echt zu wirken.
Besonders für mich als Frankfurter war es interessant zu erfahren wie der Autor die Schauplätze beschreibt. Ich muss sagen es ist ihm sehr gut gelungen, so dass selbst ein „Nicht“ Frankfurter sich gut zurechtfinden würde.
Gleich der Prolog nahm mich gefangen, und ich war neugierig wie sich der Roman entwickeln würde.
Und ich kann sagen, dass mich Alexander Schaub mit seinem Debüt sogleich abgeholt hat.
So spannend der Prolog, so spannend verlief das ganze Buch. Rasant ging es von Tatort zu Tatort, von Leiche zu Leiche. Dort wer glaubt nun leicht mitermitteln zu können ist auf dem Holzweg. Dank vieler geschickt eingefügter Wendungen wird man immer wieder in eine falsche Richtung geschickt. Den wahren Täter habe auch ich so nicht erwartet und auch das furiose Finale war so nicht zu erwarten.
Das kann man wirklich kaum besser machen. Mich hat Alexander Schaub zum Fan seiner Bücher gemacht und ich denke, da bin ich nicht der einzige.
Für mich sind das diesmal 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

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Leon Sachs – Mein ist die Macht

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2018
Verlag: Emons Verlag
ISBN: 978-3740804336
Preis: 14,95 €

 

Der Klappentext:

Ein Bombenanschlag auf die Zentralmoschee in Köln erschüttert Europa, ein Attentat auf die Tochter des US-Präsidenten kann nur knapp verhindert werden. Unter Verdacht gerät ein französischer Rabbiner. Verzweifelt versucht er seine Unschuld zu beweisen, doch die Behörden brauchen einen schnellen Ermittlungserfolg. Während sich die Meldungen von einer jüdischen Terrorzelle überschlagen, geschieht ein weiterer Anschlag. Und plötzlich steht die Zukunft des Abendlandes auf dem Spiel.
Quelle: https://www.emons-verlag.com/programm/mein-ist-die-macht

 

Der Autor:

Leon Sachs lebt und arbeitet als Autor und Journalist in Köln. Der 1982 geborene Rheinländer studierte in Fribourg Medienwissenschaften und erwarb ein Diplom der Durham University in Religion und Theologie.
Quelle: https://www.emons-verlag.com/autoren/leon-sachs

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Obwohl in meinem Bücherregal schon der Vorgänger „Eleven“ des Autors steht, habe ich ihn erst mit „Mein ist die Macht“ entdeckt. Für mich ist das Buch mein Thriller des Jahres, einfach nur weil  mich kein anderer Thriller in diesem Jahr so abholen konnte wie dieser.
Der Thriller ist ein sehr amerikanischer und sehr aktueller Roman. Der Schreibstil erinnert sehr an amerikanische Autoren wie zB David Baldacci, ist sehr gut lesbar und so flog ich regelrecht durch die Seiten.
Fliegen ist das Stichwort überhaupt, denn die Story fliegt nur so durch das Buch, dass man kaum zum Atemholen kommt. Von einem Schauplatz zum nächsten, von einer Tat zur nächsten und nicht zuletzt immer wieder neue Wendungen, die es nahezu unmöglich machen mitzuermitteln.
Die Figuren sind großartig herausgearbeitet und wirken durchweg authentisch und sehr lebendig.
Kleinere Probleme wie sie jeder von uns auch hat lassen das ganze wirklich real erscheinen und nicht im Geringsten konstruiert. Es scheint wie eine Story aus dem Leben oder besser aus den Nachrichten herausgegriffen.
Die Schauplätze sind sehr gut beschrieben und lassen so die Story wie einen bunten oder hier eher blutigen Film vor dem inneren Auge des Lesers ablaufen.
So muss ein moderner Thriller geschrieben sein – rasant, bildhaft und nicht zuletzt mit einer Prise des wahren Lebens. Menschen wie Du und ich, Menschen mit ihren Macken und den Ecken und Kanten die es für eine Wahrhaftige Story braucht.
Ich finde, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist, sondern dass da durchaus noch Möglichkeiten für einen zweiten oder dritten Band drinstecken.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

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Petra Mattfeldt – Aperion – Der geheime Bund

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 284 Seiten
Erscheinungsdatum: 6. November 2018
Verlag: Edition M Verlag
ISBN: 978-2919803675
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Als Rebeccas Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen, muss die junge Studentin nicht nur mit diesem tragischen Verlust klarkommen. Sondern auch mit einem Nachlass, der es in sich hat. Neben einem beachtlichen Vermögen erbt Rebecca ein mysteriöses Amulett. Um mehr darüber in Erfahrung zu bringen, postet Rebecca zusammen mit ihrer Freundin Kim ein Foto davon im Internet – mit ungeahnten Folgen.
Ein Unbekannter meldet sich und rät eindringlich, den Post sofort zu löschen. Kurz darauf wird der Computer gehackt, Einbrüche folgen und dann geraten die beiden Frauen sogar in Lebensgefahr. Es bleibt nur eins: Zu fliehen und dem Geheimnis um das Amulett endlich auf die Spur zu kommen. Welche Wahrheit haben Rebeccas Eltern zeitlebens vor ihr verborgen gehalten?
Quelle: https://www.petra-mattfeldt.de/de/petra-mattfeldt-autorin/buecher-petra-mattfeldt-autorin/125-apeiron-der-geheime-bund

 

Die Autorin:

Ich bin 1971 in einer norddeutschen Kleinstadt nahe Bremen geboren. Schon sehr früh habe ich das Schreiben für mich entdeckt, damals nur in kurzen Geschichten. Außerdem habe ich immer viel gelesen, aber das Ende konnte mich nicht immer überzeugen. Noch heute höre ich die Stimme meiner Großmutter in den Ohren, die mir sagte „Dann mach es besser und schreib das Ende neu.“ Schnell reichte es mir nicht mehr andere Geschichten zu verändern, ich wollte meine eigenen Ideen zu Papier bringen. Besonders als Jugendliche gefiel es mir in andere Welten abzutauchen und meine ersten Figuren entstehen zu lassen. Dann erging es mir wie vielen anderen und ich wollte einen „richtigen“ Beruf lernen. Als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte begrub ich für die nächsten Jahre meinen Traum. In dieser Zeit hatte ich dafür das große Glück zu heiraten und drei Kinder zu bekommen. Erst als ich wieder hobbymäßig mit dem Schreiben begann und meinem Mann ein paar Texte zu lesen gab, kam ich dem Schreiben wieder näher. Er war fest davon überzeugt, dass ich es zu etwas bringen könnte. Mein erstes, großes Herzensprojekt „Multiversum“ wurde immerhin der zweite Platz bei einem Wettbewerb. Ich wollte mehr und die Ideen in meinem Kopf, die ich über Jahre gesammelt hatte, wollten endlich aufgeschrieben werden. Schnell schrieb ich in unterschiedliche Richtung, daher auch die Pseudonyme. Meinen großen Durchbruch hatte ich dann mit „Die Duftnäherin“. Seitdem kann ich von meinem Traumberuf leben und immer neue Ideen entstehen lassen. Neben dem Alltagsstress gibt das Schreiben mir neuen Antrieb und entspannt mich, obwohl es auch sehr kräftezehrend ist. Ich selbst lache und leide mit meinen Figuren genauso wie jeder Leser. Seit 2017 habe ich die große Ehre gemeinsam mit Burkhard P. Bierschenck den Bookspot-Verlag zu leiten und so auch anderen Autoren die Chance zu geben, Bücher zu veröffentlichen.
Quelle: https://www.petra-mattfeldt.de/de/petra-mattfeldt-autorin/ueber-petra-mattfeldt-autorin

 

 Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Eine junge Frau, ihre tödlich verunglückten Eltern und ein Geheimbund. Passt nicht zusammen?
Doch, das passt zusammen. Sogar sehr gut. Aus diesen Zutaten hat Petra Mattfeldt  einen spannenden Krimi konstruiert, fast in der Machart von Dan Browns Illuminatenreihe.
Nichts ist so wie es scheint, doch alles ist so wie man es nicht erwartet. Dank vieler sehr geschickter Wendungen gelingt es der Autor wieder den Leser immer wieder in die Irre zu führen. So wird es für den Leser der gerne mitermittelt sehr schwer die Lösung vor der letzten Seite herauszufinden.
Die wichtigsten Figuren sind fast wie gewohnt sehr gut und glaubhaft herausgearbeitet ohne jedoch konstruiert zu wirken.
Die Figuren wirken dazu noch echt und besonders schön wirken die Dialoge.
An den Schauplätzen die ebenfalls sehr gut beschrieben wurden könnte sich der Ortsunkundige gut zurechtfinden.
Sachte beginnt die Spannung anzusteigen und steigert sich von der ersten bis zu letzten Seite immer mehr an. Es geht rasant durch die Story, fast so wie in Dan Browns Illuminatenreihe. Der Leser hat kaum Zeit Luft zu holen, jedoch hat die Autorin geschickt die eine oder andere Ruhepause für den Leser eingefügt und die braucht es auch um das jeweils gelesene zu verarbeiten.
Petra Mattfeldt hat das Gespür das es braucht um die Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln und erst wieder loszulassen nachdem man ihre Bücher beendet hat. Manchmal sogar darüber hinaus, dann klingt eines ihrer Bücher noch lange nach.
Ich bin sehr gespannt, ob die Autorin diesem Band noch einen zweiten oder dritten Teil folgen lässt, das Zeug dazu hat die Geschichte auf jeden Fall. Ich glaube die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt.
Für Aperion sind das von mir 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.

 

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Oliver Pätzold – Mathilda

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 424 Seiten
Erscheinungsdatum: 5. November 2018
Verlag: Books on demand
ISBN: 978-3752873573
Preis: 11,99 €

 

Der Klappentext:

“Wenn die Welt gefriert, beginnt dein größter Kampf”
Nach einem Streit mit ihrem Vater Achim reist die achtzehnjährige Emma mit ihrem Freund aus Norddeutschland in die österreichischen Berge. Währenddessen berichten die Medien, dass der nahende Asteroid „Mathilda“ nicht gestoppt werden konnte und unaufhaltsam auf die Erde zurast. Der Einschlag löst eine katastrophale Kettenreaktion aus: Teile Europas werden durch einen Tsunami sowie verheerende Erdbeben in einen apokalyptischen Zustand versetzt. Entsetzt muss Achim erkennen, dass die Suche nach seiner Tochter ihn durch eine Welt führt, die nichts mehr mit der gemein hat, die er kannte. Und auch für Emma ist jeder Tag in völliger Einsamkeit ein verzweifelter Kampf auf Leben und Tod.
Wird es Achim gelingen, seine Tochter im eintausend Kilometer entfernten Österreich zu finden? Dazu muss er sich ersteinmal durch ein Land kämpfen, deren Bewohner überleben wollen. Lebensmittel, Benzin, Wasser und vor allem intakte Wohnungen werden mit jedem einzelnen Tag wichtiger.
Und Emma? Es wird immer kälter in den Bergen. Nicht nur arktische Temperaturen und die weite Entfernung zum nächsten Dorf trennen sie vor vorübergehendem Schutz, sondern auch die immer heftiger werdenden Auswirkungen der beginnenden Eiszeit.
Mit jedem Tag schwindet die Hoffnung auf beiden Seiten.
Quelle: https://www.andreasotter.com/oliver-paetzold-dystopien

 

Der Autor:

Am Rande der Alpen in Oberstdorf geboren, bezeichne ich mich als Südbayer, zudem ich nie woanders hingezogen bin. Später war ich im Landkreis Augsburg zuhause, heute in der Nähe des Ammersees, und dort fühle ich mich absolut heimisch.
Schon von klein auf (ich wollte zwar nie Feuerwehrmann werden, aber Schatztaucher) liebe ich Bücher. “Die unendliche Geschichte”, “Momo” oder Jules Vernes Abenteuer hatte ich immer wieder gelesen und mich in eine Welt begeben, die mich zutiefst faszinierte.
Als junger Erwachsener hatte ich schließlich eine Geschichte im Kopf und schrieb sie auf. Es war der Beginn der Schriftstellerei, die es nach aktuellem Stand auf sechs Bücher gebracht hat.
Eher untypisch sind drei Genres, in denen ich vertreten bin. Ich wollte mich nicht nur einem anschließen, sondern allen Geschichten, die ich ausarbeiten wollte, auch nachgehen.
Quelle: https://www.andreasotter.com/ueber-mich

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Mathilda ist ein Katastrophenthriller der im heute spielt, jedoch auch in jeder anderen Zeit in der Zukunft spielen könnte.
Mathilda ist ein riesiger Asteroid der südlich von Grönland einschlägt. Die Folgen des Einschlags und wie die Menschen damit umzugehen lernen müssen, davon erzählt dieser Thriller.
Als ich eher zufällig einen Post bei Facebook zu diesem Buch gesehen habe, wurde ich neugierig, und nach der Lektüre des Klappentextes war für mich klar, dieses Buch musst du lesen.
Jetzt, nach der Lektüre bin ich vollauf begeistert und überzeugt von diesem Buch. Ein solches Szenario in einem Buch zu beschreiben ist sicherlich nicht ganz leicht und doch schreibt es der Autor mit einer Leichtigkeit, trotz der schwierigen Thematik.
Für mich als Leser fiel es sehr leicht in die Story hineinzukommen, kaum 20 Seiten gelesen hatte mich die Geschichte gepackt und es war für mich schon der Point of no Return erreicht und es wurde unmöglich das Buch aus den Händen zu legen. Und wenn ich es aus den Händen legte, nahm ich es immer wieder in die Hand um weiterzulesen, ja selbst beim Kochen hielt ich es in der Hand um zu lesen. Mich so extrem zu fesseln schaffen nicht viele Autoren, doch Oliver Pätzold gelang dies spielend.
Sehr gut beschrieben sind die Figuren, sie haben die nötige Tiefe, die sie erst wirklich glaubhaft machen, so dass sie wirklich echt und real wirken.
Besonders gut sind die Schauplätze, auf dem Weg des Protagonisten von Norddeutschland in Richtung Süden, beschrieben. Jeder dieser Schauplätze wirkte auf mich so, dass ich fast glaube diese Route problemlos abgehen zu können.
Der Roman spielt auf zwei Handlungsebenen, die eine ist die des Vaters in Norddeutschland und auf dem Weg nach Süden, und die andere ist die der Tochter und ihrem Freund in Österreich.
Diese beiden Handlungsebenen sind perfekt aufeinander zugeschnitten und der Leser bangt mit jeder Seite mehr, ob es dem Vater gelingt seine Tochter dort zu finden.
Der Spannungsbogen ist schon zu Beginn auf einem sehr hohen Level, kann sich aber noch steigern bis hin zum furiosen Finale.
Das war für mich ganz großes Kino und es würde mich nicht wundern, wenn da irgendwann ein Filmemacher bei Oliver Pätzold anklopfen würde um diese großartige Story zu verfilmen. Ich wäre auf jeden Fall einer der ersten der sich ein Ticket dafür kaufen würde.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

Unsere Bewertung:

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Mike Steinhausen – Ruhrpiraten

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 406 Seiten
Erscheinungsdatum: 7. Februar 2018
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839222522
Preis: 16,00 €

 

Der Klappentext:

EDELWEISSPIRATEN
Ruhrgebiet 1942. Während Deutschland im Gleichschritt marschiert, träumen der 16-jährige Egon Siepmann und sein Freund Fritz Gärtner von Freiheit und Abenteuer. Hin und her gerissen zwischen dem Kampf ums Überleben, den Schikanen der Hitlerjugend und der Verfolgung durch die Gestapo, suchen sie nach ihrer Identität. Doch wer sich in dieser Zeit auflehnt, wird bestraft. Und die Schergen des NS-Regimes kennen keine Gnade.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1753-ruhrpiraten.html

 

 

Der Autor:

Mike Steinhausen wurde 1969 in Essen geboren. Er ist Polizeibeamter und war mehrere Jahre als Zivilfahnder im Bereich der Drogenbekämpfung tätig. Sein Debüt als Autor gab er mit dem zeitgeschichtlichen Kriminalroman »Operation Villa Hügel«.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/362-mike-steinhausen.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Nicht alle waren stramme Nationalsozialisten!
Deutschland – Ruhrgebiet, 1942, im dritten Kriegsjahr.
Widerstand! Nicht alle Widerstandsgruppen waren so bekannt wie „Die weiße Rose“ der Geschwister Scholl. Dieses Buch erzählt die Geschichte einer Wderstandsgruppe Namens Edelweisspiraten, und setzt den Widerstandskämpfern im Dritten Reich damit zugleich ein würdiges Denkmal.
Mike Steinhausen gelingt es trefflich die Stimmung im dritten Kriegsjahr einzufangen, wie die Menschen unter den Bombardierungen durch die Alliierten litten, jedoch vor allem auch unter den Repressalien durch die Gestapo und anderen staatlichen Stellen.
Es ist die Geschichte der beiden Freunde Egon und Fritz und ihren Kameraden.
Was zunächst im Kleinen beginnt, Bespitzelung durch die Hitlerjugend, weitet sich im Verlauf aus und die Gruppe findet sich von der Gestapo bespitzelt und verfolgt wieder.
Die Figuren sind gut beschrieben und man kann sich die Figuren sehr gut vorstellen. Sehr gute Dialoge lassen die Figuren echt wirken und man versteht ihre Hintergründe.
Die Schauplätze sind ebenfalls sehr gut beschrieben und die Bilder der Stadt erscheinen wie auf einer großen Leinwand vor dem inneren Auge des Betrachters.
Der Schreibstil des Autors nimmt den Leser sofort mit auf die Reise durch die Story und schon nach wenigen Seiten erreicht man den Point of no Return, den Punkt an dem man nicht mehr aufhören kann zu lesen.
Das Buch ist ein echter Pageturner und so hat man das Buch sehr schnell durchgelesen.
Mike Steinhausen schreibt die Story ohne dabei wertend zu wirken, also eher aus einer neutralen Warte, und genau das macht das Buch so stark.
Für mich sind das 4 von 5 Sternen. Den einen Punkt ziehe ich ab wegen einiger weniger längen, die den Lesefluss zwar etwas stören, jedoch nicht so sehr, dass es die Lesefreude trüben könnte.

 

Unsere Bewertung:

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Stephen King – Erhebung

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 144 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. November 2018
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453272026
Preis: 12,00 €

Der Klappentext:

Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat.
In seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn – zwei Lesben – verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten, überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen. Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Erhebung/Stephen-King/Heyne/e548215.rhd

 

Der Autor:

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Erhebung/Stephen-King/Heyne/e548215.rhd#vita

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Erhebung ist eine hübsche kleine Story des Meisters Stephen King. Es ist eine ideale Geschichte um sich mit der Schreibweise des Autors anzufreunden, spannend, mystisch und nicht zu grausam, genau das richtige für Anfänger.
Wie man es kennt von Stephen King sind die Figuren und Schauplätze sehr schön beschrieben und wirken wie immer sehr real.
Das Ende ist dieses Mal leicht vorauszusehen, und das ist in der Tat anders als man es gewohnt ist.
Dennoch ist es eine Story, die den Leser von Beginn an bis zum Ende fesselt und man liest es in kurzer Zeit durch ohne es auch nur einmal abzusetzen.
Doch ich denke, wichtiger als die Story an sich, ist die Botschaft die uns der Autor mit auf den Weg geben möchte. Es ist eine Geschichte die um Toleranz wirbt, um das Miteinander zwischen denen die „normal“ sind und denen die etwas „anders“ sind, wie zb Homosexuelle. Darum dass man niemanden ausgrenzen sollte. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele wegen ihrer sexuellen Ausrichtung oder ihres Glauben ausgegrenzt werden ist eine solche Botschaft sehr wichtig.
Insgesamt sind das für mich 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung
 

Unsere Bewertung:

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