Dieter Bührig – Die verschollene Jungfrau

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 307 Seiten
Erscheinungsdatum: 13.August 2013
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839212943
Preis: 12,90 €
Der Klappentext:
Ein junger Restaurator wird mit der Restauration der Sandstein-Figurengruppe der Klugen und Törichten Jungfrauen im Lübecker St. Annenmuseum beauftragt. Sie gehörte einst zur Ausstattung der Burgkirche, die 1818 abgerissen wurde. Doch seither fehlt eine der Figuren. Was ist aus ihr geworden? Der Restaurator verliebt sich in die anmutigen Törichten. Sie verraten ihm ihr Schicksal, ein Lied von Liebe und Tod, Anpassung und Widerstand, Ehrgeiz und Verrat …
Der Autor:
Dieter Bührig studierte an der Hochschule für Musik in Berlin. Mehrere Jahre war er als Tonmeister in Musikstudios und als Musikproduzent tätig. Dann absolvierte er ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Lübeck für das Lehramt an Gymnasien. Seitdem unterrichtete er die Fächer Musik und Physik. In Büchern und Fachzeitschriften veröffentlichte er Beiträge zur Musikpädagogik sowie Chor- und Bandarrangements. 1994 promovierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg über das Thema »Schule in der Musik«. Seit 2010 ist Dieter Bührig Autor von Kriminal- und anderen Romanen. Er ist Mitglied im Verband Schriftsteller in SH, im Lübecker Autorenkreis und im Syndikat.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Der flüssige Schreibstil macht es leicht in die Story hinein zu finden. Durch die bildhafte Beschreibung der Protagonisten und der Landschaften findet man sich schnell mitten in der Geschichte und nicht nur am Rande dabei. Als ganz besonderes Highlight habe ich das „Drehbuch einer schwarz-weißen Stummfilmszene“ empfunden, welches die Story in dem Teil des Buches richtig abrundet. Für mich war der einleitende Teil, der in der Gegenwart spielt ein klein wenig zu lange geraten, dennoch nicht so, dass ich es als extrem störend empfand.
Insgesamt ein schöner Roman mit einem offenen Ende, was auf einen anschließenden Roman schließen lässt. Ich vergebe für diesen Roman 4 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Sarah Sundin – Der Duft der Freiheit

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: März 2013
Verlag: Francke Verlag
ISBN: 978-3868273687
Preis: 14,95 €
Der Klappentext:
Major Jack Novak hat bisher noch jede Herausforderung gemeistert – doch dann trifft er auf die Krankenschwester Ruth Doherty. Als er nach einem Flugzeugabsturz im Krankenhaus landet, ist er fest entschlossen, ihr Herz zu erobern. Aber Ruth will überhaupt nicht erobert werden. Die engagierte Krankenschwester richtet all ihre Energie auf ihre Arbeit … und darauf, ihre verwaisten Geschwister zu Hause zu versorgen. Außerdem hat sie ein dunkles Geheimnis. Kann es dem charmanten Jack gelingen, die Mauern um ihr Herz einzureißen? Kann er ihr dabei helfen, ihre Ängste loszulassen … und den Duft der Freiheit zu schnuppern?
Der Autor:
Sarah Sundin ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Kalifornien. Wenn sie nicht gerade schreibt, engagiert sich die studierte Pharmazeutin in ihrer Gemeinde in der Sonntagsschularbeit und leitet Bibelgruppen für Frauen.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Sarah Sundin hat hier eine Lovestory geschaffen, die ich, obwohl männlich sehr genießen konnte. Ihr Schreibstil beschreibt sehr plastisch die Protagonisten und auch die Umgebung, so dass man voll und ganz ins Buch eintauchen kann. Das Buch spielt in einer nicht leichten Zeit während des zweiten Weltkriegs der natürlich auch nicht für eine junge Liebe förderlich ist. Sie beschreibt wie sich die Gefühle der Protagonisten zueinander entwickeln, trotz mancher Widrigkeiten. Sie lässt den christlichen Glauben ganz gezielt nur einsickern, so dass das eine oder andere Bibelzitat nicht als störend empfunden wird. Ich kann für dieses Buch guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe hierfür 4,5 von 5 Sternen
Unsere Bewertung:

Sam Millar – Die Bestien von Belfast

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: April 2013
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1481922944
Preis: 16,95 €
Der Klappentext:
Ein Fall für Karl Kane (Band 1)
Sam Millar kennt Gewalt. Die, die er erfahren hat. Und die, die er verübt hat. Eine außergewöhnliche Krimiserie – von einem Autor mit einer Vergangenheit.

»Sie öffnete die Augen. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen. Ein Stück Knochen ragte wie ein bleiches Teleskop aus ihrem linken Bein. Stimmen schossen ihr wie Querschläger durch den Kopf.
Sieh nach, ob sie tot ist.
Machst du Witze? Klar ist die tot.
Manisches Gelächter. Bestien.
Schneid ihr die Kehle durch. Sicher ist sicher.
Sie begann zu beten: Macht schnell.«
Zwanzig Jahre danach: Karl Kane ist Privatermittler in Belfast. Als eine männliche Leiche im Stadtpark gefunden wird, erhält er den Auftrag, herauszufinden, warum der Mann sterben musste. Die Motive seines Auftraggebers sind undurchsichtig. Doch Kane braucht das Geld. Als noch mehr Menschen auf verstörende Weise ermordet werden, merkt er, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast – sehr kalt.
Quelle: http://www.atrium-verlag.com/index.php?id=24&tx_fsvsgbooks_pi1[titel]=Die%20Bestien%20von%20Belfast&tx_fsvsgbooks_pi1[isbn]=3-85535-510-X&tx_fsvsgbooks_pi1[link]=detail&cHash=492bac79c9

Der Autor:
Sam Millar wurde in Belfast geboren und trat als Teenager der IRA bei. In den 70er-Jahren verbrachte
er viele Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, initiierte er 1993 in den USA einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte und erbeutete über sieben Millionen Dollar. Er wurde gefasst und saß seine Strafe erst in den USA und dann in Belfast ab, wo er heute lebt und Kriminalromane schreibt, für die er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.
Quelle: http://www.atrium-verlag.com/index.php?id=24&tx_fsvsgbooks_pi1[link]=autor&tx_fsvsgbooks_pi1[Name]=Millar&tx_fsvsgbooks_pi1[Vorname]=Sam&tx_fsvsgbooks_pi1[AZ]=30123&tx_fsvsgbooks_pi1[TZ]=17147&tx_fsvsgbooks_pi1[rolle]=Autor&cHash=97243d429f
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Das Buch ist flüssig geschrieben, daher ließ es sich reicht leicht in die Story hinein kommen. Auch wenn das eine oder andere doch etwas, für meinen Geschmack, zu deutlich beschrieben wurde, ist es ein Buch welches einen nicht wieder loslässt. Von der ersten Seite an ist es hochspannend, und, die Spannung steigert sich bis es kaum zu ertragen ist. Ein für mich ganz wichtiger Aspekt war, dass man wirklich bis zur letzten Seite lesen musste um den Täter zu kennen, vorher erraten, nahezu keine Chance. Für mich ein Topthriller für den ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche.
Von mir gibt es hier die vollen 5 von 5 Sternen und das hochverdient.
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van Deus – Operation Sonnenwende (The Triangular Files)

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 530 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. März 2013
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1481922944
Preis: 15,99 €
Der Klappentext:
»Hast du Lust auf ein Abenteuer ? Ein Abenteuer, wie du es noch nie erlebt hast ?« … Nach dem tödlichen Anschlag auf seine Agentur erinnert sich der Hamburger Geschäftsmann Peter Berg an die Begegnung mit einer geheimnisvollen US-Amerikanerin und gerät in den Strudel einer weitreichenden Verschwörung ungeahnten Ausmaßes … “Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ein Abenteuer, wie du es noch nie erlebt hast?” Mit dieser Frage zieht Rosanna Sands den smarten Unternehmer Peter Berg unerwartet hinein in ihre Suche nach einer verschwundenen Freundin. Ein turbulenter Trip führt das ungleiche Paar quer durch Europa. An zahlreichen illustren Schauplätzen, von London über Rom bis nach Madrid und Wien, treffen sie auf undurchschaubare Personen und kommen den wahren Hintergründen ihres Verschwindens immer näher. Versteckte Zeichen und rätselhafte Symbole begleiten sie auf Schritt und Tritt. Vieles stellt sich plötzlich in einem ganz anderen Licht dar und zumindest in Teilen muss ihre bisherige Sicht der Geschehnisse vollkommen revidiert werden. Dabei sehen sie sich einer ständigen Gefahr ausgesetzt, ohne dass sie ihre Verfolger abschütteln können. Gibt es ein Entrinnen aus dem Geflecht der Bedrohungen und kann die Wahrheit aufgedeckt werden? Oder würde das einen noch größeren Tabubruch darstellen, als die Behauptung von Galileo Galilei im Jahre 1633, dass sich die Erde um die Sonne dreht? Operation Sonnenwende. Ein internationaler Verschwörungsthriller, der einen nicht mehr loslässt.
Quelle: https://www.amazon.de/Operation-Sonnenwende-Triangular-Files-Deus/dp/1481922947
Der Autor:
Der aus Hamburg stammende Autor van Deus lebt im Sommer an der See und verfasst Erzählungen. Der Titel ‘Operation Sonnenwende’ ist der erste Band aus der Trilogie “The Triangular Files” und der Einstieg in die dunklen Geheimnisse einer Welt, die wir vielleicht niemals wirklich erfahren werden.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Auch wenn das eine oder andere etwas unglaubwürdig erschien fühlte ich mich durch das Buch bestens unterhalten, denn es ist gutes Recht eines Schriftstellers in seinem Werk die Realität mit Fiktion zu vermischen.
Insbesondere der mittlere Teil als man atemlos durch halb Europa hetzte hatte seinen Reiz und die Spannung blieb auf einem nahezu unverändert hohen Niveau.
Die plastische Schreibweise nahm einen sofort gefangen und man war schnell mitten in der Story, und nicht nur am Rande dabei. Ich bin auf jeden Fall auf die beiden Folgebände der Trilogie gespannt.
Von mir gibt es für das Buch 4 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Gunnar Kunz – Zeppelin 126

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 216 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. März 2013
Verlag: Sutton Verlag
ISBN: 978-3954001668
Preis: 9,95 €
Der Klappentext:
Deutschland 1924. Langsam erholt sich das Land von der Inflation. Hendrik Lilienthal, Professor für Philosophie, und Diana, die Frau seines Bruders und Assistentin von Max Planck, nehmen an einer Probefahrt des Zeppelins LZ 126 teil, bevor dieser als Reparationsleistung an die USA geliefert wird. Doch die Mitreisenden entpuppen sich als schwierig, unter der Oberfläche gären mühsam verborgene Spannungen, es kommt zu Handgreiflichkeiten. Schließlich geschieht ein Mord.
Auf sich allein gestellt versuchen Hendrik und Diana mit philosophischem Witz und analytischem Verstand, den Täter zu entlarven. Ihre Fragen reißen alte Wunden auf und verwandeln die angespannte Situation in ein Pulverfass. Und plötzlich wird es eng im Luftschiff, als den Passagieren klar wird, dass ein zu allem bereiter Verbrecher mit an Bord ist.
Im vierten Fall des ungleichen Ermittlerpaares entführt Gunnar Kunz die Leser an Bord eines der faszinierendsten Verkehrsmittel aller Zeiten und lässt die unruhigen Zwanzigerjahre vor einem dramatischen Hintergrund wiederauferstehen.
Der Autor:
Gunnar Kunz, Jahrgang 1961, hat sich mit über dreißig Theaterstücken sowie mit preisgekrönten Hörspielen für Kinder einen Namen gemacht. Große Erfolge feierte der in Berlin lebende Autor mit seiner Serie von historischen Kriminalromanen aus der Weimarer Republik: “Dunkle Tage”, “Organisation C.”, “Inflation” und “Zeppelin 126”.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Im ersten Teil lernt man die Personen kennen und auch einiges zum Thema Luftschiffe. Klasse recherchiert, nicht nur das Luftschiffthema, ebenso die politische Lage der damaligen Zeit. Gunnar Kunz´ plastische Schreibweise ließ einen nicht nur im Buch dabei sein, nein man fuhr die ganze Reise mit und hoffte nicht selbst das nächste Opfer zu sein. Nach dem erklärenden ersten Teil und dem folgenden Mord stieg die Spannung langsam aber stetig an und es fiel mit jeder gelesenen Seite immer schwer das Buch überhaupt beiseite zu legen. Das war ein Roman ganz nach meinem Geschmack, spannend und historisch angehaucht in einem und so fällt es mir nicht schwer neben 5 von 5 Sternen auch eine Leseempfehlung auszusprechen.
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Elisabeth Büchle – Sehnsucht nach der fernen Heimat

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 477 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. Mai 2013
Verlag: Gerth Medien
ISBN: 978-3865917980
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Elisa Steiger kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, ihre geliebte Heimat jemals zu verlassen. Seit ihre deutschen Vorfahren 1815 in die russische Provinz Bessarabien ausgewandert sind, fühlt sich ihre Familie dort ganz zu Hause.

Doch die politischen Entwicklungen und der Kriegsbeginn 1939 lassen ihr schließlich keine Wahl. Sie muss gemeinsam mit ihrer Familie Bessarabien verlassen. Es folgen weitere Schicksalsschläge, und Elisa steht vor Herausforderungen, denen sie sich kaum gewachsen fühlt. Vor allem aber glaubt sie, ihre heimliche Liebe, den jungen Arzt Samuel Bader, für immer verloren zu haben …
Quelle:  http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816798

Die Autorin:
Elisabeth Büchle ist gelernte Bürokauffrau, examinierte Altenpflegerin und seit ihrer Kindheit ein Bücherwurm. Schon früh begann sie, eigene Geschichten zu Papier zu bringen. In ihren Romanen bettet sie romantische Liebesgeschichten in gründlich recherchierte historische Kontexte ein. Ihr Debütroman “Im Herzen die Freiheit” erschien im März 2006. Der Roman “Der Klang des Pianos” wurde vom Online-Magazin histo-couch.de zum Roman des Jahres 2012 gekürt. Mit ihrem Mann und den fünf Kindern lebt sie im süddeutschen Raum.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Ein spannendes Buch mit einem teilweise recht bedrückendem Thema Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten. Elisabeth Büchle ist wieder einmal ein Meisterwerk gelungen. Wie schon gewohnt verpackt sie historisches geschickt mit Fiktion und entführt so mit ihrem plastischen Schreibstil in die damalige Zeit. Eine Zeit der Angst, des Verrats und schlimmen Elends für Deutschland und den Rest der Welt.
Wir lernen mehrere Familien in Bessarabien kennen und ihr Schicksal. Wir lernen vor allem Elisa kennen eine starke junge Frau die nicht zuletzt durch ihren starken Glauben an der Situation nicht verzweifelte. Die Autorin beschreibt wie sie und ihre Angehörigen nach der Zwangsumsiedlung aus Bessarabien nach Polen, dann die Flucht aus Polen vor der Roten Armee, dies alles so plastisch beschrieben als säße man mit auf dem Fuhrwerk. Trotz des schwierigen und bedrückenden Themas, für mich ein Genußbuch.
Daher hochverdiente 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung
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Eva Sobotta – Tödliche Überwindung

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 28. Mai 2013
Verlag: hansanord Verlag
ISBN: 978-3940873521
Preis: 17,90 €
Der Klappentext:
Hauptkommissar Axel Johnson von der Kripo Wiesbaden wird zu einem Tatort gerufen. In einer Jugendstilvilla findet er einen Doppelmord vor: eine junge Mutter und ihr Baby. Die Leichname sind wie überirdische Kunstfiguren auf dem Doppelbett drapiert: dramatisch, bühnenreif, publikumswirksam. Ihre nackte Haut ist mit Asche bestreut, ihre Stirn mit rätselhaften Farbenstrichen markiert. Die ganze Atmosphäre strahlt etwas Übersinnliches, Gespenstisches und beinahe Romantisches aus. Ein unheimliches Arrangement mit dem Tod. Ein schauriges Symbol der Vergänglichkeit. Unwillkürlich wird Johnson von dem morbiden Charme der Szenerie fasziniert. Die darauf folgende Obduktion der Leichen liefert grauenhafte Ergebnisse ans Licht.
Handelt es sich um einen Ritualmord?
Ist das ein makabres Werk eines einzelnen Psychopathen?
Steckt etwa eine obskure Sekte im Hintergrund?
Da es keine richtungsweisenden Indizien, Spuren, Beweise, Zeugenaussagen, geschweige denn ein Mordmotiv gibt, steckt Johnson ermittlungstechnisch in einer Sackgasse. Zwei Monate später wird Hauptkommissar Oliver Sander von der Kripo Frankfurt am Main zu einem Tatort gerufen. Er wird mit einem Doppelmord konfrontiert, der unverkennbar die Signatur des Killers aus Wiesbaden trägt. Patrick Rosenthal, der obduzierende Professor für Forensische Medizin, ist fassungslos. Ebenfalls seine rechte Hand, der Sektionsassistent Damian Rix, eine ehemalige Größe aus dem Frankfurter Rotlichtmilieu. Was keiner ahnt: Johnson, Sander, Rosenthal und Rix sind befreundet. Als leidenschaftliche Jazzliebhaber treffen sie sich regelmäßig im Blue Note Club, wo sie ihre Informationen austauschen.
Während der Zuständigkeitsstreit zwischen Wiesbaden und Frankfurt die polizeilichen Ermittlungen bremst, frischt Damian Rix seine Kontakte zur Unterwelt auf und stellt eine Truppe aus Ex-Kriminellen zusammen.
Welches Team klärt die Morde auf?
Wer hat den Vorsprung?
Die Zeit läuft davon. Der Killer hat bereits eine schöne Mutter und ihre süße kleine Tochter im Visier.
Die Autorin:
Eva Sobotta, Jahrgang 1962, Studium der Kunstgeschichte und Medizin an der J.W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main, 1993 Promotion in Medizin, lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Bad Homburg, wo sie als Ärztin tätig ist.
Sie bereiste und fotografierte nahezu alle hindu-buddhistischen Länder, ihre Fotografien wurden u.a. 2008 in Professor Christof Grafs Buch über den XIV. Dalai Lama veröffentlicht. Seit 1994 Publikation lyrischer Texte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien, u.a. im Czernik-Verlag, Deutschem Ärzteblatt, Almanach deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte, August von Goethe Literaturverlag.
Gedichtbänder: Vergänglichkeit, 2005 im Glaré Verlag, 2006 Versenkung sowie 2007 Verführung und Sinnlichkeit im Schardt Verlag.
Nach Das Geheimnis der Aphrodite, erschienen 2012 im AtheneMedia Verlag, ist Tödliche Überwindung ihr zweiter Roman.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Ein spannender Kriminalroman, der zwar die eine oder andere länge vorzuweisen hat, aber dennoch nicht langweilig wird. Durch die recht flüssige Schreibweise hatte ich keine Probleme in den Roman hineinzufinden. Für mich war es wichtig nicht zu früh zu wissen wer der Täter ist und dies war hier gegeben und daher kann ich schon sagen dass der Roman gelungen ist. Daher vergebe ich hier 4 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Alexandra Lavizzari – Somerset

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 240 Seiten
Erscheinungsdatum: März 2013
Verlag: Zytglogge-Verlag
ISBN: 978-3729608610
Preis: 28,00 €
Der Klappentext:
Ausgangspunkt I
Die Berner Lehrerin Vera Wyler reist im November 2010 nach Southcombe in der idyllischen Grafschaft Somerset und mietet sich für ein Sabbatical-Jahr im Station House ein, dem Haus des ehemaligen Bahnwärters direkt an einer obsoleten Bahnstation. Nadja, ihre Tochter, hat es vermittelt, und sie ist es auch, die Vera mit dem Dorfleben und den Gepflogenheiten in Somerset vertraut macht.
Ausgangspunkt II
Jenseits des Kanals, in Westfrankreich, lebt der neunundzwanzigjährige Jason, der eine Zeit lang in einem Pub in London gejobbt hat und nun in St-Valéry als Handlanger und Gärtner in einem schlossähnlichen Anwesen arbeitet. Er hat nach einem traumatischen Erlebnis in Southcombe jeglichen Kontakt zu seiner Heimat abgebrochen, lebt seither versteckt und in Angst, entdeckt und nach Southcombe zurückgeholt zu werden.
Die Autorin:
Geb. 1953 in Basel, daselbst Studium der Ethnologie und Islam­wissen­schaft. Mutter von drei ­Kindern und als Diplomatengattin ständig ausser Land, von 1980–2008 u.a. in Kathmandu, ­Islamabad, Bangkok, Rom. Seit 2011 wohnhaft in England.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Ebenso ruhig und beschaulich wie der Schauplatz des Buches beginnt die Story. Davon jedoch sollte man sich nicht in die Irre führen lassen, etwa ab der Hälfte des Buches nimmt die Geschichte Fahrt auf und die Spannung steigt immer weiter. Besonders gut gefiel mir wie die beiden Handlungsstränge zueinander geführt wurden. Insgesamt ist es ein Buch welches keine rasante Fahrt beschreibt sondern eher durch seine düstere Stimmung besticht. Wer es in einem Kriminalroman eher etwas beschaulicher und düster mag kommt hier voll auf seine Kosten. Für mich ist das Buch für gute 4 von 5 Sternen gut.
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Fjodor M. Dostojewskij – Verbrechen und Strafe

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 784 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. März 2008
Verlag: FISCHER Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3596900107
Preis: 13,00 €
Der Klappentext:
Nicht »besser als eine Laus« erscheint dem Studenten Raskolnikow eine alte Wucherin, weshalb er glaubt, sie töten und ausrauben zu können. Nach dem Mord jedoch erkennt er, dass kalter Verstand und Nützlichkeitsdenken nicht alles im Leben sind. – Mit seiner psychologisch beeindruckenden Darstellung eines Mörders hat Dostojewskij einen Charakter beschrieben, der in seiner Orientierungslosigkeit symptomatisch für die moderne Gesellschaft ist. Bei aller Zeitkritik aber überwiegt am Ende die Hoffnung, dass es noch andere Kräfte in der Welt gibt als das Böse.
Der Autor:
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) war ursprünglich Leutnant in St. Petersburg. Er quittierte seinen Dienst 1844, um freier Schriftsteller zu werden. Seine Romane ›Verbrechen und Strafe‹, ›Der Spieler‹, ›Der Idiot‹, ›Böse Geister‹, ›Ein grüner Junge‹, ›Die Brüder Karamasow‹ sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ liegen im Fischer Verlag in der herausragenden Übersetzung von Swetlana Geier vor.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Wenn man Dostojewskij liest, weiß man worauf man sich einlässt. Ich bin mit Freude an dies Buch herangegangen. Ich hatte es vor dreißig Jahren schon einmal gelesen. Aber es hat immer noch nichts von seinem Reiz für mich verloren. Die Art und Weise wie Dostojewskij seine Protagonisten beschreibt, wir er die Umgebung beschreibt, lässt einen tief eintauchen in die russische Seele. Es ist nach wie vor ein Genuss sein Buch zu lesen. Es ist ein Genuss in vielerlei Hinsicht, vor allem jedoch ist es die Sprache, die immer wieder gefällt.
Dostojewskij beurteilen zu wollen ist schon fast anmaßend, aber ich tu es dennoch. 5 von 5 Sternen. Wobei für einen solchen Klassiker natürlich 5 Sterne eindeutig zu wenig sind.
Unsere Bewertung:
© https://mundolibris-buchblog.de

Bonnie Jo Campbell – Stromschnellen

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. April 2013
Verlag: Piper Verlag
ISBN: 978-3492054928
Preis: 22,99 €
Der Klappentext:
Die sechzehnjährige Margo ist am Stark River aufgewachsen und hat zu Fluss und Natur ein sehr viel innigeres Verhältnis als zu den Menschen. Sie spricht wenig bis gar nicht, schwimmt wie ein Fisch und ist eine erstklassige Schützin. Zu ihrem Pech ist sie ungewöhnlich hübsch, und irgendwann geraten die Dinge deshalb außer Kontrolle. Margo flieht und vertraut sich dem Fluss an. Mit ihrem Ruderboot und einem geklauten Gewehr beginnt sie ein Vagabundenleben zu Wasser … Ein großartiger Roman, in dem die moderne Schwester von Huckleberry Finn ihren Platz in einer Welt sucht, auf die niemand sie vorbereitet hat. Nach einem von der Kritik schon hoch gelobten Band Kurzgeschichten gelang Bonnie Jo Campbell mit diesem Roman der literarische Durchbruch. »Bonnie Jo Campbells Menschen wirken so lebendig, als beobachte man sie durch ein offenes Fenster.« Joyce Carol Oates
Die Autorin:

Bonnie Jo Campbell lebt in Kalamazoo, Michigan. Für ihre Short Stories hat sie etliche Preise gewonnen und war Finalistin bei den American Book Awards. »Stromschnellen« ist ihr erster literarischer Roman.
Quelle: http://www.piper.de/autoren/bonnie-jo-campbell-3595

Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Selten hat mich ein Buch so gefesselt wie der Erstling von Bonnie Jo Campbell.
Plastisch beschreibt sie die Protagonistin, ebenso wie das Umfeld. Sie erzählt von einer innerlich zerrissenen Persönlichkeit, die mit Ihrer Umwelt nicht zu Recht zu kommen scheint. Auf ihrer Wanderung den Fluss hinab lernt sie die verschiedensten Menschen kennen die es zum Teil nicht gut mit ihr meinen, was natürlich weiter zu ihrer Zerrissenheit beitragen.
Sie lässt sich weiter hinabtreiben, bis sie an ihrer letzten Station einen alten Mann trifft der es wirklich gut zu meinen scheint. Er ist es der ihr ein wenig Heimat zu bieten vermag ohne sie jedoch einengen zu wollen.
Das Buch sehr spannend von der ersten Seite an, so dass ich es in eineinhalb Tagen gelesen hatte, was mir nur selten passiert. Dieses Buch muss man gelesen haben. Ich fühlte mich wie damals in meiner Kindheit, wenn ich einen Abenteuerroman gelesen habe, und wer will sich nicht wieder in seine Kindheit zurückversetzen lassen.
Ganz klare 5 von 5 Sternen, und das mehr als verdient.
Unsere Bewertung: