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Britta Mühlbauer – Inventurdifferenz

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 29. Juli 2013
Verlag: Deuticke Verlag
ISBN: 978-3552062276
Preis: 19,90 €

Der Klappentext:

Marlies Wolf, wehrhafte Mitarbeiterin einer Security-Firma in Wien, möchte unbedingt im Personenschutz arbeiten, doch zunächst muss sie in einem Baumarkt nach Ladendieben jagen. Allein mit sich und ihrer Wut auf die Welt trifft sie zufällig ihre frühere Freundin Valerie wieder, um die sie und Alex, eine weitere Figur aus ihrer Kindheit, sich nun bemühen. Durch Alex wird Valerie in die Machenschaften von Mädchenhändlern verwickelt und fällt nach einer brutalen Attacke, bei der sie als Zeugin beseitigt werden soll, ins Koma. Außer sich vor Hass greift Marlies zur Selbstjustiz. Dieser Thriller aus Österreich erzählt die Geschichte einer Frau, die an ihre Grenzen geht – und darüber hinaus.
Quelle: http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-552-06227-6

Die Autorin:

Britta Mühlbauer, geboren 1961, studierte Musik, Romanistik und Germanistik. Sie veröffentlichte bisher Erzählungen in Literaturzeitschriften und Anthologien und lebt in Wien. 2008 erschien ihr Roman Lebenslänglich bei Deuticke, 2013 der Roman Inventurdifferenz.
Quelle: http://www.hanser-literaturverlage.de/autoren/autor.html?id=24359

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Dank der schönen Schreibweise, entführt einen die Autorin recht schnell in Ihren Roman. Man ist mittendrin, dank der plastischen Erzählweise von Britta Mühlbauer. Die Protagonisten und auch die Schauplätze waren vor meinem inneren Auge so klar erkennbar, dass ich das Gefühl hatte ich sei ein Teil des Buches.
Das Buch regt natürlich auch zum Nachdenken an, es ist kein Buch das man mal so nebenher runterlesen kann.
Während keiner Phase des Buches kamen längen auf, dass man sich vielleicht hätte langweilen können. Ich fühlte mich zu jeder Zeit bestens unterhalten.
Das Finale, war für mich letztlich so geschrieben wie ich es mag, spannend bis zum Ende, und die relevanten Teile des Finales so Überraschend, dass nicht zu früh verraten wurde und man wirklich bis fast zur letzten Seite mit Raten konnte wie es denn Endet.
Von mir für das tolle Buch 4 von 5 Sternen.

Unsere Bewertung:

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Karim El-Gawhary – Frauenpower auf Arabisch

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 192 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. September 2013
Verlag: Kremayr & Scheriau Verlag
ISBN: 978-3218008792
Preis: 22,00 €

Der Klappentext:

Ohnmächtige, wehrlose graue Mäuse, das ist oft das Bild, das der Westen von arabischen Frauen hat. Meist wird über sie, selten mit ihnen geredet. Nun kommen Araberinnen selbst zu Wort, lassen ihr Leben für sich sprechen.
In Porträts und Reportagen erzählt Karim El-Gawhary vom Leben in den dunklen Zeiten der Diktatur, während der Aufstände und in der heutigen arabischen Welt.
  • Da ist Umm Naama, die mit einem Euro am Tag ihre sechsköpfige Familie durchbringt.
  • Mariam, die gegen sexuelle Gewalt am Tahrir-Platz kämpft.
  • Sareen, die Scharfschützin Gaddafis, und die junge syrische Widerstandskämpferin Kouki.
  • Oder die Palästinenserin Kamile, deren Sohn in den Krieg zieht, weil Mama nicht gegen Gott konkurrieren kann.
  • Da ist Manal, die sich als erste saudische Frau beim Autofahren filmen ließ.
  • Oder Umm Khaled, die einzige LKW-Fahrerin Ägyptens, die mit ihrem 30-Tonner durchs Nilland brettert.
Karim El-Gawhary hinterfragt Stereotypen.
Es geht nicht darum, Dinge schönzureden. Magdoulin, eine junge libysche Frauenrechtlerin, sagt: „Es ist wichtig, was wir im, und nicht, was wir auf dem Kopf haben.“ In diesem Buch geht es Darum was arabischen Frauen im Kopf haben.
Quelle: http://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/frauenpower-auf-arabisch-568

Der Autor:

geboren 1963 als Sohn einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters. Seit 1991 ist er Nahost-Korrespondent für verschiedene deutschsprachige Zeitungen, seit 2004 leitet er das Nahostbüro des ORF in Kairo. Zuvor war er dort fünf Jahre als Vertreter des ARD-Rundfunkstudios tätig. 2011 erhielt er den Concordia Presse-Preis, 2012 wurde er von den österreichischen Chefredakteuren zum Auslandsjournalisten des Jahres gewählt, 2013 zum Journalisten des Jahres.
Quelle: http://www.kremayr-scheriau.at/autoren/karim-el-gawhary-239

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Der Autor erzählt in seinem Buch von vielen starken arabischen Frauen. Aber in einer sympathischen Art und Weise, dass es ein Genuss ist dieses Buch zu lesen. Nicht Oberlehrerhaft sondern eher, wie jemand der aufklären möchte, wie es der Frauen in dieser Region wirklich geht, wie sie Leben, Lieben und Arbeiten.
Das Buch hat meine Sichtweise auf diese Frauen sehr verändert und ich sehe sie jetzt mit anderen Augen. Nicht als die grundsätzlich unterdrückten Frauen, sondern auch als sehr selbstbewusste Frauen, die ziemlich genau wissen was sie wollen. Für uns westlichen Leser ist dies eine Sichtweise die wir so nicht kennen, aber auch eine Sichtweise die mir Freude bereitet hat, denn Unterdrückung ist etwas, egal gegen wen, das wir alle Bekämpfen sollten. Es war ein Erlebnis von diesen Frauen zu lesen und ich weiß, dass es ein Buch ist welches ich ganz sicher selbst nochmals lesen werde und vor allem auch weiterempfehlen werde.
Hochverdiente 5 von 5 Sternen.

Unsere Bewertung:

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Alexander Emmerich – Wut im Quadrat

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 236 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. September 2013
Verlag: G. Braun Buchverlag
ISBN: 978-3765088001
Preis: 12,95 €

Der Klappentext:

Noch bevor die junge Olivia von Sassen ihren neuen Job als Kriminalhauptkommissarin antritt, beobachtet sie am Mannheimer Rangierbahnhof einen Mord. Doch als sie die Polizei ruft, ist die Leiche verschwunden – war das alles nur Einbildung? Schnell wird sie in die Wirren ihres ersten Mannheimer Falls gezogen, für den sie selbst die einzige Zeugin ist: ein Mord ohne Spur… Ein rasanter Krimi, der nicht nur einen spannenden Fall aus der Quadratestadt erzählt, sondern auch ein außergewöhnliches Duo präsentiert, das sich über die Regeln des normalen Ermittelns hinwegsetzt.
Quelle: http://gbraun-buchverlag.de/de/wut-im-quadrat,569512209.html
Der Autor:
Alexander Emmerich, Jahrgang 1974, lebt in Mannheim und Paris. Während er im Zug zwischen beiden Städten pendelt, schreibt er Kriminalliteratur, Sachbücher, Drehbücher und Höhrbücher. Darüber hinaus arbeitet Alexander Emmerich im Bereich der digitalen Kommunikation.
Quelle: http://gbraun-buchverlag.de/de/wut-im-quadrat,569512209.html

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Genau solche Bücher zeigen mir immer wieder warum ich es liebe Debütromane zu lesen. Alexander Emmerich ist mit diesem Buch ein mehr als gelungenes Debüt geglückt. Darüber hinaus natürlich ein sehr guter Start in eine neue Krimireihe. Das Buch ließ sich sehr gut lesen durch den plastischen Schreibstil des Autors. Neben der Spannung überraschte uns der Autor immer wieder mit Wendungen des Falles, mit denen man so nicht rechnen konnte. So auch das Finale, hochspannend und es war nicht möglich für mich, auf den letzten einhundert Seiten, das Buch vor der letzten Seite, wegzulegen. Ich bin sehr gespannt was man von Alexander Emmerich in Zukunft noch erwarten kann. Was die hier gestartete Reihe angeht, ich bin schon jetzt Fan des Ermittlerduos.
Ganz klare 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

Unsere Bewertung:

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Manuela Reizel – Recovery

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 420 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2013
Verlag: Braumüller Literaturverlag
ISBN: 978-3992001026
Preis: 19,90 €

Der Klappentext:

Eine internationale Leaking-Organisation stellt sich dem mächtigsten Geheimdienst der Welt entgegen. Aktivisten attackieren die Verschlüsselungsalgorithmen der NATO. Der geniale Hacker Luke Skywalker gerät unversehens in ein Netz schicksal hafter Verkettungen – und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …
Quelle: http://www.braumueller.at/shop/catalog/product_info.php?products_id=2314&osCsid=cr7ka05uk8rag0j3l1uufakad7&navsection=1&navsection=3

Die Autorin:

Manuela Reizel, 1966 in Stuttgart geboren, lebt heute in Frankfurt am Main. Sie studierte Schauspiel und experimentierte mit verschiedenen Kunstformen. Aufgrund ihrer deutschfranzösischen Sozialisation interessiert sie sich für die psychosoziale Dynamik von Kulturen und Randgruppen. Gleichzeitig sieht sie in den neuen Technologien trotz inhärenter Risiken eine Chance für gesellschaftlichen Wandel. Beide Themen spiegeln sich in ihren Werken. 2012 erschien ihr erster Thriller “Der Kranich”.
Quelle: http://www.braumueller.at/shop/catalog/information.php?info_id=54&autorenID=3432&osCsid=1c1cu2u33h5o3432cp39pgoak5&navsection=3

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Die Story hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen und bis zum Finale nicht wieder losgelassen. Durch die sehr gute Schreibweise war es problemlos möglich das Buch in einem Zug durchzulesen. Ganz wichtiger Bestandteil des Buches das Glossar am Ende des Buches, ohne das denke ich, der eine oder andere in Sachen Computer nicht so bewanderte Leser unter Umständen einige Schwierigkeiten hätte haben können.
Ich war wie gebannt, ob der Entwicklung und der stetig ansteigenden Spannung. Die Autorin war für mich bisher ein unbeschriebenes Blatt, wird aber jetzt ganz sicher in meinem Focus stehen, und wir dürfen gespannt sein was da in Zukunft noch kommt.
Von mir hochverdiente 5 von 5 Sternen.

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Nicole Joens – Tanz der Zitronen

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 Format: Broschiert
 Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 07. August 2013
Verlag: CINDIGObook
ISBN: 978-3944251134
Preis: 12,95 €

Der Klappentext:

Ein erhellender und teils humorvoller Insiderbericht über eine anfängliche Traumkarriere als Drehbuchautorin, die nach und nach von Skandalen, Korruption, Zensur, einem jahrelangen Gerichtsverfahren und dem frühen Tod einer ZDF-Redakteurin überschattet wird.
Quelle: www.lovelybooks.de

Die Autorin:

Nicole Joens, geboren 1961 als Nicole Houwer in München, lebt seit zwanzig Jahren als Drehbuchautorin in Deutschland. Davor hat sie sieben Jahre lang in New York gelebt, um dort Film-, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft zu studieren. Nebenbei hat sie als Cutterin für Dokumentarfilme gearbeitet, um in der teuren Stadt zu überleben.
“Maria sucht Josef” ist ihr Erstlingswerk. Der Roman wird im kommenden Jahr in München und Umgebung verfilmt.
Mit dem Piper-Verlag ist ein Folgeroman in Arbeit, ebenfalls ein Liebesroman, diesmal in einem spannenden historischen Kontext.
In der Anthologie “Schneegeflüster”, 2010 erschienen im Dianaverlag, ist eine ihrer New Yorker Kurzgeschichten veröffentlicht.
In zweiter Ehe glücklich verheiratet zieht sie mit ihrem Mann ihre beiden Söhne in München groß. Ihre Produktionsfirma CindigoFilm haben sie als Paar gemeinsam gegründet. Traum ist ein beruflicher Spagat zurück in Richtung USA, um in Zukunft auf beiden Kontinenten als Autorin und Filmemacherin arbeiten zu können.
“Maria sucht Josef” wird gerade für den englischen Sprachraum übersetzt.
Persönliches Lebensmotto: Glaube an Gott, aber sattle Dein Kamel!
Quelle: www.amazon.de

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt, war die Überlegung ob es meine Zweifel in Bezug auf die öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten sowie die GEZ ausräumen könnte oder nicht. Es konnte meine Zweifel nur noch bestätigen. Der Schreibstil im Teil wo die Autorin ihre Erlebnisse schildert teilweise lustig aber auch zum Teil ernsthaft und bedrückend. Der Teil der eher berichtend daher kommt, genauso will ich ein Sachbuch haben. Nach der Lektüre des Buches muss ich ganz ehrlich gestehen einiges was ich lesen musste habe ich in etwas so befürchtet, allerdings was die Entrechtung der Autoren angeht war ich doch wirklich erschüttert. Für mich ist dieses Buch für jeden der wissen will was wirklich bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten vor sich geht muss dieses Buch lesen.
5 von 5 Sternen

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Jürgen Rath – Im Schatten des Krans

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 276 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.September 2013
Verlag: Sutton Verlag
ISBN: 978-3954002207
Preis: 12,00 €

Der Klappentext:

Hamburg 1845. Die Schrecken des Großen Brandes sind noch überall präsent. Auch der alte Kran im Hafen wurde zerstört. Während Reeder und Kaufleute als Ersatz einen eisernen Schwergutkran aus England fordern, plädiert der Werftbesitzer Elbrand für eine hölzerne Hebemaschine. Und er hat beste Kontakte zur Regierung.
Als Elbrand eines Nachts ermordet aufgefunden wird, gerät Roger Stove, Angestellter im Handelshaus Schröder & Westphalen und erbitterter Gegner der Hebemaschine, unter Verdacht und wird arretiert. Kontorlehrling Moritz Forck glaubt nicht an die Schuld des Kollegen und versucht auf eigene Faust, den Mörder zu finden. Seine Nach­forschungen führen ihn bis in die hintersten Winkel der berüchtigten Hamburger Gängeviertel. Obwohl Moritz spürt, dass er verfolgt wird, gibt er die Suche nicht auf. Schließlich will er nicht nur den Mörder finden, sondern auch Cäcilie, der Tochter seines Arbeitgebers, beweisen, dass er ein ganzer Kerl ist.

Der Autor:

Jürgen Rath, gelernter Seemann mit Kapitänspatent, promovierter Historiker und Personalmanager, hat sich im vergangenen Jahrzehnt einen Namen als Schifffahrtshistoriker und Sachbuchautor gemacht. In seinem ersten Kriminalroman “Nordhörn” beweist der Hamburger neben profunder Sachkenntnis sein großes erzählerisches Talent.

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Jürgen Rath war mir bisher eher am Rande aufgefallen, was sich natürlich nach der Lektüre dieses spannenden Romans ganz sicher ändern wird. Man spürt mit jeder Zeile, dass er auch als Historiker seinen Weg gegangen ist, gründlichste Recherche gibt dem Leser tolle Einblicke in das Hamburg des 19. Jahrhunderts. Man lernt die eigentlich als Sturköpfe bekannten Hamburger lieben und schätzen. Ein historischer Kriminalroman wie ich sie liebe, plastisch beschriebene Schauplätze und Protagonisten die einen mitten in die Geschichte eintauchen lassen. Ich freue mich schon heute auf die Lektüre weiterer Werke des Autors. Und so freue ich mich dass ich für diesen tollen Roman 5 von 5 Sternen vergeben kann, sowie eine Leseempfehlung.

Unsere Bewertung:

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Stuart Neville – Racheengel

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 09.September 2013
Verlag: Rütten & Loening Verlag
ISBN: 978-3352008627
Preis: 16,99 €

Der Klappentext:

„Es ist kalt, es schneit – und sie muss nur eines tun: um ihr Leben laufen.“

Jack Lennon, Ermittler in Belfast, möchte sich am liebsten nur um seine kleine Tochter kümmern, doch dann wird er in den Hafen gerufen. Ein Polizist ist ermordet worden. Offensichtlich ist er jemandem in die Quere gekommen, der eine Leiche verschwinden lassen wollte. Nach und nach begreift Lennon ist. Galya, ein Mädchen aus der Ukraine, das als Hure arbeiten sollte, hat den Bruder den Oberboss der litauischen Mafia getötet. Dessen Leiche liegt im Hafenbecken, und nun ist Galya auf der Flucht. Jack Lennon hat nur wenig Zeit, um sie zu retten – und er muss sich mit der gesamten Unterwelt Belfasts anlegen. 

Der Autor:

Stuart Neville, Jahrgang 1972, hat sich als Musiker, Komponist, Lehrer, Bäcker und Vertreter versucht, bevor er freier Autor wurde. Sein erster Roman „Die Schatten von Belfast“ wurde von der Los Angeles Times als bester Thriller des Jahres ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm: „Blutige Fehde“.

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Spannend von der ersten Seite an ist dieser Klassethriller. Gut konstruierte Fälle die diesen Thriller sehr glaubhaft machen. Die Protagonisten, ebenso wie auch die Schauplätze des Buches machen es dem Leser sehr leicht in die Story einzusteigen, man fühlt sich sofort mitten im Buch, nicht nur außen vor. Die Spannung die schon zu Beginn des Buches recht hoch ist steigert sich noch weiter bis zum atemberaubenden Finale. Besonders gut herausgearbeitet sind die Protagonisten die gleichfalls als Abschnittüberschriften dienen. Jeder der vier Protagonisten wirkt auf den Leser als wäre er lebendig. Insbesondere die Figur der Galya ist einem, trotz allem sehr sympathisch und man bangt mit ihr.
Ich vergebe für diesen tollen Thriller 4 von 5 Sternen.

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Oliver Pötzsch – Die Henkerstochter

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. März 2008
Verlag: Ullstein Buchverlage
ISBN: 978-3548268521
Preis: 9,99 €

Der Klappentext:

Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg wird in der bayerischen Stadt Schongau ein sterbender Junge aus dem Lech gezogen. Eine Tätowierung deutet auf Hexenwerk hin und sofort beschuldigen die Schongauer die Hebamme des Ortes. Der Henker Jakob Kuisl soll ihr unter Folter ein Geständnis entlocken, doch er ist überzeugt: die alte Frau ist unschuldig. Unterstützt von seiner Tochter Magdalena und dem jungen Stadtmedicus macht er sich auf die Suche nach dem Täter.

Der Autor:

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, war jahrelang Filmautor beim Bayerischen Rundfunk und lebt heute als Autor in München. Seine historischen Romane um den Schongauer Henker Jakob Kuisl haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht.

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Ein historischer Krimi der spannender kaum geschrieben werden kann. Mit plastisch dargestellten Protagonisten und auch Schauplätzen. Ich kam mir vor als wäre ich mitten in der Story drin. Der Autor deutet die Grausamkeit der Morde nur an so dass sich jeder dazu seine Gedanken machen kann. Der Schreibstil von Oliver Pötzsch ist so fesselnd, dass es sehr schwer fällt das Buch aus den Händen zu legen. Neben der spannenden Story waren für mich insbesondere die geschichtlichen Eckdaten besonders interessant, die gut recherchiert, so in der Geschichte eingebaut waren dass sie nicht als störend empfunden wurden. Ich kann sagen dass diese Geschichte für mich ein wahrer Genuss war und dieser, erste Teil, der Saga ganz sicher nicht mein letzter Roman des Autoren sein wird.
5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung

Unsere Bewertung:

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Mila Roth – Spionin wider Willen (Sammelband 1): Fälle 1, 2, und 3

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 428 Seiten
Erscheinungsdatum: 19. Juli 2013
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1490512945
Preis: 11,90 €

Der Klappentext:

„Nehmen Sie diesen Umschlag. Bringen Sie ihn nach Bonn zu Axel Wolhagen. Die Adresse finden Sie im Telefonbuch. Händigen Sie nur ihm – niemand anderem – den Umschlag aus. Geben Sie ihn unter keinen Umständen jemand anderem als Axel Wolhagen. Lassen Sie sich seinen Ausweis zeigen. Und kein Wort darüber – zu niemandem!“
„Aber …“
„Tun Sie es einfach!“

Janna Berg, 32, Pflegemutter von achtjährigen Zwillingen, will eigentlich nur ihre Schwester vom Flughafen Köln-Bonn abholen. Doch plötzlich steht ein Fremder vor ihr und drängt ihr einen Umschlag mit einer DVD auf. Widerwillig nimmt sie den Umschlag an, nicht ahnend, dass sie damit ihr Leben grundlegend verändern wird.
Sie bekommt es mit dem Geheimdienst zu tun und begibt sich fortan zusammen mit dem Agenten Markus Neumann auf die Jagd nach Terroristen, Kredithaien und dem organisierten Verbrechen. Nicht selten geraten die beiden dabei in größte Gefahr.
Doch als wäre das nicht genug, wirbelt der attraktive aber unzugängliche Geheimagent Jannas Gefühlswelt ganz schön durcheinander.

Dieser Sammelband enthält die ersten drei Folgen der Serie (ungekürzt)


Die Autorin:

Mila Roth ist ein Pseudonym der Autorin Petra Schier. Sie ist 1978 geboren und lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel, studierte  Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und arbeitet seit 2003 als freie Autorin.
Unter ihrem Realnamen Petra Schier erscheinen ihre historischen Romane im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening.
Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig die erste Vorabendserie in Buchform um den Geheimagenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg.

Die Rezension: 

Gelesen und rezensiert von unclethom
Wie von der Autorin gewohnt ihre sehr schöne Schreibweise. Die Protagonisten, ebenso wie die Schauplätze ihrer Bücher sind so plastisch beschrieben, dass man nicht nur außen vor, sondern mitten im Buch steht.
In diesem Sammelband ihrer Vorabendserie um Markus Neumann und Janna Berg hat sich das für mich ideale Format für das Buch gefunden. Man wartet zwar etwas länger, aber dafür hat man gleich drei Folgen ihrer spannenden Krimiserie in den Händen.
Die Folgen starten erst beschreibend und steigern dann die Spannung bis zu den meist furiosen Finales. Ideal für den Weg zur Arbeit oder für schnell mal zwischendurch, wenn man keine Zeit hat für ein „langes“ Buch. Allerdings muss ich warnen: Jeder der einmal ein Buch der Autorin gelesen hat wird schnell merken, dass man ihre Werke nur schwerlich aus den Händen legen kann.
Für den Sammelband und somit auch für die drei Einzelbände 5 von 5 hochverdienten Sternen.

Unsere Bewertung:

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Morton Rhue – No place, no home

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Mai 2013
Verlag: Ravensburger Buchverlag
ISBN: 978-3473401000
Preis: 14,99 €
Der Klappentext:
Nie im Leben hätte Dan damit gerechnet, dass auch er und seine Eltern einmal hier landen würden: in Dignityville. Dignityville ist eine Zeltstadt, ein Zufluchtsort für Leute, die erst ihre Arbeit, dann ihr Haus verloren haben. Ein Ort für Verlierer, die sich nicht genug angestrengt haben, dachte Dan. Doch dann lernt er Menschen kennen, die ohne Schuld ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft verloren haben – nicht jedoch ihren Stolz und den Willen, ihn sich zurückzuerobern.
Der Autor:
Morton Rhue wird 1950 als Todd Strasser in der Stadt New York geboren. Morton Rhue ist ein Künstlername, der aus den französischen Wörtern „Mort“ für Tod und „Rue“ für Straße konstruiert worden ist. Tod bezieht sich dabei auf seinen Vornamen Todd, die „Straße“ entstammt seinem Nachnamen Strasser. Morton Rhue wächst in Longisland auf. Nach dem High School Abschluss geht er nach Beloit in Wisconsin, um am dortigen College Literatur zu studieren. 1974 macht er seinen Abschluss. Er hält sich zunächst als Straßenmusiker über Wasser und reist quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika und durch Europa. Später arbeitet er als Journalist für den Times Herald-Record im New Yorker Vorort Middletown und als Texter für die Werbeagentur Compton Advertising. Seine ersten Kurzgeschichten veröffentlicht er in New Yorker Zeitungen. Seine Jugendbücher drehen sich vor allem um das Thema Gewalt unter Jugendlichen, Armut, autoritäre und faschistoide Erziehungsmaßnahmen und Gruppenzwang. Sein in Deutschland bekanntestes Werk ist „The Wave“ (Dt. Titel: „Die Welle“) aus dem Jahr 1981, das seit 1984 in deutscher Sprache erhältlich ist. Das Buch geht auf ein reales Experiment an einer High School in Palo Alto, Kalifornien, aus dem Jahre 1967 zurück. Damals wollte ein Geschichtslehrer seinen Schülern erklären, wie das Mitwirken der Menschen im Nationalsozialismus möglich war. Er ließ die Schüler im Rahmen eines Rollenspiels eine Gruppe aufbauen, die durch strenge Prinzipien und Disziplin aufrechterhalten wurde. Das ganze Experiment bekam eine schreckliche Eigendynamik, als die Gruppe immer faschistoidere Verhaltensweisen zeigte, indem vermehrt gegen Schüler, die sich nicht der Gruppe beugen wollten, vorgegangen wurde. Andere Lehrer schauten dabei teilnahmslos zu. Der Lehrer war letzten Endes gezwungen, das Experiment nach zwei Wochen abzubrechen. Das Beispiel zeigt, wie einfach sich auch heute Menschen für faschistoide Verhaltensweisen durch Macht und Gruppenzwang animieren lassen. Sein Buch bildet die Grundlage für Dennis Gansels gleichnamigen Kinofilm aus dem Jahr 2008. In seinem Roman „Boot Camp“ aus dem Jahr 2007 greift Morton Rhue eine ähnliche Thematik auf. Es geht um einen problematischen Jugendlichen, der von seinen Eltern in ein Umerziehungslager, ein so genanntes „Boot Camp“, gesteckt wird. Dort wird versucht, die Jugendlichen mit autoritären und erniedrigenden Methoden zu brechen, um sie dann wieder als neue Menschen aufzubauen. Ältere Häftlinge unterstützen dabei die Wärter in ihrem brutalen Handeln. Das Thema Gewalt steht auch in dem Buch „Give a Boy a Gun“ von 1999 (Dt. Titel: „Ich knall euch ab!“), das in Deutschland seit 2002 erhältlich ist, im Mittelpunkt. Morton Rhue schildert den Amoklauf eines Jugendlichen an einer US-amerikanischen High School. In „Asphalt Tribe – Kinder der Straße“ behandelt er die Problematik von Straßenkindern in New York. Ein ähnliches Thema greift er seinem aktuellsten Roman „Ghetto Kidz“ aus dem Jahr 2008 auf, der von gewalttätigen Jugendbanden handelt. Im Juni 2012 erschien sein aktuelles Buch “Über uns Stille” im Ravensburger Verlag. Morton Rhue lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in New York City.
Die Rezension:
Gelesen und rezensiert von unclethom
Es fiel mir schwer eine Rezension zu schreiben die diesem Buch gerecht werden kann. Eines vorab, ich bin überzeugt davon, dass dies Buch ein Klassiker wird wie „Die Welle“.
Gewohnt gute Schreibweise, nimmt sich Morton Rhue wieder einmal einem kritischen Thema an. Er setzt sich mit der wachsenden Armut in seiner Heimat auseinander und dies in einer Art und Weise, dass man wie üblich sehr nachdenklich wird. Man kann dieses Buch nicht in einem weglesen, ohne zwischendurch abzusetzen und darüber nachzudenken. Beeindruckend beschreibt er den Abstieg einer Familie, die vom eigenen Haus, schließlich in einer Obdachlosensiedlung landet. Er beschreibt die Scham des Sohnes, der unter der Situation am meisten leidet, versucht er doch dies alles mehr oder minder vor seinen Freunden anfangs geheim zu halten.
Man lernt wie die Familie mit der Situation umgeht, wie getrieben die Menschen sind und wie man letztlich auch seine eigenen Regeln über den Haufen wirft um irgendwie aus der Situation wieder herauszukommen.
Mehr möchte ich nicht schreiben, denn sonst verrate ich zuviel vom Buch. Dies Buch muss man lesen, für mich ist dies Buch schon jetzt Kult, und wie auch die Welle sehe ich darin Lese- und Diskussionsstoff für Schulen.
Daher von mir 5 von 5 Sternen. Gerne hätte ich hier mehr als nur die 5 Sterne vergeben
Unsere Bewertung: