Hanna Caspian – Gut Greifenau – Band 2: Nachtfeuer

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 560 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. Dezember 2018
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426521519
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Der 2. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey.
August 1914: Der Erste Weltkrieg beginnt, und Konstantin muss an die Front. Sein Vater ist unfähig, das Gut zu führen, das bald hochverschuldet ist. Die Verbindung von Katharina mit dem Kaiserneffen Ludwig von Preußen wird nun zur Überlebensfrage. Doch Ludwig tritt nicht nur seiner Verlobten Katharina zu nahe … Es droht ein Skandal! Katharina setzt ihre ganze Hoffnung auf eine Rettung durch den Industriellensohn Julius. Doch soll eine Ehe mit ihr ihm nur den Eintritt in den Adelsstand ermöglichen? Und dann ist da noch der Kutscher Albert, der sein Geheimnis nur im Dorf Greifenau klären kann.
Der Nachfolgeband zu “Gut Greifenau. Abendglanz”.
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/hanna-caspian-gut-greifenau-nachtfeuer-9783426521519

 

  

Die Autorin:

Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin Hanna Caspian beleuchtet mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Familiensagas bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte.
Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Politikwissenschaft und Sprachen in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.
https://www.hannacaspian.de/
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/autor/hanna-caspian-3002166

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Sehr einfühlsam erzählt Hanna Caspian von den Sorgen und Nöten der Bewohner des Gutes und der sonstigen Zivilbevölkerung.
Sehr gut getroffen ist die durchaus düstere Grundstimmung der Kriegsjahre. Für mich erschien es in der Tat so, dass ich mich schon nach den ersten Seiten mitten in der Story wiedergefunden habe, genauso wie auch schon im ersten Band.
Die große Stärke von Hanny Caspian ist die Erzeugung von Stimmungen und Atmosphären, sodass es dem Leser so vorkommt, dass er nicht nur am Rande dabei ist, sondern eher mitten drin zu sein.
Die Figuren sind fein gezeichnet und ganz besonders die Dialoge haben mir besonders gut gefallen. Dies hilft dem Leser die Figuren als sehr authentisch zu empfinden.
Dazu kommt die sehr bildhafte Beschreibung der Schauplätze, die dem Leser Bilder in den Kopf zaubern, fast so als wäre dies ein Kinofilm.
Apropos Kinofilm, ich könnte mir das Buch gut auf der großen Leinwand vorstellen und ich bin echt gespannt, ob es tatsächlich irgendwann einmal verfilmt werden wird.
Viele geschickt eingefügte Wendungen lassen es nicht zu den Ausgang dieses Buches zu erahnen. Gut gemacht, das ist ganz großes Kino.
Die Autorin schafft es wie nur wenige Autoren, mich in ihren Büchern gleich auf den ersten Seiten abzuholen und erst dann wieder loszulassen, wenn die letzte Seite gelesen ist.
Für mich sind das in der Summe zum wiederholten Male 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

Unsere Bewertung:

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Arne M. Boehler – Totsee

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 392 Seiten
Erscheinungsdatum: 7. Februar 2020
Verlag: epubli Verlag
ISBN: 978-3750279728
Preis: 13,99 €

 

Der Klappentext:

Nora Dahn ist die beste Personenschützerin Deutschlands. Sie hat Weltstars bewacht,
Kanzler und Industrielle.
Ihr neuer Auftrag hört sich harmlos an:
Eine junge Frau beim Urlaub in den Bergen begleiten? – Nichts leichter als das.
Am idyllischen Bergsee angekommen merkt Nora jedoch schnell, dass ihren Schützling ein düsteres Geheimnis umgibt.
Noch bevor sie die Reißleine ziehen kann, steckt sie inmitten einer tödlichen  Verschwörung, die in die dunkelste deutsche Vergangenheit zurückreicht.      Nicht nur Noras eigenes Leben gerät in höchste Gefahr …
Quelle: https://www.arne-m-boehler.com/werke/totsee/

 

 

Der Autor:

Arne M. Boehler wurde 1970 in Kempten im Allgäu geboren und wuchs dort auch auf.
Nach dem Abitur war die Sache für ihn sonnenklar: Er würde als Frontmann seiner Band zum weltweit gefeierten Rockstar werden – und danach der erste Heavy-Metal-Imperator der Welt.
Ein teuflischer Plan.
Klappte nur nicht …
Neben seinen Bühnenauftritten arbeitete er als Pfleger und auf dem Bau, als Lichttechniker und als Tour-Manager der Punkrock-Band “Hollywood Teasze”.
Die Lust am Schreiben war schon früh vorhanden. Sie drückte sich nicht nur in den blutrünstigen Texten für die Metal-Songs aus, sondern auch in ersten Erzählungen, die zum Vorteil für alle Beteiligten nie das Licht der Öffentlichkeit erblickten. (Die Metal-Band war übrigens nur unwesentlich erfolgreicher.)
Arne studierte Anglistik und Geographie und arbeitet heute als Lehrer an einem Gymnasium. Seine Romane schreibt er morgens, bevor er zur Arbeit aufbricht. Es sind keine Regionalkrimis – wie könnte man den ebenfalls aus Kempten stammenden Kult-Kommissar Kluftinger übertreffen? – sondern handfeste Thriller, die in ganz Deutschland spielen. Immer wieder verarbeitet der Autor allerdings auch Impressionen aus seiner Heimat,  die er gerne auf dem Rennrad oder zu Fuß wandernd durchstreift.
Ja, Arne M. Boehler lebt noch immer im Allgäu. Er ist ein Landei, wie es im, na ja, Buche steht. Nach DAS WEINEN DER KINDER (Erscheinungsjahr 2019) und TOTSEE (2020) schreibt er derzeit an seinem dritten Roman, der im Herbst 2020 erscheinen soll.
In dem neuen Buch geht es übrigens um einen Rockstar.  Ob er der erste Heavy-Metal-Imperator des Planeten ist, wird nicht verraten…
Quelle: https://www.arne-m-boehler.com/autor/

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom

„Totsee“ ist nach seinem großartigen Debüt „Das Weinen der Kinder“ der zweite Roman von Arne M. Boehler. Und ich  muss gestehen, dieser zweite Roman ist noch besser als das Debüt.
Wie ich es schon vom ersten Band kannte, sind die Figuren fein gezeichnet und haben durchweg die nötige Tiefe. Mir persönlich hat vor allem die Figur der Nora Dahn sehr gut gefallen.
Die Schauplätze sind auch dieses Mal sehr gut beschrieben, so gut dass mein Kopfkino sofort zu rattern begann.
Schlechte Nachrichten für die die gerne mitermitteln, dank sehr geschickt eingefügter Wendungen ist es bis zum Schluss nahezu unmöglich herauszufinden wer der oder die Täter sind und in welchem Zusammenhang sie zueinander stehen könnten.
Gut gefällt auch die in einem Thriller manchmal notwendige Gewalt nur anzudeuten, sodass es dem Leser überlassen bleibt wie „Gewaltig“ er oder sie es haben möchte.
Sehr gut fand ich auch die Andeutungen zu Nora Dahns Vergangenheit, vielleicht bekommt der Leser ja irgendwann die Chance noch etwas tiefer in das Leben der Nora Dahn einzutauchen. Ich würde es mir wünschen.
Insgesamt sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

 

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Ulf Schiewe – Der Attentäter

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. November 2019
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 27. November 2019
Preis: 22,00 €

 

Der Klappentext:

Juni 1914. Es ist die Woche, die alles entscheidet. Die Woche, in der sich drei junge Serben auf den Weg nach Sarajevo machen. Dort soll Franz Ferdinand, Thronfolger Österreich-Ungarns, einem Militärmanöver beiwohnen – und sterben. Gavrilo Princip und seine Gefährten haben sich seit Monaten auf diesen Tag vorbereitet. Doch dem Geheimdienst sind Gerüchte zu Ohren gekommen, und Major Rudolf Markovic tut alles, um den Thronfolger zu retten und eine diplomatische Katastrophe zu vermeiden…
Ulf Schiewe lässt uns diese entscheidende Woche der europäischen Geschichte hautnah miterleben – packend und extrem spannend.
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/historische-romane/der-attentaeter/id_6697465

 

 

Der Autor:

Ulf Schiewe wurde 1947 im Weserbergland geboren und wuchs in Münster auf. Er arbeitete lange als Software-Entwickler und Marketingmanager in führenden Positionen bei internationalen Unternehmen und lebte über zwanzig Jahre im Ausland, unter anderem in der französischen Schweiz, in Paris, Brasilien, Belgien und Schweden. Schon als Kind war Ulf Schiewe ein begeisterter Leser, zum Schreiben fand er mit Ende 50.
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/ulf-schiewe/id_2694321

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ulf Schiewe nimmt den Leser mit in die letzten Tage vor Beginn des ersten Weltkriegs im Sommer 1914.
Wir erleben die letzten Tage des Österreichischen Thronfolgerpaars und wie sie diese möglicherweise verbracht haben.
Auch die letzten Tage der Attentäter werden beleuchtet. Ihr Weg von Serbien nach Sarajevo und die Vorbereitungen zum Attentat und wie es denn gewesen sein könnte.
Der Autor beschreibt sehr spannend auch die politische Situation der Zeit, dies gepaart mit fiktiven Ereignissen macht das Buch zu einer runden Sache. Und so bekommt man ein Gefühl wie es sich damals angefühlt haben könnte.
Er zeichnet ein buntes Bild von Sarajevo, seinen Bewohnern, den Österreichischen Besatzern und dem Miteinander.
Die Figuren fand ich gut gezeichnet, hätte mir allerdings gerade die Figuren der Bosnischen Beamten in Diensten der Österreicher etwas näher beschrieben  gewünscht.
Das Thronfolgerpaar und die letzten Tage vor dem Attentat gefielen mir sehr gut und ich hätte mir dies genauso vorstellen können.
Die Schauplätze beschreibt Ulf Schiewe wie gewohnt sehr bildhaft und so hatte ich gleich ein Bild vor Augen, wie es in Sarajevo ausgesehen haben mag.
Der Schreibstil von Ulf Schiewe ist wie eigentlich immer so, dass es mir direkt bunte Bilder in den Kopf gezaubert hat, fast so als wäre dies kein Buch sondern vielmehr ein bunter Film, der in meinem Kopf abgelaufen ist.
So komme ich in der Summe auf 4 von 5 Sternen, sowie einer Leseempfehlung.

 

 

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Nicholas Sansbury Smith – The Extinction Cycle Buch 5 – Von der Erde getilgt

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 608 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. Juni 2018
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 22. Juni 2018
Preis: 13,99 €

 

Der Klappentext:

Unheimlich und unglaublich fesselnd.
In den Geheimlabors des amerikanischen Militärs gerät eine Biowaffe außer Kontrolle. Innerhalb von Tagen rast die Pest um den Globus und rottet den größten Teil der Menschheit aus.
Buch 5: Seit fast sieben Wochen verwüsten die Mutierten die Welt. Und nun bereitet sich Präsident Jan Ringgold darauf vor, im Nordatlantik eine neue Bio-Gegenwaffe gegen sie einzusetzen, um das zu retten, was von der Menschheit noch übrig ist.
Quelle: https://www.festa-verlag.de/the-extinction-cycle-buch-5-von-der-erde-getilgt.html

 

 

Der Autor:

Nicholas Sansbury Smith gab vor einigen Jahren seinen Job beim Katastrophenschutz in Iowa auf, um sich ganz seiner wahren Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben.
Inzwischen hat er mehrere postapokalyptische Roman-Serien veröffentlicht. Die Reihe THE EXTINCTION CYCLE erreichte Bestsellerstatus und wird gefeiert als genialer Vorreiter eines neuen Genres.
Wenn er gerade mal nicht seinen Weltuntergangsfantasien nachgeht, verbringt er Zeit mit seiner Familie und reist durch die Welt. Nicholas ist Ironman-Triathlet und lebt mit seiner Frau und einigen Hunden in einem Haus voller Bücher in Iowa.
Quelle: https://www.festa-verlag.de/authorpagesfront/index/author/option_id/131/product_id/683/

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Und wieder ein großartiger Actionthriller von Nicholas Sansbury-Smith.
„Von der Erde getilgt“ ist der 5 Band von insgesamt 7 Teilen dieser Reihe.
Wie schon bei den ersten vier Bänden, gelingt es auch hier dem Autor aufs Beste den Leser gleich auf den ersten Seiten abzuholen.

Nur wenigen Autoren gelingt es die Leser über fünf Teile einer Buchreihe dauerhaft über mehrere Jahre so zu fesseln wie hier.
Fans von sehr detailliert beschriebenen Kampfszenen und harter Action kommen hier voll auf ihre Kosten.
Durch die bekannt sehr bildhafte Sprache fühlt man sich gleich mitten in der Story anstatt nur dabei.
Ich hatte das Gefühl durch die Augen der noch menschlichen Figuren zu sehen, mit ihren Ohren zu hören und jeglichen Schmerz zu fühlen.
Die ganze Story fühlt sich eher wie ein Kinofilm, als wie ein Buch. Und doch, könnte ein Film die Story nicht so gut wiedergeben wie ein Buch.
Die Schauplätze und auch die Figuren sind fein beschrieben und hauchen der Geschichte Leben ein.
Das Buch lebt von knallharter Action und auch zum Teil von interessanten und lebhaften Dialogen.
Nicholas Sansbury-Smith konnte mich mit dieser Story wieder sehr gut unterhalten, und doch habe ich das Gefühl, dass dieser 5. Band ein klein wenig schwächer ist wie die vorherigen vier Teile.
Daher vergebe ich hier 4 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung

 

 

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Leo Born – Kalte Schuld

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 158 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. März 2019
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3741301216
Preis: 7,90 €

 

Der Klappentext:

Auf einem alten Fabrikgelände in Frankfurt werden in einer Stahltonne Teile einer Frauenleiche entdeckt. Alles deutet daraufhin, dass hier ein Mörder seine Trophäen „haltbar“ gemacht hat, um sich auch Jahre nach der Tat an ihnen zu ergötzen. Hauptkommissar Klimmt befürchtet, es mit einem Serientäter zu tun zu haben. Mara Billinsky hingegen ist überzeugt, dass es sich hier um eine Einzeltat handelt. Doch wer hat recht? Maras Ermittlungen führen sie schließlich zu einem geheimen Liebhaber der Toten, aber die Kommissarin ist sich sicher, dass sie den wahren Täter noch nicht gefunden hat …
Quelle: https://www.luebbe.de/be/buecher/thriller/kalte-schuld/id_7590445

 

 

Der Autor:

Leo Born ist das Pseudonym eines deutschen Krimi- und Thriller-Autors, der bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. Der Autor lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Dort ermittelt auch – auf recht unkonventionelle Weise – seine Kommissarin Mara Billinsky.
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/leo-born/id_6532997

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ein kleiner Appetithappen für zwischendurch und doch ein Echter Leo Born.
Ein kurzer, knapper und doch hochdramatischer Fall für Mara Billinsky.
Leo Born schafft es wie kaum ein anderer auch auf nur wenigen Seiten einen großartigen Thriller auf die Beine zu stellen.
Die Schauplätze und Figuren sind wohlbekannt und natürlich auch wieder sehr bildhaft beschrieben, so dass auch neue Leser sofort in der Story drin sind.
Nicht leicht für Leser die gerne mitermitteln, denn auch hier, wie in den großen Romanen dieser Reihe, flicht Leo Born gerne wieder einzelne Wendungen ein die es unmöglich machen den oder die Täter vor dem Ende zu ermitteln.
Gleich auf den ersten Seiten holt Leo Born den Leser ab und lässt ihn nicht wieder los bis zum hochdramatischen Finale.
Das erste Kapitel, ein Rückblick, ist gleich sehr spannend geschrieben und macht gleich neugierig auf mehr. Und das mehr bekommt der Leser dann auch und das in einer Art und Weise wie man es von Leo Born schon fast gewohnt ist, hochdramatisch und hochspannend.
Leo Born hat es einfach drauf seine Leser in seinen Bann zu ziehen und sie erst wieder loszulassen wenn er es für richtig hält, nämlich dann wenn er seine Geschichte zu Ende erzählt hat.
So muss ein moderner Thriller geschrieben sein, für mich sind das wie immer volle 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.
Übrigens ist der vierte große Roman aus dem Mara Billinsky – Universum zwischenzeitlich auch schon wieder erschienen.

 

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Silvia Stolzenburg – Falschspiel

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 278 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. März 2019
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839224243
Preis: 15,00 €

 

Der Klappentext:

Tödliche Rache
Nachdem Mark Becker aus dem Dienst bei der Bundeswehr ausgeschieden ist, entscheidet er sich dazu, in die Securityfirma eines ehemaligen Kameraden einzusteigen. Die Auftragsbücher sind voll. Unter anderem muss ein Sicherheitskonzept für den Cannstatter Wasen erstellt werden. Als Mark durch Zufall eine Wanze in seinem Wagen entdeckt, keimt ein Verdacht in ihm auf. Galt ein eben erst vereitelter Anschlag ihm? Mit Hilfe eines Freundes beschließt er, den Lauschern eine Falle zu stellen. Da explodiert eine Handgranate in einem Festzelt auf dem Wasen …
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/falschspiel.html

 

 

Die Autorin:

Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Die Vollzeitautorin lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/665-silvia-stolzenburg.html

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Und wieder eine Folge meiner Lieblingsthrillerreihe von Silvia Stolzenburg.
Wieder ist es ihr gelungen einen absolut packenden Thriller vorzulegen.      Gleich auf den ersten Seiten hat mich die Autorin gepackt und wie fast immer ist es mir unmöglich gewesen das Buch aus den Händen zu legen.
Die Protagonisten Mark Becker, ehemaliger Feldjäger der Bundeswehr, und Lisa Schäfer Ermittlerin der Kripo in Stuttgart, sind zwar in ihren Augen eher ein Team wider Willen, aber doch sind sie ein Team welches besser kaum zusammenpassen könnte.
Sie beide haben Ecken und Kanten und wirken so nicht wie so viele Ermittler in Krimis im TV eher weichgespült und unrealistisch.
Die Dialoge der beiden sind für mich seit dem ersten Band mit Mark und Lisa jedes Mal das Highlight in dieser Thrillerreihe.
Die Figuren mit und  neben den beiden wirken echt und real und man kann sie so durchaus Ermittler im wahren Leben so vorstellen.
Die Schauplätze in und um Stuttgart sind bildhaft beschrieben, fast so, dass man sich dort augenblicklich auskennen könnte.
Silvia Stolzenburg gelingt es auch hier wieder sehr gut, von Anfang an ein recht hohes Spannungslevel zu erzeugen, ohne dass die Story konstruiert erscheint.
Diese recht hohe Level bleibt eine Weile bestehen, bist es dann fast sprunghaft ansteigt und in einem tollen Showdown gipfelt.
Wie so oft konnte mich die Autorin aufs Beste unterhalten, und so komme ich nicht umhin hierfür 5 von 5 Sternen zu vergeben. Natürlich spreche ich ebenfalls eine Leseempfehlung aus.

 

 

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Robert Harris – Der zweite Schlaf

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 30. September 2019
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453272088
Preis: 22,00 €

 

Der Klappentext:

Der Untergang der Welt, wie wir sie kennen – der neue große Roman von Robert Harris

England ist nach einer lange zurückliegenden Katastrophe in einem erbärmlichen Zustand. Der junge Priester Fairfax wird vom Bischof in ein Dorf entsandt, um dort die Beisetzung des mysteriös verstorbenen Pfarrers zu regeln. In der Umgebung finden sich besonders häufig jene verbotenen Artefakte aus vergangener Zeit – Münzen, Scherben, Plastikspielzeug –, die der Pfarrer akribisch gesammelt hat. Hat diese ketzerische Leidenschaft zu seinem Tod geführt?
Robert Harris’ erster Roman »Vaterland« war ein Ereignis. Seine Berühmtheit wuchs mit historischen Politthrillern wie »Pompeji« und seiner groß angelegten Cicero-Trilogie (»Imperium«, »Titan«, »Dictator«). Ob nun Antike oder jüngere Neuzeit (»Intrige«, »Konklave«, »München«) – auch wenn in seinen Büchern faktenfeste und erfundene Historie sich mischen, so muss man den vordergründigen Mantel nicht weit lüpfen, und die hintergründige Aktualität scheint auf. Robert Harris schreibt letztlich immer über das Hier und Jetzt.
»Es ist unmöglich, das Buch länger aus der Hand zu legen. Zu drängend ist die Frage, wie die Menschen in diese Lage geraten sind.«
Verena Gonsch, NDR Kultur (30. September 2019)
Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Der-zweite-Schlaf/Robert-Harris/Heyne/e551077.rhd

 

Der Autor:

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave«, »München« und zuletzt »Der zweite Schlaf« wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von »Ghost« (»Der Ghostwriter«) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Die Verfilmung von »Intrige« – wiederum unter der Regie Polańskis – erhielt auf den Filmfestspielen in Venedig 2019 den großen Preis der Jury, den Silbernen Löwen. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.
»So machen es die historischen Romanciers: Mit wenigen gekonnten Strichen erwecken sie die Vergangenheit zum Leben.«
Wieland Freund, Welt am Sonntag (29. September 2019)
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Robert-Harris/p105763.rhd

 

 

Die Rezension: 

 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Das Buch fühlt sich zunächst an wie ein historischer Roman aus England während des Mittelalters. Doch das Buch ist viel mehr, denn das Buch spielt in Großbritannien etwa 1470 Jahre nach dem Untergang der modernen Zivilisation wie wir sie kennen.
Es bleibt offen wie es zum Ende unserer Zivilisation gekommen ist, aber in kurzen Rückblenden wird angedeutet was geschehen sein könnte.
Die Neuzeitliche Zivilisation beruht auf dem christlichen Glauben und birgt Züge von Inquisitorischen Verfolgungen. Alles Moderne ist verteufelt, oder besser gesagt, die Technik aus der Zeit vor dem Untergang. Und jede Forschung nach den vergangenen Vorfahren und deren Technologie ist verboten und wird von der Kirche verfolgt und streng bestraft.
Robert Harris ist ein Buch gelungen wo der Leser eigentlich ständig überlegt, was wäre wenn…
Wie würde sich die Menschheit nach dem Untergang denn wirklich organisieren?
Wäre die Kirche denn tatsächlich wieder so dominant werden wie einstmals im Mittelalter?
Oder würden sich die Menschen neu organisieren und versuchen den Status von vor dem Untergang wieder herzustellen?
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ständig denkt man tatsächlich was denn wäre wenn. Die Figuren sind interessant beschrieben und sie wirken eigentlich durchweg sehr authentisch.
Die Beschreibung der Schauplätze erscheint echt und man hat sofort beim Lesen ein Bild vor Augen wie es dort aussehen könnte.
Die Spannung steigt von der ersten Seite immer mehr an und es gipfelt in einem dramatischen Finale.
Es fällt insgesamt sehr schwer das Buch aus den Händen zu legen und offen gestanden hat mich das Buch einige Stunden Schlaf gekostet.  Denn irgendwann ist der Point of no Return erreicht und man muss einfach weiterlesen.
Die Frage die sich mir stellte, ist ob die Geschichte denn nun zu Ende erzählt ist, oder ob da evtl. noch eine Fortsetzung zu erwarten ist. Ich würde es mir wünschen, denn ich denke, dass die Story noch Potential für weitere ein bis zwei Bücher hat.
Für mich ist das Buch gut für 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

 

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Mina Baites – Der Ahorn im Sturm

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 316 Seiten
Erscheinungsdatum: 19. November 2019
Verlag: Tinte & Feder Verlag
ISBN: 978-2919806393
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Der zweite Teil der großen Familiensaga über das Schicksal der Geschwister Breitenbach und ihrer traditionsreichen Schuhfabrikation.

Das Unternehmen der Breitenbachs steht auf stabilen Füßen. Die Geschwister Georg und Rosa haben in Colorado eine zweite Heimat gefunden, nur die Auseinandersetzungen zwischen den Siedlern und dem ansässigen Indianerstamm bereiten ihnen Sorge. Die Familie wähnt sich im Glück, da zwingt sie ein schwerer Schicksalsschlag, ihr Leben erneut auf den Kopf zu stellen.
Gleichzeitig geraten die Brüder Theodor und Georg in Berlin in eine tiefe Krise, die ihren Höhepunkt erfährt, als ein Börsencrash das Familienunternehmen erneut auf den Prüfstand stellt. Der Schwur auf den weißen Ahorn, in dem sie einst ihren Eltern versprachen, sich nie zu entzweien und ihr Erbe zu bewahren, rückt in unerreichbare Ferne. Wird die Familie an der Last des Schwurs zerbrechen?
Quelle: https://smile.amazon.de/Ahorn-Sturm-Breitenbach-Saga-Band/dp/2919806394/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

 

 

Die Autorin:

 Mina Baites alias Iris Klockmann ist eine Geschichtenerzählerin.
Als kleines Mädchen unterhielt sie ihre Familie mit kindlichen Abenteuern und konnte es kaum erwarten, endlich selbst lesen und schreiben zu können. Mit sieben verschlang sie so viele Bücher, dass sie ihre Eltern schier zur Verzweiflung brachte.
Doch erst viel später, sie hatte längst selbst Kinder, fand sie Raum und Zeit, um ihre unzähligen Ideen aufzuschreiben. Sehr zur Freude ihrer Töchter, denn so gingen die ausgedachten Gutenachtgeschichten nicht verloren.
Seit gut zehn Jahren veröffentlicht die erfolgreiche Schriftstellerin zeitgenössische und historische Romane. Zwei ihrer Kurzgeschichten erschienen bereits in den USA bei Dover Publications, New York, »Die silberne Spieldose« erschien in den USA bei AmazonCrossing unter dem Titel »The Silver Music Box«.
Quelle: https://smile.amazon.de/Mina-Baites/e/B01MZ4Y9L7/ref=ntt_dp_epwbk_0

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Der Ahorn im Sturm“ ist der bislang zweite Band der „Breitenbach-Saga“ einer Familiengeschichte in Berlin und Amerika am Ende des 19. Jahrhunderts.
Der Schwerpunkt liegt in diesem Band, zu einem Gutteil auf den Erlebnissen des Amerikanischen Zweiges der Familie Breitenbach.
Sprachlich sowie vom Schreibstil her ist das Buch wie schon der erste Band ganz großes Kino.
Figuren und auch die Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben, sodass es dem Leser leicht fällt sich diese vorzustellen. Ich hatte beim Lesen sofort Bilder im Kopf, die wie ein farbenfroher Film vor meinem inneren Auge abliefen.
Besonders gut gefallen haben mir wieder die Dialoge, und da ganz besonders die Sterbeszene des Patriarchen.
Durch die tollen Dialoge wirken die Figuren sehr lebendig und echt. Sie erschienen so lebendig, dass man sich sehr gut in ihre Rollen hineinversetzen konnte. Und so konnte man sehr gut so manche ihrer Entscheidungen nachvollziehen und es verwischten sich die Grenzen zwischen der Realität und der Fiktion.
Sehr gut gelungen ist es der Autorin die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen. Eine Atmosphäre die manchmal düster und manchmal beschwingt wirkte.
Mich hat Mina Baites mit diesem Roman aufs Beste unterhalten können und ich freue mich schon heute auf die Fortsetzung.
Insgesamt bin ich hier bei 5 von 5 Sternen sowie einer Leseempfehlung!

 

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Heidrun Hurst – Die Kräutersammlerin

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. August 2019
Verlag: Emons Verlag
ISBN: 978-3740806378
Preis: 11,90 €

 

Der Klappentext:

Schiltach im Kinzigtal, 1343:
Heilerin und Kräutersammlerin Johanna entdeckt im Wald ein totes Mädchen, offenbar ein Opfer von Wölfen. Doch einige der Verletzungen passen nicht zum Biss eines Raubtiers. Johanna beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, und findet in dem jungen Flößer Lukas einen Verbündeten. Haben die Leprosen, die zurückgezogen im Wald leben, etwas damit zu tun? Oder der geheimnisvolle Einsiedler? Und was hat es mit dem fahrenden Spielmann auf sich, der immer wieder unerwartet auftaucht? Als ein weiteres Mädchen verschwindet, werden die Nachforschungen für Johanna lebensgefährlich …
Quelle: https://www.emons-verlag.com/programm/die-kraeutersammlerin

 

 Die Autorin:

Heidrun Hurst, geboren 1966 in Kehl am Rhein, ging schon als Kind gerne mit Hilfe von Büchern auf Reisen in fremde Welten. Ihr Verlangen nach geschriebenen Abenteuern wurde schließlich so groß, dass sie sich selbst dem Schreiben widmete. Seitdem veröffentlicht sie historische Romane. Sie ist Mitglied bei »HOMER«, »DELIA« und dem »Autoren Netzwerk Ortenau-Elsass«.
www.heidrunhurst.de
Quelle: https://www.emons-verlag.com/autoren/heidrun-hurst

 

 Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom

Ich begleite Heidrun Hurst seit nunmehr 5 Büchern und Nummer 6 liegt auch schon bereit. Bisher konnte sie mich mit jedem ihrer Bücher voll und ganz zufriedenstellen, ja sogar begeistern.
So auch mit der Kräutersammlerin, ein Buch welches nicht nur ein historischer Roman ist, sondern scheint es eher so als wäre dies ein Genremix. Auf der einen Seite ein historischer Krimi, auf der anderen ein mystischer Roman, fast schon ein Fantasyroman. Doch dies hat sie so fein miteinander verwoben, dass beide Genres eine harmonische Symbiose eingehen und so weder den Fan historischer Romane, noch den Fan von Fantasyromanen abschrecken.
Beginnt die Story zunächst eher etwas ruhig und man könnte denken, dass es tatsächlich ein reiner historischer Roman sein könnte. Doch je weiter man in der Story vorankommt umso mehr steigt die Spannung es zeigt sich das Potential das in der Geschichte steckt.
Wie man es von Heidrun Hurst kennt sind die Figuren sehr plastisch und real beschrieben. Die Figuren der Autorin sind lebendig und man hat das Gefühl neben ihnen zu stehen und alle Abenteuer mit ihnen zu erleben.
Großartig auch dieses Mal wieder die Dialoge, die immer wieder für Begeisterung bei mir sorgen.
Sehr schön sind auch die Schauplätze beschrieben, so real, dass man sich durchaus dort zurecht finden würde.
Für einen Leser wie ich es bin, der gerne mal mitermittelt, hat Heidrun Hurst immer wieder geschickte Wendungen eingefügt, die es nahezu unmöglich machen die oder den Täter vor der letzten Seite herauszufinden.
Das ist ganz großes Kino, so muss ein spannender Roman geschrieben sein und ich freue mich schon heute auf die Lektüre ihres neuen Werkes „Die Pestheilerin von Straßburg“.
Insgesamt komme ich für diesen Roman auf die Höchstwertung 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

 

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Gabriela Kasperski – Nachtblau der See

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 23. September 2019
Verlag: Emons Verlag
ISBN: 978-3740806422
Preis: 11,90 €

 

Der Klappentext:

Kurz vor der Premiere eines Freilicht-Theaterstücks bei Schloss Greifensee stürzt eine junge Schauspielerin von der Tribüne in den Tod. Sie hätte in der Shakespeare-Komödie die Hauptrolle gespielt. War es ein Unfall – oder hat jemand nachgeholfen? Werner Meier übernimmt den Fall, während Zita Schnyder ihre eigenen Interessen verfolgt und verdeckt ermittelt. Sie stösst auf ein System voller Intrigen, Korruption und Gewalt, doch die Zeit läuft ihr davon. Denn bald wird sich der Vorhang heben …
Quelle: https://www.emons-verlag.com/programm/nachtblau-der-see

 

 

Die Autorin:

Gabriela Kasperski war als Moderatorin im Radio- und TV‑Bereich und als Theaterschauspielerin tätig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie in Zürich und ist Dozentin für Synchronisation, Figurenentwicklung und Kreatives Schreiben.
www.gabrielakasperski.com
Quelle: https://www.emons-verlag.com/autoren/gabriela-kasperski

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Bislang war Gabriela Kasperski ein für mich gänzlich unbeschriebenes Blatt. Aber der Klappentext und ausnahmsweise auch das Cover haben mich neugierig gemacht.
Die Autorin ist für mich eine der Entdeckungen des Jahres und ich bin sehr gespannt was man von ihr noch erwarten darf. Aktuell ist noch „Quittengrab“ bei Emons erschienen und im  kommenden Frühjahr erscheint ein weiterer Kriminalroman bei Emons. Beide werde ich ganz sicher noch besorgen und hier vorstellen.
Doch nun zu „Nachtblau der See“.
Es beginnt zunächst eher ruhig, doch dies ändert sich recht schnell mit dem ersten Verbrechen? Ist es denn ein Verbrechen oder doch nur ein Unfall?
Lasst Euch überraschen und schaut zu wie Werner Meier die Ermittlungen aufnimmt.
Werner Meier ist ein Bulle wie er im Buche steht, aber er ist kein weichgespülter Bulle, sondern er hat
durchaus sein Ecken und Kanten.
Aber nicht nur diese Ermittlung hält den Leser in Atem, auch sind es einige Rückblenden in den Januar 2019. Eine Gerichtsverhandlung könnte vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen.
Sehr gut gelungen finde ich die Figuren, die für mich echt und lebendig wirken. Auch sehr schön die Schauplätze, die so gut beschrieben sind, dass sie sich vor meinem inneren Auge manifestierten.
Ich mag es wenn Autoren so plastisch die Figuren und Schauplätze beschreiben, dass der Leser sie sich sehr gut vorstellen können.
Die Spannung die zu Beginn eher etwas sachter daherkam, steigt mit jedem Kapitel immer mehr an, um dann in einem grandiosen Finale zu gipfeln.
Es ist nichts wie es scheint. Gabriela Kasperski macht es den Hobbyermittlern unter ihren Lesern nicht leicht mitzuermitteln, denn dank einiger geschickt gelegter falscher Fährten schafft sie Wendungen mit denen der Leser nicht rechnen kann.
Für mich sind das in der Summe wohlgemeinte 4 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

 

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