Silvia Stolzenburg – Das Reich des Teufelsfürsten

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. August 2014
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3937357867
Preis: 16,95 €
        
Der Klappentext:
Der zweite Band der großen Romantrilogie: um den historischen Fürsten Vlad Draculea und seinen blutiger Kampf um die Macht. Dies ist ein Roman über die historische Figur des Woiwoden Vlad Draculea, Fürst der Walachei, durch Bram Stoker weltbekannt als Graf Dracula. Es ist keine Geschichte über Vampire oder andere blutsaugende Kreaturen, welche die Nächte unsicher machen. Es ist die Geschichte einer Person aus Fleisch und Blut, die Geschichte eines Überlebenskampfes, eines Kampfes um Macht, Liebe und Anerkennung. Dieser Roman schließt nahtlos an seinen Vorgänger, Der Teufelsfürst, an, dessen Gegenstand Kindheit und Jugend des Fürsten sind
Die Autorin:
Die Autorin Silvia Stolzenburg wurde 1974 geboren und studierte Germanistik und Anglistik an der Universität in Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie über zeitgenössische Bestseller und fasst in dieser Zeit auch den Entschluss, selbst Roman zu schreiben.
So befasst sie sich mit der Geschichte der Stadt Ulm und begann mit einer Trilogie, deren erster Teil Die Launen des Teufels 2010 bei Bookspot erschien. Der zweite Teil Das Erbe der Gräfin erschien 2011. Die Trilogie erzählt die fiktiven Schicksale der Menschen um den Ulmer Münster.
Silvia Stolzenburg arbeitet derzeit als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb.
 Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Nach der Lektüre des ersten Bandes war ich schon sehr gespannt wie es weitergeht. Das Warten hat sich gelohnt, Silvia Stolzenburg ist wieder ein Kracher gelungen.
Man merkt dem Buch auf jeder Seite an wie genau die Autorin zu diesem Buch recherchiert hat.
Gewohnt sehr plastisch beschreibt sie Schauplätze und Figuren, so sehr dass man mit den Figuren durch die Zeit wandelt. Für mich war die Figur des Vlad Draculea schon immer faszinierend, aber so deutlich habe ich ihn nie skizziert gesehen. Seine Grausamkeiten hat die Autorin wirklich toll angerissen, aber so, dass immer noch genug Spielraum für die eigene Phantasie blieb. Einmal im Gang ratterte das Kopfkino bis zum Ende. Spannend aufbereitet das Ganze und heraus kam wieder einmal ein ganz hervorragender historischer Thriller. Silvia Stolzenburg, von mir leider erst vergangenes Jahr entdeckt, ist in meinen Augen die unbestrittene Königin des historischen Romans. Hochverdiente 5 von 5 Sternen

 Unsere Bewertung:

Uwe Klausner – Die Stunde der Gladiatoren

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 346 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. August 2013
Verlag: Gmeiner-Verlag
ISBN: 978-3839214640
Preis: 12,99 €
        
Der Klappentext:

MORD UND SPIELE  Das spätantike Trier, 313 n. Chr. Ausgerechnet während der Feierlichkeiten zum Thronjubiläum von Kaiser Konstantin wird der Gladiator Niger, Publikumsliebling im Amphitheater, tot aufgefunden. Die Mächtigen zeigen jedoch keinerlei Interesse an dem Fall, sehr zum Ärger von Gaius Aurelius Varro, Anwalt, Autor und vermögender Aristokrat. Erbost über die Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal des dunkelhäutigen Gladiators, beginnt Varro auf eigene Faust zu ermitteln.
Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/718-die-stunde-der-gladiatoren.html

Der Autor:
Uwe Klausner, Jahrgang 1956, ist in Heidelberg geboren und aufgewachsen. Sein Studium der Geschichte und Anglistik absolvierte er in Mannheim und Heidelberg. Heute lebt er mit seiner Familie in Bad Mergentheim. Neben seiner Tätigkeit als Autor hat er bereits mehrere Theaterstücke verfasst.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich muss gestehen, dass ich bisher noch keines der Werke des Autors gelesen habe. Bis jetzt hatte ich eher die Bücher von ihm auf dem Schirm die um die NS-Zeit herum spielen, doch noch keines in meiner Sammlung.
Aufmerksam auf Uwe Klausner und dieses Buch hier wurde ich, weil ich auf der Suche nach einem Buch das im 3. oder 4. Jahrhundert nach Christi im römischen Weltreich spielt.
Das Buch konnte mich schon gleich zu Beginn abholen und konnte mich über die ganze Lesedauer hinweg fesseln. Der wirklich schöne Schreibstil und der Spannungsbogen sind wie dafür gemacht den Lesern es schwer zu machen das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Und genau so kam es auch bei mir. Ich möchte mich darüber nicht beklagen, aber, das Buch hat mich einige Stunden Schlaf gekostet. Denn auch todmüde, fesselt die Story ungemein, so dass es letztendlich so kommt, dass man lieber auf den Schlaf verzichtet und weiterliest.
Besonders gut gefielen mir die Figuren und wie sie geschildert wurden. So plastisch dass ich mich gut in sie versetzen konnte und ich fast das Gefühl hatte alte Bekannte zu treffen.
Für mich war es schon recht früh so, dass mein Kopfkino zu rattern begann und nicht endete bevor ich die letzte Seite gelesen hatte. Uwe Klausner sei Dank, habe ich wieder gefallen an den Romanen aus der Zeit des römischen Imperiums gefunden.
Die Story konnte mich wirklich aufs Beste unterhalten und es war für mich klar, dass es hier nur die volle Punktzahl geben kann.
Für uns ist das Buch ein klarer Lesetipp und natürlich auch für 5 von 5 Sternen.

Unsere Bewertung:

Deon Meyer – Icarus

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2015
Verlag: Rütten & Loening Verlag
ISBN: 978-3352006715
Preis: 19,99 €
        
Der Klappentext:

Wer hoch fliegt …
Bennie Griessel war ein trockener Alkoholiker – bis zu dem Tag vor Weihnachten, als ein Freund seine Familie und sich selbst erschießt. Er beginnt wieder zu trinken, und als seine Kollegen ihn suchen, sitzt er im Gefängnis. Dabei hat Bennie einen neuen, spektakulären Fall. Ein Mann wird stranguliert an einem Strand aufgefunden. Ernst Richter hatte ein besonderes Geschäftsmodell. Allen, die fremdgehen wollten, versprach er, für ein todsicheres Alibi zu sorgen.
Ein fulminanter Roman, in dem das paradiesische und dunkle Südafrika eng nebeneinanderliegen. Das Meisterwerk eines der besten Thrillerautoren weltweit.
Kapstadt im Dezember. Bennie Griessel wird zu einem Tatort gerufen, der ihn aus der Fassung bringt. Ein Kollege hat seine Frau, seine zwei Töchter und dann sich selbst erschossen. Bennie will nur noch weg – von Alexa, seiner Freundin, von seinen Kindern. Er landet in einer Bar und betrinkt sich. Ein herber Rückfall für den trockenen Alkoholiker.
An einem Strand experimentiert ein Kameramann mit einer Drohne und entdeckt eine Leiche. Ein Mann ist offenkundig erdrosselt worden. Als die Polizei die Identität des Mannes herausgefunden hat, sind alle in heller Aufregung. Ernst Richter galt seit Wochen als vermisst. Prominent wurde er durch seine Interplattform Alibi. Allen, die eine Affäre haben wollten, versprach er den sorgenfreien Seitensprung.
Als man Bennie zu Hilfe rufen will, sitzt der nach einer Prügelei im Gefängnis. Und noch einen treibt der Tod von Ernst Richter um: den Weinbauer Francois du Toit aus Stellenbosch, der sich auf zwielichtige Geschäfte eingelassen hat.
»Im Thrillergewand breitet Deon Meyer die Probleme, aber auch die Fortschritte der südafrikanischen Gesellschaft aus … All das steckt in seinen ziemlich spannenden Geschichten.« Die Welt
Quelle: http://www.aufbau-verlag.de/index.php/icarus.html

Der Autor:
Deon Meyer, Jahrgang 1958, ist unbestritten Südafrikas bester und erfolgreichster Thrillerautor. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Roman. Er lebt in der Nähe von Kapstadt. Seine Romane erscheinen in mehr als fünfundzwanzig Ländern. Als Aufbau Taschenbuch liegen von ihm die Thriller „Tod vor Morgengrauen“, „Der traurige Polizist“, „Das Herz des Jägers“, „Der Atem des Jägers“, „Weißer Schatten“, „Dreizehn Stunden“, „Rote Spur“, „Sieben Tage“, “Cobra” sowie der Story-Band „Schwarz. Weiß. Tot“ vor. Bei Rütten & Loening erschien 2015 „Icarus“, der neueste Fall des Ermittlers Bennie Griessel. Mehr zum Autor unter www.deonmeyer.com
»Man hat zwei Möglichkeiten im Leben. Man kann ein Opfer sein. Oder nicht.« aus: »Das Herz des Jägers«
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Es gelingt Deon Meyer immer wieder aufs Neue mich nach Südafrika abzuholen. So auch in seinem neuen Buch. Mit jedem Kapitel mehr das ich lese, lerne ich mehr von den Menschen Südafrikas, ich lerne ihre Mentalität, ihre Lebensfreude und ich lerne über die Schönheit des Landes.
Wie gewohnt holte mich der Autor auch dieses Mal schon sehr früh in der Geschichte ab. Einmal gefangen, ist es unheimlich schwer das Buch aus den Händen zu legen. Und so habe ich das Buch in nur wenigen Tagen vor allem aber auch Nächten gelesen.
Sehr Bildhaft beschreibt der Autor seine Figuren und vor allem auch Schauplätze bzw Landschaften. Dies macht es dem Leser sehr leicht sich die Figuren und Schauplätze vorzustellen. Ich behaupte, den einen oder anderen Schauplatz ohne Probleme erkennen zu können wenn ich ihn sehe.
Es geht im Buch gleich spannend los und der Level steigt dann sachte an um dann zum Finale hin nochmals explosionsartig anzusteigen.
Ins besonders die Figur des Bennie Griessel beschreibt Deon Meyer sehr tiefgründig, ja nahezu gläsern erscheint einem der Hauptermittler in diesem Buch. So versteht man auch die eine oder andere Reaktion von Bennie Griessel, insbesondere auch seinen Rückfall in den Alkohol. Menschlich absolut zu verstehen, ob man dies vielleicht aus moralischen Gründen verurteilen mag, ich weiß es nicht. Aber so erschafft er mit Griessel einen sympathischen Ermittler mit Ecken und Kanten. Grad so wie im echten Leben.
Das Buch ist gewohnt stark und für uns für 5 von 5 Sternen gut, sowie eine Leseempfehlung.

Unsere Bewertung:

Elke Schwab – Tödliche Besessenheit

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 2. September 2015
Verlag: Solibro Verlag
ISBN: 978-3932927959
Preis: 12,80 €
        
Der Klappentext:
Die tote Frau am Fuße eines Saarbrücker Hochhauses scheint ein Routinefall für die Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg zu werden.
Doch als nur wenige Stunden später die enthauptete Leiche eines einflussreichen Immobilienmaklers gefunden wird, dämmert den beiden, dass sie es mit dem Beginn einer Reihe grausamer Ritualmorde zu tun haben. Wer steckt hinter diesen fürchterlichen Verbrechen? Je näher die Polizisten der Lösung kommen, desto gefährlicher wird ihre Jagd nach dem raffinierten Täter, der den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist…
Von mittlerweile insgesamt fünfzehn Krimis der Saarländerin Elke Schwab ist “Tödliche Besessenheit” der erste Teil der bislang vierbändigen Krimireihe mit Lukas Baccus und Theo Borg (“Mörderisches Puzzle”, “Eisige Rache”, “Blutige Mondscheinsonate”). Die beiden übermütigen Kriminalkommissare klären mit lockeren Sprüchen spektakuläre Fälle auf.
Die Autorin:
Im Nordosten von Frankreich in einem alten elsässischen Bauernhaus entstehen die spannenden Krimis der gebürtigen Saarländerin Elke Schwab. In der Nähe zur saarländischen Grenze schreibt und lebt sie zusammen mit Lebensgefährten samt Pferden, Esel und Katzen.
Elke Schwab wurde 1964 in Saarbrücken geboren und ist im Saarland aufgewachsen. Nach dem Gymnasium in Saarlouis arbeitete sie über zwanzig Jahre im Saarländischen Sozialministerium, Abteilung Altenpolitik.
Schon als Kind schrieb sie über Abenteuer, als Jugendliche natürlich über Romanzen. Später entschied sie sich für Kriminalromane. 2001 brachte sie ihr erstes Buch auf den Markt. Seitdem sind fünfzehn Krimis und sechs Kurzgeschichten von ihr veröffentlicht worden. Ihre Krimis sind Polizeiromane in bester „Whodunit“-Tradition. Neben Baccus und Borg ist Hauptkommissar Kullmann eine ihrer Hauptfiguren. 2013 erhielt sie den Saarländischen Autorenpreis der “HomBuch” in der Kategorie “Krimi”. Im selben Jahr folgte derKulturpreis des Landkreises Saarlouis für literarische Arbeit mit regionalem Bezug. 2014 erhält sie zum 2. Mal in Folge den “HomBuch”-Krimipreis.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Mit Elke Schwabs „Tödliche Besessenheit“  hatte ich dieses Mal einen Krimi vorliegen, der nicht nur das Kopfkino in Gang setzte, sondern mich auch fast fortwährend über nahezu die gesamte Länge des Buch zum nachdenken anregte. Ich war nicht sicher ob Ein Teil der Story so zusammen passte wie ich es gelesen hatte. Aber ich denke mit dem Finale klärte sich das für mich auf und ich habe letzten Endes einen wirklich sehr guten Krimi gelesen.
Es war der zweite Krimi aus ihrer Feder den ich gelesen habe und es ist so das für mich zweite Ermittlerduo gewesen. Die beiden fand ich insgesamt unterhaltsamer, wenn auch die beiden manchmal etwas seltsame Vögel sind. Aber gut das muss man wohl als guter Ermittler sein.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen. Die Spannung ist gut aufgebaut und verleitet den Leser durchaus dazu mehr zu lesen als vor geplant. Für mich bedeutete dies letztlich, dass ich deswegen weniger Schlaf bekam.
Sehr bildhaft beschreibt Elke Schwab die Figuren und die Schauplätze so dass ich Ort und Figuren sicherlich erkennen würde so ich dorthin käme.
Ich fühle mich zu jedem Moment von dem Buch sehr gut unterhalten und so kann ich es guten Gewissens weiter empfehlen.
Für mich sind das verdiente 5 Sterne von 5.

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Robert A. Heinlein – Der Zeitsprung

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2015
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453316270
Preis: 8,99 €
        
Der Klappentext:
Während eines Atomangriffs flüchtet Hugh Farnham mit seiner Familie in einen eigens für solche Zwecke konstruierten Atombunker. Als die Farnhams sich jedoch nach einiger Zeit wieder nach draußen wagen, finden sie sich nicht – wie erwartet – inmitten rauchender Trümmer wieder, sondern in einem subtropischen Paradies: Der Atomschlag hat sie zweitausend Jahre in die Zukunft katapultiert. Doch das scheinbare Idyll trügt, denn die Zukunft hält einige unangenehme Überraschungen für die Farnhams bereit …
Der Autor:
Robert A. Heinlein wurde 1907 in Missouri geboren. Er studierte Mathematik und Physik und verlegte sich schon bald auf das Schreiben von Science-Fiction-Romanen. Neben Isaac Asimov und Arthur C. Clarke gilt Heinlein als einer der drei Gründerväter des Genres im 20. Jahrhundert. Sein umfangreiches Werk hat sich millionenfach verkauft, und seine Ideen und Figuren haben Eingang in die Weltliteratur gefunden. Die Romane „Fremder in einer fremden Welt“ und “Mondspuren”gelten als seine absoluten Meisterwerke. Heinlein starb 1988.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich muss gestehen, dass ich nach sehr langer Pause endlich mal wieder einen Sci-Fi Roman gelesen habe. Nach mehr als 10 Jahren habe ich erst kürzlich den ersten Sci-Fi gelesen und war gleich angefixt so dass ich direkt den neuaufgelegten Roman „Der Zeitsprung“ nachlegen musste. Das Buch, in der Originalauflage 1964 erschienen, hat mich in meine Kindheit in den sechziger und siebziger Jahren zurückversetzt. Zu gut erinnere ich mich an die allgegenwärtige Angst vor einem nuklearen Angriff der Sowjets. Und genau da setzt das Buch an, es geht um eine Familie die während eines nuklearen Angriffs in eine Art Zeitloch fällt und in der Zukunft wieder herauskommt.
Der Schreibstil von Heinlein gefällt mir ausgesprochen gut und konnte mich bestens unterhalten. Die Figuren habe ich als fein gezeichnet empfunden und konnte mich in ihr tun durchaus hineinversetzen. Es ist ein Buch welches man als Leser sehr gerne verfilmt sehen würde, denn so plastisch wie Robert Heinlein schreibt, ist es bei mir ganz schnell geschehen, dass mein Kopfkino angesprungen ist und das Buch letztlich fast wie ein farbenfroher Film vor meinem inneren Auge angelaufen ist. Diese Story hat dazu beigetragen, dass ich ganz sicher weitere Titel von Robert A. Heinlein lesen werde. Als ehemaliger Anhänger von SciFi aus den sechziger und siebziger Jahren ist es umso erstaunlicher dass mir der Name des Autors zwar geläufig war, ich aber bis zu diesem Roman keine weiteren Titel gelesen habe.
Das Buch bzw der Autor hat es geschafft mich nach vielen Jahren zur SciFi zurückzuholen. Nach über 15 Jahren möchte ich mich künftig auch wieder solcher Literatur zuwenden.
Klare hochverdiente 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.

Unsere Bewertung:

Maria W. Peter – Fortunas Rache

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. September 2007
Verlag: Bastei Lübbe (BLT)
ISBN: 978-3404922697
Preis: 8,95 €

Der Klappentext:
Trier im 3. Jahrhundert n. Chr. Die Sklavin Invita, ein Findelkind, gilt als gewitzt und aufsässig und ist dafür bekannt, ihre Nase in Dinge zu stecken, die sie nichts angehen. Als ein Mitsklave von einem Botengang nicht zurückkehrt, gerät sie in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss Invita sich der Vergangenheit stellen, die für sie selbst im Dunkeln liegt.
Der historische Krimi entstand nach zehnjähriger Recherche und mit Beratung durch namhafte Historiker und Archäologen. Das Buch schildert sachlich fundiert das Schicksal der Sklavin Invita und des alemannischen Kriegsgefangenen Flavus, verknüpft in einer spannenden Krimihandlung, die dem Leser einen faszinierenden Einblick in die Gesellschaft und Lebensweise der Menschen im Moselgebiet des dritten nachchristlichen Jahrhundert liefert.
Die Autorin:

entdeckte während ihrer Schulzeit ihr Interesse an Literatur und Geschichte, Zunächst war sie vom Römischen Reich und der Antike fasziniert, später besonders von Amerika und seiner kulturellen Vielfalt.
Ihr Interesse für die versunkene Welt des alten Roms wurde mit dem Bundespreis in Latein belohnt. Mehrere Jahre war sie in der Bewegung des gesprochenen Neulateins aktiv.
Nach Beendigung der Schulzeit studierte Maria W. Peter an der deutsch-französischen Universität in Saarbrücken und wechselte dazu zeitweise an die Université de Metz, in Frankreich. Studienschwerpunkte waren zunächst Literatur und Sprachen, dabei besonders Amerikanistik und Anglistik.
Neben dem 1997 parallel begonnenen Studium der Klassischen Archäologie und Alten Geschichte an der Universität des Saarlandes, arbeitete sie als freie Journalistin für verschiedene regionale Zeitungen und Zeitschriften.
Aufgrund ihrer Leidenschaft für amerikanische Kultur und Geschichte wurde Maria W. Peter nicht nur Mitglied des Deutsch-Amerikanischen Instituts Saarbrücken, sondern auch eines amerikanischen Chores der U.S. Gemeinde in Kaiserslautern. Dort pflegte sie intensive Kontakte zu amerikanischen Familien.
In dieser Zeit erhielt sie für ihre Studienergebnisse ein Fulbright-Stipendium und übersiedelte in die Staaten, wo sie an der renommierten “School of Journalism” in Columbia/Missouri studierte, die schon Brad Pitt und der amerikanische Dramatiker Tennessee Williams besucht hatten.
Kurze Zeit nach ihrer Rückkehr ins Saarland begann Maria W. Peter mit der Arbeit an ihrem ersten Römer-Krimi. Noch während des Studiums verfasste sie so zwei Romane und zwei Theaterstücke mit historischer Thematik. Nach Abschluss des Examens trug das literarische Schaffen erste Früchte, als sich gleich mehrere Verlage für die Manuskripte interessierten. Sie entschied sich für eine Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Lübbe.
Als Autorin und Wissenschaftlerin legt sie besonderen Wert auf historisch korrekte Details und so bilden Recherche und der intensive Austausch mit einer Vielzahl von Fachleuten, Archäologen und Historikern, einen wichtigen Teil ihrer Arbeit.
Neben der klassischen Umgebung wie Buchhandlungen und Bibliotheken, finden ihre Lesungen auch häufig an Originalschauplätzen und historischen Stätten statt, was dem Erlebnis einen besonders authentischen Reiz verleiht, häufig unterstrichen durch Büffets mit Speisen und Getränken nach historischer Rezeptur.
Zwischenzeitlich hat Maria W. Peter fünf Romane sowie drei Theaterstücke verfasst. 2011 folgten SR-und SWR-Fernsehen in einem Film der Sendereihe „Fahr mal hin!“ den Spuren ihrer römischen Detektivin Invita durch die lothringische Stadt Metz. (Filmausschnitt siehe Link auf dieser Seite.)
Heute pendelt Maria W. Peter zwischen dem Rheinland und dem Saarland.
Quelle: http://www.mariawpeter.de/sites/vita.php

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Kennengelernt habe ich Maria W. Peter durch ihren aktuellen Roman „Die Küste der Freiheit“ erschienen im November 2014. Weil mich dieses Buch so sehr fasziniert hat und mir der Schreibstil der Autorin so gut gefallen hat, musste ich unbedingt ein weiteres Buch aus ihrer Feder lesen.
Ausgesucht dafür habe ich mir ihren Debütroman um die Sklavin Invita und das Buch Fortunas Rache.
Wie schon im Buch zuvor schaffte es die Autorin mich völlig zu überzeugen. Ein schöner Schreibstil, tolle bildhafte Beschreibungen der Figuren und Schauplätze und ein fein gezeichneter Spannungsbogen. All dies trug dazu bei dass ich das Buch in nur wenigen Stunden gelesen hatte.
Denn das Buch macht neugierig oder anders gesagt Maria W. Peter versteht es so zu schreiben, dass man nach jeder gelesenen Seite neugierig ist auf die folgenden. Die Hauptfigur Invita ist eine junge Frau die man durchaus als ein wenig ungeschickt beschreiben kann. Immer wieder versteht sie es sich in Schwierigkeiten zu bringen und das nur weil sie, ungeschickt wie sie nun mal ist, sich immer wieder erwischen lässt. Auf diese Schnitzer wartet ihr Widersacher nur und lässt sich keine Chance entgehen sie zu bestrafen. Aber mehr lest ihr am besten selbst, denn Invita ist eine interessante Persönlichkeit. Mir hat es Wahnsinnigen Spaß gemacht Maria W. Peters Debütroman zu lesen. Für mich war es besonders interessant die beiden Bücher im Vergleich zu sehen. Hat sich die Autorin weiterentwickelt? Das kann ich ganz klar mit ja beantworten, aber es ist nicht so, dass zwischen dem ersten Buch und dem aktuellen sich Welten befinden. Fortunas Rache ist ein sehr gelungenes Debüt, welches mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Natürlich komme ich nicht umhin für dieses Buch ebenfalls 5 von 5 Sternen aufzurufen.

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Jo Berger – Leonardos Zeichen

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 28. September 2015
Verlag: Books on Demand
ISBN: 978-3426517574
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Ach, wenn jeder von Beginn an wüsste, welchen Namen sein ganz persönliches Glück trägt, gäbe es vermutlich keine Kriege und keinen Hunger auf der Welt. (Anna) Eine Geschichte über den Mut einer jungen Frau, über die Liebe und ihre Kraft. Halbitaliener Leonardo kehrt nach dem Tod seiner Eltern nach Kalabrien zurück, um dort sein altes Elternhaus zu beziehen. Kurzerhand folgt Anna ihm nach. Schnell lebt sie sich in Kalabrien ein: die Liebe zu Leonardo, die Landschaft, die Menschen bezaubern sie. Doch Annas Mutter ist mit der Entscheidung ihrer Tochter gar nicht einverstanden. Zu allem Überfluss sieht das Annas Exfreund Marc ebenso. Er lässt Anna einfach nicht in Ruhe. Dem nicht genug, bringt ein schlichtes Schild gehörig Tempo in Leonardos und Annas Leben und sorgt dafür, dass die Jungverliebten kaum Zeit füreinander finden. Und., ist Anna tatsächlich bereit für eine neue Liebe?
Die Autorin:
Jo Berger schreibt in ihrer Freizeit moderne Liebesromane und Satiren aus dem Leben. Dabei erwärmen ihre Romane nicht nur Herzen, sondern auch Lachmuskeln. Ihre Romanfiguren sind moderne Frauen in den Achterbahnen des Lebens.
Die Leser/innen lieben ihren Humor, der in keinem Roman fehlt. Denn wenn Jo Berger zu ihrer spitzen Federn greift, dann meist um alltägliche Situationen zu beschreiben, die man nur mit einer gehörigen Portion Nutella und jeder Menge Humor übersteht.
Die hauptberufliche Betriebswirtschaftlerin begann 2012 mit satirischen Kolumnen für lokale Online- und Printzeitungen und veröffentlichte 2013 die ersten Satiren aus dem Alltag “Das liegt am Wetter”. Sie lebt mit ihrer Familie in Weinheim.
Quelle: http://www.amazon.de/Jo-Berger/e/B00BRSTMBW/ref=dp_byline_cont_book_1
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von mienebaja-74
Dies war mein erstes Buch der Autorin Jo Berger, das ich gelesen habe. Jo Berger hat mit diesem Buch eine wirklich zauberhafte Liebesgeschichte geschrieben, in die man sehr schnell hinein findet. Mit viel Witz und Charme entführt sie ihre Leser nach Italien, genauer noch nach Kalabrien. Dank Jo Bergers schönem, flüssigen Schreibstils hatte ich während des Lesens manchmal das Gefühl die Düfte Italiens zu riechen oder auch das Rauschen des Meeres zu hören. So sehr vertieft war ich in die Geschichte von Anna und Leonardo. Dank einem Schild, das eigentlich als Willkommensgruß von Leonardo für Anna gedacht war, sind die ersten gemeinsamen Tage der beiden in der neuen Heimat sehr turbulent. Es gibt durch dieses Schild reichlich Verwicklungen, die einen mehr als einmal schmunzeln lassen. Über eine Fortsetzung würde ich mich freuen, ich hätte glatt noch mehr lesen können. Und natürlich vergebe ich hier 5 Sterne.

Unsere Bewertung:

Katja Montejano – Vendetta

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 220 Seiten
Erscheinungsdatum: 2. Januar 2015
Verlag: Pax et Bonum Verlag
ISBN: 978-3943650815
Preis: 12,99 €
Der Klappentext:

Anna Pizzo, Tochter des sizilianischen Cosa Nostra-Chefs Don Vito, lebt nach einem brutalen Übergriff und dem Tod ihres ungeborenen Sohnes zurückgezogen in ihrem Loft. Nach der Versöhnung mit ihrem Vater, der sie einst in eine unfreiwillige Heirat drängen wollte, sichert dieser ihr Hilfe bei ihrer Vendetta zu: Anna will Malik Brenner, ihren ehemaligen Freund und den Mörder ihres Kindes, zur Strecke bringen. Um sich ganz auf die Suche nach ihm konzentrieren zu können, kündigt die hochbegabte Hackerin ihren Job bei der Soffex AG, wird aber an ihrem letzten Arbeitstag Zeugin des Amoklaufs ihres ehemaligen Vorgesetzten Daniel Rohner. Zur selben Zeit bricht in Italien ein blutiger Mafiakrieg aus. Zwei Brüder versuchen, die Alleinherrschaft über die vier großen Organisationen an sich zu reißen. Um Anna nicht zu gefährden, beordert Don Vito seine Tochter nach Sizilien zurück. Was niemand weiß: Es gibt einen Maulwurf unter Don Vitos engsten Vertrauten. Wer steckt hinter den blutigen Anschlägen auf die Mafia-Clans? Während Anna eine Spur in der Schweiz verfolgt, gerät sie zwischen die Fronten und in Lebensgefahr. Wer ist ihr Freund und wer ihr Feind? »Vendetta – Die Rache der Anna Pizzo« ist eine rasante Story, ein Cocktail aus Action, Rache, Verrat und Familienehre – gewürzt mit Internet- und Wirtschaftskriminalität. Die Autorin Katja Montejano verwebt ihre Leidenschaft für Kriminalfälle geschickt mit fiktiven Figuren und tatsächlichen Ereignissen zu einem authentischen Thriller, der in Neapel, auf Sizilien und in der Schweiz spielt.
Quelle: http://pax-et-bonum.net/index.php?seite=Buecher-in-alphabetischer-Reihenfolge—191&buch=Vendetta—41

Die Autorin:
Katja Montejano wurde 1967 in Aarau (Schweiz) geboren und lebt mit ihrem Ehemann und Hund in Zofingen. Nach Abschluss einer Banklehre war sie in diversen Kreditinstituten und Unternehmen tätig. Seit 2001 arbeitet sie als Übersetzerin in der Informatikabteilung einer größeren Bankengruppe. Ihre Leidenschaft zur Spannungsliteratur hat sie dazu bewogen, selber Geschichten und Thriller zu schreiben.
Quelle: http://pax-et-bonum.net/index.php?seite=Informationen-zu-den-Autoren-bei-Pax-et-Bonum—6&autor=Katja-Montejano—14
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom

Ich gestehe, dass ich eher ein Freund längerer Stories bin. Hier allerdings ist es der Autorin gelungen, kurz und knackig einen Thriller der Extraklasse hinzulegen und mich direkt zu fesseln. Das Buch bietet alles was ein guter Thriller haben muss. Der Schreibstil von Katja Montejano hat mich schon auf den ersten Seiten überzeugt und gefesselt, so sehr, dass es kaum möglich was das Buch aus den Händen zu legen. Der plastische Schreibstil ermöglichte es mir, die Figuren ebenso wie auch die Schauplätze vor meinem inneren Auge zu sehen. Es war nahezu so als wenn ich einen rasanten Kinofilm sehen würde.
Schon der Prolog erinnerte an die guten alten Mafiastreifen aus den siebziger Jahren  ganz in der Tradition von „Der Pate“. Und so hatte ich gleich zu Beginn auch den Paten vor Augen als ich begann das Buch zu lesen. Die Spannung steigerte sich von einem eher ruhigen beginn immer weiter bis zu einem wirklich furiosen Finale. Das Buch ist ohne Frage eine Geschichte die die Fans von Mafiafilmen oder Mafiabüchern anspricht, aber auch den normalen Krimi- bzw Thrillerfan. Gerade aber die in den Mafiastories so oft beschriebene Familie wurde auch hier sehr schön dargestellt, jedoch auch wie sich manche Familienmitglieder nach oben intrigieren wollen. So wie sich das mir darstellt, hatte die Autorin die Möglichkeit die mafiösen Strukturen einer Familia näher zu betrachten. Und immer hatte ich nebenbei den Film vor Augen. Es wäre sowieso sehr interessant, dieses Buch verfilmt zu sehen.Für die wirklich klasse Unterhaltung die mir dieses Buch gegeben hat vergeben wir hier hochverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Thomas Franke – Der Geschichtensammler

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 352 Seiten
Erscheinungsdatum: 9. Januar 2015
Verlag: Gerth MedienVerlag
ISBN: 978-3957340436
Preis: 16,99 €
Der Klappentext:

Berlin, 1945: In der zerstörten Hauptstadt tobt die letzte sinnlose Schlacht des untergehenden Dritten Reiches. Der junge Flakhelfer Rasmus Eichdorff scheut kein noch so großes Risiko, um seine heimliche Liebe Emmi in Sicherheit zu bringen. Doch dann gerät er in russische Kriegsgefangenschaft. Desillusioniert, dem Glauben entfremdet und in völliger Ungewissheit über den Verbleib der Frau, die er liebt, droht Rasmus in tiefer Verzweiflung zu versinken. Wären da nicht ein alter Soldat und eine Sammlung allegorischer Erzählungen, die Hoffnung und verschüttetes Gottvertrauen wieder aufkeimen lassen …
Ein faszinierender Roman über die Kraft von Geschichten. Und über den Autor der größten Geschichte der Welt.
Quelle: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817043

Der Autor:
Thomas Franke ist Sozialpädagoge und bei einem Träger für Menschen mit Behinderung tätig. Als leidenschaftlicher Geschichtenschreiber ist er nebenberuflich Autor von Büchern. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.
www.thomasfranke.net

Quelle: http://www.gerth.de/index.php?id=autor&substringFilterParticipants=1157438

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich muss gestehen, dass ich zuletzt um Bücher aus christlichen Verlagen eher einen Bogen gemacht habe. Auch bei diesem Buch war ich anfangs etwas skeptisch, jedoch schaffte es Thomas Franke mich schon sehr früh abzuholen. Nur sehr wenigen Autoren gelingt es, mich dazu zu animieren ein Buch in nur einem Tag durchzulesen, Thomas Franke ist dies gelungen.
Durch seinen sehr schönen Schreibstil, aber auch durch die Geschichte an sich, entwickelte sich das Buch mehr und mehr zu einem „Wohlfühlbuch“.
Sowohl die Figuren als auch die Schauplätze beschreibt der Autor so plastisch, dass es einem vorkommt man wäre dabei vor Ort.
Die Story handelt von einem jungen Mann, der zu Kriegsende 1945 in sowjetische Gefangenschaft gerät und seine Flucht zurück in den Westen. Aber nicht nur die Geschichte seiner Flucht, sondern vor allem auch seine christlich angehauchten Geschichten, die der junge Mann sammelt und niederschreibt, sind es die mich von Anfang an fasziniert haben. Es sind Geschichten die einen zum Nachdenken inspirieren und auch Schrittweise dem Glauben näherbringen. Aber auf eine Art und Weise, die nicht aufdringlich wirkt, sondern die auch Skeptiker wie mich nachdenklich machen.
Ich bin überzeugt, dass ich auch noch weitere Bücher des Autors lesen möchte, denn ich muss wissen ob er mich, auch in Bezug auf das christliche wieder so erreichen kann.
Für „Der Geschichtensammler“ sind das von uns glasklare 5 Sterne.

Unsere Bewertung:

Jeffrey Archer – Das Vermächtnis des Vaters  – Die Clifton Saga Band 2

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 9. November 2015
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453471351
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:

Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt …
Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Vermaechtnis-des-Vaters/Jeffrey-Archer/Heyne/e473706.rhd

Der Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos Die Clifton-Saga stürmte die englischen und amerikanischen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheirat, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Jeffrey-Archer/p563905.rhd
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Eigentlich tu ich  mich schon etwas schwer bei Mehrteilern. Oftmals muss ich zumindest nochmal einige Seiten des vorherigen Bandes lesen, was hier jedoch nicht der Fall war. Schon auf den ersten Seiten war ich schon wieder in der Geschichte der Familien Clifton und Barrington gefangen. Nur wenigen Autoren gelingt s mich so schnell zu fesseln, Jeffrey Archer jedoch gelang dies spielend leicht und so konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen bis ich es zu Ende gelesen habe, entsprechen übernächtigt sitze ich jetzt hier.
Die Schauplätze mehr noch als die Figuren sind so plastisch dargestellt, dass es fast so war, dass man neben den Figuren umherwandelte.
Den Figuren gab der Autor die notwendige Tiefe um sie so realistisch werden zu lassen.
Der Roman ist aus den verschiedenen Sichtweisen der verschiedenen Familienmitglieder geschrieben und lässt so den Leser rätseln wie s sich letztendlich zusammenfügen könnte. Aber die ist wie schon in Band 1 bestens gelungen, so dass zumindest bis zum Ende nur wenige Fragen offen blieben.
Das Ende jedoch ist der Horror für die meisten Leser, ein Cliffhanger vom feinsten, der mich fast in den Wahnsinn getrieben hat. Jetzt nochmal 4 Monate darauf warten wie es denn nun weiter geht ist brutal, aber auch sehr geschickt, denn ich kann es mir kaum vorstellen, dass es viele Leser gibt, die die Reihe nun abbrechen. Schließlich möchte man unbedingt wissen wie es denn nun nach dem Krieg mit den Familien weiter geht.
Für mich ist das Buch für 4 von 5 Sternen gut, einfach weil Band 1 noch ein klein wenig besser war als es der zweite ist. Dennoch kann ich auch für Band 2 eine Leseempfehlung aussprechen.

Unsere Bewertung: