Rudi Jagusch – Amen

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. Februar 2014
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453410558
Preis: 8,99 €
Der Klappentext:
Nonstop-Action im Schatten des Kölner Doms, denn die Bombe tickt…
Ein Mann droht, mit einem Sprengstoffgürtel bewaffnet den Kölner Dom in die Luft zu sprengen. Im Dom sitzt der nach einem Herzinfarkt dienstunfähiggeschriebene Kommissar Landgräf. Der Erpresser Roman Winter hat sich ihn als Vermittler ausgesucht. Landgräf weiß noch nicht, warum. Im Zuge der ersten Ermittlung taucht eine Frau bei der Polizei auf, die behauptet, die Frau des Erpressers zu sein, und gibt an, dass ihr Mann es absolut ernst meint. Die Lage spitzt sich dramatisch zu.
Der Autor:
Rudi Jagusch, 1967 geboren, lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf bei Köln. Als Bücherwurm entdeckte er bereits als Jugendlicher seine Leidenschaft zum Schreiben. Bekannt wurde er durch zahlreiche Krimis mit regionalem Einschlag. Mit seinem ersten Thriller zieht er jetzt das Erzähltempo nervenzerreißend an.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Ein mehr als geglücktes Debüt ist Rudi Jagusch mit Amen gelungen. Kaum hat man die ersten Seiten gelesen steckt man mitten in der mitreißenden Story. Die Protagonisten sind clever ausgearbeitet und man sieht sie klar vor den Augen als würden sie neben einem stehen.
In zwei Erzählsträngen wird einem neben dem Strang in der Gegenwart auch der Täter im Erzählstrang in der Vergangenheit nähergebracht. So lernt man ihn kennen, wie er zu dem wurde der er ist.
Die Gegenwart ist geprägt von den Bemühungen der Polizei ihn zur Strecke zu bringen, was aber kein leichtes Unterfangen ist. Geschickt schickt er die Polizei in Sackgassen wo sie dann erst wieder hinausermitteln müssen.
Der Autor versteht es sehr gut den Leser zu verwirren, dass der Leser immer dann wenn man glaubt nun endlich den Täter zur Strecke bringen zu können, dem Fall eine neue Wendung gibt.
Ich fühlte mich zu jeder Zeit aufs allerbeste unterhalten.
Bis zuletzt konnte man nicht ahnen wie es endet, so mag ich das, so muss ein Thriller geschrieben sein. Das liegt einem im Blut oder auch nicht. Rudi Jagusch liegt es ganz offensichtlich im Blut!
Unsere Bewertung:

Van Deus – Die Ampullen von Lorenzini

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 230 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. Februar 2014
Verlag: B:B:One Publishing Service
ISBN: 978-1495976841
Preis: 9,99 €

Der Klappentext:
Kriminalkommissar Jo Sattler steht kurz vor seinem Ruhestand. Sein letzter Fall scheint keine große Hürde für ihn darzustellen, wenn da nicht ein merkwürdiger Zeitgenosse wäre, mit dem er nicht nur sein Rückenleiden teilt… Ein brutales Kapitalverbrechen erschüttert die Hansestadt an der Elbe. Mit zahlreichen Messerstichen wurde der Hamburger Weinimporteur Torsten Heyer in seiner vornehmen Vorstadtvilla getötet. Hatte er Besuch erwartet und stammt der Täter aus seinem direkten Umfeld? Eine geöffnete Weinflasche und zwei Gläser am Tatort könnten darauf hindeuten. Doch der Unternehmer war auch nicht unumstritten; mit dubiosen Finanzgeschäften hatte er vor einigen Jahren gutgläubige Anleger in den Ruin getrieben und sich dadurch in der Öffentlichkeit die unrühmliche Bezeichnung Finanzheyer erworben. Kriminalkommissar Jo Sattler geht bei seinen Ermittlungen allen Spuren nach und obwohl ihm seine designierte Nachfolgerin, Frau Dr. Katharina von Mellendorp, bereits im Nacken sitzt und auf eine baldige Aufklärung drängt, ist er fest davon überzeugt, dass sich hinter dem Verbrechen eine weitaus komplexere Erklärung verbergen könnte …
Der Autor:
Der aus Hamburg stammende Autor van Deus lebt im Sommer an der See und verfasst Erzählungen. Der Titel ‘Operation Sonnenwende’ wurde im März 2013 als der erste Band aus der Trilogie “The Triangular Files” veröffentlicht. Es folgte die englische Übersetzung in der US Version unter dem Titel ‘Operation Solstice Ten’, die im September 2013 passend zur Frankfurter Buchmesse auf dem Stand von B-B-One Publishing Service der Öffentlichkeit vorgestellt wurde – und unter anderem in einem Messe-Blog der Süddeutschen Zeitung erwähnt wurde. Ende des Jahres 2013 erschien die Kurzgeschichte und Kriminalnovelle ‘Die Stufen des Bösen’. Die englische Version dieses Titels wird im Frühjahr 2014 veröffentlicht werden. Inzwischen kam der Kriminalroman ‘Die Ampullen von Lorenzini’ im März 2014 heraus und auch in dieser Erzählung möchte der Autor den Leser langsam aber bestimmt in eine Geschichte hineinziehen, deren Umfang er anfangs nicht erwarten und vorhersehen kann. Auch von diesem Buch ist eine englische Fassung geplant; sie soll im Sommer 2014 unter dem Titel ‘The Ampullae of Lorenzini’ veröffentlicht werden.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Kurz, Knackig, Spannend, so könnte man das Buch kurz  beschreiben.
Gleich zu beginn ein Mord, der den Auftakt zu den Ermittlungen hier und später dann auch in Südafrika kennzeichnet.
Van Deus beschreibt seine Figuren sehr plastisch und sie scheinen gut durchdacht, so wirken sie insgesamt sehr glaubhaft. Bei den Schauplätzen kommt es mir so vor als hätte der Autor diese auch selbst bereist.
Die Schreibweise ist wie gewohnt gekennzeichnet durch die flüssig zu lesende Story. Ich kam sehr schnell ins Buch hinein und wollte eigentlich nur mal so ein Paar Seiten anlesen. Das Ende vom Lied, ich hatte das Buch in nur einem Tag durch, weil ich es einfach nicht aus den Händen legen konnte, so spannend war es.
Es war für mich nun der zweite Roman des Autors und ganz sicher nicht der letzte. Van Deus hat mich mit seinem zweiten Buch nun endgültig überzeugen können und ich würde mich inzwischen schon als Fan bezeichnen.
Ich bewerte das Buch mit 4,5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Thomas Thiemeyer – Valhalla

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. März 2014
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426652657
Preis: 19,99 €
Der Klappentext:
2015. Spitzbergen – der nördlichste Siedlungspunkt der Menschheit. Eine Welt aus Eis und Schnee, überschattet von vier Monaten Polarnacht. Dort plant Archäologin Hannah Peters, geheimnisvolle Strukturen unter dem arktischen Eis zu untersuchen: Das Abschmelzen der Gletscher hat mutmaßlich Fundamente eines mythischen Nordreiches zutage gefördert. Doch Hannah ist nicht die Erste, die diese Ruinen erkundet …
1944. Im annektierten Norwegen, fernab jeder Siedlung, reift ein Projekt, das grauenvoller ist als alles, was Menschen je ersonnen haben. Eine biologische Zeitbombe, verborgen unter dem ewigen Eis. Ihr Codename: Valhalla.
Der Autor:
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Der Autor war mir bisher eher nur vom Hörensagen bekannt. Das hat sich allerdings nach der Lektüre dieses Buches schnell geändert, mehr noch, ich denke dass es sicher nicht das letzte seiner Bücher für mich war.
Schon mit dem Prolog ist es dem Autor gelungen mich so neugierig zu machen, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Spannend ging es schon im Prolog los und steigerte sich wirklich mit jeder Seite die ich las, bis hin zum furiosen Finale.
Seine Figuren wirken alle gut durchdacht und sein Geologiestudium hat dem Autor sicher gut geholfen bei der Ausarbeitung der Szenen die Ausgrabung betreffend.
Die Story löst direkt Beklemmung aus, was wäre wenn…
Zuviel möchte ich nicht verraten, aber ich empfehle das Buch allen die es spannend mögen.
Für mich war es, und das schon sehr früh in der Story so, dass mein Kopfkino begann zu rattern, so plastisch hatte ich die Figuren und Schauplätze in meinem Kopf.
Thomas Thiemeyer ist es gelungen mit seinem Buch einen Film zu schreiben. Einen Film in meinem Kopf. Das Buch fesselte mich von Anfang an und ließ mich erst auf der letzten Seite los.
Das Ende kam etwas abrupt, aber so dass man auf eine mögliche Fortsetzung hoffen kann.
Natürlich vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Peter Huth – Berlin Requiem

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. April 2014
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453676664
Preis: 12,99 €
Der Klappentext:
Der Tag, an dem das Ende beginnt …
Berlin im Hier und Jetzt: Ein rätselhafter Virus ist ausgebrochen. Die Infizierten fallen zunächst in ein Koma und erwachen dann wieder – regiert vom rasenden Instinkt, alles und jeden zu töten. Erste Medienberichte verunsichern die Bevölkerung: Angeblich sind nur Mitbürger mit Migrationshintergrund betroffen, Kreuzberg und Neukölln gelten als kontaminiert. In einer Blitzaktion wird eine Mauer um das betroffene Gebiet errichtet, Innensenator Sentheim verhängt den Ausnahmezustand. In diesen dunklen Stunden erhält der investigative Journalist Robert Truhs einen politisch hochbrisanten Hinweis, der die noch bestehende Ordnung endgültig kippen könnte …
Der Autor:
Peter Huth, geboren 1969 in Kleve/Niederrhein, arbeitete als Reporter in Köln und Berlin. Ab 2003 hielt er sich für längere Zeit in Marrakesch auf. Er schrieb mehrere Romane und Sachbücher, seit 2008 ist Huth Chefredakteur der BZ. Seine Leidenschaft für Musik lebt er als Teilhaber des Progressive-Rock-Labels Giant Electric Pea sowie als Tourmanager für die britische Band IQ aus. Huth lebt mit Ehefrau, Tochter und Hund in Berlin.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Ich bin an dieses Buch herangegangen weil ich eher einen Zombiethriller erwartet habe. Ich bekam einen Politthriller, mit Zombieeinlage.
Aber, ich wurde dennoch gut unterhalten, auch wenn es den einen oder anderen Logik Fehler gab. Jedoch waren diese nicht so schlimm dass ich deswegen das Buch verdammen mag, ich konnte damit gut Leben.
Die Schauplätze und Figuren im Buch sind gut ausgearbeitet und sehr plastisch beschrieben so dass recht schnell das Kopfkino bei mir einsetzte. Der Schreibweise des Autors merkte man zuweilen schon an dass er Journalist ist, was aber stellenweise, eher ein Gewinn für das Buch war. Mir gefiel die Schreibweise, denn der Autor schaffte es mich mit ihr zu fesseln. Ich hatte das Buch, recht schnell durch, denn an Spannung ist es nur schwer zu überbieten, auch wenn ich nicht das erwartete Buch bekam. Trotz allem, für mich sind das 4 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

 

David Safier – 28 Tage lang

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. März 2014
Verlag: Kindler Verlag
ISBN: 978-3499211744
Preis: 16,95 €
Der Klappentext:
Was für ein Mensch willst Du sein?

Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 Tage.
28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.
28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.
28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
28 Tage, um eine Legende zu werden.
Quelle: http://www.rowohlt.de/buch/David_Safier_28_Tage_lang.3010748.html

Der Autor:
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane “Mieses Karma”, “Jesus liebt mich”, “Plötzlich Shakespeare”, “Happy Family” und “Muh” erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier für seine TV-Serie “Berlin, Berlin” mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. Sein neues Buch “28 Tage lang” zeigt eine ganz neue Seite des Autors. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
David Safier ist es in diesem Buch aufs beste gelungen die Stimmung im Warschauer Ghetto des Jahres 1943 zu skizzieren. Das Leid und die Angst der dort lebenden Menschen, aber auch den Willen zu überleben konnte er glaubhaft darstellen. Es ist ein bedrückendes Buch, es ist ein Buch welches ich mir in Zukunft als Schullektüre gut vorstellen kann.
Die Spannung, von Beginn an recht hoch, steigt immer weiter an bis zu einem Finale, welches spannender kaum sein könnte. Die Ängste der Menschen im Ghetto war so greifbar, dass man fast das Gefühl hatte selbst dort zu sein. Auch wurden die Protagonisten und Schauplätze dermaßen Bildhaft beschrieben dass vor meinem inneren Auge, das Buch wie ein Film abgelaufen ist. Besonders interessant finde ich die Erzählung des Märchens von den 777 Inseln die sich die Protagonistin und Ihre Schwester erzählen. Alleine diese hätte ein eigenes Buch verdient.
Insgesamt kann ich für das Buch nur die Höchstpunktzahl vergeben, sowie eine Leseempfehlung aussprechen.
Unsere Bewertung:

Astrid Korten – Eiskalter Schlaf

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 Format: E-Book
Seitenzahl:
Erscheinungsdatum: 25. Februar 2014
Verlag: dotbooks Verlag
ASIN: B00HYWHF5A
Preis: 5,99 €
Der Klappentext:
„Ich glaube, meine Erinnerung kehrt zurück. Ich habe Angst davor, denn ich spüre, rieche und schmecke ihn, meinen Peiniger.“

Gibt es Alpträume, aus denen ein Opfer nicht erwachen kann? Anna wurde von einem brutalen Serienkiller entführt. Zwar konnte Kommissar Benedikt van Cleef ihr das Leben retten, doch auch Jahre später hat Anna das Grauen nicht vergessen. Schlimmer noch: Sie beginnt, zunehmend die Kontrolle über sich zu verlieren. Kann eine Hypnosetherapie ihr helfen, das zurückliegende Kapitel abzuschließen – oder wird dadurch neuen Schrecken die Tür geöffnet? Zur gleichen Zeit ermittelt Benedikt van Cleef in einem anderen Fall. Die Spuren
führen weit in die Vergangenheit zurück – und zu einem bestialischen Verbrechen, das noch immer nicht gesühnt wurde …
Ein Ermittler. Zwei Opfer. Sind Sie bereit für die Poesie des Bösen?
Quelle: http://www.dotbooks.de/e-book/267861/xxl-leseprobe-eiskalter-schlaf-poesie-des-boesen

Die Autorin:
Astrid Korten, geboren 1962 im niederländischen Heerlen, lebt heute mit ihrer Familie in Essen. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Leiden und Maastricht und arbeitete viele Jahre als Marketing- und Vertriebsleiterin und als Geschäftsführerin renommierter Firmen. Ihre große Leidenschaft aber ist das Schreiben, das sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Mediziner beraten. Über ihr bevorzugtes Genre, die Spannung, sagt Astrid Korten: „Psychopathen faszinieren mich. Sie leben außerhalb der Norm und meinen, über dem Gesetz zu stehen. Meine Feder kann genau so furchtbar und gnadenlos böse sein.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Der Prolog ließ ein etwas anderes  Buch erahnen als ich es letztendlich vorgefunden habe. Aber das was ich vorgefunden habe, hat mich in keinster Weise enttäuscht. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, der mit zeigte wie liebevoll sie ihre Figuren und Schauplätze ausgearbeitet hat.
Die Figuren so plastisch, man meinte es wären alte Gefährten, so nah standen sie einem. Insbesondere die Figur der Anna mit ihren Ängsten war so greifbar in ihrer Angst, ich litt regelrecht mit ihr.
Schon sehr früh im Buch baute sich ein spannendes und bedrohliches Szenario auf, dass es wirklich nicht leicht fiel das Buch auch nur kurz beiseite zu legen. Je weiter man im Buch kam umso spannender wurde es. Grandios ausgearbeitet dann das Finale, was mir den letzten Kick für meine endgültige Bewertung gab. Ich gestehe offen, dass es mir selten so schwer fiel meine Meinung zu einem Buch kundzutun. Aber schlussendlich kann ich 5 von 5 Sternen vergeben.
Unsere Bewertung:

Dan Wells – Fragmente

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 576 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. März 2014
Verlag: Ivi Verlag
ISBN: 978-3492702836
Preis: 19,99 €

Der Klappentext:

Die Partials sind zurück.
Unsere Welt liegt in Trümmern. Und sie birgt ein furchtbares Geheimnis.
In ferner Zukunft wurde die Menschheit durch den Isolationskrieg fast vollständig vernichtet – besiegt von den Partials, künstlichen Kriegern, die die Menschen selbst erschaffen hatten. Eine der letzten Überlebenden ist Kira Walker, die erfahren hat, dass sie selbst ein verhängnisvolles Erbe in sich trägt, von dem sie nichts ahnte. Auf der Suche nach ihrer eigenen Herkunft muss sie sich ausgerechnet auf die Hilfe zweier Partials verlassen – Samm und Heron, die als Einzige ihr Geheimnis kennen. Kiras Weg führt sie durch das verwüstete Land, das der Isolationskrieg aus dem nordamerikanischen Kontinent gemacht hat – und dort wird sie dem schrecklichsten Feind begegnen, den die Menschheit je gekannt hat …
Der Autor:
Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Seine Romane um den jungen Killer John Cleaver sind große Erfolge. »Partials«, der Auftakt zu seiner neuen Young-Adult-Serie, eroberte den US-Buchmarkt im Sturm.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Wie schon der erste Band konnte mich dieser Roman begeistern. Spannend geht es los und je weiter man liest umso mehr steigt die Spannung an. Die Protagonisten und Schauplätze sind sehr bildhaft beschrieben so dass man mitten im Geschehen steht. Die Figuren wirken allesamt glaubhaft, ohne konstruiert zu wirken.
Ich war gespannt wie sich die verschiedenen Handlungsstränge zueinander führen lassen. Aber dies ist dem Autor bestens gelungen, die Stränge wurden schlüssig miteinander verwoben, so dass kaum längen aufkamen oder auch keine Widersprüche in sich vorzufinden waren. Wie schon der erste Band konnte mich Fragmente fesseln und in meinem Kopf das Kopfkino zum rattern bringen. So kam es mir recht schnell fast so vor als würde ich einen Film sehen und nicht ein Buch lesen.
Für mich ist dieser zweite Teil noch besser gelungen wie der erste. Ich bin gespannt auf den noch folgenden dritten Band dieser Story.
Wie schon bei Aufbruch, dem ersten Band, auch hier 5 von 5 Sternen.
Unsere Bewertung:

Michael Schofield – Ich will doch bloß sterben, Papa

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 31. März 2014
Verlag: Kösel Verlag
ISBN: 978-3466309948
Preis: 19,99 €
Der Klappentext:
Jani ist erst vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schizophrene Halluzinationen. Die damit konfrontierten Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei so etwas unvorstellbar. Doch der Verdacht bestätigt sich: Bei dem inzwischen sechsjährigen Mädchen wird Schizophrenie diagnostiziert. Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer „Freunde“. Eine Ratte flüstert ihr ein, ihren Bruder zu misshandeln, eine Katze sagt ihr, sie solle sich selbst töten, eine Stimme in ihr drängt sie dazu, aus dem Fenster zu springen. Und mittendrin in diesem Chaos aus nicht enden wollenden Wahnvorstellungen und Wutanfällen: Janis Eltern, die alles daransetzen, das Leben ihrer beiden Kinder zu schützen, während die Familie auseinanderzubrechen droht.

Diese packende Geschichte ist dramatisch und Mut machend zugleich. Sie lässt hoffen, dass die bedingungslose elterliche Liebe Jani künftig ein halbwegs lebenswertes Leben ermöglichen wird.
Quelle: http://www.randomhouse.de/Presse/Buch/Ich-will-doch-bloss-sterben-Papa-Leben-mit-einer-schizophrenen-Tochter/Michael-Schofield/pr438331.rhd?mid=2&showpdf=false&per=517601&men=1&pub=40000#tabbox

Der Autor:
Michael Schofield betreibt einen Blog über die Geschichte der Schizophrenie seiner Tochter und ist Dozent an der California State University, Northridge. Zusammen mit seiner Frau Susan gründete er die Jani Foundation zur Unterstützung von psychisch kranken Kindern und deren Eltern (www.janifoundation.org).
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von Mienebaja-74
Die Familiengeschichte der Familie Schofield hat mich zutiefst  bewegt. Und das nicht nur während ich das Buch gelesen habe, sondern auch in der Zeit danach noch sehr. Am Anfang war ich sehr Zwiegespalten,  mir kam oft der Gedanke das die „ Probleme „ Hausgemacht sein könnten. Umso weiter ich im Buch kam wurde mir klar, dass es eben nicht so ist, sondern das den Eltern wirkliche Hilfe fehlt. Hilfe in Form von Diagnostik und Umgang mit Jan(n)i. Oft wurden sie abgewiegelt und ihnen die Schuld zugeschoben. Schlimm finde ich die Vorurteile mit denen die Familie zu kämpfen hat ( die ich am Anfang selbst hatte ). Das passiert leider vielen Eltern ( kann ich aus eigener Erfahrung sagen ).  Janni hat einen IQ von 147 und das ohne den schriftlichen Teil das alleine bei so einem kleinen Kind zu verkraften ist schon heftig, da kann man leicht das Gefühl bekommen, dass man dem eigenen Kind unterlegen ist. Und auf der anderen Seite die immer schlimmer werdendes Gewaltausbrüche. Ich kann sehr gut nachvollziehen das beide Eltern voller Verzweiflung nicht weiter wissen und nach jeden Hoffnungsvollen Strohhalm greifen, sei er noch so klein.
Umso mehr bewundere ich Michael der voll und ganz für sein Kind einsetzt, sich quasi komplett aufopfert. Ich habe den Eindruck dass er seine Frau Susan rauszuhalten versucht, um sie zu schützen.
Auch die Hoffnung am Anfang dass sich mit der Geburt des kleinen Bruders Bodhi alles besser wird, kann ich sehr gut nachvollziehen.  Aber leider wird dadurch alles nur noch schlimmer. Die Kluft zwischen Michael und Susan wird immer größer.
Der Gedanke immer wieder Jani´s Ausbrüche mit ansehen zu müssen, sehen zu müssen wie sich das eigene Kind in der Traumwelt verliert und niemanden an sich heran lässt, kann Eltern nicht kalt lassen. Und irgendwann hat man selbst einfach nicht mehr die Kraft alleine zu kämpfen.
Von Anfang an sprechen alle Anzeichen für Schizophrenie, Gott sei Dank kann man nur sagen steht nach Jahren des ungewissen die Diagnose fest. Jani kann mit den Medikamenten zumindest so gut Leben, das die Familie nicht in ständiger Angst ist.
Meine ganze Hochachtung gilt Michael und Susan die trotz dieser schlimmen Zeiten die sie hinter sich haben und noch vor sich haben, immer zusammengehalten haben. Auch wenn es oft schwer war, gerade dann wenn man als Eltern sich Gegenseitig Vorwürfe macht.
5 Sterne
Unsere Bewertung:

Nicole Steyer – Das Pestkind

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 592 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. März 2014
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 978-3426514399
Preis: 9,99 €
Der Klappentext:
Rosenheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges:
Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau, die nur einem einzigen Sohn das Leben schenken konnte, hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen. Doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Abt des Klosters begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Denn als Überlebende der Pest gilt sie fast als so etwas wie eine Hexe. Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist …
Die Autorin:
Nicole Steyer wurde 1978 in Bad Aibling geboren und wuchs in Rosenheim auf. Doch dann ging sie der Liebe wegen nach Idstein im Taunus. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder begann sie zu schreiben, beschäftigte sich mit der Idsteiner Stadtgeschichte und begann zu recherchieren. Das Ergebnis dieser Recherchen war ihr erster historischer Roman, DIE HEXE VON NASSAU, der sich mit den Hexenverfolgungen in Idstein und Umgebung befasst und ein großer Erfolg wurde. Für DER FLUCH DER SOMMERVÖGEL hat sie umfangreiche Recherchen in Frankfurt betrieben, genauso wie sie für DAS PESTKIND sich intensiv mit Rosenheim und Umgebung zur zeit des Dreißigjährigen Krieges beschäftigte.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Ein kleines namenloses Mädchen aus dem Weiler Kieling soll die Pest 1632 überlebt haben. Nicole Steyer hat ihr mit diesem Roman ein würdiges Andenken geschaffen und ihr auch einen Namen gegeben.
Selten zuvor hat mich ein Buch über fast 600 Seiten schon zu Beginn so fesseln können wie „Das Pestkind“. Wunderschön plastisch beschreibt die Autorin die Örtlichkeiten und die Menschen in ihrem Buch. Es ist so, dass mein Kopfkino schon auf den ersten 10 Seiten zu rattern begann und nicht aufhörte bis zur letzten Seite.
Als ich das Buch aus den Händen legte war es für mich fast so, als hätte ich einen guten Freund nach einem längeren Besuch wieder verlassen, in dem Wissen ihn so schnell nicht wieder zu sehen.
Die Figuren in ihrem Roman waren alle richtig glaubhaft und man litt mit ihnen, man freute sich mit ihnen als wären es reale Personen und keine Fiktion.  Es war das erste Buch von der Autorin das ich gelesen habe, aber ganz sicher nicht das letzte.  Sehr gespannt bin ich auch auf ihren Erstling  „Die Hexe von Nassau“ der hier schon bereitliegt um von mir verschlungen zu werden. Der Autorin ist es gelungen mich mit nur einem Roman zu einem Fan ihrer Bücher zu machen. Ich bin gespannt was in Zukunft noch auf uns zukommt von Nicole Steyer.
Für diesen Phantastischen Roman vergebe ich 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.
Unsere Bewertung:

Katja Brandis – Vulkanjäger

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 365 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. Februar 2014
Verlag: Beltz & Gelberg
ISBN: 978-3407811592
Preis: 16,95 €
Der Klappentext:
Ein atemberaubender Roman über den schmalen Grat zwischen Mut und Besessenheit, Liebe und Selbstaufgabe.
Eine Reise zu den Vulkanen der Welt! Als Jan von seinem Vater, dem berühmten Dokumentarfilmer und Vulkanologen, eingeladen wird, freut er sich auf Abenteuer und Exotik. Mit der Besessenheit seines Vaters hat er nicht gerechnet. Auf der Jagd nach spektakulären Ausbrüchen begibt der sich regelmäßig in Lebensgefahr. Erst ein Abstecher nach Neapel zum schlafenden Vesuv verspricht ruhige Tage – und Jan begegnet der wunderbaren Giulia, die ihn in ihren Bann zieht. Dass der Vesuv einer der gefährlichsten Vulkane der Welt ist, wird Jan erst klar, als Beben die Stadt erschüttern. Steht eine Katastrophe bevor? Jan würde am liebsten abhauen, doch wie könnte er Giulia zurücklassen? Und seinen Vater, der um jeden Preis bleiben will? Plötzlich steht Jan vor der gefährlichsten Entscheidung seines Lebens …
Die Autorin:
Katja Brandis, geb. 1970, ist seit vielen Jahren begeisterte Taucherin. In den Meeren dieser Welt hat sie unvergessliche Begegnungen mit Haien, Rochen und Delfinen erlebt. An Land arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits zahlreiche Abenteuer- und Fantasyromane für Jugendliche veröffentlicht. Sie lebt mit Mann und Sohn in der Nähe von München.

Die Rezension:

Gelesen und rezensiert von mienebaja-74
Jan begleitet in den Ferien seinen Vater, der ein berühmter Vulkanologe und Dokumentarfilmer ist. Es soll ein ganz großer Abenteuerurlaub werden. Jan der ansonsten bei seiner Mutter lebt hat selten Kontakt zu seinem Vater und freut sich besonders über die gemeinsame Zeit. Die Große Liebe findet Jan in Giulia einer Italienerin die er in Neapel kennenlernt. Auf der Jagd nach den besten und spektakulärsten Bildern und Storys führt ihre Reise sie zu den verschiedensten mehr oder weniger aktiven Vulkanen.
Aus der Sicht des Protagonisten Jan, einem 16jährigen Teenager, beschreibt die Autorin seine Erlebnisse mit Vater André und Fred dem Kameramann. Sehr plastisch beschreibt sie die Figuren und auch die Schauplätze des Buches. Das Buch ist so spannend und gleichzeitig flüssig geschrieben und dies schon von Anfang an um dann in einem hochdramatischen Finale zu gipfeln. Mich konnte das Buch schon von der ersten Seite an fesseln. Neben der Abenteuergeschichte kommt auch die Liebe nicht zu kurz, was aber nicht heißen soll dass dies ein Buch nur für Mädchen wäre. Im Gegenteil auch Jungs zwischen 13 und 16 kommen hier auf ihre Kosten. Highlight ist in meinen Augen auch das Glossar am Ende des Buches wo man Erklärungen zu „Vulkanen und Vulkanischen Begriffen“ erläutert bekommt. Ich fühlte mich von der ersten Seite an sehr gut unterhalten und kann das Buch gerne weiterempfehlen.
Unsere Bewertung: