Daniel Holbe/Andreas Franz – Die Hyäne

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. August 2014
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426513750
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Er mordet scheinbar ohne Plan.

Er weidet seine Opfer aus und schickt ihre Eingeweide an die Frankfurter Polizei.
Wer ist der Serienkiller, der sich »Die Hyäne« nennt?
Quelle: http://www.droemer-knaur.de/buch/7786569/die-hyaene

Der Autor:
Daniel Holbe, Jahrgang 1976, lebt mit seiner Familie in der Wetterau unweit von Frankfurt. Insbesondere Krimis rund um Frankfurt und Hessen faszinieren den lesebegeisterten Daniel Holbe schon seit geraumer Zeit. So wurde er Andreas-Franz-Fan – und schließlich selbst Autor. Als er einen Krimi bei Droemer-Knaur anbot, war Daniel Holbe überrascht von der Reaktion des Verlags: Ob er sich auch vorstellen könne, ein Projekt von Andreas Franz zu übernehmen? Daraus entstand die “Todesmelodie”, die zu einem Bestseller wurde. Nach zwei weiteren Krimis, in denen er Julia Durant und ihr Kommissariat weiterleben ließ, war “Giftspur” Daniel Holbes erster eigenständiger Kriminalroman, dem nun der zweite folgt.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Mit diesem Buch ist es Daniel Holbe gelungen, ganz in Andreas ‘Franz Sinne, Julia Durant zu einem Kultstatus zu verhelfen.
Meiner Meinung nach ist dies das beste Buch um die Kultermittlerin Julia Durant. Hochspannend beschreibt Daniel Holbe den neuesten Fall, der sich um Mord und Entführung dreht. Es gibt einige Szenen die, wenn sie denn weiter beschrieben worden wären, recht grausam sind. Aber so wie es geschrieben ist bleibt noch reichlich Platz für das Kopfkino, für die eigne Fantasie.
Gewohnt plastisch beschreibt der Autor die Figuren und Schauplätze, gerade so dass man meint man wäre Teil des Ermittlerteams. Geschickt lenkt Daniel Holbe den Leser auf die eine oder andere falsche Spur und so fällt es schwer, den wahren Schuldigen vor den letzten Seiten des Buches zu finden.
Einziges Manko, wie ich finde dass es „nur“ 416 Seiten sind, denn es ist ein Buch wo es einem wirklich leid tut dass es so schnell zu Ende ist. Ich habe das Buch in nur 1,5 Tagen förmlich inhaliert.
In der Summe sind dies natürlich 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Angelika Felenda – Der eiserne Sommer

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 435 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. August 2014
Verlag: Suhrkamp Verlag
ISBN: 978-3518465424
Preis: 14,99 €
Der Klappentext:
Juni 1914: Zwei Schüsse fallen in Sarajewo, und die Welt rückt an den Abgrund. Franz Ferdinand, der Thronfolger Österreich-Ungarns, ist tot. Zur gleichen Zeit steht Kommissär Reitmeyer in München vor einer schwierigen Entscheidung. Er hat es satt, die Marionette des Polizeipräsidenten zu sein. Die Leiche eines jungen Mannes führt ihn von den Arbeitervierteln bis in die Villen der Großbürger. Und in das berüchtigte Café Neptun, Vergnügungsort der Offiziere. Der Polizeipräsident drängt ihn, nicht noch tiefer zu schürfen, und gegen das Militär darf er per Gesetz nicht ermitteln. Da macht Reitmeyer eine ungeheuerliche Entdeckung, die nicht nur ihn selbst zum Abschuss freigibt, sondern die das ganze Land in den Untergang stürzen könnte.
Die Autorin:
Angelika Felenda hat Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet als literarische Übersetzerin in München. Der eiserne Sommer ist ihr erster Roman.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich bin zwiegespalten bei diesem Buch, auf der einen Seite die doch sehr schöne Schreibweise, auf der anderen Seite jedoch die vielen Figuren und „Nebenkriegsschauplätze“ die es dann doch wieder schwierig machen das Buch zu einem Lesegenuss werden zu lassen.
Die Ermittler sind durchwegs sehr plastisch beschrieben und wirken auf mich sehr glaubhaft. Auch die zweite Erzählebene, das Tagebuch, gefallen mir persönlich recht gut, auch in der Schreibweise.
Schwierig wird es dann allerdings bei den Nebenschauplätzen, die in meinen Augen teilweise etwas zu gewollt wirken und mir so doch etwas den Lesespass genommen haben. Es mag durchaus sein, dass dies im Auge des Betrachters so erscheint, aber so ist es nicht wirklich eine Story für mich. Dennoch, wenn man diese Nebenschauplätze etwas ausblendet, ist es doch eine sehr interessante und spannende Story. Es ist der Autorin sehr gut gelungen die Atmosphäre der damaligen Zeit mit ihrer Obrigkeitshörigkeit einzufangen.
Aus meiner Sicht ist das Buch für 3,5 von 4 Sternen gut.
Unsere Bewertung:

Felicitas Gruber – Vogelfrei

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. August 2014
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3453357938
Preis: 8,99 €
Der Klappentext:
Eine Rechtsmedizinerin, wie sie nur in diesem Buche steht
Der Herbst hält Einzug in München und bringt mit kräftigen Böen gleich drei Leichen auf Dr. Sofie Rosenhuths Seziertisch: Einen Selbstmörder, dessen Witwe erstaunlich wenig Trauer zeigt, eine Frau, in deren Brustkorb eine Glasfeile steckt, und einen Priester, der vom Turm der Mariahilfkirche in den Tod gestürzt ist. Die Rechtsmedizinerin glaubt, eine Verbindung zwischen den Fällen zu erkennen, doch ihr Ex, Hauptkommissar Joe, schaltet viel zu lang auf stur und ermittelt in eine ganz andere Richtung. Und da Joe sein Madl immer noch liebt, aber leider nur selten auf Sofie hört, muss sie am Schluss Kopf und Kragen riskieren, damit bei der Polizei was vorwärtsgeht …
Die Autorinnen:
Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Zusammen schrieben sie die Kriminalromane “Die kalte Sofie” und “Vogelfrei”, in denen die beliebte Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth ermittelt. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und begeistert mit historischen Romanen seit vielen Jahren ihre zahlreichen Leserinnen und Leser. Gesine Hirsch ist Kunsthistorikerin und arbeitet als Producerin und Drehbuchautorin. Die erfolgreiche Serie “Dahoam is Dahoam” hat sie fürs Bayerische Fernsehen mitentwickelt. Beide Autorinnen leben in München.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Tolle und glaubhafte Figuren, sehr gute Dialoge und eine spannende Story zeichnen diesen Krimi von Felicitas Gruber aus. So könnte man das Buch in einem Satz beschreiben.
Es ist aber viel mehr was das Buch so toll macht. Ein besonderes Schmankerl ist der geschriebene Bayrische Dialekt, der aber auch für „nicht Bayern“ durchaus gut verständlich ist. Sympathisch sind die Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth und der Ermittler Kommissar Joe Lederer. Das die beiden eine nicht immer einfache Beziehung zueinander haben macht die beiden gerade so sympathisch, fast wie im richtigen Leben.
Die Story war leicht und flockig zu lesen. Und wie ich fand wurde es je weiter man in der Story vorankam auch immer spannender bis zu einem Hochdramatischen Finale. Sehr plastisch sind sowohl Schauplätze wie auch die Figuren gezeichnet, fast als würde man neben den Protagonisten stehen. Das Buch ist der zweite Fall für die beiden, aber es war dennoch kein Problem gut und leicht hineinzufinden, trotz des fehlenden ersten Bandes. Ich fühlte mich von der ersten Bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten und so kann ich für das Buch volle 5 Sterne vergeben.
Wer leichte aber dennoch spannende Unterhaltung sucht ist hiermit bestens beraten.
Unsere Bewertung:

Martin Olczak – Die Akademiemorde

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 Format: eBook
Seitenzahl: 481 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. Juni 2014
Verlag: btb Verlag
ISBN: 978-3-641-13242-2
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Stockholm, im Mai: Im weltberühmten Hotel Berns Salonger hat man gerade Strindbergs 100. Todestag begangen. Die Festrede hielt der Ständige Sekretär der Schwedischen Akademie, ein würdiger Mann und ebenfalls angesehener Schriftsteller. Jetzt kurz vor Mitternacht ist er auf dem Weg nach Hause, durch einen abgeschiedenen Park. Hier trifft es ihn unvermittelt, das Schicksal. Hier wird er ermordet. Tatwaffe ist ein altertümlicher Schwarzpulverrevolver, der die Polizei vor Rätsel stellt. Noch bevor sie sich für eine Ermittlungsrichtung entscheiden kann, geschehen am nächsten Tag vier weitere, ebenso schonungslose Morde. Die Opfer: ebenfalls Mitglieder der Akademie, die für die Auslobung des jährlichen Literaturnobelpreisträgers verantwortlich ist. Was treibt den Mörder um? Klar ist, dass die anderen Akademiemitglieder geschützt werden müssen. Klar ist auch, dass hier konventionelle Methoden nicht weiterhelfen. Claudia Rodriguez von der Zentralen Mordkomission ermittelt auf eigene Faust – und gegen den Willen ihrer Vorgesetzten. Statt dessen bittet sie ihren alten Freund Leo Dorfman um Hilfe, einen Buchantiquar
Der Autor:
Martin Olczak, geboren 1973, wohnt in Stockholm. Er stöbert leidenschaftlich gerne in Archiven, wo er sich auf die Suche nach geheimnisvollen Geschichten und spannenden Geschehnissen macht. Er ist einer der bekanntesten Jugendbuchautoren Schwedens. “Die Akademiemorde” ist sein erster Roman für Erwachsene.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Die Schweden können es am besten, oder so ähnlich sagen viele Krimifans. Und auch Martin Olczak beweist es wieder einmal, die schwedischen Krimiautoren haben ein ganz besonderes Gefühl dafür wie Spannung zu erzeugen ist. Auch bedingt durch den schönen Schreibstil ist es mir gelungen leicht in die Story hinein zu finden. Plastisch beschrieben die Schauplätze und Figuren. So dass man sie von Anfang an klar vor Augen hat.
Die Story beginnt mit einem Mord und den Ermittlungen dazu. Die Spannung steigt langsam an und gipfelt in einem grandiosen Finale. Ich kann das Buch jedem Krimi Fan ans Herz legen und kann das Buch mit 5 von 5 Sternen bewerten.
Unsere Bewertung:
© http://mundolibris.blogspot.de/

Anthony Doerr – Alles Licht, das wir nicht sehen

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 519 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2014
Verlag: C.H.Beck Verlag
ISBN: 978-3406667510
Preis: 22,95 €
Der Klappentext:
Saint-Malo 1944: Marie-Laure, ein junges, blindes Mädchen, ist mit ihrem Vater, der am „Muséum National d’Histoire Naturelle“ arbeitet, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer geflohen. Einst hatte er ihr ein Modell der Pariser Nachbarschaft gebastelt, damit sie sich besser zurechtfinden kann. Nun ist in einem Modell Saint-Malos, der vielleicht kostbarste Schatz aus dem Museum versteckt, den auch die Nazis jagen.
Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert, auf eine Napola geschickt und dann in eine Wehrmachtseinheit gesteckt, die mit Peilgeräten Feindsender aufspürt, über die sich der Widerstand organisiert. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, über den Etienne, Marie-Laures Onkel, die Résistance mit Daten versorgt …
Kunstvoll und spannend, mit einer wunderschönen Sprache und einem detaillierten Wissen um die Kriegsereignisse, den Einsatz des Radios, Widerstandscodes, Jules Verne und vieles andere erzählt Anthony Doerr mit einer Reihe unvergesslicher Figuren eine Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg, und vor allem die Geschichte von Marie-Laure und Werner, zwei Jugendlichen, deren Lebenswege sich für einen folgenreichen Augenblick kreuzen.
Der Autor:
Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, hat die Erzählungsbände “The Shell Collector” („Der Muschelsammler“, C.H.Beck 2007) und “Memory Wall” sowie den Bericht “Four Seasons in Rome” und die Romane “About Grace” (“Winklers Traum vom Wasser”, C.H.Beck 2005) und “All the Light We Cannot See” veröffentlicht. Er wurde u. a. mit dem Barnes & Noble Discover Prize, dem Rome Prize, dem New York Public Library’s Young Lions Fiction Award und zwei Mal mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet. Für seine Erzählungen hat er bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der britischen Literaturzeitschrift “Granta” auf die Liste der 21 Best Young American Novelists gesetzt.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Es ist ein Buch das Nachdenklich macht, es ist aber auch ein Buch das zu Tränen rührt.
Dem Autor ist es aufs Beste gelungen die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen. Detailliert beschreibt er die Protagonisten und Schauplätze, so dass man das Gefühl hat durch die damalige Zeit zu wandeln.
Interessant beschreibt der Autor die Wege der in ihrer Jugend erblindeten Marie Laure und des deutschen Soldaten Werner und wie sich diese miteinander verknüpfen. Die Wege zweier Menschen die scheinbar nichts miteinander zu haben, deren Wege sich dennoch kreuzen.
Der Autor entführt den Leser in die Bedrohlichen Jahre des dritten Reiches und ihrer Menschen. Menschen die einerseits geblendet waren von der Propaganda, aber je näher das Kriegsende kam immer mehr aufwachten. Die nicht mehr blind gehorchen wollten, die aber zu wenige waren um sich letztendlich wirksam auflehnen zu können.
Es ist ein Buch welches wir wirklich als Anregung nutzen sollten um über das damals geschehene nachzudenken, und dafür zu sorgen, dass sich das Geschehene niemals wiederholen kann.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Katrin Rodeit – Gefährlicher Rausch

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 313 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. Juli 2014
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839215715
Preis: 11,99 €
Der Klappentext:
Privatdetektivin Jule Flemming soll ermitteln, wer der Tochter des Bürgermeisteranwärters die Vergewaltigungsdroge GHB ins Getränkt gemischt hat. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Wer verbirgt was? Nichts scheint zu sein, wie es ist, und Jule wird selbst Opfer eines feigen Anschlages. Was verbirgt der Kriminalkommissar Mark Heilig? Dann verschwindet der Hauptverdächtige. Und plötzlich nimmt alles an Fahrt auf, aber in eine ganz andere Richtung …
Die Autorin:
Katrin Rodeit wurde am Rande der Schwäbischen Alb in Ulm geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie Betriebswirtschaft an der Berufsakademie in Heidenheim und arbeitete im Vertrieb von Leasinggesellschaften, zunächst für alles, später als Spezialistin für Lkws. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern in der Nähe von Ulm. Ihre freie Zeit widmet sie fast ausschließlich dem Schreiben. Besuchen Sie die Autorin auch unter: www.katrin-rodeit.de
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Nach „Mein wirst Du sein“ ist der Autorin wieder ein beeindruckender Roman gelungen. Spannend beschreibt sie den neuesten Fall ihrer Protagonistin Jule Flemming. Sehr plastisch stellt sie ihre Figuren und Schauplätze des neuen Krimis dar. Schon von Beginn an nimmt sie den Leser mit auf die Reise. Im Buch findet man keine Längen die es langweilig machen könnten das Buch zu lesen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, ganz so wie es in einem Krimi sein soll.
Es ist ihr auch wieder gelungen den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken. Man hat keine Chance vorher heraus zu bekommen wer denn nun der Täter ist.
Einziger Kritikpunkt sind kleinere Wiederholungen, die man aus dem ersten Roman schon kennt, die man aber getrost vernachlässigen kann. Wie schon für den Erstling vergebe ich hier 4 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

 

Katrin Rodeit – Mein wirst Du sein

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 305 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2014
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839214572
Preis: 11,99 €
Der Klappentext:
Eine Frau ist verschwunden. Die Privatdetektivin Jule Flemming soll sie für einen Freund aufspüren, der unter Tatverdacht steht. Der Fall sieht nach Routine aus, doch dann wird die Frau tot aufgefunden, und weitere Ermittlungen ergeben, dass sie einem Serienkiller zum Opfer gefallen ist. Ehe Jule sich versieht, gerät sie selbst in das Visier des Mörders …
Die Autorin:
Katrin Rodeit wurde am Rande der Schwäbischen Alb in Ulm geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie Betriebswirtschaft an der Berufsakademie in Heidenheim und arbeitete im Vertrieb von Leasinggesellschaften, zunächst für alles, später als Spezialistin für Lkws. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern in der Nähe von Ulm. Ihre freie Zeit widmet sie fast ausschließlich dem Schreiben. Besuchen Sie die Autorin auch unter: www.katrin-rodeit.de
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Mit mein wirst Du sein ist der Autorin ein eindrucksvolles Debüt gelungen. Es ist ihr, auch dank der vielen Richtungswechsel, gelungen den Leser immer wieder in die Irre zu führen. Nahezu unmöglich erscheint es den Täter vor dem Ende des Buches zu überführen.
Mit ihrem sehr schönen Schreibstil fesselt sie ihre Leser regelrecht an das Buch und es gelingt ihr auch ihre Leser schon früh abzuholen.
Die Protagonisten beschreibt sie sehr plastisch so, dass man das Gefühl hat alte Bekannte zu treffen. Nicht anders ist es mit den Schauplätzen, die sie ebenfalls sehr Bildhaft beschreibt und sie fast zu Orten macht, die man ohne Probleme wiederfinden würde auch ohne die entsprechenden Ortkenntnisse zu haben.
Es handelt sich hier um ein Buch das fast ohne die üblichen Ermittler auskommt. Aber nur fast, auch die Polizei ist natürlich mit am Start, aber interessanter ist der Part der Privatermittlerin Jule Flemming.
Insgesamt kann ich für das Buch 4 von 5 Sternen vergeben, sowie eine Empfehlung.
Das Buch ist für diejenigen Leser zu empfehlen, die ein Buch suchen, das nicht dem Einheitsbrei der Kriminalromane entspricht.
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Ivo Pala – H²O – Das Sterben beginnt

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2014
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3442382934
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Eine bislang unbekannte Terrorgruppe verseucht ein Trinkwasserreservoir im Bayerischen Wald mit hoch radioaktivem Atommüll. Erste Opfer sterben an den Vergiftungen und die Bevölkerung gerät in Panik, denn weitere Anschläge sind bereits angekündigt, und niemand ist in der Lage, sämtliche Wasservorräte der Republik zu bewachen. Julian Berg von der Terrorabwehr und Dr. Alexander Kehlhausen vom Bundesamt für Strahlenschutz versuchen, den Ursprung des Giftmülls zu finden und so die Terroristen aufzuspüren. Da stellen diese eine aberwitzige Forderung.
Der Autor:
Ivo Pala, geboren 1966, ist neben seiner Tätigkeit als Romanschriftsteller seit fast zwanzig Jahren auch erfolgreicher Drehbuchautor und Dramaturg für Action- und Krimiserien und abendfüllende Spielfilme. Seine besonderen Steckenpferde sind Historie, Science-Thriller, Horror und Fantasy. Er lebt zurzeit in Berlin und arbeitet bereits an seinem nächsten Roman. Unter seinem Pseudonym Richard Hagen schreibt er für Blanvalet in Hessen spielende Kriminalromane.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Mein Buch des Jahres!
Selten zuvor hat mich ein Buch so fesseln können wie es Ivo Pala hier gelungen ist. Es handelt sich um eine, durchaus mögliche, Fiktion die Angst macht und die zum Nachdenken anregt. Es ist ein Buch das so plastisch geschrieben ist das mein Kopfkino schon sehr schnell einsetzte und jetzt noch, nach dem Ende des Buches nachhallt.
Es ist ein Buch das unterhalten, aber vielleicht auch zum Nachdenken anregen soll. Beides ist dem Autor hier aufs Beste gelungen. Die Story geht anfangs in eine Richtung wo man denkt, dass es sich um einen der üblichen Thriller handelt, die sich um den realen Terrorismus drehen. Aber weit gefehlt, abgesehen vom Handlungsstrang der sich darum dreht gibt es einen zweiten Handlungsstrang der viel mehr ängstigt, der viel spannender ist als der erste. Dort behandelt der Autor eine Urangst der Deutschen, die seit dem Ende des dritten Reiches, in fast jedem von uns innewohnt.  Mehr dazu möchte ich jetzt nicht sagen, denn es wäre nicht möglich ohne jetzt zu spoilern.

Manch einer wird sagen, dass dies nicht möglich wäre in unserem Land, aber kann man sich da so sicher sein? Ich denke nicht, ich denke, jeder sollte sich selbst ein Bild machen und darüber nachsinnen, ob es denn wirklich so unmöglich ist.
Wer einen Thriller sucht, der seinesgleichen sucht, dem kann ich diesen Thriller nur wärmstens ans Herz legen!
Dem Autor und dem Verlag kann ich nur zu diesem Titel gratulieren und schon jetzt Wette ich darauf, dass es nicht lange dauern wird bis wir diesen Stoff im Kino sehen können..

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Brigitte Riebe – Feuer und Glas – Der Pakt

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. Mai 2012
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453267381
Preis: 16,99 €
Der Klappentext:
Venedig im Jahr 1509: Ein machtvolles Glasartefakt und die letzte Erinnerung an einen verschwundenen Vater … Eine uralte Fehde zweier verfeindeter Völker … Und ein Mädchen, das nicht ahnt, dass es den Schlüssel zur Rettung Venedigs in seinen Händen hält …
Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit …
Die Autorin:
Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Zu ihren bekanntesten historischen Romanen zählen “Pforten der Nacht”, die beiden erfolgreichen Jakobsweg-Romane “Straße der Sterne” und “Die sieben Monde des Jakobus” sowie “Die Braut von Assisi” über das Leben des heiligen Franziskus. Und neu im Diana Verlag: “Die Pestmagd” über das verheerende Peststerben in Köln um 1540 und “Die geheime Braut”, ein Roman der die spannende Schöpfungsgeschichte der drei weltberühmten Grazien von Lucas Cranach erzählt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von Mienebaja-74
Als Liebhaber des Fantasy Genres konnte ich mir dieses Buch nicht entgehen lassen.
Und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Brigitte Riebe erzählt hier eine wundervolle Geschichte, mystisch, magisch. Von der ersten bis zur letzten Seite hat die Geschichte um das Feuermädchen Milla und den Wasserjungen Luca mich gefesselt. Unheimlich lebendig beschreibt die Autorin das Venedig im 16. Jahrhundert und die damit verbundene Geschichte um das verschwundene Artefakt. Ich hatte das Gefühl mitten in dieser Zeit selbst zu leben. Liebling der Geschichte ist eindeutig der geheimnisvolle Kater Puntino der immer wieder an Milla´s Seite auftaucht.
Brigitte Riebe hat mit sehr viel Liebe zum Detail zauberhafte Figuren ins Leben gerufen, nicht so überkandidelt wie in vielen anderen Fantasy Geschichte. Was mir sehr gut gefällt. Auch die Historischen Einflüsse sind toll.
Sehr schöne Aufmachung des Einbandes und der Karte. Durch das Glossar, das Historische Nachwort und Zeittafel bekommt man noch zusätzliche wissenswerte Infos.
Meine Topp Leseempfehlung mit 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Dieter Bührig – Mauerriss

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  Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 273 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. Juli 2014
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839216217
Preis: 9,99 €

 

Der Klappentext:
AM SCHEIDEWEG  1989:
Die DDR hat abgewirtschaftet. Korrupte Funktionäre bereichern sich durch staatlichen Kunstraub und Enteignung privater Antiquitäten. Wahlfälschungen bringen das Fass zum Überlaufen. Wie soll es weitergehen? Das Regime will den realen Sozialismus reformieren, die Gegner fordern die Wiedervereinigung unter kapitalistischen Vorzeichen. Doch der junge Schriftsteller Christian träumt von einem dritten Weg, vom demokratischen Sozialismus. Und auch privat muss er eine Entscheidung treffen … sich zwischen Beata und Dorisa entscheiden. Wem wird er folgen?
Der Autor:
Abitur in Hannover. Studium an der TU Berlin/Elektrotechnik und an der Hochschule für Musik Berlin/Diplom-Tonmeister. Mehrere Jahre als Tonmeister in Musikstudios und als Musikproduzent tätig. Dann Aufbaustudium an der Musikhochschule Lübeck/Musik für das Lehramt an Gymnasien. Unterricht in Musik und Physik. Als Leiter der Schulchöre verantwortlich für eine überregional beachtete Chorarbeit. Zeitweise bildete er als Studienleiter Musikreferendare aus. In Büchern und Fachzeitschriften Publikationen zur Musikpädagogik sowie Chorarrangements. Promotion an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2010 Autor von Kriminal- und anderen Romanen. Mitglied im Verband Schriftsteller in SH, im Lübecker Autorenkreis und im Syndikat. Nähere Infos finden Sie unter: www.dieterbuehrig.de
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Mauerriss entführte mich in die Zeit des Mauerfalls. In die Zeit kurz nachdem ich meine Dienstzeit bei der Bundeswehr beendete. Es war die Zeit als wir beim Bund den Feind immer im Osten erwarteten.
Dieter Bührig ist es wunderbar gelungen, die Atmosphäre dieser Zeit einzufangen. Eine Zeit gegenseitigen Misstrauens und eine Zeit als die Menschen in der ehemaligen DDR aufstanden um sich ihre Freiheit zu erkämpfen.
Wie immer schafft es der Autor in seiner Story die Musik einzubinden. Irgendeiner seiner Protagonisten hat immer mit Musik zu tun und immer lernt der geneigte Leser etwas hinzu was die Musik angeht. Für mich war das Buch wieder ein Erlebnis und es war wieder sehr lehrreich. Vieles was man aus dieser Zeit noch kennt, wurde einem erneut in Erinnerung gerufen und es bedrückte einen ebenso wie damals.
Die Repressalien die dort an der Tagesordnung waren, erschienen im Buch so realistisch als sei es kein Buch, es war eher so als wäre man dabei, als wäre man selbst davon betroffen. Wie üblich erscheinen die Figuren so real, dass man wirklich das Gefühl hat dass sie wie in einem Kinofilm vor einem ablaufen.
Für mich sind das fast wie üblich 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung: