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Andrew Miller – Friedhof der Unschuldigen

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 29. Juli 2013
Verlag: Paul Zsolnay Verlag
ISBN: 978-3552056442
Preis: 21,90 €

Der Klappentext:

Frankreich, Ende des 18. Jahrhunderts: Im Schloss von Versailles wird dem jungen Ingenieur Jean-Baptiste Baratte von höchster Stelle ein Auftrag erteilt. Er soll den Friedhof der Unschuldigen demolieren, der, mitten in Paris gelegen, Hunderttausende von Toten beherbergt und dessen Ausdünstungen die Stadt langsam vergiften, so dass der Wein in den Kellern zu Essig wird, Fleisch binnen Minuten verfault. Aber es soll möglichst unauffällig geschehen, der Pöbel ist abergläubisch und will die Totenruhe nicht gestört sehen. Miller erzählt diese Geschichte vom Vorabend der Revolution und den widerstreitenden Kräften des Alten und des Neuen in einer kühnen, eleganten Prosa.

Der Autor:

Andrew Miller wurde 1960 in Bristol geboren, lebt in Somerset. Für seinen ersten Roman Die Gabe des Schmerzes (Zsolnay, 1998) erhielt er 1998 den Impac Dublin Literary Award. Der Roman wurde in 16 Sprachen übersetzt. Außerdem bei Zsolnay erschienen: Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt (2000), Zehn oder fünfzehn der glücklichsten Momente des Lebens (2003), Die Optimisten (2007), Nach dem großen Beben (2010) undFriedhof der Unschuldigen (2013), für den er den Costa Award (früher Whitbread Award) sowohl für den besten Roman als auch für das beste Buch des Jahres 2011 erhielt.

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Die Sprache des Buches erinnert ganz stark an Bücher aus dem 19. Jahrhundert. Mit seiner Schreibweise hat mich der Autor abgeholt, so dass ich schnell in der Story war. Aber leider war es nur die Schreibweise die mich fesseln konnte. Die Story in den Grundzügen recht gut, aber leider etwas langweilig umgesetzt. Nur selten kam die Spannung auf, die es braucht, damit man sich sagt, hier muss ich unbedingt weiterlesen. So quälte ich mich leider durch 384 Seiten. Als langweilig möchte ich dennoch das Buch nicht bezeichnen, vermutlich war es einfach nicht die Art die ich zu lesen gewohnt bin.
Alleine für die Sprache im Buch vergebe ich 3 Sterne, zuzüglich einem für die Story macht in der Summe 4 Sterne.

Unsere Bewertung:

© http://mundolibris.blogspot.de/
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Martin Conrath – Der Schmerzsammler

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. Juni 2013
Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3404168071
Preis: 9,99 €

Der Klappentext:

Fran Miller, Profilerin und Sektenbeauftragte des LKA Düsseldorf, geht einem ruhigen Schreibtischjob nach. Doch während der Ermittlungen zu einem satanistisch motivierten Mord gerät sie selbst ins Fadenkreuz eines obsessiven Killers. Er foltert seine Opfer bestialisch, bevor er sie tötet. Fran erkennt sein Motiv: Er sammelt die Schreie seiner Opfer. Niemand glaubt ihr – ein tödlicher Irrtum. Denn nicht nur Fran steht auf der Liste des Schmerzsammlers …

Der Autor:

Martin Conrath hat bereits einige Kriminalromane veröffentlicht, von denen einer alsTATORT verfilmt wurde. Außerdem ist er ein Teil des Autorenduos Sabine Martin, das erfolgreich Historische Romane schreibt. Martin Conrath lebt und schreibt in Düsseldorf.

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Dem Autor ist mit diesem Roman ein aus der Masse herausragendes Buch gelungen. Die beiden Handlungsstränge die in einem Finale furioso gipfeln, lassen einem immer wieder das Blut in den Adern gefrieren.
Sehr gut die bildhafte Sprache, dank der das Kopfkino von der ersten bis zur letzten Seite rattert… Dennoch beschreibt der Autor die Taten nicht zu detailliert, so dass die eigne Phantasie genug Spielraum zum Interpretieren hat.
Sicherlich keine neue Idee, aber die Umsetzung des Stoffes erste Sahne.
In mir hat der Autor einen neuen Fan gewonnen.
Von mir, neben 5 von 5 Sternen, eine Leseempfehlung!
Unsere Bewertung:

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