Yoyo Moyes – Eine Handvoll Worte

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 04. Oktober 2013
Verlag: Rowohlt Polaris Verlag
ISBN: 978-3499267765
Preis: 14,99 €
Der Klappentext:
Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hältst.

1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben.
2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen.
Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände: Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte.
Wer die Liebe nicht kennt, kennt nichts. Wer sie hat, hat alles.
Quelle: http://www.rowohlt.de/buch/Jojo_Moyes_Eine_Handvoll_Worte.3071972.html

Die Autorin:
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von mienebaja-74
Das Cover ist wunderschön und passend zur Story gelungen und auch die eingefügten Briefe verpassen dem Buch herzergreifende Lebendigkeit und man wartet während des Lesens schon auf den nächsten. Auch mit diesem Buch ist es Jojo Moyes wieder gelungen mich zu berühren. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil, so Bild gewaltig, das man sich vollkommen auf das Buch und die Protagonisten einlassen kann. Sie zeigt uns dass die Liebe über Jahrzehnte Bestand haben kann, auch wenn Menschen durch unglückliche Umstände getrennt werden. Die Zeitsprünge haben mich am Anfang etwas verwirrt, aber nachdem ich alle Personen und deren Charaktere kennen lernen durfte, lies es sich flüssig lesen. Fazit für mich, ein rundherum sehr gut gelungenes Buch.
Unsere Bewertung:

Steffanie Burow – Vulkantöchter

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. Juni 2014
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426639061
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.
Die Autorin:
Steffanie Burow war Art-Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm, die den Stoff für ihre Romane lieferten. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Hamburg.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von mienebaja-74
Die sehr schöne Aufmachung des Covers gefiel mir sehr gut und der Klappentext versprach eine spannende Story.

Die Autorin beschreibt sehr Bildhaft die Schauplätze und die Protagonisten, so dass man das Gefühl hat man reist mit nach Indonesien.
Der Schreibstil an sich gefällt mir sehr gut, trotzdem fiel es mir sehr schwer mich mit der Geschichte auseinander zu setzen. Oft gab es mit den Abschnitte Zeit- und Ortssprünge mit denen ich durcheinander kam, so dass ich zeitweise die Lust am Lesen verloren habe. Leider haben diese auch die Spannung wieder aus der Geschichte genommen. So dass das Buch mich erst im letzten Drittel wirklich fesseln konnte. Trotzdem habe ich es zu Ende gelesen und wenn man die Geschichte als ganzes sieht, fügt sich alles zusammen und ist durchaus Lesenswert. Allerdings mit einem abrupten eher offenen Ende. Kein Buch das man mal zwischendurch lesen sollte, sondern dann wenn man Zeit hat auch mal 2-3 Stunden am Stück zu lesen. Sehr schön gemacht sind die Kapitelanfänge, die Karten und das Glossar, welches man sich unbedingt vorher mal ansehen sollte.
Für mich leider nur 3 Sterne.

Unsere Bewertung:

Dani Atkins – Die Achse meiner Welt

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. August 2014
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426515396
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Rachel ist jung, beliebt, verliebt und wird in wenigen Wochen ihr Traumstudium beginnen. Perfekt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der ihr alles nimmt. Sie verliert den besten Freund, ihre Zuversicht und die Balance. Jahre später wird ihre Welt zum zweiten Mal auf den Kopf gestellt. Denn als sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus erwacht, ist ihr Leben plötzlich so, wie sie es sich immer erhofft hat. Die damalige Tragödie hat es anscheinend nie gegeben. Ihr bester Freund lebt und ist an ihrer Seite. Wie kann das sein? Und wie fühlt sich Rachel in ihrem neuen Leben – mit dem Wissen über all das, was zuvor geschah? Lassen Sie sich von einer Liebesgeschichte verwirren, die mit nichts vergleichbar ist. “Die Achse meiner Welt”, das Romandebüt der britischen Autorin Dani Atkins, wurde in über 13 Länder verkauft und hat in England für Furore gesorgt.
Die Autorin:
Dani Atkins, 1958 in London geboren und aufgewachsen, lebt heute mit ihrem Mann in einem Dorf im ländlichen Herfordshire. Sie hat zwei erwachsene Kinder. „Die Achse meiner Welt“ ist ihr Romandebüt.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von mienebaja-74
Dieses Buch wollte ich schon die ganze Zeit lesen. Was soll ich sagen? Es hat mich von Anfang gefangen genommen, so dass ich es fast in einem Rutsch gelesen habe.
Dani Atkins hat einen so schönen Schreibstil, man taucht komplett in die Geschichte ab. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, dadurch lebt und leidet man mit der Hauptdarstellerin Rachel. Zwischendurch ist man immer wieder hin und her gerissen ob sie das alles tatsächlich durchlebt oder ob es ein Traum ist. Oder gibt es tatsächlich Parallelwelten oder Zeitreisen? Die Auflösung gibt es auf jeden Fall. Allerdings ob es ein Happy End gibt, in welcher Form auch immer, müsst ihr selbst herausfinden. Nur so viel, es ist eine sehr berührende, zum Teil traurige aber auch Hoffnungsvolle Geschichte.
Für mich eines der schönsten Bücher des Jahres 2014.
Unsere Bewertung:

Petra Schier –  Der Hexenschöffe

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. August 2014
Verlag: rororo Verlag
ISBN: 978-3499268007
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Eine wahre Geschichte aus dunkler Zeit.

Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert.
Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur «versengten Art»: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten.
Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft …
Quelle: http://www.rowohlt.de/buch/Petra_Schier_Der_Hexenschoeffe.3082486.html

Die Autorin:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. Schon in ihren ersten beiden Romanen «Tod im Beginenhaus» und «Mord im Dirnenhaus» löste die Apothekerin Adelina mit Scharfsinn und Dickköpfigkeit Kriminalfälle im mittelalterlichen Köln.

Mehr Informationen zur Autorin unter www.petralit.de.
Quelle: http://www.rowohlt.de/autor/Petra_Schier.271385.html

Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Und wieder einmal ist es Petra Schier gelungen ein wahres Meisterwerk zu schreiben. Mit der wahren Geschichte um die Hexenverfolgungen in Rheinbach schreibt sie wieder eine Geschichte mit wahrem Hintergrund und teilweise fiktiven Charakteren.
Das Buch beginnt recht sachte um jedoch mit jeder Seite an Spannung zu gewinnen. Aber schon recht früh im Buch holt sie ihre Leser ab und kaum jemand schafft es das Buch dann beiseite zu legen vor dem Ende.
Besonders interessant und in meinen Augen gut gelöst finde ich wie sie die Foltermethoden der damaligen Zeit. Jedesmal soweit angerissen hat, dass man ahnt welche Schmerzen es bedeutete, aber immer wenig genug, dass ausreichend Platz für das eigene Kopfkino blieb.
Petra Schier schafft es immer wieder ihre Leser in ihr eigene Welt abzuholen und nicht nur das, durch ihren tollen Schreibstil gelingt es ihr auch, dass ihre Leser gerne in ihrer Welt verweilen möchten.
Auch ich bin sehr gerne in Petra Schiers Welt geblieben, finde es nur schade, dass das Buch nur etwas mehr als 500 Seiten hat, und dass es vermutlich nur ein Einzeltitel bleibt. Ich hätte gerne noch mehr über die Kaufmannsfamilie Loher erfahren.
Hochverdient wieder einmal 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Nora Berger – Der Fluch der Zuckerinsel

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: August 2014
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3937357997
Preis: 17,95 €
Der Klappentext:
Insel Martinique, Anfang des 19. Jahrhunderts: Annabelle und Léon lieben sich. Doch ihre Familien, reiche Zuckerrohr-Plantagenbesitzer, sind verfeindet und gegen eine Verbindung. Sklavenaufstände erschüttern die Insel, die nur ein scheinbares Paradies ist.
Léon, der in Paris sein Medizinstudium abschließen will, erleidet Schiffbruch und gilt als verschollen. Annabelle, die nach einem leidenschaftlichen Abschied ein Kind von ihm erwartet, erfährt, dass die elterliche Plantage verschuldet ist. Sie ist gezwungen, den reichen Sklavenhändler Ramazon zu heiraten. Ein böser Fluch scheint über ihr und Léon zu liegen, trotz des schützenden Amuletts ihrer Sklavin Leila, der Tochter einer Mambo-Priesterin.
Nach einem Brand und der Plünderung der Plantage durch aufständische Sklaven, flieht Annabelle vor ihrem brutalen Ehemann Ramazon zu Verwandten nach Paris. Auf der Überfahrt kommt ihr Sohn Valentin zur Welt.
In Paris erfährt sie neues Unglück: Ihr Bruder ist während des Russlandfeldzugs Napoleons gefallen und ihrem Onkel kann sie nicht zur Last fallen. Um zu überleben, meldet sie sich als Statistin im frivolen Cabaret „Jolie Femme“. Als ihr Gesangstalent entdeckt wird, beginnt sie ein neues Leben.
Doch bald droht neues Unheil. Ramazon taucht auf und will seine Rechte geltend machen. Der „Fluch der Zuckerinsel“ scheint sie weiter zu verfolgen.
Trotz allem kann sie Léon nicht vergessen. Lebt er vielleicht doch noch – werden sie sich wiedersehen?
Die Autorin:
Nora Berger ist nicht nur leidenschaftlich frankophil veranlagt, sondern auch eine Liebhaberin der schönen Künste. Ihre besondere Vorliebe gilt von jeher den französischen Schriftstellern von Racine über Zola, Balzac und Proust bis Sartre.
Einige Jahre lebte sie in Paris und studierte an der Sorbonne Literatur und Philosophie.
Fasziniert von der Zeit der französischen Revolution nutzte sie die Jahre in Frankreich, um an den Originalschauplätzen zu recherchieren und in französischen Archiven Material zu sichten.

Nach Deutschland zurückgekehrt verpackte sie ihre aufwändigen Recherchen im Roman “Im Schatten der Revolution”, der 2005 unter dem Titel “Amélie und die Sturmzeit von Valfleur” bei BASTEI LÜBBE erschien und 2008 bei Weltbild erneut aufgelegt wurde.
In diesem spannend geschriebenen Buch entführt Nora Berger ihre Leser in eine der aufregendsten Epochen Frankreichs, in der Schönheit und Glanz von Gräuel und Schrecken abgelöst werden.
Mit viel Feingefühl und fast fotografisch beschreibend schildert sie die Schicksale von drei Frauen, die aus ihrer friedlichen Existenz auf Schloss Valfleur in den Strudel der revolutionären Ereignisse in Paris gezogen werden.
Die große schriftstellerische Ausdruckskraft von Nora Berger zeigt sich auch im Roman “Bratkartoffeln und Rote Beete”.
Basierend auf Familienaufzeichnungen entstand ein hoch dramatischer Roman über die letzten Tage des Dritten Reichs, der die innere und äußere Situation der Vertriebenen und der Soldaten hautnah und einfühlsam vor Augen führt.
Quelle: http://www.noraberger.de/vita.html

Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Die Autorin, die mir bisher gänzlich unbekannt war, hat einen wirklich schönen Schreibstil, der es mir leicht machte in die Story einzutauchen. Durch die sehr bildhafte Schreibweise, kam es mir vor als wäre ich an den Schauplätzen selbst mit vor Ort und mein Kopfkino begann zu rattern, so sehr dass das ganze Buch fast wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief. Toll gemacht!
Die Figuren waren durchweg gut durchdacht und glaubhaft und waren so richtig lebendig.
Auch die Schauplätze waren so gut beschrieben, dass man sich leicht ein Bild machen konnte wie es seinerzeit vor Ort ausgesehen haben könnte. Gut recherchiert auch die geschichtlichen Hintergründe und so gut erklärt, dass man so ein gutes Bild der damaligen Lebensgewohnheiten hatte.
Es ist ein Buch welches man sicherlich gerne noch einmal zur Hand nimmt und ein zweites Mal lesen mag.
Für dieses schöne Buch gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Christopher Morley – Das Haus der vergessenen Bücher

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 256 Seiten
Erscheinungsdatum: 08.09.2014
Verlag: Atlantik Verlag
ISBN: 978-3455600124
Preis: 18,00 €
Der Klappentext:
“Ich danke Gott, dass ich ein Buchhändler bin, der mit den Träumen und Schönheiten und Kuriositäten der Menschheit handelt, und nicht jemand, der nur waren verhökert.”
New York, 1919. Roger Mifflin hat seine größte Leidenschaft, das Lesen, zum Beruf gemacht. In seinem Antiquariat in Brooklyn findet man ihn dort, wo der Tabakrauch am dichtesten ist. Unterstützt wird er von seiner ebenso patenten wie resoluten Ehefrau und seinem Hund Bock – Bock wie Boccacio. Bücher sind Mifflins Leben. Von Werbemaßnahmen für sein Geschäft will er allerdings nichts wissen, und so lässt er den jungen Aubrey Gilbert, angestellt bei der Grey Matter Agency, ziemlich abblitzen, als der ihm seine Dienste anbietet. Dennoch freunden sich die beiden an, und bald kommt Gilbert täglich ins Geschäft. Was auch an Mifflins neuer Hilfskraft liegen mag – der schönen Titania Chapman, deren Leben in Gefahr zu sein scheint. Und das gilt nicht nur für ihr Leben …
Der Autor:
Christopher Morley (1890–1957),
Amerikaner mit englischem Humor und englischen Wurzeln, war Mitbegründer der Saturday Review of Literature, die er von 1924 bis 1940 leitete, und schrieb für die New York Evening Post. Er ist Autor von mehr als 50 teils belletristischen, teils Sachbüchern und zahlreichen Essays – darunter Das Haus dervergessenen Bücher.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Was soll man zu diesem Buch sagen?

Ein Krimi der gleichzeitig aber auch eine Hommage an alle Buchhändler dieser Welt ist?
Oder ist es eine Zitatesammlung mit kriminalistischen Aspekten, aber auch zugleich eine Hommage an alle Buchhändler dieser Welt?
Was auch immer es ist, es ist auf jeden Fall eines dieser seltenen Bücher die man immer wieder zur Hand nimmt und sei es nur um auf nur wenigen Seiten den Zauber dieses Buches wieder einmal in sich aufzusaugen…
Ich habe durchaus eine Weile gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden. Aber als ich hineingefunden hatte, begann ich nochmals von vorne um den ganzen Zauber dieses Buches zu erleben. Und dann wurde es auch ein Genuss, die vorzügliche Schreibweise, die vielen Zitate die man aus diesem Buch hinausziehen könnte machen es in der Tat zu einem Buch das man nie so wirklich ganz aus den Händen legt. Es ist ein Kleinod, welches man immer wieder zu Händen nimmt, das man einfach nicht vergessen kann.
Nach der Lektüre dieses Buches, das vor 95 Jahren in der Erstauflage erschienen ist, verstehe ich warum es nochmals aufgelegt wurde.
Für mich ist es eines der Bücher die man liebt und die man in seinem Bücherregal so platziert, dass man sie mit einem Griff wieder hervorholen kann.
Ganz klare und hochverdiente 5 von 5 Sternen.

 

Unsere Bewertung:

Felicitas Gruber – Die kalte Sofie

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 11.03.2013
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3453356870
Preis: 8,99 €
Der Klappentext:
In Giesing dahoam, am Seziertisch zu Haus
Als die Rechtsmedizinerin Dr. med. Sofie Rosenhuth von Berlin nach München-Giesing zurückkehrt, ist sie gottfroh, wieder dahoam zu sein. Nur dumm, dass sie nun eng mit ihrem Exmann Joe von der Münchner Mordkommission zusammenarbeiten muss. Zu eng vielleicht, aber die Fälle sind knifflig: eine seltsame Vergiftungsserie durch Liquid Ecstasy, eine völlig verkohlte Leiche, der Sofie nur noch auf den Zahn fühlen kann – und die Viecherei mit einem toten Hund, der Sofie schließlich zum Mörder führt …
Die Autorinnen:
Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Zusammen schrieben sie die Kriminalromane “Die kalte Sofie” und “Vogelfrei”, in denen die beliebte Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth ermittelt. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und begeistert mit historischen Romanen seit vielen Jahren ihre zahlreichen Leserinnen und Leser. Gesine Hirsch ist Kunsthistorikerin und arbeitet als Producerin und Drehbuchautorin. Die erfolgreiche Serie “Dahoam is Dahoam” hat sie fürs Bayerische Fernsehen mitentwickelt. Beide Autorinnen leben in München.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Die Krimireihe habe ich mit dem zweiten Band begonnen. Aber auch Band eins „Die Kalte Sofie“ kann ich uneingeschränkt empfehlen. Die Figuren sind sehr glaubhaft und sympathisch. Und wie gewohnt sehr plastisch beschrieben, so dass sie einem wie alte Bekannte vorkommen.
Der Schreibstilgewohnt locker und leicht, so dass es nicht schwer fiel ins Buch hineinzufinden. Besonders schön finde ich die Verwendung des Bayrischen Dialekts, der aber auch für Nordlichter durchaus gut verständlich ist.
Die Story beginnt mit leichter Spannung um dann jedoch im Verlauf immer mehr Fahrt auf zu nehmen bis zu einem hochspannenden Finale, welches den Leser mitreißt. Insgesamt fesselte einen das Buch und es war nicht leicht das Buch zwischendurch beiseite zu legen.
Für mich sind das 4 von 5 Sternen
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Stephen King – Mr Mercedes

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 592 Seiten
Erscheinungsdatum: 08.09.2014
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453269415
Preis: 22,99 €
Der Klappentext:
Schneller, gefährlicher, tödlicher – Mr. Mercedes

Ein Mercedes S 600 – »zwei Tonnen deutsche Ingenieurskunst« – rast in eine Menschenmenge. Es gibt viele Todesopfer, der Fahrer entkommt. Der Wagen wird später gefunden. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Clownsmaske, das Lenkrad ziert ein grinsender Smiley. Monate später meldet sich der Massenmörder und droht ein Inferno mit Tausenden Opfern an. Stephen King, der Meister des Schreckens, verschafft uns in Mr. Mercedes beunruhigende Einblicke in den Geist eines besessenen Mörders bar jeglichen Gewissens.
Eine wirtschaftlich geplagte Großstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte. Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt. Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus.
Quelle: http://www.randomhouse.de/Presse/Buch/Mr-Mercedes-Roman/Stephen-King/pr449082.rhd?mid=2&showpdf=false&per=108744&men=792&pub=30000#tabbox

Der Autor:
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg,Carrie, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.
“Stephen King hat das Seelen-Alltagsleben der letzten dreißig Jahre vielleicht mehr geprägt als irgendein anderer zeitgenössischer Schriftsteller.”
Frank Schirrmacher
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Wie kaum einem anderen gelingt es Stephen King seinen Figuren Leben einzuhauchen. Es gelingt ihm immer die Spannung so aufzubauen, dass er den Leser schon auf den ersten Seiten abholt, so dass man es nicht schafft das Buch aus den Händen zu legen. Wie schon von ihm gewohnt steigert er die Spannung immer mehr bis man die Spannung nahezu mit den Händen greifen kann. Spannende Dialoge und herrlich plastische Beschreibungen seiner Figuren und Schauplätze runden das ganze ab.
Mr Mercedes ist weniger eine Horrorstory des Meisters, sondern eher ein Thriller, der den Leser gefangen nimmt und nicht wieder loslässt bis man das Buch zu Ende gelesen hat.
Mit der Figur des Mr Mercedes ist ihm wieder einmal eine Figur gelungen, die polarisiert, eine Figur die man auf der einen Seite hasst, mit der man aber auch irgendwo Mitleid hat.
Mr Mercedes ist der erste Band einer Trilogie. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und welche Figuren er mitnimmt in die folgenden Bände.
Wie fast schon üblich sind das hier 5 von 5 Sternen.
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Iny Lorentz – Die List der Wanderhure

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 688 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.09.2014
Verlag: Knaur HC  Verlag
ISBN: 978-3426663813
Preis: 19,99 €

 

 Der Klappentext:

Die Äbtissin Isabelle de Melancourt hütet in ihrem Waldkloster ein Geheimnis. Leopold von Gordean und seine Ordensritter sind überzeugt, dass es sich um das Versteck des heiligen Grals handelt. Sie überfallen das Kloster, bringen einige Nonnen um und nehmen Isabelle und die anderen gefangen. Die Novizin Justina entkommt ihnen und macht sich in Isabelles Auftrag auf den Weg, den Würzburger Fürstbischof Johann von Brunn um Hilfe zu bitten. Die Schergen des Großmeisters holen sie ein und wollen sie töten. Da greifen die ehemalige Wanderhure Marie und ihr Mann Michel ein. Die beiden ahnen nicht, dass Justinas Rettung für sie der Beginn eines gefahrvollen Weges ist, auf dem ständig der Tod lauert.
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/buch/1317354/die-list-der-wanderhure

 

Die Autoren:

Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman “Die Kastratin” die Leser auf Anhieb begeisterte. Mit “Die Wanderhure” gelang ihnen der Durchbruch; der Roman erreichte ein Millionenpublikum. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Die Romane von Iny Lorentz wurden in zahlreiche Länder verkauft. Die Verfilmungen ihrer „Wanderhuren“-Romane und zuletzt der „Pilgerin“ haben Millionen Fernsehzuschauer begeistert. Im Frühjahr 2014 bekam Iny Lorentz für ihre besonderen Verdienste im Bereich des historischen Romans den “Ehrenhomerpreis” verliehen. Die Bühnenfassung der “Wanderhure” in Bad Hersfeld hat im Sommer 2014 Tausende von Besuchern begeistert und war ein Riesenerfolg.
Besuchen Sie auch die Homepage der Autoren: www.inys-und-elmars-romane.de 
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/autoren/164460/iny-lorentz

 

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Es war schon ein seltsames Gefühl, die Protagonisten wieder lebendig zu sehen. Das Buch das an 4 Stelle der Wanderhurenreihe eingereiht wurde ist natürlich wieder eine ganz tolle Story.
Besonderes Schmankerl sind die Figuren des Nepomuk und der Äbtissin, die in diesem Buch eine der Hauptfiguren ist. Beide Figuren waren bisher nur in der Verfilmung der Wanderhure dabei und wurden in diesem Buch erstmals in die Wanderhurenreihe hineingeschrieben.
Schon zu Beginn wurde es spannend was sich dann im Verlauf immer mehr steigerte.
Wie gewohnt ist die Schreibweise sehr flüssig und es ist leicht in die Story hineinzufinden, auch für Leser die die Reihe bisher nicht kennen.
Einmal in der Story ist es nahezu unmöglich das Buch beiseite zu legen. Ich hatte es in nur 2,5 Tagen durch, was mich natürlich einiges an Schlaf gekostet hat, jede Minute versäumten Schlaf ist es wert. Die Protagonisten und deren Dialoge sind durchweg glaubhaft und ich hatte das Gefühl mit ihnen mitzureiten. Jede der Figuren schaffte es, durch die sehr plastische Beschreibung, vor meinem inneren Auge Gestalt anzunehmen. Auch dieser Roman wird wieder ein Bestseller werden, davon bin ich nach der Lektüre überzeugt.
Deshalb von mir 5 von 5 Sternen.

 

Unsere Bewertung:

© https://mundolibris-buchblog.de

 

Karen Benedikt – Die Kerzenzieherin

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 624 Seiten
Erscheinungsdatum: 2013
Verlag: Weltbild Verlag
ISBN: 9783863658885
Preis: 5,99 €
Der Klappentext:
Hattingen, 1225: Eine zufällige Begegnung verändert alles für die beiden Novizinnen Ellin und Jonatha:. Ellin belauscht unabsichtlich ein geheimes Gespräch zwischen dem Burgherrn Friedrich von Isenberg und einem Mitverschwörer: Sie planen einen Überfall auf Engelbert I., den Erzbischof von Köln. Ellin kann fliehen, während ihre Freundin Jonatha getötet wird. Von nun an muss Ellin sich alleine durchschlagen. Sie legt ihr Novizinnengewand ab und schließt sich einer kleinen Händlergruppe an, die auf dem Weg nach Bremen ist. Dort bietet sich ihr die Möglichkeit, die Arbeit wiederaufzunehmen, die sie schon im Kloster verrichtet hat – die Kerzenzieherei. Doch schon bald erreicht die Nachricht, dass der Erzbischof von Köln auf einer Reise überfallen und ermordet wurde, die Stadt. Ellin begreift sofort, wer hinter diesem Komplott steckt und die Angst, dass der Mörder sie aufspüren und damit als einzige Zeugin beseitigen könnte, wird zu ihrem ständigen Begleiter …
Die Autorin:
Caren Benedikt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort bei Bremen.

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von unclethom
Mit nur wenigen Sätzen schafft Caren Benedikt eine schöne historische Atmosphäre. Plastisch sind die Figuren und Schauplätze beschrieben und man lebt als Leser regelrecht in der damaligen Zeit. Es ist ein Buch das bei einem viele Gefühlsregungen hervorruft. Man lacht mit den Figuren, man ist traurig oder wischt sich sogar verstohlen das eine oder andere Tränchen aus dem Augenwinkel. Es ist ein Buch das man mit allen seinen Sinnen erleben kann.
Die Story beginnt schon recht spannend, steigert sich aber mit jedem Kapitel immer mehr bis zu einem wirklich tollen Finale. Die Figuren sind durchwegs sehr glaubhaft angelegt mit sehr schönen Dialogen.
Es ist wie ich finde nicht nur ein Buch für Historienfans  auch Krimiliebhaber dürften an der Story ihre Freude haben.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen.

Unsere Bewertung: