Maria W. Peter – Eine Liebe zwischen den Fronten

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 624 Seiten
Erscheinungsdatum: 29. Juni 2020
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3404179893
Preis: 12,90 €

 

Der Klappentext:

Berlin, 1870: Die Französin Madeleine und der junge deutsche Arzt Paul feiern gerade ihre Verlobung, als eine schreckliche Nachricht ihre Pläne durchkreuzt: Zwischen Preußen und dem Französischen Kaiserreich ist der Krieg ausgebrochen. Überstürzt brechen Madeleine und ihr Vater in ihre Heimatstadt Metz auf. Paul muss als preußischer Militärarzt zurück zu seinem Regiment nach Coblenz. Von nun an Feinde zu sein und auf unterschiedlichen Seiten zu stehen, ist für Paul und Madeleine unerträglich. Kann ihre Liebe den Krieg überstehen?
Packender historischer Roman über das Schicksal dreier Familien, die der Deutsch-Französische Krieg auseinanderreißt.
Mit vielen Schauplätzen in Deutschland, Lothringen & dem Elsass.
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/historische-romane/eine-liebe-zwischen-den-fronten/id_6801946

 

Die Autorin:

Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/maria-w-peter/id_2679748

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Eine Liebe zwischen den Fronten“ ist ein historischer Roman der eine Deutsch-Französische Liebe behandelt in den Wirren des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71. Kann die Liebe der Protagonisten den Krieg überstehen?
Ganz so wie man es von Maria W. Peter kennt ist auch dieser Roman bestens recherchiert. Viele Details waren mir in Bezug auf den Krieg 1870/71 so nicht bekannt und  so konnte ich mal wieder etwas lernen in einem historischen Roman der Autorin.
In jeder Zeit, ja in jedem Wort spürt man die zerrissene Seele der Autorin, denn bekannterweise liebt sie Frankreich ebenso wie ihre Deutsche Heimat. Doch es ist nicht nur diese Zerrissenheit sondern vielmehr die Liebe zu beiden Ländern.
Und diese Liebe spürt man ganz besonders in den Beschreibungen der Schauplätze in und um Metz herum, der Stadt in der sie einen Teil ihres Studiums absolvierte. Die Beschreibungen sind so plastisch, dass der Leser sich sogleich in der Stadt befindet und so mitten in die Story gesogen wird.
Ihre Figuren wirken durchweg lebendig und echt. Und viele der Dialoge wirkten so  als würde man sich tatsächlich  im Jahre 1870 befinden.
In mehreren Erzählsträngen erzählt Maria W. Peter die Geschichte ihrer Protagonisten und man überlegt lange wie diese Stränge zueinanderfinden könnten. Aber keine Sorge, dies ist ihr wieder sehr gut gelungen.
Sehr gut gefallen haben mir die Szenen des Doktors in den verschiedenen Lazaretten der Front und den  Zweifeln die bei ihm aufkamen ob der Grausamkeit des Krieges.  Mir war bisher nicht bewusst, dass der Deutsch-Französische Krieg tatsächlich so grausam war.
Der Spannungsbogen ist fein gesponnen und hielt mich vom Anfang bis zum Ende in seinem Bann gefangen.
Nicht war so wie es schien und dank vieler kleiner Wendungen konnte man das Ende nicht erahnen. Apropos Ende, irgendwie habe ich das Gefühl und die Hoffnung, dass das eventuell noch ein zweiter Band möglich wäre.
Mein Fazit: „Eine Liebe zwischen den Fronten“ ist für mich schon jetzt einer der besten historischen Romane des Jahres.
Für mich sind das mehr als verdiente 5 von 5 Sternen sowie einer Leseempfehlung!

 

Unsere Bewertung:

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John Grisham – Die Wächter

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 2. März 2020
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453272217
Preis: 24,00 €

 

Der Klappentext:

In Seabrook, Florida wird der junge Anwalt Keith Russo erschossen. Der Mörder hinterlässt keine Spuren. Es gibt keine Zeugen, keine Verdächtigen, kein Motiv. Trotzdem wird Quincy Miller verhaftet, ein junger Afroamerikaner, der früher zu den Klienten des Anwalts zählte. Miller wird zum Tode verurteilt und sitzt 22 Jahre im Gefängnis. Dann schreibt er einen Brief an die Guardian Ministries, einen Zusammenschluss von Anwälten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren. Cullen Post übernimmt seinen Fall. Er ahnt nicht, dass er sich damit in Lebensgefahr begibt.
»Mit Die Wächter hat John Grisham einen herausragenden Justizthriller geschrieben, der sich mit seinen Klassikern wie Die Jury und Die Kammer messen lassen kann.«
Axel Knönagel, dpa (10. März 2020)
Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Die-Waechter/John-Grisham/Heyne/e548031.rhd

 

Der Autor:

John Grisham hat über dreißig Romane geschrieben, die ausnahmslos Bestseller sind. Zudem hat er ein Sachbuch, einen Erzählband und sieben Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.
Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com
“Grisham ist die oberste Instanz des Thrillers.”
Neue Zürcher Zeitung
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/John-Grisham/p97592.rhd

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Was soll man zu einem Roman des großartigen John Grisham schreiben.
Für mich ist das wieder ein toller Roman ganz in der Tradition von „Die Kammer“ oder „Die Jury“.
Wie üblich greift er aktuelle Themen auf wie den Rassismus und nicht zu vergessen seine Kritik am amerikanischen Justizsystem.
Mit geschickt eingefügten Wendungen macht er es den Hobbyermittlern unter seinen Lesern nicht leicht vor den letzten Seiten zu einem Ergebnis zu kommen.
Die Figuren sind wie immer fein herausgearbeitet und wirken durch die Bank echt und lebendig.
Er gibt dem Leser die Möglichkeit die Gefühle der Protagonisten nachzuvollziehen und so auch manche Entscheidung dieser Verständlich.
Die Schauplätze sind wie gewohnt zu einem Teil die Gerichtssäle Amerikas, was aber für mich die wichtigsten Schauplätze waren.
Ich könnte auch mal wieder einen Roman aus seiner Feder lesen, der komplett in Gerichtssälen spielt.
Seine Kritik am Amerikanischen Justizsystem hat er teilweise versteckt angebracht und zum Teil auch offen. Erschütternd waren für mich die Vorverurteilungen, die doch bewiesen dass manche Urteile dem Angeklagten jede Chance zu einem fairen Prozess nahmen.
Die Spannung lag zu Beginn auf einem eher nicht allzu hohen Niveau, nahm aber stetig zu und steigerte sich bis zum furiosen Finale.
Natürlich gab es dank der Detailverliebtheit des Autors zu der einen oder anderen Länge, jedoch hat mich das seltsamerweise kaum gestört.
Für mich waren das hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

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Marion Krafzik – Secrets – Am Rande des Abgrunds

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 333 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. März 2020
Verlag: Edition M Verlag
ISBN: 978-2496702644
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Wenn die Vergangenheit dich einholt, stirbt deine Zukunft – ein beklemmend düsterer Psychothriller von Marion Krafzik.
Nahe dem Haus ihrer Eltern macht Jennifer einen grausigen Fund: eine Frauenleiche, notdürftig verscharrt, ein Zeichen in die blasse Haut geritzt. Weil die Polizei alle Informationen über die Ermordete zurückhält, beginnt die junge Korrespondentin aus Stockholm auf eigene Faust zu ermitteln.
Sie findet heraus, dass es nicht der erste Mord in dem kleinen Ort Östervåla ist. Stets wurden die Morde begangen, wenn sie selbst in der Nähe war, und immer sahen die Opfer ihr verblüffend ähnlich – ein Zufall? Jennifer ahnt nicht, dass es für diese Frage zu spät ist. Denn sie ist längst Teil eines perfiden Plans …
Quelle: https://smile.amazon.de/Secrets-Rande-Abgrunds-Marion-Krafzik/dp/2496702647/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=Marion+Krafzik+–+Secrets+–+Am+Rande+des+Abgrunds&qid=1592741512&sr=8-1

 

Die Autorin:

Marion Krafzik: „Das Leben ist eine Reise, mit vielen spannenden Momenten, die mitunter Jahre dauern können.“ Aufgewachsen auf dem Land in der Lüneburger Heide, arbeitete sie als Fotografin. Doch schnell zog es sie in die weite Welt, nach Hamburg. Dort tauschte sie die Fotografie gegen bewegte Bilder ein. Sie wurde Regisseurin für Werbung und Image Filme. Der Drang nach Weite und Abenteuer führte Marion Krafzik nach Südafrika. Dort gründete sie eine Safari Firma und fing an zu schreiben. Mit vielen Geschichten, Eindrücken und Erlebnissen kehrte sie nach Jahren wieder zurück in die Lüneburger Heide. Ihr erster Roman „Gefangen in einem Schwur“ erschien am 05.Dezember 2014 als ebook und Taschenbuch. Es folgte ‘Gesichter des Verrats’ im Dezember 2015 und ‘Das Kreischen der Möwen’ im März 2017.
Quelle: https://smile.amazon.de/Secrets-Rande-Abgrunds-Marion-Krafzik/dp/2496702647/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=Marion+Krafzik+–+Secrets+–+Am+Rande+des+Abgrunds&qid=1592741512&sr=8-1

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Secrets – Am Rande des Abgrunds“ ist der mittlerweile sechste Roman von Marion Krafzik und wie ich finde ist ihr dieser am besten gelungen. Für mich scheint sie sich mit jedem ihrer Romane zu steigern.
Fünf davon habe ich gelesen, aber den fehlenden werde ich mir bei Gelegenheit auch noch zulegen.
Wie man es schon gewohnt ist hat sie wieder ein tolles Setting geschaffen. So spannend und das gleich auf den ersten Seiten, dass es kaum möglich ist das Buch zwischenzeitlich aus den Händen zu legen.
Die Schauplätze dieses Thrillers liegen in Schweden, das Land das schon einige großartige Autoren hervorgebracht hat. Marion Krafzik muss sich keineswegs vor ihnen verstecken, ganz im Gegenteil, sie passt ganz hervorragend in die Riege dieser großartigen Schriftsteller.
Dank ihrer sehr bildhaften Sprache kann man sich jeden Schauplatz sehr gut vorstellen und so kommt es dem Leser so vor als wäre er/sie direkt vor Ort und würde den Ermittlern oder auch dem Täter über die Schultern schauen.
Auch die Figuren wirken echt und lebendig und so ist es kein Wunder, dass mir gerade die Dialoge sehr gut gefallen konnten.
Die Autorin schafft es mit Leichtigkeit, dem Leser Bilder in den Kopf zu zaubern, fast so als würde man das Buch als Film auf der großen Leinwand sehen. Apropos Leinwand, ich könnte mir die Romane von Marion Krafzik sehr gut auf der großen Leinwand vorstellen, zumindest aber als TV Film.
Wie nur wenigen Krimi- oder Thrillerautoren gelingt es ihr Spannung aufzubauen ohne jedoch die Taten zu plastisch darzustellen. Sie deutet vielmehr an was geschehen ist und der Leser muss sich mit der eignen Phantasie den Rest denken. Das ist große Kunst, das können nicht alle, und das macht die Bücher von Marion Krafzik aus.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

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Hanna Caspian – Gut Greifenau 3 – Morgenröte

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 576 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. März 2019
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426521526
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Der 3. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey
1918 ist der Frieden mit Russland in greifbarer Nähe.
Nach einem Mordanschlag ist es fraglich, ob Konstantin das noch erleben wird. Immerhin pflegte die Dorflehrerin Rebecca ihn aufopferungsvoll. Graf Adolphis indes ist verzweifelt. Durch den Kauf von Kriegsanleihen ist das Gut hoch verschuldet.
Gräfin Feodora drängt Katharina zur Hochzeit mit dem Scheusal Ludwig, einem Neffen des Kaisers. Diese Verbindung wird zur Überlebensfrage für Gut Greifenau. Doch Katharinas Herz schlägt für den Industriellensohn Julius. Kurz vor der Hochzeit flieht sie. In Berlin gerät sie mitten in die Wirren der Novemberrevolution.
Der Krieg ist zu Ende und der Kaiser selbst geflohen.
Der Nachfolgeband zu “Gut Greifenau. Nachtfeuer”.
Die Gut-Greifenau-Reihe im Überblick:
Band 1: Gut Greifenau – Abendglanz
Band 2: Gut Greifenau – Nachtfeuer
Band 3: Gut Greifenau – Morgenröte
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/hanna-caspian-gut-greifenau-morgenroete-9783426521526

 

Die Autorin:

Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin Hanna Caspian beleuchtet mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Familiensagas bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte.
Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Politikwissenschaft und Sprachen in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.
Quelle: https://www.droemer-knaur.de/autor/hanna-caspian-3002166

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Morgenröte“ ist der dritte Band der Gut Greifenau Reihe von Hanna Caspian.
In diesem dritten Band wird die Zeit vom 28. Dezember 1917 bis zum 19. August 1919 behandelt.
Fast wie ein guter Wein, der mit den Jahren immer besser wird, verhält es sich auch mit Hanna Caspian. Mit jedem Buch werden sie bzw. ihre Bücher immer besser.
Besonders konnte mir gefallen, dass die Autorin es sehr gut geschafft, hat die Atmosphäre wie sie vermutlich in der damaligen Zeit geherrscht hat, darzustellen.
Wer sich auf die Story einlässt bekommt ein sehr gut recherchiertes Buch, mit einer fiktiven Familiengeschichte, die den Leser fesseln und begeistern kann.
Ich war begeistert und freue mich schon heute auf die noch folgenden Bände.
Man kann sich dank ihrer besonderen Schreibweise gut in die Protagonisten hineinversetzen und so liest sich das Buch fast wie ein farbenfroher Film.
Jedoch, kann denn eine Geschichte die während des ersten Weltkriegs spielt tatsächlich farbenfroh sein? Nun, farbenfroh im Sinne von Freude oder Leichtigkeit  vielleicht nicht, denn zu viel Leid geschah in diesem Krieg.
Aber es ist eine Story die sich leicht lesen und verstehen lässt.
Dank ihrer Bildhaften Schreibweise fällt es sehr leicht sich die Schauplätz vorzustellen und teilweise wirkte es wirklich so als wäre man selbst vor Ort.
Ebenso verhält es sich mit den Figuren, mit den man lachen, weinen und auch leiden konnte.
Insgesamt war das Buch für mich fast schon wie gewohnt 5 von 5 Sterne Wert. Sowie eine Leseempfehlung!

 

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Brigitte Riebe – Die Schwestern vom Ku’damm: Tage der Hoffnung – Band 3

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Format: Gebundenes Buch
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. April 2020
Verlag: Wunderlich Verlag
ISBN: 978-3805203333
Preis: 20,00 €

 

Der Klappentext:

Die 50er-Jahre-Trilogie
Teil 3 der packenden 50er-Jahre-Trilogie von Bestsellerautorin Brigitte Riebe.
Berlin 1958: Farben und Formen, Augenblicke, eingefangen mit Bleistift und Papier. Seit sie denken kann, will Florentine Thalheim nur eines: sich ganz dem Zeichnen und der Malerei hingeben. Die jüngste von drei Töchtern hatte schon immer einen rebellischen Geist. Nur wenn sie zu malen beginnt, wird alles hell und leicht, dann singen die Farben in ihr. Während ihrem Vater für Florentine eine Zukunft im Kaufhaus am Ku’damm vorschwebt, beginnt sie ein Studium an der Kunstakademie. Hier ist sie voll in ihrem Element, arbeitet wie im Rausch. Doch schon bald legt sich ein Schatten auf ihr Glück. Rufus Lindberg, ihr herrischer Lehrer, macht ihr das Leben an der Schule zur Hölle, und die politischen Spannungen zwischen Ost und West drohen die Stadt und die Thalheims zu entzweien. Gibt es Hoffnung für Florentine und ihre Familie? Gibt es Hoffnung für Berlin?
Quelle: https://www.rowohlt.de/hardcover/brigitte-riebe-die-schwestern-vom-ku-damm-tage-der-hoffnung.html

 

Die Autorin:

Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte lebendig werden lässt. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
Quelle: https://www.rowohlt.de/autor/brigitte-riebe.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Tage der Hoffnung“ ist der dritte Band der 50er-Jahre Trilogie von Brigitte Riebe.
In diesem dritten Band wird die Zeit von Februar 1958 bis Juni 1963 behandelt. Hauptfigur ist dieses Mal die jüngste der Thalheim-Schwestern, Florentine.
Nach Florentines Rückkehr aus Frankreich, schildert Brigitte Riebe, wie die Protagonistin versucht in Berlin wieder Fuß zu fassen. Ihre Versuche an der Kunstschule angenommen zu werden, ihr Liebesleben und auch familiäre Irrungen und Wirrungen beschreibt die Autorin sehr bildhaft.
Wie immer spürt man die Liebe der Autorin zu Berlin, obwohl sie doch selbst Münchnerin ist.
Sehr detailliert sind die Schauplätze beschrieben, sodass man sich irgendwie ein klein wenig in die Stadt verliebt.
Die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass man fast das Gefühl hat, es mit realen Menschen zu tun zu haben. Sie wirken durchweg sehr echt und lebendig und dank toller Dialoge hatte ich sofort ein Bild vor meinem inneren Auge. Sodass es mir eher so vorkam als wenn ich in einem Kinosaal sitze und mir einen Film auf der großen Leinwand ansehe.
Es ist wie eine große Reise durch die Geschichte der Stadt. Beginnend mit Band 1 und dem Kriegsende, über Band 2 mit dem Arbeiteraufstand in der SBZ und dann dem Mauerbau in Band 3.
Das ist lebendige Geschichte und wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich mich sehr freuen, diese Lebendige Geschichte, tatsächlich für die große Leinwand verfilmt werden würde. Zu interessant und spannend ist die Geschichte um die Familie Thalheim.
Man könnte meinen mit Band 3 ist die Geschichte auserzählt. Doch ist sie das wirklich?
Klar, drei Schwestern, also drei Bände, doch was ist in den darauf folgenden Jahren seit dem letzten Kapitel passiert? Übersteht das Kaufhaus und die Familie Thalheim die fast sechzig Jahre seit dem Ende von Band drei 1963?
Ich muss gestehen, ich könnte mir gut vorstellen, dass 1963 nicht das Ende der Story ist.
Zumindest fügt Brigitte Riebe ein Prequel ein, eine Geschichte vor der Geschichte, die im Hungerwinter 1946 spielt. Dieses Prequel erscheint im Oktober 2020 und wird „Weihnachten am Ku’damm“ heißen.
Insgesamt war das wieder ganz großes Kino und ich vergebe hierfür volle 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

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David Lagercrantz – Vernichtung

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Format: Gebundenes Buch
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. August 2019
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453271005
Preis: 22,00 €

 

Der Klappentext:

Ich werde die Jägerin sein und nicht die Gejagte
Ein Obdachloser wird tot auf dem Stockholmer Mariatorget gefunden. In seiner Jackentasche findet sich die Telefonnummer von Mikael Blomkvist. Als eine DNA-Analyse ergibt, dass der Obdachlose ein sogenanntes Super-Gen besaß, das nur in einer bestimmten Ethnie in Nepal vorkommt, wird Blomkvist hellhörig und nimmt die Recherche auf. Lisbeth Salander hält sich unterdessen in Moskau auf, wo sie einen Anschlag auf ihre verhasste Schwester Camilla plant. Blomkvist bittet Salander um Unterstützung, und sie findet heraus, dass der Obdachlose ein Sherpa war, der an einer dramatischen Mount-Everest-Expedition mit tödlichem Ausgang teilgenommen hatte. Blomkvist kontaktiert einen der Überlebenden der Expedition und verschwindet plötzlich spurlos. Salander macht sich sofort auf die Suche nach ihm. Sie spürt, dass Blomkvist in großer Gefahr schwebt.
»Lagercrantz hat es geschafft, die auf menschlichen Abgründen fußende Millennium-Welt des Stieg Larsson in die Ära von Fake News und Online-Verleumdungskampagnen zu heben.«
Steffen Trumpf, dpa (26. August 2019)
Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Vernichtung/David-Lagercrantz/Heyne/e504813.rhd?rhcampaignid=GA_DMD_Dynamisch&gclid=CjwKCAjw8J32BRBCEiwApQEKgV6u_IV8cOJGJNCbP7zg-IZtq6FojQNIt1Phz4nRtVym-0yPevxcdBoC7UcQAvD_BwE

 

Der Autor:

David Lagercrantz, 1962 geboren, debütierte als Autor mit dem internationalen Bestseller Allein auf dem Everest. Seitdem hat er zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht. 2013 wurde er vom schwedischen Originalverlag und Stieg Larssons Familie ausgewählt, die Folgeromane der Millennium-Reihe zu schreiben. Zuletzt erschien bei Heyne der Spiegel-Bestseller Verfolgung. David Lagercrantz ist verheiratet und lebt in Stockholm.
Stieg Larsson, 1954 geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum mit dem Skandinavischen Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/David-Lagercrantz/p57565.rhd

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
So sehr mich David Lagercrantz bisher mit der Fortsetzung von Stieg Larsens Krimireihe überzeugen konnte, so enttäuscht war ich dieses Mal.
Irgendwie erscheint es mir als wäre die Story um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist zu Ende erzählt.
Positiv wieder die Figuren und Schauplätze. Die führen dazu, dass dieser Roman nicht mit nur einem Stern bewertet wird.
Negativ fiel auf, dass das Buch nur wenige spannende Wendungen aufweist.  Vieles wirkte bekannt um nicht zu sagen, dass sich vieles wiederholte.
Aber, auch wenn mich dieser Band enttäuscht hat, denke ich, wird auch ein möglicher Folgeband eine neue Chance bekommen.
Leider sind es dieses Mal nur 2 von 5 Sternen

 

 

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Anne Stern – Der Traum des Lehrlings

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 9. Mai 2016
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1530898985
Preis: 11,99€

 

Der Klappentext:

Der zweite Band der schillernden Familiensaga im Königreich Preußen – Das Schicksal von Leilas Sohn
Königreich Preußen, Berlin, 1806. Der junge Adam verlässt die Gemeinschaft der Fahrenden Leute, wo er sich als Außenseiter fühlt, und geht nach Berlin, um sein Glück zu machen. In der aufstrebenden Stadt, in der Wissenschaft und Medizin Hochkonjunktur haben, spricht man bald überall von seiner Begabung, Kranke zu heilen. Hufeland, der Leibarzt des Königs, wird auf ihn aufmerksam und nimmt ihn unter seine Fittiche. Doch Adam ist hin- und hergerissen zwischen seinem Wissensdurst und der verbotenen Liebe zu Rebekka, der Tochter eines jüdischen Kaufmanns. Und auch seine ungeklärte Herkunft lässt ihm keine Ruhe. Wer ist sein Vater? Währenddessen herrscht Krieg in Preußen, die napoleonischen Truppen stehen vor den Stadttoren. Als die königliche Familie fliehen muss, steht Adam vor einer Entscheidung, die sein zartes Glück zu zerschlagen droht.
Quelle: https://www.annestern.de/#/der-traum-des-lehrlings/

 

Die Autorin:

Ich wurde in Berlin geboren und lebe und schreibe bis heute in meiner Heimatstadt. Nach meinem Studium der Germanistik und Geschichte habe ich in deutscher Literaturwissenschaft promoviert. Danach arbeitete ich als Lehrerin und in der Lehrerbildung.
Zwei Jahre lang veröffentlichte ich als Selfpublisherin erfolgreich historische Saga-Stoffe neben Schule und Kindern – ein verrückter Spagat, der Spaß gemacht hat und bei dem ich viel gelernt habe.
Jetzt habe ich das Schreiben zum Hauptberuf gemacht und bin beim Rowohlt-Verlag unter Vertrag. Der Fokus auf meine Romane und die Zeit für meine Familie machen mich sehr glücklich. Ich freue mich auf viele neue Abenteuer als Verlagsautorin!
Quelle: https://www.annestern.de/about

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Der Traum des Lehrlings“ ist der zweite Band der Königreich Preussen Reihe.
Die Story beginnt 17 Jahre nach dem Ende des ersten Bandes. Hauptfigur ist dieses Mal Adam, der Sohn von Leila, der Protagonistin des ersten Bandes.
Anne Stern gelingt es wie nur wenigen Autoren mich gleich ab der ersten Seite zu fesseln.
Starke Protagonisten, tolle Schauplätze und ein spannender Erzählstil zeichnen sie aus. Einmal begonnen schaffe ich es nur selten das Buch beiseite zu legen. So auch hier bei „Der Traum des Lehrlings“.
Anne Stern erzählt die Geschichte eines jungen Mannes der genau weiss, dass er mehr vom Leben will als das Leben der Fahrenden Leute oder Zigeuner ihm bieten kann. Auch seine ungeklärte Herkunft beschäftigt ihn immer mehr und so verlässt er die fahrenden Leute und begibt sich nach Berlin.
Wie eingangs erwähnt fesselt die Autorin den Leser schon auf den ersten Seiten. Ihr gelingt es jedes Mal mir bunte Bilder vor meinem inneren Auge erscheinen zu lassen, sodass das Buch eher wie ein farbenfroher Film erscheint. Sie schreibt die Szenen eher kurz und prägnant, anstatt die Leser in allzu langen und zu detaillierten Beschreibungen zu langweilen. Auch wenn mir die langen und detaillierten Beschreibungen durchaus gefallen, ist es hier nicht störend, weil es zu kurz sein könnte.
Die Figuren sind sehr plastisch beschrieben und man hat sofort ein Bild vor Augen. Mir gefällt die Art sie zu beschreiben und die Art wie Anne Stern ihnen Leben einhaucht. Lebendig und echt wirken die Figuren durchweg und man kann so manche ihrer Entscheidungen durchaus nachvollziehen.
Bei den Schauplätzen ist es nicht anders, die sind so schön beschrieben, dass ich zumindest zum Teil Lust hatte diese zu besuchen.
Was für mich ganz wichtig ist, man kann Anne Sterns Bücher nicht vorhersehen. Denkt man, man weiß wie es sich nun entwickelt, muss man sogleich feststellen, dass es eben nicht so ist.
Das gefällt mir, so muss ein spannender Roman geschrieben sein.
Insgesamt ist das Buch für mich gut für die volle Punktzahl, also 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

 

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Silvia Stolzenburg – Die Begine von Ulm

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 310 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. Februar 2020
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839225523
Preis: 12,00 €

 

Der Klappentext:

Ulm 1412. Als die junge Begine Anna Ehinger ihren Dienst im Spital der Stadt antritt, ahnt sie nicht, dass die Vorkommnisse im Infirmarium ihr Leben für immer verändern werden. Während der Siechenmeister Lazarus sie in ihre Aufgaben einweist, wird ein furchtbar zugerichteter Mann ins Spital eingeliefert, der wenig später seinen Verletzungen erliegt. Als sich nach einer Leichenschau herausstellt, dass der Mann ermordet worden ist, beschließen Anna und Lazarus, der Sache auf den Grund zu gehen und bringen sich damit in tödliche Gefahr. Denn bald tauchen weitere Leichen in Ulm auf …
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/die-begine-von-ulm.html

 

 

Die Autorin:

Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Die Vollzeitautorin lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/665-silvia-stolzenburg.html

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Die Begine von Ulm“ ist der erste Band einer Trilogie.
Das Buch ist ein historischer Kriminalroman.
Spannend erzählt Silvia Stolzenburg die Geschichte der Begine Anna, die nicht nur ihren Aufgaben als Begine nachkommt, sondern auch, vielleicht etwas vorwitzig, versucht einen etwas seltsam erscheinenden Tod aufzuklären. Und es kommt wie es kommen muss, sie begibt sich so in Gefahr.
Mehr möchte ich allerdings vorab nicht erzählen, lest es selbst, ich denke ihr werdet ähnlich begeistert sein wie ich.
Die Reise geht dieses Mal ins Jahr 1412, Ulm ist wie so oft bei der Autorin, der Schauplatz.
Schon mit dem Prolog ist man gleich mitten in der Story. Man ist gleich gefesselt und lässt bis zum Finale nicht wieder nach.
Sehr gut gefielen mir die Figuren und deren Dialoge, die ihnen Leben einhauchten. So wirken sie so als wären sie reale Menschen und nicht wie fiktive Figuren.
Einen kleinen Einblick erhält der Leser in das medizinische Wesen durch die Arbeit der Beginen.
Aber auch einen kleinen Einblick in die Arbeit der Justiz- und Polizeibehörden der damaligen Zeit.
Es regt zum Nachdenken an, denn man überlegt ständig wäre die eine oder andere Handlung von Anna und anderen Figuren so wirklich möglich gewesen oder eher nicht?
Durch die sehr bildhafte Beschreibung der Schauplätze hatte ich schnell ein sehr genaues Bild der Örtlichkeiten in und um Ulm herum.
Silvia Stolzenburg gelingt es immer wieder aufs Neue, den Leser zu fesseln und ihn über die gesamte Länge des Buchs nicht wieder loszulassen. So hatte ich auch sehr bald bunte Bilder im Kopf, sodass die Geschichte wie ein Film in meinem Kopf abgelaufen ist.
So muss das sein, das war wieder großes Kino.
Von mir sind das 4 von 5 Sternen, sowie auch eine Leseempfehlung.

 

 

Unsere Bewertung:

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Oliver Pätzold – Die Letzten – Zerfall

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 376 Seiten
Erscheinungsdatum: 20. Juli 2018
Verlag: Books on Demand
ISBN: 978-3752876499
Preis: 11,99€

 

Der Klappentext:

Eine verheerende Pandemie zerstört das Leben von Robert und seinen Kindern Hanna und Alexander. Nach wochenlanger Isolation in ihrer Wohnung werden sie gezwungen, durch ein entvölkertes Land zu ziehen, immer auf der Suche nach Lebensmitteln, Wasser und vor allem einer sicheren Zuflucht. Doch schon bald erkennen die drei, dass ihr Überleben in erster Linie nicht von einer tödlichen Seuche gefährdet wird, sondern von der Spezies, der sie selbst angehören: den Überlebenden.
Quelle: https://www.amazon.de/Die-Letzten-Thriller-Oliver-Pätzold/dp/1530898986

 

Der Autor:

Oliver Pätzold ist ein Pseudonym des Autors Andreas Otter (siehe amazon-Autorenseite Andreas Otter).
Bisher erschien:
“Die Letzten: Zerfall” sowie “Die Letzten: Verlust”, ein Endzeitroman, dessen Protagonisten sich nach einer verheerenden Pandemie durch ein beinahe menschenverlassenes Deutschland schlagen müssen.
“Mathilda”, ein Katastrophenthriller, in dem ein Vater nach dem Einschlag eines Asteroiden seine Tochter sucht und dabei erleben muss, wie seine gewohnte Welt mit jedem Tag lebensfeindlicher wird.
“Geschriebene Geschichten sollen die Herzen der Leser erreichen, sie in andere Zeiten und Orte, in Beziehungen und Rollen führen, Gefühle spürbar machen. Sie sind die Offenbarung anderer Welten.”
Quelle: https://www.amazon.de/Oliver-Pätzold/e/B01FJW076A/ref=dp_byline_cont_book_1

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Wer hätte gedacht, dass ich ausgerechnet jetzt auf die Idee komme, eine Dystopie zu lesen, die eine weltweite Pandemie zum Thema hat? Nun, der Autor hat meines Wissens nach zwei Dystopien bestehend aus einem Stand Alone und einer Dilogie geschrieben. Den Stand Alone, „Mathilda“ habe ich  gelesen und war hellauf begeistert. Darin geht es um ein Szenario, in dem ein Komet die Zivilisation mehr oder minder auslöscht. Ich denke, dass es das erste Buch des Autors war, warum ich diesen Roman gerade jetzt lesen wollte.
Übrigens ist dazu auch meine Rezension auf meinem Blog https://mundolibris-buchblog.de erschienen.
Die Dilogie deren ersten Band ich hier vorstelle, behandelt das Ende der Zivilisation durch einen Virus. Im Gegensatz zu Corona ist dieser Virus zu 100% tödlich.
Die Erlebnisse der wenigen Überlebenden erzählt Oliver Pätzold in diesem Buch.
Es gelingt ihm die düstere Stimmung der Zeit der Ansteckung und des Sterbens einzufangen.
Sehr interessant gezeichnete Figuren, wie auch toll beschriebene Schauplätze lassen das Kopfkino langsam aber sicher anlaufen.
Die Ängste und Nöte der Überlebenden sind nahezu körperlich zu spüren. Das ist für mich ganz großes Kino.
Die Spannung ist von der ersten Seite an gleich auf einem sehr hohen Niveau  und bleibt bis zum Ende auf diesem hohen Niveau und steigt zum Finale hin nochmals an.
Ja was wäre wenn? Das ging mir ständig durch den Kopf und gerade jetzt in  Coronazeiten denkt man darüber nach, was geschieht wenn die Einschränkungen noch länger dauern und/oder die Sterberate weiteransteigt.
Ich hoffe jedoch, dass wir alle gemeinsam Corona besiegen werden, so wie die Menschheit auch die Pest und andere Epidemien besiegen konnte.
Für mich ist Oliver Pätzold einer der besten Autoren insbesondere für Dystopien in Deutschland. Das kann man, finde ich, kaum besser machen.
So komme ich hier auf die volle Punktzahl, volle 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

 

Unsere Bewertung:

© https://mundolibris-buchblog.de

Jo Schutttwolf – U-Turn Welcome

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 204 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2019
Verlag: SWB Media Entertainment Verlag
ISBN: 978-3946686767
Preis: 12,80 €

 

Der Klappentext:

Worum geht es bei dieser Geschichte? Kurz gesagt: um eine Reise, ein Roadmovie. Es geht um Tom, der in einer Midlife-crisis steckt und bei einer Einkaufsfahrt mit seiner alten Vespa sich spontan entscheidet weiterzufahren. Richtung Spanien. Dahin, wo die Welt einst in Ordnung war, zum Ferienhaus seiner Eltern. Ob seine Schwester, mit der er sich vor Jahrzehnten entzweit hatte, dort noch lebt, ist fraglich.
Aber es geht auch um Andy, den jungen notorischen Drogen- und Sexmaniac. Er ist der aufstrebende Stern einer angesagten Werbeagentur in Düsseldorf. Sein Leben ist eine ständige Party, wäre da nicht ein verstörendes Erlebnis auf dem Mailänder Friedhof, das einen schweren Stein ins Rollen bringt. Seine nächste Dienstreise führt ihn jedenfalls auch nach Spanien, zu den Dreharbeiten eines Werbefilms.
Ja und dann ist da noch Juana, die sich in Andalusien mit einem Gelegenheitsjob gerade mal über Wasser hält. Sie ist Biologiestudentin und hat sich mit Leidenschaft der Erforschung des spanischen Kaiseradlers verschrieben. Zwischendurch kümmert sie sich um ihren labilen Vater, einen esoterischen Althippie. Seine Eskapaden machen ihr das Leben nicht gerade leichter. Scheinbar. Denn genau durch ein großes Desaster, das er verursacht, werden ihre finanziellen Probleme gelöst.
Überhaupt geht es bei „U-Turn Welcome“ um die Verkettung von Menschen durch kleine und große Desaster. Es geht um drei Hautpersonen, deren Schicksale scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Und doch treffen alle aufeinander – in der Wüste von Tabernas in Andalusien. Und die Moral von der Geschicht´: Jeder bekommt sein Fett weg, doch anders als gedacht.
Quelle: https://www.suedwestbuch.de/buecher/item/u-turn-welcome

 

Der Autor:

Jo Schuttwolf wurde 1961 in Düsseldorf geboren. Dort studierte er Philosophie und Sport auf Lehramt. Doch die große Lehrerschwemme Ende der 80iger Jahre machte erstmal einen Strich durch seine Berufspläne. Letztlich war aber genau das der Anfang seiner Karriere. Er entdeckte Kreativität als etwas durchaus Einträgliches und schaffte den Einstieg in die große weite Werbewelt. Fast die ganzen 90iger Jahre durch bis Anfang 2000 war er als festangestellter Copywriter (Werbetexter) und später als Senior für große Kunden tätig. Er drehte u.a. Filme für WARNER BROS. MOVIE WORLD und DOVE und textete für UNILEVER und FORD. In zwei großen Düsseldorfer Werbeagenturen (GREY und OGILVY) hat er alltäglichen Produkten Charisma angetextet. Durch die Anfrage einer Werbeakademie, einen Lehrauftrag im Bereich „Werbetext, Literatur und Filmdramaturgie“ zu übernehmen, kam wieder ein Stein ins Rollen. Und zwar zurück zu den Lehrer-Wurzeln: Seit 2005 unterrichtet er an verschiedenen Medienhochschulen (z.B. an der Hochschule Fresenius in Köln und Düsseldorf) und arbeitet als freier Texter, Filmemacher und Sprecher. Sein Debütroman ist ein Roadtrip von Deutschland nach Spanien, in dem viele Eindrücke aus der Werbewelt verarbeitet werden.
Quelle: https://www.suedwestbuch.de/buecher/item/schuttwolff-jo

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Jo Schuttwolf erzählt hier die Geschichte von Thomas, dem irgendwie alles zu viel wird und der die Reißleine zieht und kurzentschlossen „aussteigt“. Ohne sich groß vorzubereiten begibt er sich auf die Reise nach…
Stopp, mehr möchte ich hier nicht erzählen, lest das lieber selbst.
Dem Autor sind einige sehr interessante Figuren gelungen, die er sehr bildhaft beschreibt, sodass der Leser schnell ein Bild von ihnen im Kopf hat.
Das Buch ist nicht gewöhnlich, aber es ist originell und unterhaltsam, also genau das richtige für Leser die auf der Suche nach einer Story sind, die sie gleich abholt und erst zum Ende der Story wieder loslässt.
Der Schreibstil von Jo Schuttwolf, nimmt den Leser gefangen, ist unterhaltsam und lässt erst mit dem spannenden Finale wieder los.
Mir ging dauernd im Kopf herum, was wäre wenn. Ja, was wäre wenn man tatsächlich aussteigt? Ich fand darauf keine befriedigende Antwort, aber das muss sich jeder für sich beantworten.
Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Schauplätze und der Umgebung gefallen, die wie schon bei den Figuren bunte Bilder in den Kopf gezaubert haben.
Negativ anzumerken wäre nur, dass es mir zum Ende hin fast so vorgekommen ist, als müsste der Autor schnell fertig werden. Aber die ist nur meine persönliche Meinung, das kann anderen durchaus nicht so vorkommen.
Überrascht war ich über das eher große Schriftbild.
Insgesamt hat mich Jo Schuttwolf überzeugen können und so  vergebe ich hierfür 4 von 5 Sternen.

 

Unsere Bewertung:

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