Hermann Alexander Beyeler & Gerd J. Schneeweis – Bozzetto

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 587 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. Oktober 2014
Verlag: Weissbooks Verlag
ISBN: 978-3863370695
Preis: 22,90 €
Der Klappentext:
1543: Michelangelo beginnt mit seiner Arbeit am »Jüngsten Gericht« für die Sixtinische Kapelle in Rom. Der Entwurf, ein sogenannter »Bozzetto«, enthält bereits alle Elemente des später weltberühmten Freskos. Zwölf Jahre bleibt die Holztafel in den Archiven des Vatikan, bis ihn Kardinal Farnese verschenkt – an Vittoria Colonna, Michelangelos ehemalige Geliebte und Muse.
“Ich fand den Roman sehr packend, gerade die geschickte Kombination aus Thrill und kunsthistorischen Hintergründen macht ‘Bozzetto’ zu etwas Besonderem. Spannend wie Dan Brown, dabei auch noch lehrreich. Wer sich für Kunstgeschichte interessiert, wird große Freude daran haben.”
(Britta von Hacht, Thalia, Erlangen)
Von da an wechselt der Bozzetto über die Jahrhunderte immer wieder seinen Besitzer – mächtige Königinnen und Könige, Großinquisitoren, Revolutionäre – bis er 1944 in Paris in die Hände der Nazis fällt. Ihnen, wie allen Anderen, die sich die Macht des Bozzetto zu dunklen Zwecken aneignen wollten, bringt er Unglück, Tod, Verderbnis. Liegt ein Fluch auf Michelangelos Werk?
Der Autor:
Hermann Alexander Beyeler,
geb. 1952 in der Nähe von
Luzern, Kunstsammler, Galerist, Mäzen, Autor, verfolgt seit vielen Jahren das Projekt Bozzetto, das er nun zusammen mit dem Schriftsteller Gerd J. Schneeweis zu einem Roman verdichtet hat.
Gerd J. Schneeweis, geb. 1947 in
Bad Orb, nach juristischem
Examen als Rechtsanwalt tätig, lebt heute als freier Schriftsteller in Oberösterreich. Der Bozzetto ist sein “Lebensthema”, nachdem er
vor mehr als 25 Jahren den Entwurf des Michelangelo gesehen hat, der ihn bis
heute gefangen hält.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Während der Buchmesse in Frankfurt am Main kamen mir sehr viele Menschen mit Tragetaschen entgegen wo das Cover von Bozzetto, wie ich später erfuhr, abgebildet war. Neugierig geworden, sprach ich einen der Taschenträger an und erfuhr wo der Stand dazu zu finden ist. Soviel zur Vorgeschichte eines Buches welches mich wirklich überrascht hatte. Was ich erwartet habe, ich denke einen historischen Roman, der sicherlich spannend zu lesen sein wird, aber ansonsten kaum vom bekannten abweicht.
Was ich bekommen habe, einen Thriller ganz in der Tradition Dan Browns, der sich absolut nicht hinter dem Meister zu verstecken braucht.
Die Story ist rasant, aber nicht so, dass es einem schon zu viel wird und man sagen würde, dass es eine gute Story ist, aber zu viele Informationen. Die Mischung zwischen Fiktion und realem ist sehr gut gelungen und mir fiel es schwer, das Buch nur kurz beiseite zu legen.
Die Figuren sind sehr plastisch beschrieben und wirken durchweg glaubhaft. Ebenso bildhaft erscheinen die Schauplätze, so sehr, dass man glaubt sich dort auch ohne Hilfe zu Recht finden könnte.
Der Schreibstil der beiden Autoren ist sehr flüssig und so natürlich sehr gut zu lesen. Sehr gut gelungen auch der Spannungsaufbau, der mich schnell in seinen Bann gezogen hatte und bis zum Schluss angehalten hatte.
Ich fand, für meinen Geschmack auch keine Längen wo es langweilig werden könnte. Alles in allem ein sehr gut gelungener Roman? Nein ich denke, wenn ich schreibe Thriller ist das eher zutreffend.
Und so vergebe ich 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.
Unsere Bewertung:

Thomas Zeidler – Andreas Gabalier – Aus dem Leben des VolksRock’n’Rollers

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 224 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. September 2014
Verlag: Riva Verlag
ISBN: 978-3868833799
Preis: 16,99 €
Der Klappentext:
Carmen Nebel nennt ihn den »schärfsten Schürzenjäger der Alpen«, Sido gesteht, dass er völlig zu Recht von Gabalier von Platz 1 der Albumcharts verdrängt wurde, und wir alle sind uns wohl einig: Andreas Gabalier ist das Heißeste, was die Volksmusik derzeit zu bieten hat. Er ist VolksRock’n’Roller, Mädchenschwarm – und der am Boden gebliebene, nette Typ von nebenan zugleich.
In dieser intimen Biografie hat Thomas Zeidler Gabaliers unglaublichen Aufstieg vom steirischen Lausbua zum Superstar detailliert nachgezeichnet – mit spannenden Anekdoten aus der Kindheit, seiner tragischen Familiengeschichte, vielen Fotos und Erzählungen der engsten Freunde und Verwandten und natürlich von Andreas Gabalier selbst.
Ein Muss für jeden Fan.
Die Autoren:
Thomas Zeidler, geboren 1968, gehört zu den wichtigsten Musik- und Societyexperten Öster¬reichs. Er kennt Andreas Gabalier schon seit vie¬len Jahren und durfte den VolksRock’n’Roller nicht nur beruflich, sondern auch ganz privat begleiten.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von frau_j._aus_frankfurt
Das erste Mal sah und hörte ich Andreas Gebalier bei der Sendung „ Sing meinen Song“. Und wie vielen ging es mir auch, dass ich dachte bloß keine Volksmusik; Typisches Klischeedenken. Im Verlauf der Sendungen fand ich seine Musik ganz gut und ihn als Mensch recht sympathisch.
Als ich dann das Buch bekam, berührte mich seine unglaublich traurige Familiengeschichte und wie er und seine Familie diese erlebt haben und damit umgegangen sind. Vieles davon war allerdings schon durch die Presse bekannt.
Im Großen und Ganzen liegt der Schwerpunkt des Buches auf den Stufen der Karriere von Andy wie er von vielen genannt wird.
Angefangen bei seiner Kindheit, der Teenagerzeit mit der ersten Liebe , über seine ersten Versuche seine von ihm selbst aufgenommenen Aufnahme bei Radiosendern an den Mann zu bringen, bis zu großen Konzerten die komplett ausverkauft waren. Mit Andreas lernen wir auch seine Familie, seine Freundin und viele Wegbegleiter kennen.
Der Autor Thomas Zeidler beschreibt diesen Werdegang bis ins Detail und lässt uns an der Freude und auch an Verlusten teilhaben. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig, so dass man leicht durch das Buch kommt. Toll sind die Fotos im Mittelteil und auch der Einband ist gut gelungen.
Andreas Gabalier hat es trotz dieses Familienschicksals geschafft glücklich und zufrieden zu sein und seinen Weg zu meistern. Gerade dieser musikalische Erfolg hat ihm sehr geholfen.
Ein Muss nicht nur für Hardcore Fans.
Unsere Bewertung:

Ulrike Schweikert – Hinter den Spiegeln

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2014
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN: 978-3956490644
Preis: 19,99 €
Der Klappentext:
Lieben, Lügen und Intrigen: Ulrike Schweikerts opulente Familiensaga im Schatten der untergehenden Donaumonarchie!

Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen?
Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen…
Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/programm-herbstwinter-20142015/liebe/hinter-den-spiegeln-das-wiener-vermaechtnis/

Die Autorin:
Ulrike Schweikert hat schon viele Länder bereist, doch ihre Lieblingsstadt ist und bleibt immer Wien. Denn wo sonst könnte die 1966 in Schwäbisch-Hall geborene Bestsellerautorin ein historisches Ballkleid tragen und sich im Walzertakt der geheimnisvollen Kaiserzeit wiegen? Auch ihre präzise recherchierten und lebensnahen Romane tauchen tief ein in diese imperiale Pracht der Donaumonarchie und zeigen eine Gesellschaft, die vor dem Abgrund einer glänzenden Epoche steht – und formvollendet tanzt.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Für mich war es nach etwas längerer Zeit mal wieder ein Roman der Autorin. Aber auch nach der langen Zeit haben ihre Bücher nicht von ihrem Charme verloren, so wie jetzt dieses.
Wie gewohnt ging es ohne langes Geplänkel zu Beginn los und so war man schon auf den ersten Seiten mitten drin in der Story.
Wie schon in den älteren Romanen hat mir auch wieder die sehr detaillierte Beschreibung der Figuren und Schauplätze besonders gut gefallen und das ohne zu langatmig zu wirken.
Die Spannung ist auch wieder sehr gut aufgebaut und hält sich gut auf einem recht hohen Niveau. Es gab sicherlich die eine oder andere Länge, die aber nicht den Lesefluss störte.
Für den einen oder andere könnten die vielen Adelstitel etwas verwirrend sein, aber ich persönlich fand dies nicht so. Nach einer Weile kannte man die Figuren und ihre Titel und hatte sich daran gewöhnt.
Etwas schade fand ich das Ende, das wie erzwungen wirkte, das allerdings mit dem Wissen darum dass es eine Fortsetzung gibt, nicht mehr ganz so schlimm ist.
Sehr fein ist auch die Atmosphäre der damaligen Zeit gezeichnet, mit allen Sorgen und Nöten der Menschen damals.
Für mich waren dies verdiente 4 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Anna Mocikat – Muc

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Dezember 2014
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3937357874
Preis: 12,99 €
Der Klappentext:
München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia.
Pia ist auf der Suche – nach ihrem Bruder, der vor Jahren verschollen ist, und nach Antworten. Denn das große Sterben haben nur Rothaarige überlebt, ihre Haare jedoch sind pechschwarz. Aber MUC ist kein Ort des Wissens und der Freiheit mehr, sondern eine ­gnadenlose Diktatur. Pia muss sich entscheiden, ob
sie auf der Seite der Unterdrücker oder der Unterdrückten stehen will.
Die Autorin:
Anna Mocikat, geb. 1977, machte zunächst eine journalistische Ausbildung, ehe sie an der renommierten Drehbuchwerkstatt München (Filmhochschule München) ein Stipendium erhielt und Drehbuchschreiben studierte. Anschließend war sie mehr als zehn Jahre lang im Filmbusiness als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig, wobei sie mit zahlreichen namhaften TV-Sendern und Produktionsfirmen zusammen arbeitete. Später schrieb sie als Gamewriterin für diverse deutsche Videospielhersteller. Anna Mocikat lebt in der Nähe von München, “MUC” ist ihr Debütroman.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Endlich mal eine Dystopie die in Deutschland spielt!
Spannend beschreibt die Autorin wie es sein könnte wenn nahezu die gesamte Menschheit Tod wäre. Wie sich die verbleibende Gesellschaft entwickeln könnte und wie die Machverhältnisse sich darstellen.
Die Figuren sind so plastisch beschrieben, dass man sie vor seinem inneren Auge sehen konnte. Aber noch besser, noch bildhafter die Darstellung der Schauplätze, damit schaffte es die Autorin bei mir das Kopfkino in Gang zu setzten, so dass es ratterte bis zum Schluss. Apropos Schluss, der Schluss deutet meiner Meinung nach darauf hin, dass es eine Fortsetzung geben könnte. Super, gerne, ich freue mich schon jetzt darauf.
Die Schreibweise so flüssig, dass ich fast durch die Seiten geflogen bin. Die Spannung beginnt schon auf den ersten Seiten, und steigert sich bin zu einem wirklich tollen Finale. Den einen oder anderen Logikfehler kann man getrost überlesen, denn sie stören nicht wirklich den Lesefluss.
Ich kann der Autorin nur zu ihrem wirklich sehr gelungenen Debüt gratulieren, gut gemacht!
Ich vergebe hierfür 4,5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Petra Mattfeldt – Der Jahrbuchcode

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 208 Seiten
Erscheinungsdatum: 30. Oktober 2014
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3937357874
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…
Die Autorin:
Bevor wir zu meinen Büchern kommen, erstmal ein paar Dinge zu mir. Ich bin 1971 in einer norddeutschen Kleinstadt nahe Bremen geboren. Schon sehr früh habe ich das Schreiben für mich entdeckt, damals nur in kurzen Geschichten. Außerdem habe ich immer viel gelesen, aber das Ende konnte mich nicht immer überzeugen. Noch heute höre ich die Stimme meiner Großmutter in den Ohren, die mir sagte „Dann mach es besser und schreib das Ende neu.“ Schnell reichte es mir nicht mehr andere Geschichten zu verändern, ich wollte meine eigenen Ideen zu Papier bringen. Besonders als Jugendliche gefiel es mir in andere Welten abzutauchen und meine ersten Figuren entstehen zu lassen. Dann erging es mir wie vielen anderen und ich wollte einen „richtigen“ Beruf lernen. Als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte begrub ich für die nächsten Jahre meinen Traum. In dieser Zeit hatte ich dafür das große Glück zu heiraten und drei Kinder zu bekommen. Erst als ich wieder hobbymäßig mit dem Schreiben begann und meinem Mann ein paar Texte zu lesen gab, kam ich dem Schreiben wieder näher. Er war fest davon überzeugt, dass ich es zu etwas bringen könnte. Mein erstes, großes Herzensprojekt „Multiversum“ wurde immerhin der zweite Platz bei einem Wettbewerb. Ich wollte mehr und die Ideen in meinem Kopf, die ich über Jahre gesammelt hatte, wollten endlich aufgeschrieben werden. Schnell schrieb ich in unterschiedliche Richtung, daher auch die Pseudonyme. Meinen großen Durchbruch hatte ich dann mit „Die Duftnäherin“. Seitdem kann ich von meinem Traumberuf leben und immer neue Ideen entstehen lassen. Neben dem Alltagsstress gibt das Schreiben mir neuen Antrieb und entspannt mich, obwohl es auch sehr kräftezehrend ist. Ich selbst lache und leide mit meinen Figuren genauso wie jeder Leser.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Wieder einmal zeigt die Autorin ihre Vielseitigkeit, nach historischen Romanen und Krimis, nun ein Jugendkrimi.
Das Buch ist empfohlen ab 12 Jahren, das passt auch meiner Meinung nach. Es gelingt der Autorin schnell den Leser mitzunehmen, mehr noch dürfte ihr das bei jugendlichen Lesern.
Der Schreibstil wie gewohnt Klasse und hier finde ich es besonders schön, wie sie sich in ihrer Schreibweise an die Zielgruppe, die jugendlichen Leser anpassen kann.
Die Spannung lässt sie sich langsam aufbauen um dann, je weiter man vorankommt, sich immer mehr zu steigern, bis hin zu einem furiosen Finale. Es gelingt ihr, den Leser bis zum Schluss im Unklaren zu lassen wer nun der Täter ist und legt immer wieder falsche Fährten.
Die Figuren sind klar umrissen, so dass man sie zu kennen glaubt. Ebenso sind die Schauplätze so schön beschrieben, dass es einem leicht fiele sich vor Ort zurechtzufinden.
Das Buch ist zwar als Jugendkrimi deklariert, aber ich finde dass er es durchaus mit Krimis für Erwachsene messen kann.
Für mich sind das 4,5 von 5 Sternen. Mir persönlich fehlt etwas der Jugendslang, der aber wie mir die Autorin versicherte, von ihren jugendlichen Testlesern nicht gewünscht sei.
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Tom Rachman – Aufstieg und Fall großer Mächte

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 496 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2014
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3423280358
Preis: 21,90 €

Der Klappentext:
Freundschaft, Liebe und Mut sind die wahren Koordinaten des Lebens
Tooly Zylberberg liebt Tee, lange Spaziergänge und den Buchladen ›World’s End‹ in einem kleinen walisischen Städtchen, dessen stolze, wenn auch nicht gewinnbringende Besitzerin sie ist. Tooly hütet nicht nur tausende Bücher, sondern auch eine Fülle von Geheimnissen, ihre eigene Vergangenheit betreffend, die sie selbst nicht alle kennt. Als sie klein war, hatte ihr Vater sie entführt und war mit ihr durch die Welt gezogen, während ihre Mutter Chaos verbreitete, wo immer sie auftauchte.
Doch waren da noch Humphrey, der griesgrämige Russe, der Bücher über alles liebte, und Venn, Sarahs Liebhaber, ebenso charismatisch wie egozentrisch, dessen Weltsicht Tooly für immer prägen sollte. Ein Dreieck, in dem Tooly versuchte, Grund unter die Füße zu bekommen, während das Leben sie durch die Luft wirbelte. Tooly fiel durch alle Netze und Raster – und doch wird sie am Ende ankommen in einem Leben, das das ihre ist. Ein großartig verdichteter Roman, in dem der Mut, sich seiner Vergangenheit zu stellen, leuchtet wie ein helles Licht.
Der Autor:
Tom Rachman, geboren 1974 in London, hat zunächst im kanadischen Toronto Filmwissenschaft studiert und dann an der Columbia Universität in New York einen Master in Journalistik gemacht. Nach seinem Studium begann Tom Rachman für die Associated Press in New York zu arbeiten. Während dieser Zeit bereiste er verschiedene Länder, unter anderem war er längere Zeit in Indien und Sri Lanka. Später arbeitete er dann als Auslandskorrespondent und berichtete aus Italien, Japan, Südkorea, der Türkei und Ägypten.
Die berufliche Wende kam für Tom Rachman im Jahr 2006, als er sich dazu entschloss, eine Teilzeitstelle als Redakteur bei der Zeitung International Herald Tribune in Paris anzunehmen. So blieb ihm ausreichend Zeit, um seinen ersten Roman ” Die Unperfekten” zu schreiben. Dieser erzählt die Lebensgeschichten verschiedener Menschen, die für eine englischsprachige Zeitung in Rom arbeiten. Insofern lässt Tom Rachman auch seine persönlichen Erfahrungen in das Buch mit einfließen.
Das Debüt von Tom Rachman sorgte für Furore: “Die Unperfekten” wurde in zehn Ländern zeitgleich veröffentlicht. In den USA erhielt das Buch einen der höchsten Vorschüsse, die in den vergangenen zehn Jahren für ein Debüt bezahlt wurden. Tom Rachman lebt in London und Rom.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich  wollte das Buch nach einer Empfehlung einer Bloggerin unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.
Sprachlich ganz großes Kino entführte mich der Autor in eine Welt die ich so nicht erwartet habe. Der Klappentext ist, wenn man das Buch gelesen hat nicht wirklich aussagekräftig. Protagonisten und Schauplätze wurden wirklich toll beschrieben und so begann mein Kopfkino zu rattern.
Es ist ein Buch, wo man aufpassen muss, dass man nicht zu früh sagt, dass es langweilig wäre. Es ist ein Buch welches sich im Verlauf immer weiter steigert und erst in der zweiten Hälfte zur Höchstform aufläuft. Trotz eben kleinerer Längen hat mich der Autor zu jeder Zeit auf Beste unterhalten können und er hat es geschafft mich auf seine weiteren Werke neugierig zu machen.
Die Dialoge im Buch fand ich glaubhaft, ebenso wie die Protagonisten auf mich sehr sympathisch und echt wirkten. Es ist ein Buch das man ganz sicher irgendwann noch ein weiteres Mal lesen kann und wird.
Jeder der seine Freude an Wortwitz und tollen Dialogen hat wird an diesem Buch seine Freude haben.
Für mich sind das 4,5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.
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Manel Loureiro – Apokalypse Z – Dunkle Tage

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2014
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453316379
Preis: 14,99 €
Der Klappentext:
Seit ein geheimnisvolles Virus aus Russland die Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt hat, liegt Europa in Schutt und Asche. Nur auf der Kanareninsel Teneriffa soll ein normales Leben noch möglich sein. Eine kleine Gruppe Überlebender – darunter ein junger Anwalt, der das Ende der Welt in seinen Tagebuchaufzeichnungen dokumentiert – macht sich auf den Weg dorthin. Doch zwischen ihnen und der Insel der Seligen steht eine Armee von Toten. Und in diesen dunklen Tagen sind die Toten schneller als die Lebenden!
Der Autor:
Manel Loureiro wurde 1975 in Pontevedra, Spanien, geboren. Er studierte zunächst Jura an der Universität von Santiago de Compostela, bevor er als Moderator verschiedener TV-Sendungen bekannt wurde. Seinen ersten Roman Apokalypse Z veröffentlichte er zunächst auf seinem Internetblog, wo er sich schnell zum Kultphänomen entwickelte. Der Autor lebt und arbeitet in Pontevedra
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Sieht man von den Fehlern in der Übersetzung ab, ist es wieder ein gelungenes Werk des Autors. Es ist auch hier wie bei vielen Mehrteilern so, dass es etwas schwächer wie der erste Band ist.
Dem gruselspaß tut dies sicherlich keinen Abbruch und ich fühlte mich vom Buch wieder sehr gut unterhalten.
Die Protagonisten aus dem ersten Band waren wieder vollzählig dabei und man litt wieder mit ihnen.
Nach einem hochspannenden Beginn, war es dann so dass es zeitweise etwas weniger spannend war, aber durchaus weiterhin sehr interessant, bis es dann ab der Mitte wieder höchst spannend wurde und man sich wie im ersten Band wieder nett gruseln durfte.
Der Schreibstil des Autors hat mich, natürlich wieder begeistert und auch die plastische Beschreibung der Figuren und Orte ließ mich tief in die Story hinabtauchen und das Kopfkino ratterte wieder wie gewohnt.
Ich bin schon jetzt auf den Abschlussband der Trilogie gespannt und freue mich auf den 11. Mai wenn dieser dann endlich erscheint.
Fans des Genres werden hier wieder sehr gut unterhalten und ich denke auch Freunde eines guten Thrillers, die nicht unbedingt Horrorfans sind könnten hieran ihre Freude haben.
Für mich waren das 4 von 5 Sternen, einen halben Stern Abzug jeweils, weil es etwas schwächer wie der erste Band war und für die Übersetzungsfehler.
Unsere Bewertung:

Michael Behrend – Steinefresser

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. November 2014
Verlag: Deutscher Levante Verlag
ISBN: 978-3943737172
Preis: 14,90 €
Der Klappentext:
Schacht ermittelt – Der erste Teil einer knallharten Thriller-Trilogie
Arm aber sexy? Der SEK-Mann Wolf Schacht kennt Berlin nicht als Party-Metropole, sondern als Moloch: Mord, Bandenkriminalität und Missbrauch prägen seinen Alltag. Schacht will dem Teufelskreis der Gewalt entkommen – und landet so ausgerechnet bei der Mordkommission. Mit dem SEK-Veteran Wolf Schacht schafft Autor Michael Behrendt einen Ermittlertypen, der ebenso unbefangen wie knallhart an die Arbeit geht. So wird aus einem Mord, der keiner sein durfte, eine erbarmungslose Schlacht, die hoch in politische Machtzirkel und tief in die Geschichte Deutschlands reicht. Bis Berlin buchstäblich in Rauch aufgeht. Schachts Gegner kämpfen um mehr als Macht, Sex oder Geld. Ihr Kapital sind die Schwächen, Abgründe und Perversionen anderer. Schlaft ruhig, Berlinerinnen und Berliner. Oder könnte es sein, dass sie auch Euch schon haben?
Eine leicht entzündliche Mischung aus Action-Krimi, Spionage-Thriller und Nachtreise in eine untote deutsch- deutsche Vergangenheit. »Steinefresser« ist ein Roman; viele Figuren und Verbrechen gehen allerdings auf tatsächliche Ereignisse zurück.
Der Autor:
Michael Behrendt, Jahrgang 1969, ist Chefreporter der Berliner Morgenpost und leitet dort auch die Polizeiredaktion. Als investigativer Journalist verfügt Behrendt über Insiderwissen der Berliner Polizeiszene. Er ist Träger des Wächterpreises der deutschen Tagespresse.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Das ist ein Debüt nach Maß! Ein Ermittler wie man ihn seit Schimanski in den 80 ern im Tatort nicht mehr gesehen hat, ein Typ mit Ecken und Kanten und einer den die Vorschriften oft nicht besonders interessieren.
Dem Autor ist es gelungen mich schon auf den ersten Seiten abzuholen und mehr noch gelang es ihm mich bis zum Ende zu Fesseln.
Auch als Nichtberliner konnte ich durch die plastische Schreibweise mir die Schauplätze gut vorstellen. Ebenso bildhaft sind die Figuren beschrieben, so dass sie fast wie alte „Freunde“ erschienen. Besonders die SEK-Kollegen Schachts sind glaubwürdig ausgearbeitet, was mir persönlich besonders gut gefallen hat.
Besonders glaubhaft beschreibt der Autor die Verstrickung von den Stasialtlasten mit der Politik heute. Für mich ist also ein solcher „Fall“ durchaus denkbar, sogar für gut möglich halte ich dies.
Mit dem Toten gleich zu Beginn ist es dem Autor gelungen eine Spannung aufzubauen, die einen bis zum Ende nicht mehr loslässt. Ich konnte das Buch, in das ich eigentlich nur kurz hineinlesen wollte, nicht mehr beiseitelegen und musste unbedingt wissen wie es weitergeht.
Ich kann dieses Buch, jedem der Spannende Krimiunterhaltung sucht, an Herz legen. Von mir sind das in der Summe verdiente 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Nancy Salchow – Nur eine Stimme entfernt

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Format: Kindle
Seitenzahl: 231 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. August 2014
Verlag: Feelings by Droemer Knaur Verlag
ASIN: B00KP581EM
Preis: 4,99€

Der Klappentext:

Was, wenn das andere Ende deines Telefons zum Dreh- und Angelpunkt deines Lebens wird – und niemand davon erfahren darf?
Verheirateter Mann trifft verheiratete Frau. Sie sind fasziniert voneinander, können aber nicht zueinander. Trotz der ständigen Gefahr aufzufliegen und der Angst, Grenzen unwiderruflich zu überschreiten, entwickelt sich ein reger Telefonkontakt zwischen ihnen. Es entstehen faszinierende Dialoge, interessante Innensichten – so viel mehr, als man hinter den »harten Fakten« vermuten würde…
Eine intensive Geschichte über Sehnsucht und die Liebe, die es nur am Telefon geben kann.
»Nur eine Stimme entfernt« ist die Neuausgabe des Titels »Herzliche Restgrüße«, Quelle: http://www.droemer-knaur.de/ebooks/8135541/nur-eine-stimme-entfernt

Die Autorin:
Nancy Salchow, 1981 geboren, arbeitet von Kindesbeinen an an eigenen Romanprojekten, wagte sich allerdings erst 2011 mit ihren Werken an die Öffentlichkeit und stellte Leseproben ihrer Manuskripte auf Neobooks ein, der Autorenplattform der Verlagsgruppe Droemer Knaur. Wenn sie nicht gerade an einem Manuskript arbeitet, ist sie als Sängerin sowie Songtexterin in eigenen musikalischen Projekten aktiv.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von frau_j._aus_frankfurt
Ich habe die Paperback Ausgabe auf der Buchmesse bekommen.
Zum einen sind die beiden Protagonisten Isobel und Daniel glücklich verheiratet und zum anderen zieht es sie irgendwie zueinander hin. Daraus entsteht eine Unterhaltung die zum Teil am Telefon und zum Teil in Briefform stattfindet. Man fragt sich im Verlauf des Buches, ob es bei einer rein telefonischen / schriftlichen Beziehung bleibt oder ob sich zum Ende mehr entwickelt. Beide haben immer wieder Gewissenbisse die sie aber im Verlauf ihrer Gespräche geschickt bei Seite schieben. Das Buch ist aufgebaut wie ein Dialog. Unterbrochen durch Radioausschnitte, die wenn man genauer hinschaut die Gefühle wiederspiegeln was mir gut gefällt. Die Dialoge der beiden sind teilweise einfach urkomisch, so dass ich manchmal kichernd in der S-Bahn saß und gleichzeitig auch sehr emotional.  Alles in allem eine leichte Story, die man sehr gut zwischendurch lesen kann. Aber trotzdem wollte ich einfach wissen wie es mit beiden weitergeht. Nancy Salchow hat mich mit „ Nur eine Stimme entfernt „ gut unterhalten.
Unsere Bewertung:

Tanja Kinkel – Manduchai – Die letzte Kriegerkönigin

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 592 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. September 2014
Verlag: Edition Takuba Verlag
ISBN: 978-3426199664
Preis: 22,99 €
Der Klappentext:
Asien im 15. Jahrhundert: In einer Zeit der Männer greifen zwei Frauen nach der Macht.

Die Geschichte Chinas und der Mongolei wurde durch sie geprägt: Manduchai, Königin der Mongolen, Wan, die wahre Herrscherin auf dem Drachenthron.Sie sind die mächtigsten Herrscherinnen ihrer Zeit – zu einem hohen Preis:
Manduchai muss sich gegen ungeheure Widerstände bis an die Spitze der Mongolenheere kämpfen. Ihr gefährlichster Rivale dabei ist ausgerechnet ihre große Liebe. Doch es gelingt ihr, und sie kann das Volk Dschingis Khans noch einmal zur alten Größe führen.
Wan war zunächst die Kinderfrau des chinesischen Kaisers, dann seine Geliebte, ehe sie in den Rang der kaiserlichen Konkubine aufstieg und zur wahren Herrscherin Chinas wurde. Trotzdem musste sie tagtäglich um die Gunst des Kaisers gegen Eunuchen, Minister, Kriegsherren und junge schöne Rivalinnen kämpfen. Doch erst in Manduchai erkennt sie die ebenbürtige Gegnerin, die ihr gerade geformtes Reich gefährdet. So gibt sie den Neubau der total verfallenen großen Mauer in Auftrag.
Als sich die Frauen nach Jahren der Intrigen und Kriege, nach Jahren des Mordens gegenüberstehen, wissen sie, dass es in ihren Händen liegt, ob das Töten weitergeht …
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/buch/7785673/manduchai-die-letzte-kriegerkoenigin

Die Autorin:
Tanja Kinkel, geboren 1969 in Bamberg, gewann bereits mit 18 Jahren ihre ersten Literaturpreise. Sie studierte in München Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft und promovierte über Aspekte von Feuchtwangers Auseinandersetzung mit dem Thema Macht. 1992 gründete sie die Kinderhilfsorganisation “Brot und Bücher e.V”, um sich so aktiv für eine humanere Welt einzusetzen (mehr Informationen: www.brotundbuecher.de). Tanja Kinkels Romane wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt; sie spannen den Bogen von der Gründung Roms bis zum Amerika des 21. Jahrhunderts. Zu ihren bekanntesten Werken gehören “Die Löwin von Aquitanien” (1991), “Die Puppenspieler” (1993), “Mondlaub” (1995), “Die Schatten von La Rochelle” (1996), “Die Söhne der Wölfin” (2000), “Götterdämmerung” (2003), „Venuswurf“ (2006), „Säulen der Ewigkeit“ (2008) und “Im Schatten der Königin” (2010), “Das Spiel der Nachtigall” (2011), “Verführung” (2013).
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass dies das erste Buch das ich von Tanja Kinkel gelesen habe. Ich habe zwar ein weiteres Buch der Autorin schon seit mehr als 10 Jahren im Regal stehen, wie ich bemerkt habe als ich kürzlich meine Bibliothek katalogisiert habe, aber irgendwie ging es mir bisher durch die Lappen.
Tanja Kinkel ist es gelungen mich mit Manduchai schon recht schnell abzuholen. Der Schreibstil, für manch einen vielleicht teilweise zu ausführlich, aber ich finde, dass es genau das ist was unter anderem den Reiz dieses Buches ausmacht. Gerade wenn man mit der Epoche und der Region nicht so bewandert ist, bekommt man alle notwendigen Informationen in diesem Buch frei Haus geliefert.
Die Schauplätze und die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass es einem leicht fällt sich in sie hinein zu versetzen. Besonders die Figuren sind so fein gezeichnet und so glaubhaft, dass sie schnell ihr Eigenleben beginnen. Und selbst wenn man das Buch beiseitelegt, denkt man immer wieder über die Handlung nach, über die Figuren und wie sie damals gelebt haben müssen. Es ist nicht nur ein Buch, das eine Fiktion erzählt, sondern eher ein Buch das einem die Geschichte der Mongolen und der Chinesen zu dieser Zeit näher bringt.
Mit diesem Buch hat mich Tanja Kinkel als Fan gewonnen.
All denen die sich nicht nur Unterhalten lassen wollen, sondern auch etwas aus der Geschichte lernen wollen, kann ich das Buch wärmstens ans Herz legen.
5 von 5 Sternen und eine glasklare Leseempfehlung.
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