Andreas Schnabel – Tod auf Cabrera

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 272 Seiten
Erscheinungsdatum: 17. April 2012
Verlag: Emons Verlag
ISBN: 978-3897059740
Preis: 10,90 €

Der Klappentext:

Rund um Cabrera werden nacheinander fünf Leichen gefunden. Alle wurden mit Pressluft getötet. Dabei dürfen täglich nur fünfzig Boote nach vorheriger Anmeldung an der Inselgruppe festmachen; die Zahl der Touristen ist also eng begrenzt. Dennoch ist der Mörder nicht unter ihnen. Cabrera gerät immer mehr zum Tummelplatz von Geheimdiensten, allesamt auf der Jagd nach einem Gerücht. Und auf Anweisung von ganz oben wird Comisario García Vidal zum Zusehen verdonnert. Für den »Residente«, wie sein Freund und Kollege Michael Berger genannt wird, gilt diese Anweisung glücklicherweise nicht…
Quelle: http://www.emons-verlag.de/programm/tod-auf-cabrera

Der Autor:
Andreas Schnabel, geboren 1953 in Hamburg, ist ausgebildeter Rettungsassistent, arbeitete als Hauptbrandmeister, Taxifahrer, Rundfunkreporter, RTLSportredakteur,TV-Producer, Filmproduzent, Event & TV-Regisseur und Theater-Autor. Er lebt als Autor in Pulheim bei Köln.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Vorab möchte ich diejenigen waren die ein Problem mit Witzen über die Kirche und ihre Vertreter haben. Oder aber die die zum Lachen in den Keller gehen. Denn im Buch ist die eine oder andere Spitze gegen die Vertreter der Kirche versteckt. Dies aber so humorvoll verpackt, dass man dem Autor auf keinen Fall böse sein kann.
Wer also ein witziges und zugleich spannendes Buch lesen mag ist bei Andreas Schnabels „Tod auf Cabrera“ bestens bedient.
Für mich war das Buch nun schon die 5 Begegnung mit der Mallorcakrimireihe des Autors.
Gewohnt witzig und spannend ist auch der neue Fall um den Residente, den Commissario und die anderen Figuren die ich schon langsam lieb gewonnen habe inklusive dem Schweinchen namens Filou.<
Die Figuren und Schauplätze der Story sind auch wieder so plastisch beschrieben, dass bei mir ganz schnell das Kopfkino zu rattern begann.
Andreas Schnabel hat das Gefühl dass es braucht um die Balance zwischen Spannung und dem Witz zu halten.
Geschickt gelingt es die verschiedenen Handlungsstränge zusammenzuführen. Und fast schon eine schöne Tradition, das furiose Finale, in dem man erst den Täter erfährt, den man trotz ständigem mitermittelns nicht vorher finden kann. Denn sehr geschickt legt der Autor wieder falsche Fährten, die den Leser ein ums andere Mal in die Falle tappen lassen.
Das ist, wie ich meine der bisher beste Teil der Malorcakrimireihe von Andreas Schnabel.
Und auch diesesmal sind das von mir 5 Sterne.

Unsere Bewertung:

Rolf von Siebenthal – Schlagzeile

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 281 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2015
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839217610
Preis: 10,99 €
Der Klappentext:

Eiskalt
Der Tod einer Journalistin wühlt die Redaktion des Liestaler Tagblatts auf. Max Bollag ist überzeugt davon, dass seine Kollegin wegen einer Recherchearbeit sterben musste. Gemeinsam mit einer jungen Volontärin macht er sich auf die Suche nach dem Täter. Sie kommen einem Ring von skrupellosen Betrügern auf die Spur und dringen in dessen Netz ein. Bollag nähert sich der Wahrheit und wittert eine große Story. Erst spät merkt er, dass er sie mit seinem Leben bezahlen könnte.
Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1182-schlagzeile.html

Der Autor:
Rolf von Siebenthal, Jahrgang 1961, ist ausgebildeter Sprachlehrer. Er arbeitete viele Jahre bei einer Tageszeitung und im Schweizer Verkehrsministerium, heute ist er selbstständiger Journalist und Texter. Er lebt mit seiner Familie in der Nordwestschweiz.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Schlagzeile ist der dritte Band einer Trilogie um den Liestaler Journalisten Max Bollag.
Gewohnt plastisch sind die Figuren und Schauplätze beschrieben, so dass man das Gefühl hat diese vor seinem inneren Auge zu sehen.
Gleich mit dem Prolog geht es sehr spannend los so dass man glaubt spannender geht nicht mehr. Aber es geht noch spannender, mit jedem Kapitel steigert sich die Spannung die sich dann in einem furiosen Finale entlädt.
So kennt man diese Reihe von Rolf von Siebenthal und genau deshalb lese ich seine Bücher so gerne.
Es gelingt ihm immer wieder die Schweizer Lebensart, die vielleicht etwas gemütlicher als die Deutsche ist,  in seinen Büchern rüber zu bringen. Aber auch gelingt es ihm immer wieder den mitermittelnden Leser aufs Glatteis zu führen. Geschickt legt er immer wieder falsche Fährten, so dass man, dann immer neue Verdächtige hat, um diese dann auch immer wieder zu verwerfen. Gut gemacht!
Besonders großartig finde ich auch hier das Finale wo er dem Leser dann einen Täter präsentiert mit dem die wenigsten rechnen konnten.
Allerdings lässt das Finale auch einen Schluss zu, dass Max Bollag möglicherweise nun in der Versenkung verschwinden könnte, ich hoffe nicht!
In meinen Augen ist das Buch großes Kino, und für mich ist das Buch für 5 Sterne gut.

Unsere Bewertung:

Sebastian Thiel – Geheimprojekt Flugscheibe

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 278 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2015
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839217993
Preis: 10,99 €

Der Klappentext:

Dunkle Gefahr  Im Februar 1945 taucht ein unbekanntes Flugobjekt mit deutschem Hoheitszeichen am Himmel auf. Mühelos besiegt es den neuesten deutschen Jagdbomber im Vergleichsflug. Ist Hitler etwa im Besitz einer Wunderwaffe? Panisch alarmiert ein Widerständler seine Verbündeten. In Düsseldorf ahnt Nikolas Brandenburg davon nichts. Er denkt pausenlos an die Tochter seines toten Freundes. Lebt sie wirklich noch, wie sein Erzfeind Luger behauptete? Nikolas macht sich auf den Weg zu Luger in die Wewelsburg, die Ordensburg der SS.
Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1209-geheimprojekt-flugscheibe.html

Der Autor:
Sebastian Thiel, Jahrgang 1983, lebt in Tönisvorst am Niederrhein. Durch seine Arbeit als IT-Manager an Nachtschichten gewöhnt, schreibt er auch heute noch am liebsten nachts. Als Basis seiner Romane dienen historische Ereignisse und Personen, die er zu fantasievollen Geschichten verwebt. Seit mehreren Jahren ist Sebastian Thiel freiberuflicher Autor und widmet sich komplett dem Schreiben.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Geheimprojekt Flugscheibe ist der dritte Band einer Trilogie. Auch ohne Kenntnis der vorherigen beiden Bücher ist die Story leicht und flüssig zu lesen und zu verstehen.
Ich kenne bereits den zweiten Band der Trilogie und so waren mir einige Figuren schon bekannt.
Wie schon im vorherigen Band ist es Sebastian Thiel sehr gut gelungen die düstere Stimmung der damaligen Zeit zu skizzieren. Besonders die Angst und besondere Vorsicht die der Widerstand walten lassen musste, erscheint so als wenn dies eine damals wirklich beteiligter beschreiben würde.
Die Figuren sind durch weg sehr glaubhaft und besonders die Dialoge erscheinen sehr authentisch.
Der Schreibstil Sebastian Thiels ist so, dass man schnell in eine Art Kopfkino verfällt und die Worte wie in einem Kinofilm Form annehmen.
Es gefällt mir auch sehr gut, dass es dem Autor gelungen ist eine Story zu erschaffen ohne weder die eine noch die andere Seite zu bewerten, so dass sich der Leser gut ein eigenes Bild machen kann. Gut gelungen!
Die Angst der Bevölkerung vor Verrat und/ oder den Luftangriffen der Alliierten scheint greifbar und man bekommt eine ungefähre Vorstellung wie sich die Menschen im deutschen Reich zu Kriegsende gefühlt haben müssen.
Das Buch ist kein Krimi im klassischen Sinne, sondern ich würde es eher als einen Spionagethriller ansehen. Für mich ist klar, dass ich mir nun noch den ersten Band der Reihe kaufen und lesen muss. Gerne würde ich noch weitere Bücher aus dieser Zeit von Sebastian Thiel lesen, denn ihm liegt dieses Thema bzw diese Zeit ganz besonders.
Glasklare und hochverdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

Unsere Bewertung:

Friedrich Ani – Der namenlose Tag

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 301 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. August 2015
Verlag: Suhrkamp Verlag
ISBN: 978-3518424872
Preis: 19,95 €
Der Klappentext:

Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand und glaubt nun, ein Leben jenseits der Toten beginnen zu können. Vor zwanzig Jahren hatte er sieben Stunden, ohne ein Wort zu sagen, der Mutter einer toten Siebzehnjährigen beigestanden.
Jetzt wird der Kommissar von dieser Konstellation eingeholt: Ludwig Winther tritt mit ihm in Kontakt; er ist der Vater des jungen Mädchens und Ehemann jener Frau, der Franck so viel Aufmerksamkeit widmete.
Zwanzig Jahre sind vergangen, und der Vater glaubt noch immer nicht an den – laut polizeilichem Untersuchungsergebnis eindeutig feststehenden – Selbstmord der Tochter durch Erhängen: Seiner Meinung nach kann es sich nur um Mord handeln.
Ex-Kommissar Jakob Franck macht sich also daran, die näheren Umstände ihres Todes aufzuklären, »einen toten Fall zum Leben zu erwecken«. Jakob Franck folgt dabei seiner ureigenen Methode, der »Gedankenfühligkeit«:.Diese ist unnachahmlich und unübertroffen bei der Lösung der kompliziertesten und überraschendsten Fälle.
Mit diesem Roman startet eine Reihe um Ex-Kommissar Jakob Franck. Friedrich Ani und seine Kunst der Konstruktion gewöhnlich-außergewöhnlicher Kriminalistikrätsel; Friedrich Ani und seine Sprache, die vom Tod auf das Leben melancholisch gelöste Perspektiven wirft – Friedrich Ani und seine Kunst erreichen in seinem neuen Roman unvorhersehbare Dimensionen.
Quelle: http://www.suhrkamp.de/buecher/der_namenlose_tag-friedrich_ani_42487.html

Der Autor:
Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u.a. mit dem Deutschen Krimipreis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied des Internationalen PEN-Clubs.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Mir gefällt die Schreibweise Friedrich Anis, so auch dieses Mal konnte er mich mit seiner Schreibweise überzeugen.
Die eigentlich durch das ganze Buch gehende etwas düstere Atmosphäre wusste zu gefallen und auch die eigentliche Ermittlungsarbeit und das Fehlen von Action, war für mich kein Grund mit dem Buch zu brechen. Es war mal etwas anderes, mal eine andere Herangehensweise die mir gut gefallen hat und gleichzeitig auch neugierig macht auf die folgenden Bände dieser Reihe.
Die Figuren insbesondere aber die Hauptfigur wirken durchweg authentisch und glaubhaft.
Mich hat besonders die detaillierte Beschreibung kleinster Details und der Stimmung überzeugt, was aber doch dem einen oder anderen etwas zu langatmig vorkommen kann.
Ganz sicher ist das Buch keines, welches man so nebenher mal weg lesen kann. Man muss schon bei der Sache bleiben und konzentriert lesen.
Teilweise erschienen die Informationen so, als wenn der Autor die etwas vertieft hat um diese für den Fortgang der Reihe vorzubereiten.
Wer gute Dialoge und Spannende Unterhaltung mit einem überraschenden Ende mag, der ist hier bestens bedient.
Für mich sind das in der Summe 4 von 5 Sternen.

Unsere Bewertung:

Felicitas Gruber – Blaues Blut

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. Juli 2015
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3453358508
Preis: 9,99 €

Der Klappentext:

Zefix, die Leichen waren früher auch besser!
Hochsommer in München. Die Stadt glüht. Ebenso wie die neu erwachte Liebe zwischen der Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und Hauptkommissar Joe Lederer. Doch die Leiche einer alleinstehenden Adligen, verblutet in der eigenen Badewanne, verhindert, dass die beiden von einer zweiten Hochzeit träumen können. Zumal Sofies Verehrer, Charly Loessl, mit besagter Dame verheiratet war und nun ihre Hilfe braucht. Aber hat der smarte Polizeireporter noch mehr zu verbergen als seinen Adelstitel?
Ein neuer Fall für die narrisch erfolgreiche Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth
Quelle: http://www.randomhouse.de/ebook/Blaues-Blut-Ein-Fall-fuer-die-Kalte-Sofie/Felicitas-Gruber/e473235.rhd

Die Autorin:
Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und begeistert seit vielen Jahren mit ihren historischen Romanen ihre zahlreichen Leserinnen und Leser. Gesine Hirsch ist Kunsthistorikerin und entwickelte die erfolgreiche Serie »Dahoam is Dahoam« für das Bayerische Fernsehen mit. Beide Autorinnen leben in München, wo auch ihre Krimireihe mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth spielt. Bisher erschienen »Die kalte Sofie« und »Vogelfrei«. Der dritte Band der Serie »Blaues Blut« folgt im Sommer 2015.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Auch der dritte Band um die Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth konnte mich wieder überzeugen. Das Autorenduo schafft es immer wieder Krimis abzuliefern die spannend und  interessant sind. Besonderes Schmankerl ist der Dialekt, wobei ich das Gefühl habe, dass immer mehr Dialekt eingebaut würde, was ich persönlich wirklich gut finde.
Der Spannungsbogen ist breit gefächert, so dass es wieder ganz zum Ende hin am spannendsten wird.
Viele falsche Fährten machen es dem Leser sehr schwer, den tatsächlichen Täter vor dem Finale heraus zu finden, auch wenn ich zwischendurch auf der richtigen Fährte war, gelang es den Autorinnen wieder einmal mich aufs Glatteis zu führen. Gut gemacht!
Die Figuren sind wie immer gut beschrieben und wirken durchweg glaubhaft. So ist es für den Leser ein leichtes sich die Figuren gut vorzustellen.
Zur Beschreibung der Schauplätze muss man  nichts sagen, merkt man doch jeder Zeile der Beschreibung die Liebe zur Stadt München an. Ich denke, dass die meisten die Felicitas Grubers Romane gelesen haben, sich zumindest ein Stück weit in der Stadt zurechtfinden können.
Die Reihe um die Rechtsmedizinerin Sofie ist immer wieder aufs Neue spannende Unterhaltung, und wie jedes Mal, freue ich mich am Ende eines Buches aus dieser Reihe auf die Fortsetzung.
Glasklare 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Petra Mattfeld – Multiversum

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 06. Juli 2015
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3956690280
Preis: 9,99 €

Der Klappentext:

Multiversum ist die Geschichte von Tom Stafford, der gerade neun Jahre alt ist, als seine Eltern bei einem Bootsunfall ums Leben kommen. Er wächst fortan bei seiner Großmutter auf, bis er sechs Jahre später eine Nachricht erhält, die scheinbar von seiner Mutter geschrieben wurde. Nicht nur, dass seine Eltern eigentlich tot sein müssten – die Nachricht stammt allem Anschein nach auch noch aus dem Mittelalter.
Auf unerklärliche Art tauchen auch andere mittelalterliche Artefakte auf. Außerdem schalten sich der Geheimdienst und ein Professor mit einer scheinbar verrückten Theorie ein. Er behauptet, die Lösung des Falles könnte in der “Viele-Welten-Theorie” der Quantenforschung zu finden sein. Diese “Viele-Welten-Theorie” sagt aus, dass es nicht nur ein Universum, sondern eine Vielzahl von Universen gibt, die nebeneinander existieren und sich an manchen Stellen überschneiden. Bei einem Test an der Stelle, wo Toms Eltern mit dem Boot verunglückten, entdeckt man eigenartige Veränderungen. Bei dem Versuch, diese zu erforschen, verschwinden auch Tom und Maximilian spurlos…
Quelle: http://buntstein-verlag.de/bookshelf/multiversum/

Die Autorin:

Bevor wir zu meinen Büchern kommen, erstmal ein paar Dinge zu mir. Ich bin 1971 in einer norddeutschen Kleinstadt nahe Bremen geboren. Schon sehr früh habe ich das Schreiben für mich entdeckt, damals nur in kurzen Geschichten. Außerdem habe ich immer viel gelesen, aber das Ende konnte mich nicht immer überzeugen. Noch heute höre ich die Stimme meiner Großmutter in den Ohren, die mir sagte „Dann mach es besser und schreib das Ende neu.“ Schnell reichte es mir nicht mehr andere Geschichten zu verändern, ich wollte meine eigenen Ideen zu Papier bringen. Besonders als Jugendliche gefiel es mir in andere Welten abzutauchen und meine ersten Figuren entstehen zu lassen. Dann erging es mir wie vielen anderen und ich wollte einen „richtigen“ Beruf lernen. Als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte begrub ich für die nächsten Jahre meinen Traum. In dieser Zeit hatte ich dafür das große Glück zu heiraten und drei Kinder zu bekommen. Erst als ich wieder hobbymäßig mit dem Schreiben begann und meinem Mann ein paar Texte zu lesen gab, kam ich dem Schreiben wieder näher. Er war fest davon überzeugt, dass ich es zu etwas bringen könnte. Mein erstes, großes Herzensprojekt „Multiversum“ wurde immerhin der zweite Platz bei einem Wettbewerb. Ich wollte mehr und die Ideen in meinem Kopf, die ich über Jahre gesammelt hatte, wollten endlich aufgeschrieben werden. Schnell schrieb ich in unterschiedliche Richtung, daher auch die Pseudonyme. Meinen großen Durchbruch hatte ich dann mit „Die Duftnäherin“. Seitdem kann ich von meinem Traumberuf leben und immer neue Ideen entstehen lassen. Neben dem Alltagsstress gibt das Schreiben mir neuen Antrieb und entspannt mich, obwohl es auch sehr kräftezehrend ist. Ich selbst lache und leide mit meinen Figuren genauso wie jeder Leser. Seit 2017 habe ich die große Ehre gemeinsam mit Burkhard P. Bierschenck den Bookspot-Verlag zu leiten und so auch anderen Autoren die Chance zu geben, Bücher zu veröffentlichen.
Quelle: https://www.petra-mattfeldt.de/de/petra-mattfeldt-autorin/ueber-petra-mattfeldt-autorin

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Die Autorin überrascht immer wieder, kennen gelernt habe ich sie als Autorin historischer Romane als Caren Benedikt. Im vergangenen Jahre beindruckte sie mit ihrem ersten Jugendkrimi, der mich, obwohl nicht mehr jugendlich, sehr überzeugen konnte. Und jetzt mit diesem Roman ist die Überraschung komplett. Sie legt hier einen Roman vor, der ein Mix aus historischem Roman und Science Fiction, für Jugendliche ist. Und auch hier konnte wie wieder auf ganzer Linie überzeugen.
Eine Fiction, die so gar nicht dem realen entspricht, ist Stoff mit dem ich unter Umstände schwer tue, aber Petra Mattfeldt schreibt so, dass man ihr auch bei einem solchen Stoff jedes Wort glaubt.
Glaubhafte, lebendige Figuren zeichnen auch diesen Roman aus. Die Bildhafte Beschreibung ihrer Figuren, eine große Stärke der Autorin, macht es dem Leser leicht sich in der Story zurecht zu finden. Und so kommt es dem Leser fast vor als wenn er kein Buch liest, sondern vielmehr einen Film vor seinem inneren Auge abläuft.
Die Spannung ist sehr schön aufgebaut, so dass es zum Ende hin immer spannender wird.
Das letzte Kapitel des Buches lässt darauf schließen, dass diesem Buch eine Fortsetzung folgen wird. Darauf freue ich mich schon heute sehr.
Das Buch kann ich allen Fans von Caren Benedikt ans Herz legen, die die Vielfalt ihrer Lieblingsautorin gerne kennenlernen wollen. Und natürlich ist das Buch nicht nur etwas für jugendliche Leser, auch Erwachsene werden an dem Buch ihre wahre Freude haben.
Hochverdiente 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.

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Bernd Heim – Die Woche, in der alles anders wurde 

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 428 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. Juli 2015
Verlag: GoldHouse Verlag
ISBN: 978-3981609653
Preis: 12,99 €
Der Klappentext:

Egal, ob arm oder reich: In der modernen Welt müssen auf allen Kontinenten in regelmäßigen Abständen neue Lebensverträge abgeschlossen werden. Doch diesmal zögern große Teile der Bevölkerung ihre Abschlüsse ungewöhnlich lange hinaus, denn weltweit wächst der Unmut der Armen.
Noah in den USA würde viel lieber Kartoffeln schälen, als Geige zu spielen, doch sein Vater lässt nicht mit sich reden. Tim in Deutschland hat es satt, sich im Pferdestall ständig wie ein Fußabtreter behandeln zu lassen. Kani, der Arzt in Afrika, verliert immer öfter den Kampf gegen die Krankheiten seiner Patienten und Aiguo in China kämpft verzweifelt um das Leben seiner Frau. Sie beschließen, ihre Situation nicht länger hinzunehmen.
In der Führung der Lebensagentur steigt die Nervosität, denn jeder Mensch, der nicht unterschreibt, muss die Erde für immer verlassen.
Aus Besorgnis heraus entsteht ein Notfall-Plan. Als auch dieser scheitert, trifft die Lebensagentur eine unerwartete Entscheidung.
Quelle: http://www.goldhouse-verlag.de/die-woche-in-der-alles-anders-wurde/

Der Autor:
Bernd Heim ist Geisteswissenschaftler und als Redakteur und Fachbuchautor bekannt für seine scharfen Analysen und einen klaren Blick auf das Geschehen an den internationalen Finanzmärkten. Er schreibt mit Leidenschaft.
Mit der ‘Winsider’-Reihe entstanden zunächst spannende Börsenromane, deren erste Bände 2014 und 2015 veröffentlicht wurden. Im Frühjahr 2015 schrieb er einem spontanen Impuls folgend “Die Woche, in der alles anders wurde”, ein aufrüttelndes Buch, das umgehend im GoldHouse Verlag publiziert wurde.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von frau_j._aus_frankfurt
Der Autor hat einen wundervollen lebendigen und flüssigen Schreibstil, so dass einen die Story schon gleich auf den ersten Seiten in seinen Bann zieht. Sehr gut gefallen hat mir das er Parallelen zum realen Leben geschaffen hat in Bezug auf die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich. Außerdem spiegelt das Buch die große Unzufriedenheit unserer ” Armen Bevölkerung ” wieder. Und wie sagt man so schön die Reichen sind nur so lange Reich wie es Arme bzw. weniger gut gestellte Menschen gibt. Fazit Geld macht nicht unbedingt glücklich. Großartig gelungen ist dem Autor die Darstellung ” Gottes ” als Chef der Lebensagentur und auch seinen ” Mitarbeitern allesamt Erzengel. Am liebsten hätte ich noch weitergelesen. Vielleicht schafft es Bernd Heims Story die Menschen ein wenig aufzurütteln.

Unsere Bewertung:

 

Maria W. Peter – Die Küste der Freiheit

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 880 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. November 2014
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3404167357
Preis: 9,99 €

Der Klappentext:

1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit …
Quelle: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/historische-romane/die-kueste-der-freiheit/id_3311603

Die Autorin:
Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Das Buch spielt in der Zeit vom Herbst 1775 und Ende 1783 und beschriebt die Erlebnisse zweier Menschen die aus den unterschiedlichsten Gründen in den Kolonien gelandet sind.
Es ist die Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und der Sklaverei in den jungen Vereinigten Staaten und dem Kampf ihrer Menschen um die Unabhängigkeit vom Britischen Mutterland.
Von der ersten bis zur letzten Seite ist es der Autorin gelungen mich zu fesseln. Das Buch hat immerhin mehr als 800 Seiten, dennoch fand ich im gesamten Verlauf der Story keine Längen die das Buch langweilig machen könnten.Es ist Maria W. Peter aufs Beste gelungen die Atmosphäre der damaligen Zeit in ihrem Buch ins jetzt zu transportieren.
Sehr gelungen und authentisch beschreibt sie ihre Figuren und Schauplätze. Mit den Figuren kann man sich jederzeit identifizieren und so leidet, bangt und hofft vor allem mit den beiden Hauptfiguren Anna und Lorenz.
Für mich war es eine Reise in meine Jugend, hat mich das Buch doch stellenweise an die TV-Reihe aus den Achtzigern  erinnert. Damals lief im TV die Reihe Roots, die in der gleichen Zeit spielte.
Dank der guten Recherche blieb man während der gesamten Lektüre des Buches neugierig und so manches habe ich so nebenbei auch gegoogelt.
So bildhaft die Autorin schreibt, so sehr begann bei mir schnell das Kopfkino zu rattern, es war als liefe ein Kinofilm in meinem Kopf ab. Bunt und farbenfroh präsentierte sich das Buch in meiner Fantasie. Jede Figur und jeder Schauplatz war für mich so wie ein Bild vor meinem inneren Auge sichtbar. Ich glaube dieses Buch könnte unter Umständen erfolgreich verfilmt werden.
Dies war für mich das erste Buch der Autorin, aber ganz sicher nicht das letzte.
Völlig verdient sind das in der Summe für mich 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.

Unsere Bewertung:

Lena Sander – Memory Effekt

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 284 Seiten
Erscheinungsdatum: 23. Juni 2015
Verlag: Create Space Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1514673942
Preis: 8,99 €

Der Klappentext:

Zwei Leben – zwei Frauen – ein Komplott? Kaum ihrer Ehehölle entkommen, entdeckt Mia in der Zeitung ihre eigene Todesanzeige. Ein genialer Schachzug ihres brutalen Ehemannes – oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Je näher sie der Wahrheit kommt, desto grausamer wird sie von der Vergangenheit eingeholt. Das Leben der Psychiaterin Linda gerät aus den Fugen, als ihr Mann schwer verunglückt. Gleichzeitig sieht sie sich von Unbekannten bedroht. Welches Geheimnis hat Lindas Mann mit ins Koma genommen? Auf welche fatale Weise sind die Schicksale der beiden Frauen miteinander verbunden? Memory-Effekt: ein intelligent angelegter Psychothriller, dessen Tatsachen unter die Haut gehen.
Quelle: http://www.amazon.de/Memory-Effekt-Psychothriller-Lena-Sander-ebook/dp/B0104CNUT6/ref=la_B00FLTFG5E_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1437227416&sr=1-1

Die Autorin:
Die Autorin Lena Sander lebt in Freiburg, am Fuße des Schwarzwaldes. Sie liebt Bücher, Kunst und Musik. Dem Schreiben war sie schon während ihres trockenen Marketingstudiums verfallen. Unter anderem Namen hat sie mehrere Bücher veröffentlicht, die, meist mit einem Augenzwinkern geschrieben, in die humorvolle Schublade gehören.
Mit ihrem Debüt-Thriller Zersetzt stürmte Lena Sander im Oktober 2013 in nur wenigen Tagen Platz 1 der Amazon-Charts und konnte sich über 250 Tage in der Bestsellerliste halten.
Auch der Psychothriller EXITUS – Der Deal, der im Dezember 2014 veröffentlicht wurde, war in den Amazon Top 100 vertreten.
NEU! Der Psychothriller Memory Effekt ab Juni 2015.
Quelle: http://www.amazon.de/Lena-Sander/e/B00FLTFG5E/ref=ntt_dp_epwbk_0
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von frau_j._aus_frankfurt
Man kann dieses Buch eigentlich nur mit wenigen Worten beschreiben, deshalb halte ich auch diesmal die Rezension eher kurz.
Ein Psychothriller der mich von der ersten bis zur letzten Seite derart gefesselt hat, dass ich ihn innerhalb weniger Stunden am Stück verschlungen habe. Lena Sander hat einen so packenden und dramatischen Schreibstil, man hat das Gefühl sich mitten in der Story zu bewegen. Die Figuren / Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben. Man fühlt mit den beiden Frauen Mia und Linda deren grausame Schicksale auf so unterschiedliche Weise auf sie einprallen und dennoch miteinander verwoben sind.
Kurz vor Ende gab es eine kurze Szene die mich etwas verwirrt hat, sich aber dann schnell aufgeklärt hat.
Alles in allem ein Psychothriller den ich unbedingt empfehlen kann.

Unsere Bewertung:

 

Jeffrey Archer – Die Clifton Saga (Band 1) – Spiel der Zeit

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 560 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. Juli 2015
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453471344
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:

Die Schicksale zweier Familien. Eine verborgene Wahrheit. Das Ringen um Freundschaft und Liebe.
England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind …
»Spiel der Zeit« ist der erste Band von Jeffrey Archers großem historischen Familienepos »Die Clifton-Saga« …
Quelle: http://www.randomhouse.de/Presse/Taschenbuch/Spiel-der-Zeit-Die-Clifton-Saga-1-Roman/Jeffrey-Archer/pr473704.rhd?mid=2&showpdf=false&per=563905&men=792&pub=30000#tabbox

Der Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos Die Clifton-Saga stürmte die englischen und amerikanischen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.
Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Für mich war es der erste Archer nach sehr vielen Jahren und genau wie früher hat mich Jeffrey Archer wieder voll und ganz begeistern können.
Die Story um den jungen Harry Clifton und die Verknüpfungen zu anderen Familien wird aus den verschiedenen Blickwinkeln verschiedener Mitglieder dieser Familien erzählt. Und jeder dieser Blickwinkel hat es in sich.
Über Archers Erzählstil braucht man sich nicht zu unterhalten, er ist wie ein guter Wein. Je älter er wird umso besser schreibt er. Das Buch ist ein wahrer Pageturner, für mich war der Spaß leider schon nach drei Tagen beendet. Aber dank des Cliffhangers zum Ende des Buches bin ich schon wieder total angefixt und will unbedingt wissen wie es weitergeht.
Die Epoche in der das Buch spielt ist für mich eine hochinteressante, weil auch noch nicht zu weit zurückliegende Epoche.
Die Figuren sind fein gezeichnet und wirken durchweg sehr glaubhaft, man kann sich das Leben in den Familien durchaus vorstellen.
Für mich war es zeitweise wirklich so als liefe ein Film vor meinem inneren Auge ab, insbesondere auch weil die Schauplätze auch sehr bildhaft beschrieben wurden.
Es ist ein Buch welches man nur zu den wechseln der Blickwinkel aus den Händen legen kann, weil es eben so wahnsinnig spannend geschrieben ist. Insgesamt ist die Spannung ansteigend aufgebaut, so dass es auf den letzten Seiten zu einem dramatischen Finale kommt, welches dank des Cliffhangers dem Leser keine Chance lässt als sich den zweiten Teil auch zu kaufen, will er denn wissen wie es mit Harry Clifton weitergeht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung, sowie 5 hochverdiente Sterne.

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