Friedrich Ani – M

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2013
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426199534
Preis: 19,99 €
Der Klappentext:
»Er war irgendwie anders in letzter Zeit.« Mit diesen Worten beauftragt die Redakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund zu suchen. Süden und seine Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen sich in ihrem unguten Gefühl bestätigt, als irritierende Hinweise im Arbeitsumfeld des Vermissten auftauchen. Er habe Kontakt zu Neonazis, heißt es. Doch Mia bestreitet das vehement. Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – bis seine Kollegen in höchste Gefahr geraten und er um ihr Leben fürchten muss.
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/buch/7780528/m
Der Autor:
Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, so u.a. mit dem Tukan-Preis für das beste Buch des Jahres der Stadt München. Als bisher einziger Autor erhielt Ani den Deutschen Krimi Preis in einem Jahr für drei Süden-Titel gleichzeitig. 2010 folgte der Adolf-Grimme-Preis für das Drehbuch nach seinem Roman “Süden und der Luftgitarrist”. 2011 wurde der Roman “Süden” mit dem Deutschen Krimi Preis 2011 ausgezeichnet. Sein Roman “M”, erschienen 2013 im Droemer Verlag, stand im Dezember 2013 auf platz 1 der KrimiZeitBestenliste. Friedrich Ani lebt in München.
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/autoren/82084/friedrich-ani
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Wenn ich ehrlich bin machte mich der Titel des Buches neugierig. „M“ was mag dahinterstecken. Nach langer Zeit mal wieder ein Ani – und ich wurde nicht enttäuscht.
Gewohnt tolle plastische Schreibweise, die es leicht machte sich die Protagonisten vorzustellen, bei mir lief ein regelrechtes Kopfkino ab. Ich war beim lesen in der Welt des Tabor Süden, genau so mag ich es.
Relativ unspektakulär ging es los um dann je mehr man sich dem Ende näherte immer mehr an Fahrt aufzunehmen.
Dem Autor ist es gelungen mich direkt schon auf den ersten Seiten abzuholen, so dass es sehr schwer fiel das Buch aus den Händen zu legen. Alles in allem hat mich das Buch bestens unterhalten und ich muss mir wohl den einen oder anderen Tabor Süden Roman anschaffen.
Ich vergebe für das tolle Buch 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.
Unsere Bewertung:

Val McDermid – Der Verrat

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. September 2013
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426199695
Preis: 19,99 €

Der Klappentext:

In Val McDermids neuem Roman “Der Verrat” muss die Schriftstellerin Stephanie Harker am Flughafen von Chicago hilflos mit ansehen, wie ihr fünfjähriger Adoptivsohn Jimmy von einem Unbekannten entführt wird. Als sie, außer sich vor Verzweiflung, aus der Sicherheitsschleuse ausbricht, wird sie für eine Attentäterin gehalten und von der Security überwältigt. Erst die FBI-Agentin Vivian McKuras glaubt ihr. Doch da ist der Entführer mit dem kleinen Jungen schon längst verschwunden …
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/buch/7789800/der-verrat
Der Autor:
Val McDermid, geboren 1955, arbeitete lange als Dozentin für Englische Literatur und als Journalistin bei namhaften britischen Tageszeitungen. Heute ist sie eine der erfolgreichsten britischen Autorinnen von Thrillern und Kriminalromanen. Ihre Bücher erscheinen weltweit in mehr als vierzig Sprachen. 2010 erhielt sie für ihr Lebenswerk den Diamond Dagger der britischen Crime Writers’ Association, die höchste Auszeichnung für britische Kriminalliteratur.
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/autoren/81753/val-mcdermid
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Vorab, als Thriller sehe ich das Buch nicht, eher als Krimi, was aber der Lesefreude absolut keinen Abbruch tut. Gewohnt flüssig geschrieben, fällt es nicht schwer in die Geschichte hineinzukommen. Die wie üblich plastische Schreibweise der Autorin lässt einen schnell in die Story eintauchen. Es kommt einem vor als sei man Teil des Buches, als stünde man an den Schauplätzen Auge in Auge mit den Tätern. Man leidet mit den Opfern und möchte ihnen helfen mit der Tat klarzukommen.
Wer die Autorin kennt, weiß genau wie sie schreibt, weiß genau dass sie Wendungen einbaut die es nahezu unmöglich machen schon vor dem Finale die Täter zu erkennen. Und genau das lässt einen im ganzen Buch nicht los.
Für mich war es ein Lesegenuss und ich kann das Buch gerne weiterempfehlen. Für das Buch vergebe ich 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Sebastian Thiel – Uranprojekt

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 277 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. Februar 2014
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839215494
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
DUNKLE BEDROHUNG

Sommer 1944. Nikolas Brandenburg ist aus Paris nach Düsseldorf zurückgekehrt. Der ehemalige Kommissar muss in seinem Elternhaus untertauchen, da er sich dem französischen Widerstand angeschlossen hat. Als eines Nachts ein Schwerverwundeter vor seiner Tür liegt, führt ihn dieser nicht nur mit alten Weggefährten zusammen, sondern auch in den Dunstkreis des streng geheimen ?Uranprojekts?. Eine Operation, die Hitler doch noch zum Sieg verhelfen soll. Nikolas unternimmt alles, um dies zu verhindern.
Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/824-uranprojekt.html

Der Autor:
Sebastian Thiel, Jahrgang 1983, lebt in Tönisvorst am Niederrhein. Nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker arbeitete er als IT-Manager in einem mittelständischen Dienstleistungsunternehmen, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete.
Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/213-sebastian-thiel.html
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Hervorragend ist es Sebastian Thiel gelungen die düstere Stimmung der letzten Kriegsjahre einzufangen. Seine Protagonisten sind plastisch beschrieben und ebenfalls auch die Schauplätze seines Romans.
Sehr gut ebenfalls die historisch belegbaren Forschungsstände an der Kernforschung der damaligen Zeit.
Ich spürte jederzeit die Angst vor der Entdeckung, die Angst vor der Gestapo und der SS. Die Angst zu sagen was man denkt und auch das ständige Misstrauen.
Für mich war es so, dass ich durch die bildhaften Beschreibungen, jederzeit das Gefühl hatte mitten im Buch zu stehen. Es war als wenn ich mitten durch das zerbombte Düsseldorf fahren würde.
Der Autor hat es geschafft mich abzuholen, mitten hinein in sein Buch. Während ich das Buch gelesen habe war ich in meiner Welt, in Düsseldorf der letzten Kriegsjahre?
Von mir sind das in der Summe 5 von 5 Sternen auch wenn das Ende ziemlich offen ist. Aber das lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
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Beate Maly – Der Fluch des Sündenbuchs

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2014
Verlag: Ullstein Buchverlage
ISBN: 978-3548284651
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
1618: Die junge Apothekerin Jana und ihr Mann Conrad reisen in die Neue Welt. Sie folgen den Hinweisen des geheimnisvollen Sündenbuchs auf der Suche nach einem sagenumwobenen Schatz im Herzen Amerikas – El Dorado. Doch Gefahren lauern überall: Auf dem Meer entkommen sie nur knapp Piraten, und an Land erwarten die Schatzsucher dessen feindselige Bewohner. Und dann ist da noch der dunkle Mönch, der Jana und Conrad folgt, seit sie die Alte Welt verlassen haben.
Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/der-fluch-des-suendenbuchs-9783548284651.html
Die Autorin:
Beate Maly, geboren in Wien, ist Autorin zahlreicher Kinderbücher, Sachbücher und historischer Romane. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Wien.
Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/autor/name/Beate-Maly.html
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Für meinen Geschmack ist dieser zweite Band noch besser als der erste. Mit ihrer plastischen Schreibweise gelingt es Beate Maly hervorragend ihre Leser mit in Buch zu nehmen. Ihre Protagonisten sind dem Leser wohlbekannt als wären es alte Freunde. Die Schauplätze sind dem Leser so gut bekannt als wären sie vor Ort aufgewachsen.
Durch die tolle Schreibweise fiel es natürlich leicht flott zu lesen. Ich bin regelrecht durch das Buch geflogen nur selten gelang es mir Pausen einzulegen. Und wenn es gelang, dann nur weil ich mich zu Unterbrechungen gezwungen habe. Nach nun dem zweiten Buch von Beate Maly muss ich mich als Fan ihrer Schreibweise outen.
Für einen tollen historischen Roman, von mir 5 von 5 Sternen.
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Juli Zeh – Nullzeit

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 256 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2014
Verlag: btb Verlag
ISBN: 978-3442745692
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf die nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme – das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.
Quelle: http://www.randomhouse.de/Presse/Taschenbuch/Nullzeit-Roman/Juli-Zeh/pr422579.rhd?mid=2&showpdf=false&per=59704&men=762&pub=2000#tabbox
Die Autorin:

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Sie ist vermutlich die erste Juristin Deutschlands, die nach ihrem zweiten Staatsexamen bereits auf eine erfolgreiche literarische Karriere zurückblicken kann. Ihr Roman „Adler und Engel” (2001) wurde zu einem Welterfolg und ist mittlerweile in 24 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk, darunter die Romane “Spieltrieb”, “Corpus Delicti” und “Schilf”, vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Bücherpreis (2002), dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009) und dem Thomas-Mann-Preis (2013).
Quelle: http://verlagshaus-el-gato.de/autoren/jordis-lank/

Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Der Name Juli Zeh war mir vom hörensagen ein Begriff. Jedoch, bisher hatte ich keines ihrer Bücher gelesen. Was sich nach Nullzeit natürlich ändern wird.
Ich fand schnell in die Story hinein und konnte das Buch auch schnell weglesen. Die schöne bildhafte Sprache der Autorin ließ einen tief ins Buch hinabtauchen. Die Protagonisten sind toll beschrieben ebenso wie die Schauplätze des Buches. Es kam mir so vor als sei ich auf den Tauchgängen dabei und würde ich direkt neben den Protagonisten stehen.
Zu jeder Zeit wurde ich aufs beste unterhalten und freue mich schon jetzt auf weitere Titel der Autorin, die mit nur einem Buch in meine Liste meiner Lieblingsautoren aufgerückt ist.
Für dieses tolle Buch vergebe ich 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.
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Morton Rhue – No place, no home

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Mai 2013
Verlag: Ravensburger Buchverlag
ISBN: 978-3473401000
Preis: 14,99 €
Der Klappentext:
Nie im Leben hätte Dan damit gerechnet, dass auch er und seine Eltern einmal hier landen würden: in Dignityville. Dignityville ist eine Zeltstadt, ein Zufluchtsort für Leute, die erst ihre Arbeit, dann ihr Haus verloren haben. Ein Ort für Verlierer, die sich nicht genug angestrengt haben, dachte Dan. Doch dann lernt er Menschen kennen, die ohne Schuld ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft verloren haben – nicht jedoch ihren Stolz und den Willen, ihn sich zurückzuerobern.
Der Autor:
Morton Rhue wird 1950 als Todd Strasser in der Stadt New York geboren. Morton Rhue ist ein Künstlername, der aus den französischen Wörtern „Mort“ für Tod und „Rue“ für Straße konstruiert worden ist. Tod bezieht sich dabei auf seinen Vornamen Todd, die „Straße“ entstammt seinem Nachnamen Strasser. Morton Rhue wächst in Longisland auf. Nach dem High School Abschluss geht er nach Beloit in Wisconsin, um am dortigen College Literatur zu studieren. 1974 macht er seinen Abschluss. Er hält sich zunächst als Straßenmusiker über Wasser und reist quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika und durch Europa. Später arbeitet er als Journalist für den Times Herald-Record im New Yorker Vorort Middletown und als Texter für die Werbeagentur Compton Advertising. Seine ersten Kurzgeschichten veröffentlicht er in New Yorker Zeitungen. Seine Jugendbücher drehen sich vor allem um das Thema Gewalt unter Jugendlichen, Armut, autoritäre und faschistoide Erziehungsmaßnahmen und Gruppenzwang. Sein in Deutschland bekanntestes Werk ist „The Wave“ (Dt. Titel: „Die Welle“) aus dem Jahr 1981, das seit 1984 in deutscher Sprache erhältlich ist. Das Buch geht auf ein reales Experiment an einer High School in Palo Alto, Kalifornien, aus dem Jahre 1967 zurück. Damals wollte ein Geschichtslehrer seinen Schülern erklären, wie das Mitwirken der Menschen im Nationalsozialismus möglich war. Er ließ die Schüler im Rahmen eines Rollenspiels eine Gruppe aufbauen, die durch strenge Prinzipien und Disziplin aufrechterhalten wurde. Das ganze Experiment bekam eine schreckliche Eigendynamik, als die Gruppe immer faschistoidere Verhaltensweisen zeigte, indem vermehrt gegen Schüler, die sich nicht der Gruppe beugen wollten, vorgegangen wurde. Andere Lehrer schauten dabei teilnahmslos zu. Der Lehrer war letzten Endes gezwungen, das Experiment nach zwei Wochen abzubrechen. Das Beispiel zeigt, wie einfach sich auch heute Menschen für faschistoide Verhaltensweisen durch Macht und Gruppenzwang animieren lassen. Sein Buch bildet die Grundlage für Dennis Gansels gleichnamigen Kinofilm aus dem Jahr 2008. In seinem Roman „Boot Camp“ aus dem Jahr 2007 greift Morton Rhue eine ähnliche Thematik auf. Es geht um einen problematischen Jugendlichen, der von seinen Eltern in ein Umerziehungslager, ein so genanntes „Boot Camp“, gesteckt wird. Dort wird versucht, die Jugendlichen mit autoritären und erniedrigenden Methoden zu brechen, um sie dann wieder als neue Menschen aufzubauen. Ältere Häftlinge unterstützen dabei die Wärter in ihrem brutalen Handeln. Das Thema Gewalt steht auch in dem Buch „Give a Boy a Gun“ von 1999 (Dt. Titel: „Ich knall euch ab!“), das in Deutschland seit 2002 erhältlich ist, im Mittelpunkt. Morton Rhue schildert den Amoklauf eines Jugendlichen an einer US-amerikanischen High School. In „Asphalt Tribe – Kinder der Straße“ behandelt er die Problematik von Straßenkindern in New York. Ein ähnliches Thema greift er seinem aktuellsten Roman „Ghetto Kidz“ aus dem Jahr 2008 auf, der von gewalttätigen Jugendbanden handelt. Im Juni 2012 erschien sein aktuelles Buch “Über uns Stille” im Ravensburger Verlag. Morton Rhue lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in New York City.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Es fiel mir schwer eine Rezension zu schreiben die diesem Buch gerecht werden kann. Eines vorab, ich bin überzeugt davon, dass dies Buch ein Klassiker wird wie „Die Welle“.
Gewohnt gute Schreibweise, nimmt sich Morton Rhue wieder einmal einem kritischen Thema an. Er setzt sich mit der wachsenden Armut in seiner Heimat auseinander und dies in einer Art und Weise, dass man wie üblich sehr nachdenklich wird. Man kann dieses Buch nicht in einem weglesen, ohne zwischendurch abzusetzen und darüber nachzudenken. Beeindruckend beschreibt er den Abstieg einer Familie, die vom eigenen Haus, schließlich in einer Obdachlosensiedlung landet. Er beschreibt die Scham des Sohnes, der unter der Situation am meisten leidet, versucht er doch dies alles mehr oder minder vor seinen Freunden anfangs geheim zu halten.
Man lernt wie die Familie mit der Situation umgeht, wie getrieben die Menschen sind und wie man letztlich auch seine eigenen Regeln über den Haufen wirft um irgendwie aus der Situation wieder herauszukommen.
Mehr möchte ich nicht schreiben, denn sonst verrate ich zuviel vom Buch. Dies Buch muss man lesen, für mich ist dies Buch schon jetzt Kult, und wie auch die Welle sehe ich darin Lese- und Diskussionsstoff für Schulen.
Daher von mir 5 von 5 Sternen. Gerne hätte ich hier mehr als nur die 5 Sterne vergeben
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Heidrun Hurst – Die Kinder des Bergmanns

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 310 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2013
Verlag: Mediakern Verlag
ISBN: 978-3842923058
Preis: 14,95 €

Der Klappentext:
17. Jahrhundert.
Unglückliche Umstände zwingen die beiden Bergmannskinder Jakob und Bärbel Selzer zu einer abenteuerlichen Reise vom Schwarzwald ins Rheintal. Doch ihre Verwandten sind nicht erfreut über ihre Ankunft und trennen die beiden. Bärbel kommt als Küchenhilfe zu einer Familie nach Straßburg. Nach einigen Jahren wird sie ungewollt schwanger. Wie wird sie sich entscheiden? Jakob bleibt als Knecht auf dem Hof. Doch die zunehmende Abneigung des Bauern und seines Sohnes Andreas sind für ihn schwer zu ertragen. Und hat die aufkeimende Liebe zu Elisabeth, einer Bauerntochter, überhaupt eine Chance? Als Andreas ebenfalls um Elisabeth wirbt, überstürzen sich die Ereignisse.
Die Autorin:
Geboren 1966, ist Familienfrau und Autorin und lebt in Kehl am Oberrhein. Sie engagiert sich in einer
christlichen Gemeinde..

Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Bisher war die Autorin für mich ein unbeschriebenes Blatt. Dies ist nicht so geblieben und ich freue mich schon heute auf die Fortsetzung des Buches. Für mich ist die Autorin die Entdeckung des Jahres.
Flüssig geschrieben macht es Spaß nur so durch die Seiten zu fliegen. Glaubhafte Protangonisten und sehr plastisch Beschriebene Schauplätze ließen mich regelrecht an den Schauplätzen anwesend sein. Spannende Unterhaltung wurde geboten in einer Form die es nicht zuließ das Buch aus den Händen zu legen. Dazu ein Finale, mit dem, so nicht zu rechnen war. Langsam, aber stetig stieg die Spannung an bis eben zu dem furiosen Finale. Ich bin davon überzeugt von dieser Autorin noch sehr viel zu hören bzw. zu lesen.
Daher von mir 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Dieter Bührig – Schattenmenagerie

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 326 Seiten
Erscheinungsdatum: Februar 2012
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839212417
Preis: 9,90 €
Der Klappentext:
Der falsche Zar Nikolaus Romanowsky fühlt sich als Erbfolger des Zaren Peter III. und plant, sich zum Herrscher eines neuen, geeinten Zarenreichs emporzuschwingen. Als Pächters der Fasaneninsel, die im Eutiner See nahe des  Schlosses liegt, spinnt er seine Intrigen und beseitigt alle, die ihm im Wege stehen. Inspektor Kroll kommt in seinem neuen Fall nicht so recht voran. Doch er erhält unerwartete Hilfe von der blinden Pianistin Viviana. Inspiriert durch die Musik von Carl Maria von Weber hilft sie dem Inspektor in ihren musikalischen Visionen bei der Entschleierung der Hintergründe und Motive der Verbrechen …
Der Autor:
Dieter Bührig studierte an der Hochschule für Musik in Berlin. Mehrere Jahre war er als Tonmeister in Musikstudios und als Musikproduzent tätig. Dann absolvierte er ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Lübeck für das Lehramt an Gymnasien. Seitdem unterrichtete er die Fächer Musik und Physik. In Büchern und Fachzeitschriften veröffentlichte er Beiträge zur Musikpädagogik sowie Chor- und Bandarrangements. 1994 promovierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg über das Thema »Schule in der Musik«. Seit 2010 ist Dieter Bührig Autor von Kriminal- und anderen Romanen. Er ist Mitglied im Verband Schriftsteller in SH, im Lübecker Autorenkreis und im Syndikat.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Wiedermal ist dem Autor ein beeindruckender Roman gelungen. Sehr gute Dialoge, glaubhafte Protagonisten gemischt mit einem Touch Musik. Ich selbst habe das Buch recht schnell gelesen und dazu auch die Musik um die es im Buch geht gehört.
Die bekannt schöne Schreibweise des Autoren, ließ ein schnelles lesen zu. Bildhaft beschreibt der Autor die Protagonisten, ebenso wie auch die Schauplätze. Man bekommt Lust die Orte zu besuchen, und hat das Gefühl als würde einem die Protagonisten die Story in Ohr flüstern. Insgesamt fühlte ich mich, wieder einmal auf allerbeste Unterhalten. Und so kann ich wieder nicht anders als die volle Punktzahl zu vergeben. 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Sebastian Thiel – Uranprojekt

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 277 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. Februar 2014
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839215494
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
DUNKLE BEDROHUNG
Sommer 1944. Nikolas Brandenburg ist aus Paris nach Düsseldorf zurückgekehrt. Der ehemalige Kommissar muss in seinem Elternhaus untertauchen, da er sich dem französischen Widerstand angeschlossen hat. Als eines Nachts ein Schwerverwundeter vor seiner Tür liegt, führt ihn dieser nicht nur mit alten Weggefährten zusammen, sondern auch in den Dunstkreis des streng geheimen „Uranprojekts“. Eine Operation, die Hitler doch noch zum Sieg verhelfen soll. Nikolas unternimmt alles, um dies zu verhindern.
Der Autor:
Sebastian Thiel, Jahrgang 1983, lebt in Tönisvorst am Niederrhein. Nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker arbeitete er als IT-Manager in einem mittelständischen Dienstleistungsunternehmen, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Hervorragend ist es Sebastian Thiel gelungen die düstere Stimmung der letzten Kriegsjahre einzufangen. Seine Protagonisten sind plastisch beschrieben und ebenfalls auch die Schauplätze seines Romans.
Sehr gut ebenfalls die historisch belegbaren Forschungsstände an der Kernforschung der damaligen Zeit.
Ich spürte jederzeit die Angst vor der Entdeckung, die Angst vor der Gestapo und der SS. Die Angst zu sagen was man denkt und auch das ständige Misstrauen.
Für mich war es so, dass ich durch die bildhaften Beschreibungen, jederzeit das Gefühl hatte mitten im Buch zu stehen. Es war als wenn ich mitten durch das zerbombte Düsseldorf fahren würde.
Der Autor hat es geschafft mich abzuholen, mitten hinein in sein Buch. Während ich das Buch gelesen habe war ich in meiner Welt, in Düsseldorf der letzten Kriegsjahre…
Von mir sind das in der Summe 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:
© http://mundolibris.blogspot.de/

Sebastian Fitzek – Der Nachtwandler

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. März 2013
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426503744
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein – doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …
Der Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist der Star des deutschen Psychothrillers. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt; als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. Sein dritter Roman “Das Kind” wurde mit internationaler Besetzung verfilmt. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.
Schreiben Sie dem Autor unter fitzek@sebastianfitzek.de.
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/autoren/165098/sebastian-fitzek
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Gut geschriebener Psychothriller der einem die ureigenen Ängste aufzeigt. Der Autor schafft es immer wieder einen zu fesseln und einem seine verborgenen Ängste aufzuzeigen.
Er schreibt wie immer so bildhaft, dass man nicht nur der unbeteiligte Leser ist, sondern fast einer seiner Protagonisten. Einmal im Gang, lässt sich das Kopfkino nicht mehr stoppen. Es ist ein Roman der mehr andeutet als er offen zeigt und genau dadurch wird die Spannung ins unerträgliche gesteigert. Das Buch ist definitiv nicht für zartbesaitete Leser, aber auch diejenigen unter den Lesern die es gerne etwas härter mögen, werden ganz sicher das eine oder andere mal schlucken.
Wie man es von Sebastian Fitzek gewohnt ist, fällt es sehr schwer das Buch beiseite zu legen bevor man das Buch zu Ende gelesen hat. Ich vergebe hier, hochverdiente 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung: