Lasse Blom – Opfer ohne Blut

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. Mai 2019
Verlag: Grafit Verlag
ISBN: 978-3894255909
Preis: 12,00 €

 

Der Klappentext:

Lasse Blom ist das Pseudonym von Gerhard Fischer. Er liebt Stieg Larsson, Henning Mankell und wegen des Humors und der Spannung skurrile Krimis. Sein Wunsch ist es, seine Fantasie zu Papier zu bringen. Er schreibt dann am Nymphenburger Kanal, im Zug, im Kaffeehaus oder einfach Zuhause.
Im richtigen Leben hat er Geschichte und Politik studiert, war Nordeuropa-Korrespondent der SZ und lebte einige Jahre in Stockholm. Inzwischen ist er Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung.
Nicht nur die Pippi-Darstellerin Inger Nilsson, die Krimi-Legende Maj Sjöwall, schwedische Elchjäger und die isländische Elfenbeauftragte hat er getroffen und über sie geschrieben. Er schaute auch zu, wie die Fußballer Grönlands den Ball ins eiskalte Meer schossen und nicht nur so entstanden erfolgreiche Bücher über den Fußball und seine Spieler.
Wieder zurück in München, blieb ein Teil von ihm in Skandinavien und er schreibt nun Schweden-Krimis. Opfer ohne Blut ist sein erster Krimi um Kommissar Munk, seine beste Freundin Luna, Oma Andersson und ihre Enkelin, die Polizistin Leila, Hauptkommissar Halldor Selander und den Kriminaltechniker Jari Huskonen.
Quelle: https://maximum-verlag.de/produkt/opfer-ohne-blut/

 

 

 

Der Autor:

Der Schauspieler Greger Lind hat gerade den Vertrag seines Lebens unterschrieben: er soll den charismatischen Ex-Regierungschef Olof Palme spielen, der vor mehr als 30 Jahren erschossen wurde.
Zeitgleich wird in einem Stockholmer Grand Hotel eine Edelprostituierte tot aufgefunden. Die Todesumstände sowie das Motiv sind rätselhaft.
Hat Greger Lind sie etwa mit seinem eigenen Körpergewicht erdrückt? Oder hat jemand falsche Spuren gelegt, um ihm den Mord in die Schuhe zu schieben und damit seine Karriere zu zerstören?
Und was hat ein fast 100 Jahren zurückliegendes Verbrechen, bei dem ebenfalls eine Prostituierte erdrückt wurde und ein Stummfilmstar der 1920er-Jahre unter Verdacht geriet, damit zu tun?
Kommissar Casper Munk und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Bald gibt es einen zweiten Toten. Und dann werden Teile einer dritten Leiche entdeckt – mit einer überraschenden DNA.
Caspar Munk sucht den Mörder unter Staranwälten, Schauspielern – auch ein Pantomime gerät unter Verdacht – und Zuhältern.  Er stößt dabei auf das geheime Doppelleben des ersten Opfers und findet ganz nebenbei, während er in diesem immer mysteriöser werdenden Fall ermittelt, sein privates Glück – in einer Hypochonder-Klinik in Norwegen …
Opfer ohne Blut ist der erste Krimi um Kommissar Caspar Munk, seine beste Freundin Luna, Oma Andersson und ihre Enkelin, die Polizistin Leila, Hauptkommissar Halldor Selander und den Kriminaltechniker Jari Huskonen.
Quelle: https://maximum-verlag.de/autoren/#lasseblom

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Man sagt die Skandinavier wären neben den Amerikanern, die talentiertesten Krimischreiber. Auch wenn sich der Name Lasse Blom durchaus Skandinavisch anhört, ist es doch ein Deutscher Autor der hinter diesem Pseudonym steckt.
Und ich muss gestehen, dass ich als Fan der Skandinavischen Krimis hier wirklich aufs allerbeste unterhalten wurde. Ganz in der Tradition von Jussi Adler-Olsen, Henning Mankell oder auch Stieg Larsson schaffte es der Autor mich so zu fesseln, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ihm ist es gelungen in mir dieses besondere Gefühl zu wecken, welches ich bei jedem Skandinavischen Krimi habe.
Die Figuren und Schauplätze sind sehr schön plastisch beschrieben und wirken sehr lebendig.
Lebendig ist das Stichwort, denn die Figuren scheinen irgendwie ein Eigenleben entwickelt zu haben, so real wirken sie und besonders ihre Dialoge wirken auf keinen Fall gestellt. Im Gegenteil, ich hatte beim Lesen das Gefühl, es mit echten Menschen zu tun zu haben.
Die Verbrechen sind ebenfalls recht bildhaft beschrieben, ohne dabei jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Die Taten werden angerissen, verraten aber nicht alles, sodass es dem Leser bzw. seiner Phantasie überlassen bleibt wie grausam die Taten denn waren.
Schwierig wird es allerdings für die Leser die gerne mitermitteln. Denn sehr geschickt gelingt es dem Autor durch überraschende Wendungen den Leser immer wieder aufs Neue in die Irre zu führen, sodass es nahezu unmöglich ist den oder die wahren Täter vor dem wirklich dramatischen Finale zu entdecken.
Für mich war das allerbeste Unterhaltung, die mich schon sehr neugierig macht auf das was da in Zukunft noch kommen könnte.
In der Summe sind das für mich hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.

 

 

Unsere Bewertung:

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Silvia Stolzenburg – Die Flucht der Meisterbanditin

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 283 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. September 2019
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839225301
Preis: 15,00 €

 

Der Klappentext:

AUF LEBEN UND TOD
Nach der gefährlichen Zeit als Spionin im Dienst der Mätresse des württembergischen Herzogs ist endlich etwas Ruhe in Maries Leben eingekehrt. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihr Geliebter Jost von der Leibgarde des Herzogs festgenommen wird. Man bezichtigt ihn des Mordes an einem Soldaten des Markgrafen von Baden-Durlach. Maries Flehen stößt bei der Mätresse auf taube Ohren. Daher bleibt ihr nichts anderes übrig, als Jost selbst aus dem Kerker zu befreien. Allerdings sind ihnen die Männer des Herzogs dicht auf den Fersen…
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/2013-die-flucht-der-meisterbanditin.html

 

Die Autorin:

Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Die Vollzeitautorin lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/665-silvia-stolzenburg.html

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Wieder ein historischer Roman von Silvia Stolzenburg, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte.
„Die Flucht der Meisterbanditin“ ist der zweite Band und Abschluss der Dilogie um die Meisterdiebin Marie. Dieser zweite Teil hat es in sich, denn dieses Mal muss Marie wirklich an ihre Grenzen gehen und es erscheint fraglich ob sie das überstehen kann.
Das Buch ist spannend und mit viel Witz geschrieben und schaffte es mich gleich auf den ersten Seiten zu packen. Nur ganz schwer war es mir möglich das Buch aus den Händen zu legen.
Die Figuren sind lebendig und sehr echt beschrieben. Der Spannungsbogen ist fein gestrickt, steigt langsam an und gipfelt in einem grandiosen Finale.
Es gelingt Silvia Stolzenburg wie fast immer den Leser in die Story hineinzuziehen. Und so hat der Leser schnell einen bunten Film vor seinem inneren Auge, und genau so erging es auch mir.
Immer wieder freue ich mich auf die Beschreibung der Schauplätze, die der Autorin immer so gut gelingen, dass es einem so vorkommt man wäre vor Ort.
Für mich wäre es eine Freude diese Dilogie irgendwann einmal auf der großen Leinwand oder zumindest im TV zu sehen.
Insgesamt komme ich hier auf 4,5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung!

 

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Lucie Flebbe – Jenseits von Schwarz

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. Mai 2019
Verlag: Grafit Verlag
ISBN: 978-3894255909
Preis: 12,00 €

 

Der Klappentext:

Eine Suchtklinik wird zur Todesfalle
Securitymann Jo Rheinhart alias ›Zombie‹ wird bei einer Schicht vor einer Suchtklinik überfallen und niedergeschlagen. Aber warum? Nichts wird gestohlen, niemand sonst kommt zu Schaden.
Am nächsten Abend wird Zombie an selber Stelle von zwei bewaffneten Männern angegriffen und tötet sie in Notwehr – behauptet er jedenfalls.
Kommissarin Eddie Beelitz glaubt ihm, obwohl sie weiß, zu was Zombie fähig ist. Der taucht ausgerechnet in der Suchtklinik unter, während Eddie versucht herauszufinden, was in Wahrheit geschehen ist …
»Ein spannender und fesselnder Fall und eine vielschichtige, sympathische Protagonistin machen große Lust auf die weiteren Teile!« Cornelia Gey, https://fanti2412.blogspot.com über den ersten Teil der Jenseits-Trilogie
Quelle: http://www.grafit.de/service/programm/buchdetails/titel/jenseits-von-schwarz/

 

 

Die Autorin:

Lucie Flebbe (vormals Klassen) kam 1977 in Hameln zur Welt. Sie ist Physiotherapeutin und lebt mit Mann und Kindern in Bad Pyrmont.
Mit ihrem Krimidebüt ›Der 13. Brief‹ mischte sie 2008 die deutsche Krimiszene auf. Folgerichtig wurde sie mit dem ›Friedrich-Glauser-Preis‹ als beste Newcomerin in der Sparte ›Romandebüt‹ ausgezeichnet.
Quelle: http://www.grafit.de/service/autoren/autorendetails/autor/flebbe/

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Schon seit einigen Jahren verfolge ich die Bücher von Lucie Flebbe, aber irgendwie ist es nie dazu gekommen, dass ich eines davon lese. Doch nun endlich habe ich eines gelesen und ich finde, das warten hat sich gelohnt.
„Jenseits von schwarz“ ist der zweite Band der Trilogie um die Kommissarin Eddie Beelitz.
Anfangs tat ich mich schwer damit, der Story zu folgen, denn jeder der Protagonisten ist in der Ich-Form geschrieben. Doch nach den ersten Seiten hatte ich mich daran gewöhnt und die Story ließ sich leicht und flüssig lesen.
Lucie Flebbe ist es gelungen mich dann auch so zu fesseln, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte.
Die Spannung ist gleich zu Beginn auf einem recht hohen Niveau und steigert sich dann bis hin zum dramatischen Finale. Das war ganz großes Kino, so muss ein moderner Krimi geschrieben sein.
Die Figuren sind sehr bildhaft beschrieben und wirken insgesamt sehr lebendig und echt.
Besonders die Figur des Zombie wirkte für mich sehr interessant, gerade weil er eben nicht dem Standard entspricht.
Die Schauplätze der Geschichte beschreibt die Autorin so plastisch, dass selbst ein Ortsfremder sich dort zurechtfinden würde.
Es ist Lucie Flebbe gelungen mich neugierig zu machen, wie die Story begonnen hat und wie sie endet. Band 3 habe ich mir schon auf der Buchmesse gekauft und Band eins muss ich noch bestellen.
In der Summe komme ich hier auf verdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

 

 

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Melanie Metzenthin – Die Hafenschwester – Band 1: Als wir zu träumen wagten

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 9. September 2019
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3453292338
Preis: 15,00 €

 

Der Klappentext:

Hamburg, 1892: Die Cholera erschüttert die Stadt an der Elbe und fordert tausende Opfer. Als Marthas Mutter stirbt, muss sie das Überleben ihrer Familie sichern. Die junge Frau aus dem armen Gängeviertel ergattert eine Lehrstelle am Eppendorfer Krankenhaus und arbeitet sich bis zur OP-Schwester hoch. Während die Ärzte sich im Wettlauf gegen die Zeit befinden, ist Hamburg auch im politischen Umbruch: Die Hafenarbeiter streiken, die Frauen kämpfen ums Wahlrecht und für die Rechte von Prostituierten. Martha schließt sich der Frauenbewegung an und führt gleichzeitig ihren ganz persönlichen Kampf. Denn sie hat nicht nur die Liebe zur Medizin entdeckt, sondern – gegen die strengen Regeln am Krankenhaus – auch zu einem jungen Mann …
»Auf Zeitreise durch das Hamburger Gängeviertel (Headline). Melanie Metzenthin hat alles akribisch recherchiert (…).«
SAT.1 Regional, Sendung ‘17.30’ (Hamburg) (18. September 2019)
Quelle: https://www.randomhouse.de/Paperback/Die-Hafenschwester-1-/Melanie-Metzenthin/Diana/e559086.rhd

 

 

Die Autorin:

Melanie Metzenthin wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute noch lebt und als Fachärztin für Psychiatrie arbeitet. Mit der Vergangenheit ihrer Heimatstadt fühlt sie sich ebenso verbunden wie mit der Geschichte der Medizin, was in vielen ihrer Romane zum Ausdruck kommt. Die Hafenschwester. Als wir zu Träumen wagten ist ihr erster Roman im Diana Verlag und der Auftakt zu einer Serie.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Melanie-Metzenthin/p649269.rhd

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Die Hafenschwester – Als wir zu träumen wagten“  ist der Auftakt zu einer Reihe.
Als ich die Leseprobe gelesen habe war ich sofort angefixt und die Wartezeit bis dann das Buch wirklich erschienen ist, war für mich extrem lang.
Als es dann endlich erschienen war, habe ich direkt mein aktuelles Buch beiseitegelegt und habe begonnen zu lesen. Dies passiert mir wirklich extrem selten, dass mich ein Buch so mitnimmt, dass ich alles andere liegen lasse.
Eigentlich hat das Buch es verdient, dass man es genießt, das heißt normalerweise sollte man vielleicht 10 oder 20 Seiten lesen und es dann beiseitelegen, um über das gelesene nachzudenken und vielleicht selbst mal zu recherchieren.
Es ist Melanie Metzenthin gelungen mir trotz aller Tristesse im Hamburg der damaligen Zeit, bunte Bilder in meinen Kopf zu zeichnen.
Das Buch ist zum einen tolle kurzweilige Unterhaltung, aber auch ein Buch aus dem man viel über die Deutsche Geschichte um die Jahrhundertwende lernen kann.
Melanie Metzenthin nimmt den Leser auf eine Zeitreise in die Jahre 1892 bis 1898 mit.
Wir erleben die Cholera in Hamburg im Jahr 1892 und die Auswirkungen auf Hamburg und den Hafen. Was alles mit der Choleraepidemie zusammenhängt erzählt Melanie Metzenthin in eindrucksvoller Manier, sowohl die politischen als auch die sozialen Zusammenhänge sind in diesem Roman recht eindrucksvoll erklärt.
Wie man es von Melanie Metzenthin kennt sind die Figuren sehr bildhaft beschrieben und so fällt es sehr leicht sich in sie hinzuversetzen. Mal leidet man mit ihnen, ein anderes Mal freut man sich mit ihnen oder aber man weint mit ihnen. Es ist fast so als stünde man mitten in der Story, anstatt sie nur zu lesen.
Toll waren auch die Dialoge die man sich gut in dieser Zeit hätte vorstellen können.
Mein persönliches Highlight sind aber wieder einmal die Schauplätze die so fein gezeichnet sind, dass man selbst als „Nichthamburger“ sich mit nahezu traumwandlerischer Sicherheit in dieser Stadt und dem Hafen zurecht finden könnte.
Sehr gut waren die geschichtlichen Fakten recherchiert, was ich als Laie so sagen kann.
„Die Hafenschwestern“ sind für mich das Highlight des Jahres und konnten mich natürlich aufs Beste unterhalten.
In der Summe komme ich so auf die volle Punktzahl und vergebe 5 von 5 hochverdienten Sternen.

 

 

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Brigitte Riebe – Die Schwestern vom Ku´damm – Band 2: Wunderbare Zeiten

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 17. September 2019
Verlag: Wunderlich Verlag
ISBN: 978-3805203340
Preis: 19,95 €

 

Der Klappentext:

Aufbruch, Petticoats und Rock ‘n’ Roll – drei Schwestern und ihr Kaufhaus am Ku’damm in turbulenten Zeiten.
Teil 2 der packenden 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe.
Berlin, 1952: Man muss das Leben tanzen, das war schon immer Silvie Thalheims Motto. Während für Schwester Rike das Kaufhaus am Ku’damm an erster Stelle steht, will Silvie nach der dunklen Zeit des Krieges nur eins: das Leben in vollen Zügen genießen. In den Wirtschaftswunderjahren laufen die Geschäfte ohnehin bestens, das Kaufhaus Thalheim bietet die neueste Mode an. Petticoats und Nylonstrümpfe, dazu feine Kollektionen aus Italien. So träumt Silvie ihren eigenen Traum: als Rundfunkredakteurin beim RIAS Karriere zu machen.
Doch seit ihr Zwillingsbruder aus dem Krieg heimgekehrt ist, hat sich die Dynamik in der Familie verändert. Oskar soll das Unternehmens leiten, gibt sich aber lieber dem Rausch durchfeierter Nächte hin. Als dann auch noch ein verhasster Konkurrent die Geschäfte torpediert und den Thalheims alles zu nehmen droht, wird Silvie klar, dass sie Verantwortung für das Kaufhaus und ihre Familie übernehmen muss…
Quelle: https://www.rowohlt.de/hardcover/brigitte-riebe-die-schwestern-vom-ku-damm-wunderbare-zeiten.html

 

 

Die Autorin:

 
Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte lebendig werden lässt. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
Quelle: https://www.rowohlt.de/autor/brigitte-riebe.html

 

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Der Krieg ist verloren und das Deutsche Reich ist in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Aus den drei westlichen Zonen, die unter britischer, französischer und amerikanischer Besatzung stehen wird 1949 die junge Bundesrepublik Deutschland (BRD). Fast zeitgleich wird aus der östlichen Besatzungszone, die unter sowjetischer Besatzung steht, die Deutsche Demokratische Republik, auch DDR genannt.
Vor diesem Hintergrund spielt der neue Roman von Brigitte Riebe, der zweite Teil ihrer Saga um die Familie Thalheim. Während der erste Teil die Jahre nach dem Krieg von 1945-1951 behandelt, abgesehen vom Prolog der kurz die Vorkriegsjahre streift, behandelt der zweite Band die Jahre
1952 – 1957.
Das Buch steigt ein im Frühjahr 1952, nach Jahren des Wiederaufbaus und der Rationierungen sind in der Bundesrepublik die Lebensmittelkarten abgeschafft und insbesondere nach der Währungsreform gibt es wieder alles in ausreichender Menge zu kaufen. Dagegen herrscht in der DDR nach wie vor bittere Not und auch die Dinge zum Lebensunterhalt sind nach wie vor noch auf Lebensmittelkarte zu beziehen. Viele verlassen die DDR über die noch offene Grenze um der Not zu entkommen.
Wie man es von Brigitte Riebe gewohnt ist sind ihre Figuren sehr fein herausgearbeitet. Sie wirken sehr echt und lebendig. Es scheint fast so, als wenn man alte Freunde wieder trifft, besonders nach der Lektüre des ersten Bandes.
Noch besser gestaltet finde ich persönlich die Schauplätze, ich hatte da sofort ein Bild vor Augen wie Berlin, nach der bis dahin schon mächtigen Aufbauleistung der Berliner, ausgesehen haben muss.
Die Story lässt den Leser hoffen und bangen, lachen und weinen und sich am Leben oder besser der neu gewonnenen Lebensfreude im Wirtschaftswunderland Bundesrepublik erfreuen.
Doch es gibt auch die andere Seite, der tägliche Kampf ums Überleben im Osten-in der DDR. Die Drangsalierungen durch die sowjetischen Besatzer und das obwohl die DDR eigentlich nach außen ein souveräner Staat ist.
Ich denke es ist Brigitte wieder mal aufs Beste gelungen die Lebensumstände einer ganzen Generation aufzuzeigen und dies in einer liebevoll erzählten Story zu verpacken.
Mich konnte sie wieder sehr gut unterhalten und so kann ich sehr gerne eine Leseempfehlung aussprechen.
In der Summe komme ich hier auf hochverdiente 5 von 5 Sternen.

 

 

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Arne M. Boehler – Das Weinen der Kinder

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 352 Seiten
Erscheinungsdatum: 20. Juni 2019
Verlag: epubli
ISBN: 978-3748555292
Preis: 12,99 €

 

Der Klappentext:

Die Kunstexpertin Anke Neuhaus hat eigentlich genug Probleme: eine heftig pubertierende Tochter, einen Exmann, der ihr Knüppel zwischen die Beine schmeißt, und einen wehleidigen, ausbeuterischen Boss. Für den soll die überzeugte Großstadtbewohnerin mitten ins Nirgendwo ziehen, um sein Museum für moderne Kunst vor dem Ruin zu retten.
Um Anke zu helfen, bietet der bekannte Maler Niels Sörensen ihr Bilder zum Verkauf an, deren Herkunft er selbst nicht genau zu kennen scheint.
Als Anke die Porträts von weinenden Kindern tatsächlich ausstellt, beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens: Offenbar hat jemand etwas gegen die Gemälde, und dieser Jemand schreckt selbst vor dem Äußersten nicht zurück. Mord.
Quelle: https://www.epubli.de/shop/buch/Das-Weinen-der-Kinder-Arne-M-Boehler-9783748555292/87955#beschreibung

 

 

Der Autor:

Jahrgang 1970
Eigentlich wollte er als Frontmann seiner Heavy-Metal-Band zum Rockstar werden.
Klappte nicht sofort.
Also schlug er sich mit Gelegenheitsjobs und als Manager einer Punkrock-Band durchs Leben. Neben Songtexten versuchte er sich an ersten Erzählungen, die zum Vorteil für alle Beteiligten nie das Licht der Öffentlichkeit sahen.
Nach dem Studium (Lehramt Anglistik und Geographie) lebt A. M. Boehler wieder in der schwäbischen Provinz und und arbeitet zurzeit an seinem dritten Thriller.
Quelle: https://www.epubli.de/shop/autor/Arne-M-Boehler/28910

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Mit „Das Weinen der Kinder“ ist dem Autor ein tolles Debüt gelungen. Das Buch liest sich eher so, als hätte es ein alter Hase geschrieben und nicht ein Debütant in diesem, sicher nicht leicht zu schreibenden Genre.
Gleich mit dem ersten Kapitel konnte mich Arne M. Boehler abholen und es gelang ihm mich zu fesseln und mich bei der Stange zu halten bis zur Letzten Seite. Weiter so, kann man ihm da nur zurufen, denn ich glaube, dass da noch so viel mehr kommen könnte.
Die Figuren wirken durchweg gut durchdacht und real, so dass man sich gut in sie hinein versetzen kann.
Beginnt die Story im ersten Kapitel sehr spannend so könnte man denken dass es nun etwas abflaut, doch falsch gedacht. Denn das Spannungsniveau bleibt vor allem auch dank geschickter Wendungen sehr spannend und auch überraschend. Kurz gesagt könnte man das Buch hier nun kurz folgendermaßen beschreiben. Nicht ist wie es scheint, doch vieles scheint nicht so wie es ist.
Für meinen Geschmack ist die Beschreibung der Schauplätze sehr gut gelungen und ich glaube, dass selbst ein auswärtiger sich durchaus dort gut zurechtfinden könnte.
Arne M. Boehler hat einen tollen Schreibstil, der den Leser immer neugierig macht auf das folgende Kapitel, die folgende Seite, ja selbst auf den nächsten Satz bleibt man gespannt und es fällt daher wirklich extrem schwer das Buch aus den Händen zu legen.
Mich hat das Buch nun angefixt und ich bin sehr gespannt auf das was vom Autor noch zu erwarten ist in Zukunft. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Arne M. Boehler schon bald von einem der großen der Buchbranche „entdeckt“ wird.
Ich fühlte mich wirklich auf jeder der 348 Seiten aufs Beste unterhalten und so kann ich guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen.
Insgesamt komme ich hier auf eine Bewertung von 4 von 5 Sternen.

 

 

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Simone Lappert –Der Sprung

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 28. August 2019
Verlag: Diogenes Verlag
ISBN: 978-3257070743
Preis: 22,00 €

 

Der Klappentext:

Eine junge Frau steht auf einem Dach und weigert sich herunterzukommen. Was geht in ihr vor? Will sie springen? Die Polizei riegelt das Gebäude ab, Schaulustige johlen, zücken ihre Handys. Der Freund der Frau, ihre Schwester, ein Polizist und sieben andere Menschen, die nah oder entfernt mit ihr zu tun haben, geraten aus dem Tritt. Sie fallen aus den Routinen ihres Alltags, verlieren den Halt – oder stürzen sich in eine nicht mehr für möglich gehaltene Freiheit.

Mehr zum Inhalt
Dienstagmorgen in einer mittelgroßen Stadt. Manu, eine junge Frau in Gärtnerkleidung, steht auf dem Dach eines Mietshauses. Sie brüllt, tobt, wirft Gegenstände hinunter, vor die Füße der zahlreichen Schaulustigen, der Presse, der Feuerwehr. Die Polizei geht von einem Suizidversuch aus.
Einen Tag und eine Nacht lang hält die Stadt den Atem an. Für Finn, den Fahrradkurier, der sich erst vor kurzem in Manu verliebt hat, bleibt die Zeit stehen. Genau wie für ihre Schwester Astrid, die mitten im Wahlkampf steckt. Den Polizisten Felix, der Manu vom Dach holen soll. Die Schneiderin Maren, die nicht mehr in ihre Wohnung zurückkann. Für sie und sechs andere Menschen, deren Lebenslinien sich mit der von Manu kreuzen, ist danach nichts mehr wie zuvor.
Ein lebenspraller Roman über eine eigenwillige Frau und über die Schicksale, an denen wir voreingenommen oder nichtsahnend vorübergehen. Mit Esprit, Sinnlichkeit und Humor erzählt Simone Lappert vom fragilen Gleichgewicht unserer Gegenwart.
Quelle: https://www.diogenes.ch/leser/titel/simone-lappert/der-sprung-9783257070743.html

 

 

Die Autorin:

Simone Lappert, geboren 1985 in Aarau in der Schweiz, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Mit ihrem Debütroman ›Wurfschatten‹ stand sie auf der Shortlist des ›aspekte‹-Preises. Sie ist Präsidentin des Internationalen Lyrikfestivals Basel und Schweizer Kuratorin für das Lyrikprojekt ›Babelsprech.International‹. 2019 erschien der Roman ›Der Sprung‹, der für den Schweizer Buchpreis nominiert ist. Sie lebt und arbeitet in Basel und Zürich.
Quelle: https://www.diogenes.ch/leser/autoren/l/simone-lappert.html

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich muss tatsächlich gestehen, dass mich das Buch nicht zu 100% erreichen konnte. Ich denke, dass der Grund dafür ist, dass durch die verschiedenen Sichtweisen der vielen Figuren, sich das ganze wie eine Kurzgeschichtensammlung liest. Und da bin ich meistens raus aus der Geschichte. Kurzgeschichten, egal ob von einem Autor oder in einer Sammlung von mehreren Autoren sind einfach nicht mein Ding. Je mehr Seiten desto besser ist es für mich.
Trotz alledem fand ich die Story sehr schön umgesetzt und ich bin überzeugt, dass dieses Buch viele Fans finden wird.
Nahezu von der ersten Seite an herrscht eine Spannung vor, die sich bis fast zum Ende hin auf einem hohen Niveau hält.
Interessante Figuren, die allesamt die nötige Tiefe haben, die alle ausreichend Raum haben und die mit zum Teil sehr schönen Dialogen aufwarten können.
Durch die sehr bildhaften Beschreibungen der Schauplätze gelang es mir leicht in meinem Kopf ein Bild darzustellen.
Wie Anfangs erwähnt, konnten mich das Buch und die vielen Szenenwechsel leider nicht ganz erreichen, weil es auf mich fast wie eine Kurzgeschichtensammlung wirkte. Ich persönlich mag keine Kurzgeschichten, aber ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Buch seine Leser finden wird. Denn ich glaube, dass es sich dennoch lohnt das Buch zu lesen. Gerade dann wenn man kurze und schnelle Szenenwechsel mag.
Insgesamt komme ich dennoch auf 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

 

 

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Jörg Rönnau – Der Käpt´n – Jenseits der See

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 272 Seiten
Erscheinungsdatum: 2. September 2019
Verlag: MAXIMUM Verlag
ISBN: 978-3948346003
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

»Beim Klabautermann, der Bengel wird sein Leben auf dem Meer verbringen«, hatte sein Vater bei seiner Geburt prophezeit. Johannes Wilhelm Kröger, geboren im April 1849, wurde Seemann und ist es geblieben, bis er am Vorabend des Ersten Weltkriegs endgültig abmustert. Jetzt soll sein wohlverdienter Ruhestand beginnen, aber von Ruhe kann keine Rede sein. Ganz in der Nähe seines Kapitänshäuschens hat sich eine rätselhafte Frau niedergelassen, die ihn ebenso fasziniert wie das lebensgefährliche Geheimnis, das sie umgibt. Und während er Wiebke Schritt für Schritt näherkommt, lässt er in seinen Mußestunden noch einmal die Begegnungen mit den großen Literaten seiner Zeit aufleben: Von Arthur Conan Doyle über Theodor Storm und Mark Twain bis Thomas Mann. Sie alle lernte er auf seinen Fahrten als Käpt’n der Northern Clipper kennen, und seine Erinnerungen sind ein Panoptikum der internationalen Abenteuerliteratur in ihrer vielleicht größten Epoche.
Quelle: https://maximum-verlag.de/produkt/der-kaeptn-jenseits-der-see/

 

Der Autor:
    • Geb. und aufgewachsen in Plön/Holstein (Baujahr: 27. Mai 1961).
    • Ausbildung zum staatlich examinierten Krankenpfleger. Mehr als 30 Jahre an verschiedenen Krankenhäusern in ganz S.-H. tätig gewesen.
    • Glücklicher Ehemann und Vater von zwei inzwischen erwachsenen Kindern (Tochter und Sohn).
    • Lebt (zusammen mit seiner Frau und zwei völlig „duchgeknallten“ Katzen) in einem kleinen Haus am Rande der Holsteinischen Schweiz, in der Nähe von Kiel / der Ostsee.
    • Hobbys: Lesen, Garten, Fotografieren, passionierter Radfahrer.
    • Sprachen: leidenschaftlicher Plattsnaker!
    • Auf seiner Webseite hat er sich stichwortartig charakterisiert:
      1961er, glücklicher Ehemann und Vater, Holsteiner Dickschädel, Gern-Schleswig-Holsteiner, Plattsnacker, lütt büschen spleenig, Nord- und Ostseeverliebt, Meermensch, Norddeutsches Urgestein, Espresso-Junkie, Gourmet, Vielleser und Schreibbesessen, Fotofreak (siehe Instagram), TV – Muffel, Felis silvestris f. catus – Liebhaber
      Quelle: https://maximum-verlag.de/autoren/#joergroennau 
Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Das Buch liest sich so, als wenn man mit dem Käpt´n irgendwo an der Küste in einer Dorfschänke sitzt, bei einer Buddel mit Rum und einer Pfeife im Mundwinkel.
Es ist ein Buch zum Wohlfühlen und genießen, das heißt es ist ein Buch das man lieber in Ruhe und mit Genuss lesen sollte, vielleicht jeden Tag zwanzig Seiten.
Der Schreibstil wirkt für mich sehr gelungen und lässt sich sehr flüssig lesen. Jörg Rönnaus dritter Roman wirkt sehr reif und man würde nicht meinen, dass es erst die dritte Veröffentlichung des Autoren ist.

Die Figuren wirken gut durchdacht und real. Die Dialoge wirkten echt und erschienen nicht wie erdacht, sondern eher wie Gespräche zwischen echten Menschen und nicht wie die von erdachten Figuren.
Besonders die Rückblicke des Käptns in seine Laufbahn auf See und gerade die eher zufälligen Treffen mit den Klassikerautoren gefielen mir sehr gut. Auch wenn diese etwas sehr gehäuft auftraten tat dies dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch.
Sehr gut gefallen konnten mir auch die Tage auf See als Pensionär.
Natürlich nicht zuletzt fand die Kriminalgeschichte mein Gefallen, denn diese verlief nicht ganz so wie ich es vermutet hatte.
Spannend mit schönen Wendungen versehen, konnte mich der Autor überraschen.
Insgesamt ist das Buch ein schönes Lesebuch für verregnete Herbsttage.
Für mich hat Jörg Rönnau hier ein glänzendes Debüt im neugegründeten Maximumverlag hingelegt und so vergebe ich hier verdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!

 

Unsere Bewertung:

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Christy Lefteri – Das Versprechen des Bienenhüters

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 352 Seiten
Erscheinungsdatum: 2. September 2019
Verlag: Limes Verlag
ISBN: 978-3809027157
Preis: 20,00 €

 

Der Klappentext:

Sie haben alles verloren und glauben dennoch an einen Neuanfang: Diese Geschichte wird Sie berühren, erschüttern und doch hoffnungsvoll zurücklassen.
Nuri ist Bienenhüter, mit seiner Familie führt er ein einfaches, aber erfülltes Leben im syrischen Aleppo. Bis das Undenkbare passiert und der Krieg ihr Zuhause erreicht. Nuris kleiner Sohn Sami wird bei einem Bombenanschlag getötet, seine Frau Afra erblindet. Sie müssen fliehen, um zumindest ihr eigenes Leben zu retten. Die Trauer um Sami und Erinnerungen an das einst glückliche Leben begleiten sie auf dem langen, gefährlichen Weg durch eine Welt, die nicht auf sie gewartet hat und selbst die Mutigsten in die Knie zwingt. Doch in England wartet Nuris Cousin Mustafa mit einem Bienenstock, der neuen Honig und neues Leben verspricht. Aber die größte Herausforderung liegt noch vor Nuri und Afra: wieder zueinander zu finden und gemeinsam die Hoffnung an ein neues Leben zu bewahren.
Erzählt mit viel Feingefühl, Emotion und besonderen erzählerischen Elementen, wie die Verknüpfung der Zeitebenen: Die Kapitelüberschrift ist das letzte Wort des vorherigen und das erste Wort des folgenden Kapitels, so sind die Erzählung aus der Gegenwart und der Vergangenheit miteinander verbunden.

»Es ist unmöglich, von diesem Appell an die Menschlichkeit nicht bewegt und vielleicht sogar inspiriert zu sein.«
The Guardian (09. Mai 2019)

Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Das-Versprechen-des-Bienenhueters/Christy-Lefteri/Limes/e554764.rhd

 

 

Die Autorin:

Christy Lefteri wuchs als Tochter zypriotischer Geflüchteter in London auf. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben an der Brunel University. 2016 und 2017 verbrachte sie die Sommermonate als Freiwillige in einem von der Unicef unterstützten Geflüchtetenlager in Athen. Die Geschichten, die die Menschen ihr dort erzählten, inspirierten sie dazu, »Das Versprechen des Bienenhüters« zu schreiben.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Christy-Lefteri/p671729.rhd

 

 

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Der Autorin ist mit „Das Versprechen des Bienenhüters“ ein ebenso beeindruckendes wie auch bedrückendes Werk gelungen. Das Buch ist mehr oder minder die Geschichte der Flucht einer Familie aus Syrien. Aber lest es selbst, denn ich denke, jeder Leser wird dieses Buch anders einordnen.

Die Geschichte ist auf mehreren Zeitebenen angesiedelt. Zum einen die noch friedliche Zeit in Syrien, die Zeit in Syrien im Krieg und nicht zuletzt die Zeit während der Flucht und der Ankunft im für die Protagonisten gelobten Land.
Ich gebe zu, dass es anfangs etwas schwierig zu lesen war wegen der vielen Zeitsprünge. Zugegeben habe ich die Zusammenhänge zunächst nicht verstanden, aber nachdem ich das verstanden habe war das Buch wirklich kurzweilig und gut zu lesen.
Die große Stärke dieses Romans waren für mich die teilweise wirklich tollen Dialoge. Dank dieser Dialoge wuchs in mir auch das Verständnis für einige Entscheidungen der Protagonisten.
Die Figuren sind fein gezeichnet und wirken fast durch die Bank sehr authentisch.
Noch besser als die Figuren war für mich die Darstellung der Schauplätze. Diese Beschreibung schaffte es tatsächlich mein Kopfkino in Gang zu bringen, sodass ich bunte und teilweise düstere Bilder in meinem Kopf hatte.

Ich denke es ist wichtig sich für dieses Buch Zeit zu nehmen und es nicht innerhalb eines Tages wegzulesen. Dafür ist die Story zu wichtig und man sollte der Geschichte wirklich Zeit lassen sich zu entfalten und vor allem sollte man sich zwischen den Zeilen auch die Zeit nehmen um über das gelesene nachzudenken.
Mich konnte die Autorin mit ihrem Buch wirklich gut unterhalten, insbesondere die Abschnitte als Bienenzüchter im noch friedlichen Syrien konnten mich sehr begeistern.
Insgesamt komme ich hier auf sehr gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

 

 

Unsere Bewertung:

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Thomas Elbel – Die Todesbotin

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. März 2019
Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN: 978-3734104152
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:

Berlin ist ein gefährliches Pflaster … doch das wahre Böse lauert vor den Toren der Stadt!
Berlin-Neukölln: Ein Deutschtürke liegt erschossen in seinem Handyladen. Kurz darauf findet man nach einer Explosion in einer verlassenen Kinderklinik die Leiche eines jungen Flüchtlings. Spuren legen eine Verbindung zu dem Mord in Neukölln nahe. Der Staatsschutz vermutet einen terroristischen Hintergrund und reißt beide Fälle an sich. Viktor Puppe und seine Kollegen vom Berliner LKA verfolgen eine ganz andere Spur, die sie zu einer zwielichtigen »völkischen Siedlung« vor den Toren der Stadt führt. Viktor schleust sich in die Gemeinschaft ein und ist bei den Ermittlungen von nun an auf sich allein gestellt …
Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Todesbotin/Thomas-Elbel/Blanvalet-Taschenbuch/e506612.rhd

 

 

Der Autor:

Thomas Elbel, geboren 1968 in Marburg, studierte Rechtswissenschaften in Göttingen, Hannover und den USA. Er arbeitete u.a. für eine amerikanische Anwaltskanzlei, das Bundesministerium des Innern und das Land Berlin. Seit 2011 bekleidet er eine Professur für Öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück. In seiner Freizeit singt er klassischen Bariton und schreibt Romane. Thomas Elbel lebt mit seiner Familie in Berlin.
Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Thomas-Elbel/p625920.rhd

 

 

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Viktor Puppe und seine Kollegen haben schon jetzt, nach den zweiten Band für mich Kultstatus.
Es ist ein Team von Bullen mit Ecken und Kanten und sind nicht wie so oft so weichgespülte Charaktere die man zuhauf in Buch und TV wieder findet.
Das Buch beginnt gleich recht spannend und interessant, mit dem Fund einer Leiche. Viktor Puppe und sein Team sind gleich vor Ort und eine der Beamtinnen scheint eine persönliche Beziehung zum Opfer zu haben. Doch ist das wirklich so? Was steckt dahinter?
Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich kann sagen es wird hochspannend und dramatisch werden.
Wie man es schon von Thomas Elbel kennt sind sowohl die Figuren als auch die Schauplätze sehr schön beschrieben, sodass man sich beides gut vorstellen kann.
Insbesondere die Figuren haben bei mir das Kopfkino in Gang gebracht und ich hatte bei den Beschreibungen jeder Figur fast jedes Mal ein Bild im Kopf. Mit dieser bildhaften Schreibweise begeistert mich Thomas Elbel, neben der spannenden Story, jedes Mal aufs Neue. Das kann man nicht lernen das hat man im Blut oder man hat es nicht, doch Thomas Elbel hat es im Blut.
Wer jedoch so wie auch ich gerne mitermittelt, wird vom Autor enttäuscht, denn durch immer wieder geschickt eingefügte Wendungen wird es nahezu unmöglich den oder die Täter vor dem hochdramatischen Finale zu ermitteln.
Mich konnte Thomas Elbel zum wiederholten Male aufs Beste unterhalten.
Und so komme ich wie schon bei Band 1 der Reihe auf 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.

 

 

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