Petra Schier – Die Bastardtochter

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 25. September 2015
Verlag: rororo Verlag
ISBN: 978-3499268014
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:

Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange.
Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann …
Quelle: http://www.rowohlt.de/taschenbuch/petra-schier-die-bastardtochter.html

Die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. Schon in ihren ersten beiden Romanen «Tod im Beginenhaus» und «Mord im Dirnenhaus» löste die Apothekerin Adelina mit Scharfsinn und Dickköpfigkeit Kriminalfälle im mittelalterlichen Köln. Mehr Informationen zur Autorin unter www.petralit.de.
Quelle: http://www.rowohlt.de/autorin/petra-schier.html
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Das Finale der Kreuz-Trilogie ist meiner Meinung nach der beste der drei Romane.
Spannend wie gewohnt beschrieben sie in der Hauptsache, die Geschichte der Ennelyn und des Ritters Guntram. Guntram ist ein Ekel wie es im Buche steht, der nicht viel Respekt seiner Frau gegenüber zeigt und der wohl seine eignen Pläne mit seiner Frau hat. Mehr dazu lest aber lieber selbst, da möchte ich jetzt nicht zu viel verraten.
Der Schreibstil wie gewohnt ganz große Klasse. Die verschiedenen Erzählstränge empfand ich gerade als besonders interessant, auch weil ich sehr neugierig war wie diese zusammen finden werden. Aber ganz wie man es von Petra Schier kennt, hat sie die sehr geschickt und plausibel miteinander verwoben.
Die Figuren und Schauplätze sind wieder einmal sehr plastisch beschrieben und man bekommt mit jeder gelesenen Seite mehr und mehr das Gefühl dass man dabei wäre, dabei in Form von neben den Figuren gehen, ihnen über die Schulter schauen. Fast erscheint es, das die Autorin den Leser an der Hand nimmt und durch Koblenz und ihre Geschichte führt.
Es ist ein Buch welches den Leser sehr schnell gefangen nimmt, das einen nicht wieder los lässt bis zum Ende. Der Spannungsbogen ist gleich zu Beginn recht hoch und lässt auch bis zum Ende nicht wieder nach. Längen die man in einem doch recht umfangreichen Buch vermuten mag, sucht man hier vergeblich, Petra Schier versteht es ihre Leser auch auf  mehr als 500 Seiten aufs Beste zu unterhalten, ja man ist nach jeder Seite neugierig wie es denn weitergeht, das macht es dann auch so schwer das Buch beiseite zu legen.
Ein Wort noch zu Guntram. Wer eine Figur sucht und liebt die das Böse verkörpert und die man hassen kann, ich denke da ist man mit Guntram gut bedient.
Fast schon wie immer, 5 Sterne Plus Leseempfehlung!

Unsere Bewertung:

Stephen King – Finderlohn

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. September 2015
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453270091
Preis: 22,99 €

 

 

Der Klappentext:

Besessen bis zum Mord
John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen
Quelle: http://www.randomhouse.de/Buch/Finderlohn-Roman/Stephen-King/e477300.rhd

 

Der Autor:

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg,Carrie, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und zuletzt 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. Sein Hauptwerk erscheint im Heyne-Verlag.
Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Stephen_King/p108744.rhd

 

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Mit Finderlohn legt der Autor den zweiten Band der Bill Hodges Trilogie vor. Es ist wie schon Mr. Mercedes kein typischer King-Thill, aber ein wie von Stephen King gewohnt gut geschriebener Krimi, mit dem einen oder andere mystischen Detail. Diese Details allerdings, lassen auf einen typischen King-Horror für den dritten Band der Trilogie hoffen.
Auch wenn es sich „nur“ um einen Krimi mit den alten Bekannten aus Mr. Mercedes handelt, ist Stephen King wieder ein Klassebuch gelungen. Über seinen Schreibstil, der mich immer wieder aufs Neue, von der ersten bis zu letzten Seite zu fesseln vermag, muss man sich, so glaube ich, nicht mehr unterhalten. Neben seinem Schreibstil sind es, die immer wiederkehrenden Wendungen, die den Leser fesseln und es zugleich dem Leser fast unmöglich machen, vor der letzten Seite die Story auszulöschen. Das ist in meinen Augen immer wieder neu, ganz großes Kino.
Auch gelingt es Stephen King immer wieder, vor dem inneren Auge des Lesers, die Schauplätze und Figuren wie er sie sich vorstellt, entstehen zu lassen. Und so ist es dann bei mir immer wieder dasselbe und die Bücher des Meisters laufen vor meinem inneren Auge wie ein farbenfroher Kinofilm ab. Für mich war auch dieses Buch, mein inzwischen etwa 50. Titel, wieder wie ein neuentdecken von Stephen King, dessen viele Facetten mich immer wieder flashen, die mich mit jedem neuen Buch aufs Neue zu seinem Fan machen. Finderlohn ist für mich noch besser als der erste Band der Reihe, Mr. Mercedes, und so ganz klare und hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung. Und das diesmal nicht nur für die Fans von Stephen King, sondern auch für den „normalen Krimileser“, dem bisher der Mut für einen King fehlte.

 

 

Unsere Bewertung:

© https://mundolibris-buchblog.de

Lily King – Euphoria

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 262 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. September 2015
Verlag: C.H.Beck Verlag
ISBN: 978-3406682032
Preis: 19,95 €
Der Klappentext:

Von realen Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman ebenso anschaulich wie klug von Besitz und Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft.
Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.
Quelle: http://www.chbeck.de/King-Euphoria/productview.aspx?product=14858542

Die Autorin:
Lily King wurde 1962 geboren, wuchs in Massachusetts auf und studierte Englische Literatur und Creative Writing an der University of North Carolina at Chapel Hill und an der Syracuse University. Sie hat diese Fächer an verschiedenen Universitäten und High Schools in den USA und im Ausland unterrichtet. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Maine. Sie erhielt u.a. ein McDowell Fellowship und ein Whiting Writer’s Award.
Ihr erster Roman “The Pleasing Hour” (1999) erhielt den Barnes und Noble Discover Award, war ein New York Times Notable Book und war der Gegenkandidat für den PEN/Hemingway Award.
Ihr zweiter Roman “The English Teacher” (2005) war ein Publishers Weekly Top Ten Book of the Year, ein Chicago Tribune Best Book oft he Year und erhielt den Maine Fiction Award.
Ihr dritter Roman “Father of the Rain” von 2010 war ein New York Times Editors Choice, eine Publishers Weekly Best Novel of the Year und gewann den New England Book Award for Fiction und den Maine Fiction Award.
Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Bei preisgekrönten Büchern bin ich zunächst etwas kritischer als normalerweise. Denn oftmals war es leider so dass meine Erwartungen an das Buch zu hoch waren.
Hier jedoch gelang es der Autorin mich gleich in den Bann des Buches zu ziehen. Sprachlich wie auch vom Erzählstil holte mich die Autorin gleich auf den ersten Seiten ab und es gelang ihr mich zu fesseln bis zum Ende.
Die Figuren ebenso wie die Schauplätze sind so plastisch und so schön beschrieben, dass es für mich eine wahre Freude war, den Protagonisten durch die Geschichte zu folgen.
Es ist aber nicht nur eine einfache Liebesgeschichte, auch die damals wie heute aktuellen Themen wie Ausbeutung und Rassismus sind wichtiger Bestandteil des Buches.
Vor dem Hintergrund Neuguineas zeichnet die Autorin ein farbenfrohes Bild des Landes, der Figuren und der Menschen dort.
Besonderes Schmankerl für mich waren die Tagebucheinträge, die die innere Zerrissenheit der Protagonisten aufgezeigt haben. Es entstand bei mir dabei das Gefühl, als würden diese Einträge deutlich zum Verständnis beitragen.
Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und so vergebe ich 4 von 5 Sternen. Einen Stern Abzug, weil ich das Gefühl hatte, dass trotz der tollen Lektüre noch mehr möglich gewesen wäre, mir kam es so vor als wenn zum Ende hin Seiten gefehlt hätten.

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Silvia Stolzenburg – Tödliche Jagd

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Spetember 2015
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3956690525
Preis: 12,95 €
Der Klappentext:

An einem trüben Samstagmorgen im März wird im Stuttgarter Schlossgarten die nackte Leiche einer Frau gefunden. Offensichtlich wurde die Tote erwürgt und danach weggeworfen wie ein Sack Müll. Als Oberkommissarin Anna Benz zum Tatort gerufen wird, trifft sie beinahe der Schlag. Denn die Frau ist keine Unbekannte für sie.
Die folgenden Ermittlungen ziehen Anna nicht nur in einen Strudel aus Sex, Gewalt und etwas weitaus Beängstigenderem, sie reißen auch Wunden der Vergangenheit auf. Zusammen mit ihrem Kollegen Markus Hauer verfolgt sie Spuren, die immer verworrener zu werden scheinen.
Während die Kripo Stuttgart im Fall der Toten aus dem Schlossgarten ermittelt, taucht im Tigergehege des Züricher Zoos die Leiche eines Mannes auf. Der Tote ist so furchtbar zugerichtet, dass eine Identifizierung unmöglich ist. Als die Forensiker dieselbe DNA am Tatort finden, die auch in Stuttgart gesichert worden ist, beschließen Anna Benz und Markus Hauer, die Kollegen von der Kantonspolizei zu besuchen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…
Der erste Fall für das Stuttgarter Duo Anna Benz und Markus Hauer, die einem Täter auf der Spur sind, dem das Leben von Millionen Menschen vollkommen gleichgültig ist. Beklemmend und realitätsnah!
Quelle: http://blog.bookspot.de/bookshelf/toedliche-jagd/

Die Autorin:
Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten Roman. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Archiven oder recherchiert vor Ort bei Kripo, LKA, SEK und der Rechtsmedizin – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.

Quelle: http://blog.bookspot.de/bookshelf/toedliche-jagd/

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom

Silvia Stolzenburg, bisher bekannt durch ihre grandiosen historischen Romane, die ich, bis auf drei, alle gelesen habe, legt hier ihr Debüt als Krimiautorin vor.
Voranschicken kann man, dass ihr das Debüt, wie erwartet, aufs Beste gelungen ist.
Sie versteht es einen Spannungsbogen zu spinnen, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln vermag.
Interessante Figuren, im Besonderen die Hauptfigur Anna Benz, die eine Person mit Ecken und Kanten ist, dennoch aber eine Figur ist, die man als Mann gerne beschützen mag. Einige Probleme im Privaten, die es ihr nicht immer leicht machen ihrem Beruf nach zu gehen. Dennoch eine Ermittlerin die es Brillant versteht Verknüpfungen zu erkennen und daraus ihre Schlüsse für den Fall zu ziehen.
Ihr zur Seite steht Markus Hauer; der auf den ersten Blick, insbesondere was Frauen angeht noch nicht ganz erwachsen zu sein scheint.
Beide zusammen bilden ein tolles Team, wo ich sehr gespannt bin welche Fälle der beiden noch auf uns warten.
Großartig wie man es von Silvia Stolzenburg gewohnt ist beschreibt sie die Schauplätze so bildhaft und farbenfroh dass man das Gefühl hat vor Ort anwesend zu sein.
Geschickt gelingt es der Autorin den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu schicken, so dass es nicht möglich war, den/die Täter vorab selbst zu ermitteln. Das ist großes Kino, das ist Klasse, das kann man nicht lernen, entweder man hat das im Blut oder eben nicht. Und Silvia Stolzenburg hat das im Blut und so weiß ich jetzt letzten Endes nicht was ich lieber mag, Ihre Historischen Romane oder Ihren Krimi. Vielleicht beides, denn es ist gerade die Vielseitigkeit der Autorin die ihre Bücher so interessant für den Leser machen. So vergebe ich für ihr Krimidebüt hochverdiente 5 Sterne, die Bestnote. Sowie, wie könnte es anders sein, eine Empfehlung.

Unsere Bewertung:

Zoë Beck – Schwarzblende

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. März 2015
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453410435
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:

Ein grausamer Mord an einem Soldaten erschüttert London – und der junge Kameramann Niall gerät als Zeuge zwischen die Fronten
London. Der Kameramann Niall Stuart wird unfreiwillig Zeuge, als zwei junge Männer einen Soldaten in zivil grundlos angreifen und töten. Niall nimmt die Szene mit seinem Handy auf. Einer der Täter kommt zu ihm, das blutige Messer noch in der Hand, und bekennt, dass er den Mord im Namen Allahs begangen hat. Sein Komplize schwenkt die Flagge des Islamischen Staats. Als Niall wenig später den Auftrag erhält, eine Dokumentation über den Fall zu drehen, ahnt er nicht, dass er mit grausamer Absicht für diese besondere Aufgabe ausgewählt wurde.
Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Schwarzblende-Kriminalroman/Zoe-Beck/e426406.rhd

Die Autorin:
Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.
zoebeck.net
Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Zoe_Beck/p503563.rhd

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Aktuell und brisant ist der Roman von Zoe Beck. Spannend beschreibt sie den Fall um einen getöteten Soldaten.
Bisher war mir die Autorin nur via Facebook bzw durch verschiedene Leseproben bekannt. Nun war es für mich an der Zeit eines ihrer Bücher zu lesen, und ich wurde nicht enttäuscht.
Glaubhafte Figuren, spannende Dialoge und authentische Schauplätze zeichnen dieses Buch aus.
Man glaubt ihren Figuren jedes Wort und man hat das Gefühl als wären diese Dialoge keine Fiktion der Autorin, sondern das wahre Leben.
Insbesondere auch die Schauplätze machen neugierig und es kommt einem wirklich so vor, als wäre das Buch kein Buch, sondern vielmehr ein bunter Farbenfroher, aber auch ob der Thematik, düsterer Film, der vor meinem inneren Auge abgelaufen ist.
Schon auf den ersten Seiten ist es der Autorin gelungen mich abzuholen, und mich zu fesseln bis zum Finale. Es gelang mir nur schwerlich das Buch aus der Hand zu legen, weil die Spannung mich regelrecht ans Buch festgenagelt hatte. So muss ein moderner Spannungsroman geschrieben sein, spannend, aktuell und brisant in der Thematik. Mich hat die Autorin mit diesem Buch absolut überzeugen können und ich kann das Buch guten Gewissens weiter empfehlen.
In der Summe sind das für mich 4 von 5 Sternen.

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Silvia Stolzenburg – Die Salbenmacherin

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 505 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. August 2015
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839217313
Preis: 14,99 €
Der Klappentext:

FALSCHE LIEBE
Als die sechzehnjährige Olivera aus Konstantinopel ihren Vater mit einer List dazu bringt, sie mit einem seiner Handelspartner zu verheiraten, ahnt sie nicht, welche lebensverändernden Folgen dies haben wird. Schon bald nimmt sie Abschied von der Heimat und bricht mit ihrem Gemahl auf zu einer langen Reise ins ferne Tübingen. Dort angekommen stößt sie nicht nur auf das Misstrauen der Einheimischen, auch ihr Liebster scheint sich mehr und mehr zu verändern. Es dauert nicht lange, bis Olivera herausfindet, dass er ein furchtbares Geheimnis hütet. Ihre Entdeckung bringt nicht nur sie in höchste Lebensgefahr…
Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1235-die-salbenmacherin.html

Die Autorin:
Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/665-silvia-stolzenburg.html

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Wieder einmal entführte mich Silvia Stolzenburg in ihre Welt, in die Welt des historischen Romans.
Diesmal ging es nach Konstantinopel und Tübingen des Jahres 1408.
Aber in diesem Buch geht es nicht in die heile Welt des historischen Romans, sondern fast schon wie gewohnt, erzählt sie uns von den dunklen Seiten dieser Zeit.
Dank ihrer wunderschönen Schreibweise, nahm sie mich gleich mit auf die Reise und fesselte mich bis zur letzten Seite.
Sie schreibt so schön, dass das Kopfkino fast zwangsläufig anspringt und man so das Buch wie einen farbenfrohen Film vor dem inneren Auge ablaufen sieht.
Wie man es von ihr gewohnt ist beschreibt sie ihre Figuren so bildhaft, dass es fast so ist als wenn man diese real kennen würde. Sie alle erscheinen durchweg glaubhaft und man könnte sich die Dialoge durchaus so vorstellen.
Ein besonderes Highlight auch dieses Mal die Schauplätze, die so plastisch beschrieben sind, dass ich mir einbilde mich vor Ort zurechtfinden zu können. Ich hatte das Gefühl an den Schauplätzen vor Ort dabei zu sein und nicht nur lesender Weise in einem Buch.
Zu Beginn rechnet man nicht damit welche Wendung das Buch nimmt, denn es beginnt recht sachte und wer die Autorin nicht kennt, könnte denken, dass es sich bei „Der Salbenmacherin“ um ein Buch handelt, welches vielleicht zu stark in Richtung Liebesgeschichte driften könnte.
Aber Irrtum, wie man es gewohnt ist von der Autorin nimmt die Story recht schnell Fahrt auf, und die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel bis zu einem furiosen Finale.
Mir kommt es so vor als würde Sylvia Stolzenburg mit jedem Buch immer besser werden.
Und das beste dabei ist ihre Vielseitigkeit, denn im September erscheint ihr Krimidebüt, auf das ich wahnsinnig gespannt bin.
Für die Salbenmacherin vergebe ich fast wie üblich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

 

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Veit Etzold – Der Totenzeichner

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. Juli 2015
Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3404172290
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:

Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«.
Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/thriller/der-totenzeichner/id_2891526

Der Autor:
Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. 2005 promovierte er zum Kinofilm “Matrix”. Während und nach seinem Studium arbeitete er für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Management-Ausbildung.
Veit M. Etzold lebt in Berlin.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Vorab muss ich sagen, dass das Buch nichts für zartbesaitete Menschen ist. Stellenweise geht es doch brutaler zur Sache, aber nicht so, dass man das Buch vor Ekel beiseitelegen muss. Geschickt deutet der Autor an den meisten Stellen die Grausamkeiten nur an, so dass noch ausreichend Platz bleibt für das eigene Kopfkino.
Die Charaktere sind durchweg glaubhaft und wirken so sehr real, dass es einem scheint, dass sie keine Fiktion von Veit Etzold sind.
Die Schauplätze beschriebt der Autor sehr bildhaft und so ist es ein Leichtes, das das Kopfkino früh schon zu rattern beginnt.
Es ist dem Autor gelungen mich sehr früh abzuholen, denn die Spannung ist schon zu Beginn auf einem recht hohen Level, so dass man meint es könne sich nicht mehr viel steigern. Doch weit gefehlt, die Spannung steigert sich noch immens, so dass ich die letzten gut 200 Seiten am Stück gelesen habe.
Das Buch ist ein Thriller der mich gut unterhalten hat, und der jedem der es gerne etwas härter mag sicherlich sehr gut gefallen wird.
Verdiente 5 Sterne von uns.

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Micaela Jary – Wie ein fernes Lied

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. August 2015
Verlag: Piper Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3492306133
Preis: 9,99 €

Der Klappentext:

Hamburg,1939: Verzweifelt sieht Marga dem Zug hinterher, mit dem ihr Jugendfreund Michael in die Ferne reist. Seit sie denken kann, ist sie in den jüdischen Klarinettisten verliebt, zahllose Stunden verbrachte sie mit ihm in den Tanzlokalen der Hamburger Swingjugend. Obwohl seine Herkunft ihn zur Emigration nach Paris zwingt, ist Marga fest entschlossen, ihn wiederzusehen. Denn ihre Liebe ist wie ein Lied, das niemals verklingt. Doch in dessen süße Melodie mischen sich schon bald die kalten Klänge des Krieges …
Quelle: http://www.piper.de/buecher/wie-ein-fernes-lied-isbn-978-3-492-30613-3

Die Autorin:
Als mich mein Vater nach meiner Geburt im UKE in Hamburg zum ersten Mal sah, sagte er: “Die wird mal Schriftstellerin!”  Dies geschah sicher unter dem Eindruck des ein Jahr zuvor in deutscher Übersetzung erschienenen Romans “Bonjour tristesse” der blutjungen, wunderhübschen Françoise Sagan. Ich wuchs als Tochter des Filmkomponisten Michael Jary in der Welt des Kinos – und damit der erfundenen Geschichten – auf und begann schon früh, mir Romanhandlungen auszudenken. Mit 14 schrieb ich nach der Lektüre von Daphne du Mauriers “Des Königs General” und “Vom Winde verweht” von Margaret Mitchell meinen ersten historischen Roman. Dennoch sollte es noch sehr lange bis zur Veröffentlichung meines ersten Buchs dauern. Ich studierte erst einmal Sprachen, machte ein Volontariat bei einer großen deutschen Tageszeitung und wurde Journalistin. Seit etwa zehn Jahren arbeite ich ausschließlich als Schriftstellerin. Ich bin verheiratet, habe eine erwachsene Tochter und lebe nach einem wundervollen, viereinhalb Jahre langen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in Berlin und München.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Wie ein fernes Lied“ ist ganz großes Kino. Es ist ein Buch welches die Liebe, die Hoffnung, aber auch die Verzweiflung der Jugend der damaligen Zeit wirklich toll zeichnet. Es ist ein Buch über eine Generation, die durch eine Diktatur und den zweiten Weltkrieg gezeichnet ist, einer Generation die eigentlich nur eines wollte-Leben!
Micaela Jary ist es mit diesem Buch gelungen den Opfern der NS-Diktatur ein Denkmal zu setzen, den vielen jungen Menschen die nichts anderes wollten wie viele andere junge Menschen zu jeder Zeit. Sie wollten Spaß haben, ihre Musik hören und selbst machen und nicht zu Letzt wollten sie lieben wen sie wollten und nicht den, den die Rassengesetze im Dritten Reich vorschrieben.
Zwischen den Zeilen kann man das Buch vielleicht auch als eine Hommage an ihren Vater den Musiker Michael Jary verstehen. Ist es doch die Zeit in der er als junger Musiker ebenfalls den Repressalien der Zeit ausgesetzt war. Und wer weiss, vielleicht ist Michael aus der Story irgendwo auch Micaela Jarys Vater.
(Edit: Die werte Micaela hat mich aufgeklärt, dass ich nicht ganz richtig gelegen habe. Der Michael entspricht eher dem jungen Helmut Zacharias und bei Harry Alsen handelt es sich mehr um Michael Jary, zwei großartige Musiker)
Die Figuren des Buches sind wirklich gut und glaubhaft beschrieben, so dass sie einem sehr lebendig vorkamen. Es war für mich fast wie eine Rückkehr zu meinen Onkels und Tanten und auch zu meiner Großmutter, wenn sie ihre Geschichten aus der damaligen Zeit zum Besten gaben. Damals wie heute mit diesem Buch, hat mich die Story wieder sehr nachdenklich zurückgelassen.Die Protagonistin Marga beweist die Kraft der Liebe, die sie nicht zweifeln ließ trotz der Entfernung von ihrer Liebe dem Klarinettisten Michael.
Über die Wirren des Krieges hinweg gibt sie nie die Hoffnung auf…
Aber genug von der Story, da möchte ich nicht zu viel verraten. Lest es selbst, es lohnt sich auf jeden Fall.
Es ist der Autorin ebenfalls gelungen die Stimmung und Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen.
Die Schauplätze sind ebenfalls sehr gut beschrieben, so dass gemeinsam mit den Figuren des Buch das ganze wie ein bunter Kinofilm vor meinem inneren Auge ablief. Es war für mich ein Buch, das mich gänzlich in seine Welt gezogen hat, so sehr, dass ich kaum ansprechbar war während der Lektüre.
Für mich sind das mehr als verdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung für das Buch.

Unsere Bewertung:

 

Katrin Rodeit – Mich sollst Du fürchten

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 282 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2015
Verlag: Gmeiner Verla
ISBN: 978-3839217283
Preis: 10,99 €

Der Klappentext:

Stimme der Vergangenheit  Hat Privatdetektivin Jule Flemming die Stimme des Mörders ihres Vaters wiedererkannt oder spielt ihr ihre Fantasie einen Streich? Sie greift nach diesem Strohhalm, denn sie hat sich geschworen, den Mann zur Strecke zu bringen. Gleichzeitig erhält sie einen neuen Auftrag. Sie soll ein verschwundenes Mädchen in Ulm aufspüren. Dabei gerät sie nicht nur zwischen die Fronten, auch ihre Gefühlswelt wird auf den Kopf gestellt. Bis sie merkt, dass sie in Gefahr ist, steckt sie bereits selbst in einer tödlichen Falle.
Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/394-katrin-rodeit.html

Die Autorin:
Katrin Rodeit wurde am Rande der Schwäbischen Alb in Ulm geboren. Nach dem Abitur studierte sie Betriebswirtschaft an der Berufsakademie und arbeitete im Vertrieb von Leasinggesellschaften. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern in der Nähe von Ulm und arbeitet in Teilzeit. Ihre freie Zeit widmet sie fast ausschließlich dem Schreiben. »Mich sollst du fürchten« ist der 3. Band um die sympathische Ulmer Privatdetektivin Jule Flemming. Bereits erschienen sind »Mein wirst du sein« und »Gefährlicher Rausch«, beide im Gmeiner-Verlag.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
„Mich sollst Du fürchten“ ist der dritte Band der Reihe um die Detektivin Jule Flemming. Und fast schon wie gewohnt wurde ich aufs Beste unterhalten.
Besonders gut gefiel mir diesmal dass man etwas mehr Privates von den Protagonisten erfahren durfte, neben der wieder einmal tollen Story.
Die Autorin macht es dem Leser nicht leicht wenn er mitermitteln will. Durch viele überraschende Wendungen schafft sie es den Leser immer wieder in die Irre zu führen. Und nur wenn man die Autorin etwas kennt, weiß man dass sie sich diebisch freut, wenn ihr dies gelingt und so weiß man auch dass sie es einem nicht zu leicht macht.
Die Figuren wirken durchweg gut durchdacht und glaubhaft, und so hat man gleich ein Bild vor dem inneren Auge wie die Figuren aussehen und reagieren könnten.
Ebenso ist es auch mit den Schauplätzen, die einem selbst als Ortsfremder in Ulm und Umgebung sicherlich direkt auffallen würden, wenn man die Stadt besucht.
Gut der Spannungsbogen, der zu Beginn recht flach verläuft um sich dann von Seite zu Seite zu steigern um wie üblich in einem tollen Finale zu gipfeln.
Ich mag die Schreibweise der Autorin, die es mir sehr leicht macht schon auf den ersten von der Story gefesselt zu sein. Man kann Kartin Rodeit durchaus ein besonderes Händchen bescheinigen, wenn es darum geht Spannung zu erzeugen. Für mich ist das fast schon wie gewohnt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Unsere Bewertung:

Michael Punke – Der Totgeglaubte

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. August 2015
Verlag: Malik Verlag
ISBN: 978-3890297682
Preis: 20,00 €
Der Klappentext:

South Dakota, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am Grand River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass – und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben.
Quelle: http://www.piper.de/buecher/der-totgeglaubte-isbn-978-3-89029-768-2

Der Autor:
Michael Punke ist Anwalt für internationales Handelsrecht und derzeit US-Botschafter bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf. Er ist Autor historischer Sachbücher und hat außerdem einen Lehrauftrag an der University of Montana. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit dem Band »Der Rückkehrer«, der als »eine der wahrhaft großen Erzählungen über den Wilden Westen« (Salt Lake Tribune) gefeiert wird und auf dessen Grundlage Alejandro G. Iñárritus oscarprämierter Film »The Revenant«, mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle, basiert.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Das Buch ist echtes Meisterwerk. Eine Geschichte die den Leser gleich in seinen Bann zieht und nicht wieder loslässt bis zu ihrem Ende.
Die Story hat das Zeug dazu ein Klassiker zu werden. Selten hat mich ein Buch so fesseln können wie dieses. Die Geschichte, spannend von der ersten bis zur letzten Seite zieht den Leser besonders durch die sehr bildhafte Sprache in seinen Bann. So fällt es dann auch sehr leicht in die Story hinein zu kommen und sich sowohl die Figuren als auch die Schauplätze gut vorzustellen.
Besonders die Hauptfigur nimmt einen sofort gefangen und es ist nicht ganz leicht das Buch aus den Händen zu legen.
Sehr gefallen hat es mir, dass es dem Autor gut gelungen ist die Atmosphäre einzufangen. So kam es mir so vor, als würde ich mitten in der Story stehen und nicht außen vor nur als Leser.
Dieses Buch ist nicht nur reiner Lesestoff, nein es ist eher ein Buch das man erleben kann bzw muss. Es ist ein intensives Buch und so (er)lebt man mit dem Protagonisten den Weggang der Gefährten und den Kampf zurück ins Leben. Die Schreibweise erinnert entfernt an den Autor James Fenimore Cooper und seine Erzählung „Lederstrumpf“. Und ebenso wie diese Erzählung hat auch „Der Totgeglaubte“ das Zeug dazu ein Klassiker der amerikanischen Literatur zu werden.
Ich wurde von diesem Buch aufs Beste unterhalten und so vergebe ich hierfür die Höchstpunktzahl von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

Unsere Bewertung: